Ölpreiskrise 1973: Am Tag, als es kein Benzin mehr gab
1973 steht die Bundesrepublik plötzlich still: leere Tankstellen, autofreie Sonntage, ein Land im Schock.
Die SPD war mal die Partei der Malocher, doch sie wandte sich immer mehr Studenten und Studienräten zu. Die wahre Geschichte ihrer Entfremdung.
1973 steht die Bundesrepublik plötzlich still: leere Tankstellen, autofreie Sonntage, ein Land im Schock.
1971 erschüttert die Aktion „Wir haben abgetrieben.“ die Bundesrepublik. Im Gespräch mit der Initiatorin Alice Schwarzer blickt der Podcast auf fünf Jahrzehnte Debatte um den § 218 – und auf die Frage, was sich wirklich verändert hat.
Mit 84 Jahren zieht sich Manfred Güllner aus dem operativen Geschäft von Forsa zurück. „Seine Zahlen“ wird er auch künftig noch täglich bekommen. Im Gespräch zieht er Bilanz und sagt, was auf die Meinungsforschung zukommt.
Nach der Flüchtlingskrise 2015 war lange nicht klar, ob Angela Merkel über 2017 hinaus Bundeskanzlerin bleiben wolle. Freunde wie Gegner hielt sie im Ungewissen.
Der Bonner Kanzlerbungalow von Sep Ruf sollte ein Gegenentwurf zur NS-Architektur sein. Weltläufig, elegant und offen. Warum hielt es kaum ein Kanzler dort aus?
Rosi Mittermaier siegt, Silvia Sommerlath heiratet, und nach der verlorenen Bundestagswahl geht es bei der CSU in Kreuth hoch her. Theo Waigel war vor 50 Jahren dabei.
Am vergangenen Freitag hat der Bundestag das neue Wehrdienstgesetz verabschiedet. Zeitgleich sind in ganz Deutschland Jugendliche dagegen auf die Straße gegangen. Wir hören von ihren Sorgen und sprechen mit einer jungen Frau, die sich ganz bewusst für die Bundeswehr entschieden hat.
Heinrich August Winkler hat den Weg der Deutschen bis in die Gegenwart in seinen Büchern nachgezeichnet. Jetzt erscheinen seine Lebenserinnerungen. Ein Gespräch über historische Wendepunkte und aktuelle Gefahren.
Wim Wenders wird demnächst achtzig, und die Bundeskunsthalle in Bonn feiert ihn mit einer Ausstellung. Zu den Fundstücken gehören ein Brief an Willy Brandt und Alternativtitel für „Der Himmel über Berlin“.
Der stellvertretende AfD-Vorsitzende Kay Gottschalk will Finanzminister werden – und versucht deshalb eine Charmeoffensive in Richtung der Union. Aber die Extremisten in seiner Partei nimmt er in Schutz.
Bei der Gedenkveranstaltung zum 20. Juli 1944 in Berlin Plötzensee hat der Schauspieler und Autor Matthias Brandt die Rede gehalten. Er kritisierte, dass die Frauen und Männer des 20. Juli immer wieder dem Vorwurf des „Vaterlandsverrats“ ausgesetzt gewesen seien.
Die „Ahnengalerie“ im Kanzleramt ist die vielleicht trostloseste Bilderstrecke der Republik. Noch fehlen die Porträts von Merkel und Scholz. Das ist die Chance für einen Neustart.
Zwei Generationen, zwei Weltbilder: Was bleibt von einer Familie übrig, wenn die politischen Überzeugungen stärker sind als die verwandtschaftlichen Bindungen?
„Un grande Signore“: Noch heute erinnern sich manche in Cadenabbia an den prominentesten Urlaubsgast ihres Ortes: Konrad Adenauer kam zehn Jahre lang immer wieder hierher an den Comer See. Aber noch jemand anderer schrieb in der Nachbarschaft Geschichte: Mussolini.
Die SPD will nun das schlechteste Bundestagswahlergebnis in ihrer Parteigeschichte aufarbeiten. Dabei sollte sie sich eine neue Wahlstatistik anschauen. Sie fällt negativ aus, wohin man nur schaut.
Nach dem Marshallplan begann Deutschland, armen Ländern zu helfen. Die Geschichte der staatlichen Entwicklungshilfe spiegelt, wie sich der Blick auf die Welt verändert.
Der SPD-Vorsitzende ist auf der Überholspur, aber ein Teil seiner Partei nicht mal auf der Autobahn. Dieser Teil macht nahtlos weiter, wo Scholz aufgehört hat.
Verantwortlich handeln bedeutet, als Abgeordneter gegenüber den Wählern für sein Handeln geradezustehen. Verdeckte Stimmzettel sind damit nicht vereinbar.
Wie weitermachen, wenn man nicht mehr die Geschicke des Landes lenken kann? Olaf Scholz will im Bundestag bleiben. Dafür gibt es Vorbilder.
Lange galt das Ruhrgebiet als rote Hochburg. Heute kämpft Direktkandidat Serdar Yüksel darum, den Wahlkreis Bochum I zu halten.
Robert Lebeck dokumentierte vier Jahrzehnte Bundesrepublik – und traf Größen wie Romy Schneider, Elvis Presley und Willy Brandt: Nun ist dem Fotografen eine Ausstellung gewidmet.
Wer hart schuftete, wählte früher SPD. Lange her, sogar im Ruhrgebiet. Jetzt kämpfen CDU, AfD und auch die Grünen um die einstige Kernklientel der Genossen.
RAF-Terroristen sollen freigepresst werden, Strauß hält Kohl für unfähig, und in der SPD nehmen die Flügelkämpfe kein Ende. Erinnerungen an eine bewegte Zeit – vor fünfzig Jahren.
Eine kleine Sensation: 47 Jahre nach seinem Tod werden die Erinnerungen von Ludwig Erhard veröffentlicht. Erhard erzählt, warum er als Kanzler scheiterte. Das ist aktueller als gedacht.
War Söders Kniefall in Warschau nun ein „ruchloses Plagiat“ oder der „absolute Tiefpunkt“? Warum die Dauerempörten aller Lager emotional abrüsten sollten.
Die Vertrauensdebatte zeigte das Parlament von seiner lautesten Seite. Der scharfe Ton hat im Bundestag Tradition – von Herbert Wehners Beleidigungen bis zu Joschkas Fischers legendärem Einwurf.
Olaf Scholz ist nicht der erste Kanzler, der im Bundestag die Vertrauensfrage stellt. Fünf Mal kam sie zum Einsatz – und nicht immer sollte sie verloren gehen. Ein Rückblick.
Der frühere SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel findet es nicht so wichtig, wer Kanzlerkandidat seiner Partei ist. Umso schärfer kritisiert er im F.A.S.-Interview die Parteispitze und sagt: Die SPD versteht den Alltag der Menschen nicht mehr.
Scholz will Anfang kommenden Jahres die Vertrauensfrage stellen – Merz pocht auf einen schnelleren Termin. Welche Wege kennt das Grundgesetz zu Neuwahlen?
Dachzelte fürs Auto werden immer beliebter. Wir haben das Thule Approach M mit einem Volvo XC90 verheiratet. Nur wohin mit den Schuhen?
Vor 75 Jahren, am 1. November 1949, erschien die erste Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Sie ist eine tägliche Aufforderung zum Nachdenken geblieben.
In ihrem brillanten Buch „Die Achse der Autokraten“ beschreibt die diesjährige Friedenspreisträgerin Anne Applebaum, mit welchen Mitteln Autokratien unsere Demokratie unterwandern.
Wer Visionen will, sollte nicht zum Historiker gehen: Eine Berliner Tagung ebnet die Bedeutung des Kanzlerwechsels 1974 ein.
Die Ministerpräsidenten von Sachsen und Brandenburg, Kretschmer und Woidke, sowie der Thüringer CDU-Vorsitzende Voigt fordern eine internationale Allianz, um Russland an den Verhandlungstisch zu bringen.
Das Palais Schaumburg war die Schaltzentrale der Bundeskanzler von Adenauer bis Schmidt. Aber seit Jahren ist die Bonner Villa ein Sanierungsfall – und seit kurzem nicht mehr zweiter Dienstsitz des Kanzlers.
Boris Pistorius ist groß im öffentlichen Auftritt, doch die SPD macht ihn und seine Pläne klein. So kommt der Verteidigungsminister nicht voran – und trägt dazu auch selbst bei.