Wie die SPD die Arbeiter verlor
Die SPD war mal die Partei der Malocher, doch sie wandte sich immer mehr Studenten und Studienräten zu. Die wahre Geschichte ihrer Entfremdung.
Politiker behaupten, dass sie Beliebtheitsrankings nicht so wichtig finden. Und dann schauen sie doch alle hin. Welchen Einfluss haben solche Umfragen?
Die SPD war mal die Partei der Malocher, doch sie wandte sich immer mehr Studenten und Studienräten zu. Die wahre Geschichte ihrer Entfremdung.
Die SPD war mal die Partei der Malocher. Lange her. Die Geschichte einer Entfremdung.
Mit 84 Jahren zieht sich Manfred Güllner aus dem operativen Geschäft von Forsa zurück. „Seine Zahlen“ wird er auch künftig noch täglich bekommen. Im Gespräch zieht er Bilanz und sagt, was auf die Meinungsforschung zukommt.
Bei der Kommunalwahl am 15. März ist mit erheblichen Verschiebungen bei den Sitzen im Frankfurter Römer zu rechnen. So ist die Lage laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag der F.A.Z.
Das Erzbistum Köln nennt die Berichte eines Journalisten des „Stadt-Anzeigers“ „menschenverachtend“ und will katastrophale repräsentative Umfragewerte für Kardinal Woelki nicht wahrhaben. Ein Offenbarungseid.
Die Europawahl gilt unter Wahlforschern als „Nebenwahl“. Hier probieren die Parteien ihre Kampagnen für die Bundestagswahl aus. Was sich hier bewährt, könnte im nächsten Jahr ins Bundeskanzleramt führen.
Die vom WDR zur Fußball-EM lancierte Umfrage zum Thema Rassismus wirft ihrerseits Fragen auf. Ist sie methodisch sauber? Eine Einschätzung des Forsa-Chefs Manfred Güllner.
Demoskopen wollen die Stimmung in der Bevölkerung abbilden. Aber beeinflussen sie die Stimmung auch? Und stärken damit die Populisten?
Mit der Abstimmung über das Heizungsgesetz endet der größte innenpolitische Konflikt seit Langem. Was heißt das für die Zukunft?
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist noch zu retten, wir haben es gehört und gesehen. Es braucht nur ein paar kritische Fragen, und schon finden sich die politische Mitte und die Mehrheit in diesem Land wieder. Und gegen die AfD hilft es auch.
Eine Umfrage stellt fest: Mehr als ein Drittel der Männer in Deutschland unter 35 Jahren findet Gewalt gegen Frauen okay. Ist das so? Medien und Politik fressen den Köder und geben Alarm. Dabei ist die Befragung voller Mängel.
Vom Haushalt bis zum Heizen: Überall sucht die FDP jetzt Streit, um ihre alten Anhänger aus der Wirtschaft zurückzugewinnen. Heute kommt es zum Showdown im Koalitionsausschuss.
In Nordrhein-Westfalen kommt der Wahlkampf auf Touren. Die SPD zieht Meinungsumfragen mit fragwürdigen Zahlen heran. Ein Experte spricht von „Schrott“. Wie erklärt sich das?
Die Meinungsforscher von Forsa haben zwei Prozesse gegen die Firma Civey gewonnen. Es geht um unzulässige Aussagen und die Frage, welche Umfragen repräsentativ sind. Für Ärger sorgt das Start-up Civey allerdings weiterhin.
Laschets Konkurrent um die Kanzlerkandidatur, Markus Söder, schnitt wesentlich besser ab. „Die Zahlen belegen, dass eine Mehrheit Laschet nicht für kanzlerfähig hält“, sagte der Chef des Meinungsforschungsinstituts, Manfred Güllner.
Nachdem der Verfassungsschutz die AfD als Verdachtsfall eingestuft hat, legt der Vorsitzende des Parlamentarischen Kontrollgremiums im Bundestag AfD-Mitgliedern den Austritt nahe. Forsa-Chef Güllner erwartet keine signifikanten Wählerverluste.
Das Unternehmen Civey sorgt für Aufruhr unter deutschen Demoskopen: Die Rede ist von missachteten Qualitätsstandards und Verletzung wissenschaftlicher Gütekriterien. Civey selbst sieht sich als Opfer einer Schmutzkampagne.
Noch zu Jahresbeginn war in dieser Hinsicht alles anders. Heute schätzen viele Bürger die Arbeit der Regierung. Gleichzeitig aber wächst auch der Unmut.
Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner hat die Ernährungsgewohnheiten der Deutschen präsentiert. Trotz aller Vorsätze für eine gesunde Ernährung werde doch häufig Fertigprodukte und Fleisch gekauft – vor allem von den Jüngeren.
Die Kanzlerin belegt damit den ersten Platz des Rankings. Auf Platz zwei folgt Annegret Kramp-Karrenbauer, die ebenfalls auf deutlich mehr Punkte kommt als noch im September. Die Kollegen aus der CSU bleiben laut Umfrage zurück.
Der Großteil der Deutschen möchte, dass die CDU den Kurs von Angela Merkel beibehält. Bei Frauen und jungen Wählern ist Politik-Rückkehrer Merz der Umfrage zufolge wenig beliebt.
Bei der kommenden Landtagswahl drohen der CSU weiterhin herbe Verluste. Die Bundeskanzlerin erhält laut der jüngsten Umfrage in Bayern mehr Zuspruch als Ministerpräsident Söder.
Der Chef des Meinungsforschungsinstituts Forsa rechnet mit Richtungskämpfen der künftigen AfD-Abgeordneten im Bundestag. Die Partei bezeichnet er als „durch und durch rechtsradikal, von ihrem Programm bis hin zu den Wählern“.
Beim Frankfurter Allgemeine Bürgergespräch diskutieren Fachleute und Leser, warum viele Wähler sich von der Politik alleingelassen fühlen.
Die Frage nach dem SPD-Kanzlerkandidaten ist noch nicht offiziell entschieden. Doch eine Forsa-Umfrage zeigt: Der EU-Parlamentspräsident ist beliebter als der Parteichef der Sozialdemokraten.
Die Spaltung der Fraktion in Baden-Württemberg schadet der AfD offenkundig deutlich: In einer neuen Umfrage sackt sie abermals ab. Union und SPD gewinnen hingegen wieder in der Wählergunst.
Vor dem Urnengang wollen alle wissen: Was sagen die Umfragen, wie stehen die Prognosen? Dabei wird das Geschäft der Meinungsforschung immer komplizierter.
Lebensmittel kommen für die meisten Deutschen noch aus dem Supermarkt – da kann selbst der Discounter nicht mithalten. Fleisch steht auf dem Speisezettel weit oben.
Die rechtspopulistische AfD gewinnt immer mehr Zuspruch: Einer neuen Umfrage zufolge kommt sie in den ostdeutschen Bundesländern derzeit auf 16 Prozent der Stimmen. Auch in Bayern ist sie demnach zweistellig.
Zwei Jahre vor Eröffnung des Berliner Flughafens wollen die Planer mit einer Baustellenbesichtigung der anderen Art das Vertrauen in das Projekt wiederherstellen. Drei Stunden Ortsbegehung gegen jahrelang aufgebaute Skepsis
Die eurokritische Partei kommt in Umfragen erstmals bundesweit auf 10 Prozent. Die Ratingagentur Standard & Poor’s erwartet einen härteren Kurs der Bundesregierung gegenüber Krisenstaaten.
Die SPD verliert den Rückhalt ihrer Wähler und verzeichnet das schlechteste Umfrageergebnis seit der Bundestagswahl. Grund dafür könnte die Affäre Edathy sein. Die Union profitiert.
Die Alternative für Deutschland verwahrt sich dagegen, in eine „Schublade“ gesteckt zu werden. Doch dürfte sie nicht um eine Debatte über ihre politische Verortung herumkommen.
Meinungsforschung ist eine anspruchsvolle Arbeit. Treffgenaue politische Umfragen sind heute schwieriger als früher - und die Konkurrenz unter den verschiedenen Instituten ist härter.
Die SPD kann nichts gewinnen, wenn sie die Griechen-Rettung zum Wahlkampfthema macht. Dafür hilft es der Union - und der Alternative für Deutschland, sagt Forsa-Chef Manfred Güllner.
Für fast jede dritte Familie würden die Kindergeldpläne der SPD Mehrkosten von durchschnittlich 45 Euro im Monat bedeuten. Auch ein erheblicher Teil der Wähler der Partei muss negative Folgen befürchten.