Wie die SPD die Arbeiter verlor
Die SPD war mal die Partei der Malocher, doch sie wandte sich immer mehr Studenten und Studienräten zu. Die wahre Geschichte ihrer Entfremdung.
Bundesfinanzminister und Vizekanzler Lars Klingbeil stimmt das Land auf harte Zeiten ein. Manche seiner Vorschläge können etwas verändern. Andere sind eher Symbolik.
Die SPD war mal die Partei der Malocher, doch sie wandte sich immer mehr Studenten und Studienräten zu. Die wahre Geschichte ihrer Entfremdung.
Der SPD-Vorsitzende will eine andere SPD. Einige seiner Vorschläge dürften der eigenen Partei nicht gefallen. Kann er sich trotzdem durchsetzen?
Die SPD verliert nach 35 Jahren jetzt auch den Spitzenposten in Rheinland-Pfalz. Doch die großen Konsequenzen bleiben aus.
Iran ist nicht unser Krieg, wir machen da nicht mit, heißt es von der Bundesregierung. Trotz neuester Drohungen von US-Präsident Donald Trump in Richtung der westlichen Verbündeten formuliert der Bundeskanzler täglich schärfere „Neins“.
Verteidigungsminister Pistorius und die SPD suchen Distanz zum Irankrieg. Aber wenn NATO und EU involviert werden, kann Deutschland nicht abseits stehen.
Nach der Flüchtlingskrise 2015 war lange nicht klar, ob Angela Merkel über 2017 hinaus Bundeskanzlerin bleiben wolle. Freunde wie Gegner hielt sie im Ungewissen.
Welcher Sozialstaat ist bezahlbar, wenn es bald weniger Arbeitskräfte gibt? Die Frage stellt sich immer akuter, weil der demographische Wandel beginnt. Sie wird aber von einer Sozialstaatsdebatte im Pöbelton verdrängt.
Das Arbeitsrecht sollte den Beschäftigungschancen endlich wieder mehr Rechnung tragen. Auf Schröders Agenda 2010 muss die Agenda 2030 folgen. Dazu braucht es politischen Mut.
Der alte Anführer der Toskana-Fraktion wechselt ins ostdeutsche Gesinnungsboot und versucht, durch die Verteidigung Russlands seine abhandengekommene Autorität zurückzugewinnen.
Der Bonner Kanzlerbungalow von Sep Ruf sollte ein Gegenentwurf zur NS-Architektur sein. Weltläufig, elegant und offen. Warum hielt es kaum ein Kanzler dort aus?
Frank-Walter Steinmeier hat viel für das Land getan. Auch dank ihm gelang die erste rot-grüne Koalition und die Agenda 2010. Ein Schatten bleibt seine Russlandpolitik. Eine Würdigung zum 70. Geburtstag des Bundespräsidenten.
Ist der Start von Merz als Bundeskanzler so viel schlechter als der seiner Vorgänger? Ein Vergleich mit Schröder, Merkel und Scholz zeigt Parallelen – aber auch Unterschiede.
Klingbeil will die SPD in die Mitte ziehen. Welches Zukunftsbild Bas hat, ist nicht so klar. Wie viel Reformwille steckt in den beiden Parteivorsitzenden?
Im Rentenstreit hat sich Bärbel Bas einige Feinde gemacht. Wie tickt sie wirklich?
Moskau bestellt, Schwerin liefert? Auf keinen Fall sei das bei der „Klimastiftung“ so gewesen, sagt Manuela Schwesig vor dem Untersuchungsausschuss zu Nord Stream. Doch Fragen bleiben.
Die Sozialdemokraten hatten mal mutige Reformer wie Gerhard Schröder und Franz Müntefering. Heute sucht man sie vergeblich.
Die SPD ist der Grund für enttäuschte Erwartungen, nicht die CDU oder die CSU. Aber wer ist der Prügelknabe? Friedrich Merz. Das ist absurd.
Carsten Linnemann wollte einen Aufbruch. Jetzt baut der CDU-Generalsekretär sein Büro auf einer Bühne im Saarland auf – die Basis kommt aber nicht zu Wort.
Die USA boykottieren den G-20-Gipfel. Trump und Mamdani treffen sich im Oval Office. Und die Weltklimakonferenz ringt um eine Abschlusserklärung. Der F.A.Z. Frühdenker.
Mit dem türkische Präsidenten will der Kanzler über Sicherheitspolitik und Abschiebungen sprechen. Ganz ignorieren kann er den inhaftierten Oppositionspolitiker İmamoğlu aber nicht.
Wäre Angela Merkel in der Bundesrepublik aufgewachsen, wäre sie womöglich Lehrerin geworden. Bei der Lesung aus ihren Memoiren in der Bonner Oper erteilt sie Frontalunterricht, der das Publikum begeistert.
Trump: Donbass entlang der Front aufteilen +++ Russischer Angriff auf Kohlegrube +++ Pistorius: Flächendeckende Musterung schreckt Russland ab +++ alle Neuigkeiten im Liveblog
Lasst uns das Land nicht schlechtreden, sagen die einen. Die anderen antworten: Die Leute haben den Ernst der Lage noch nicht erkannt. Ein Dilemma.
Mit seinem Auftritt vor dem Untersuchungsausschuss trägt Schröder nicht zur Aufklärung bei. Aber er gibt Einblicke in ein Denken, das Deutschland geschadet hat.
Der frühere Kanzler verteidigt bei einem launigen, teils aggressiven Auftritt seinen Einsatz für die Gaspipelines Nord Stream. Einwände Polens hätten ihn „nicht interessiert“.
Der ukrainische Präsident ist abermals zu Gast im Weißen Haus. Altkanzler Schröder muss sich zu den Nord-Stream-2-Geschäften äußern. Und die Bahn stellt einen neuen ICE vor. Der F.A.Z. Frühdenker.
Hinter dem unaufhaltsamen Wachstum der Bürokratie verbirgt sich eine stille Krise: Union und SPD entfremden sich von ihrem gesellschaftlichen Umfeld und nähern sich dem Staatsapparat an. Genau in diese Lücke stößt die AfD.
Otmar Issing sieht Deutschland an einer kritischen Wegscheide. Der frühere EZB-Volkswirt mahnt, den Reformmoment nicht zu verpassen. Die Verweigerung, der Realität ins Auge zu sehen, habe beängstigende Ausmaße angenommen.
In Deutschland herrscht Resignation. Aber wer die nötigen Änderungen verschleppt, gewinnt dadurch nicht.
Im Kampf gegen die serbische Terrorherrschaft verübten auch kosovarische Freischärler Kriegsverbrechen. Nun geht es in Den Haag vor Gericht um die Verwicklung des Milizenchefs Hashim Thaçi.
Eine Mischung aus Zwang und Einsicht hat in der Vergangenheit wichtige Wirtschaftsreformen hervorgebracht. Wer traut sich heute ins Risiko?
Ulla Schmidt hat als Gesundheitsministerin in angespannten Zeiten unpopuläre Reformen wie die Praxisgebühr umgesetzt. Wie hat sie das gemacht – und was rät sie der Gesundheitsministerin heute?
Würden die Sozialdemokraten zur Reformkraft für den Sozialstaat, könnten goldene Zeiten für die Partei anbrechen. Oder setzt sie nur noch auf das Bewahren von Dysfunktionalitäten?
„Koalition der Willigen“ einigt sich auf Sicherheitgarantien für die Ukraine. Die Bundestagsfraktionen äußern sich zum Haushalt. Ein KI-Superrechner wird eingeweiht. Und auf der IFA-Messe geht es nicht nur um Heißluftfritteusen. Der F.A.Z. Frühdenker.
Lars Klingbeil kann man nicht unterstellen, dass er zum neoliberalen Aufbruch bläst. Er setzt aber einen Kontrapunkt zur Blockadehaltung seiner Ko-Vorsitzenden.