Pistorius kneift vor Partei und Fraktion
Boris Pistorius ist groß im öffentlichen Auftritt, doch die SPD macht ihn und seine Pläne klein. So kommt der Verteidigungsminister nicht voran – und trägt dazu auch selbst bei.
Boris Pistorius ist groß im öffentlichen Auftritt, doch die SPD macht ihn und seine Pläne klein. So kommt der Verteidigungsminister nicht voran – und trägt dazu auch selbst bei.
Angesichts der aktuellen globalen Sicherheitslage fordert Michael Hüther deutlich mehr Geld für die Bundeswehr. Der Chef des Instituts der deutschen Wirtschaft plädiert für eine Aufstockung des Sondervermögens.
Die Zeit ist gekommen, die Schuldenbremse zu lösen und aufzurüsten. Denn ein russischer Sieg würde die aktuellen finanzpolitischen Debatten zur Makulatur machen. Ein Gastbeitrag.
Vor 25 Jahren, am 1. Juli 1999, tagte der Bundestag ein letztes Mal in Bonn. Dann nahmen Regierung und Parlament ihren Sitz in Berlin – so, wie es schon 1949 beschlossen worden war. Das Provisorium hatte ausgedient. Ein Gastbeitrag.
Es hat lange gedauert, bis die deutschen Kanzler den Fußball für sich entdeckt haben. Einem hat Deutschland womöglich sogar einen EM-Titel zu verdanken. Sucht auch Scholz die Nähe zur Nationalelf?
Fast elf Millionen Opel Kadett sind von 1962 bis 1991 gebaut worden. Die letzte Baureihe war die erfolgreichste. So einen fuhren Loki und Helmut Schmidt von 1991 bis 1996. Und die F.A.Z. 2024.
Eine etwas schludrige Arte-Doku stellt uns Pierre Boom vor – den Sohn der DDR-Spione Günter und Christel Guillaume.
Vor 50 Jahren wurde der Kanzlerspion Guillaume verhaftet. Auf den ersten Blick war es ein Triumph für den DDR-Geheimdienst. Aber den Sturz Willy Brandts hatten Mielkes Männer nicht gewollt.
Die Doku „Willy – Verrat am Kanzler“ will Geschichte aus weiblicher Perspektive erzählen. Das mündet in Geschmachte, der frühere Bundeskanzler wird zum Gespött.
Über die Dokumentation „Willy – Verrat am Kanzler“ von Jan Peter und Sandra Naumann
Wenn der Fan seinem Idol auflauert: Ein Band zeigt Aufnahmen, die der im November verstorbene Fotograf Konrad Rufus Müller von Konrad Adenauer gemacht hat.
Abtreibung in den USA +++ Deutschlands Verteidigung +++ Proteste gegen die AfD +++ Wahlbündnis Dava +++ Maximaldrohung des kleines Mannes
Kelkheims Stadtmuseum zeigt eine Ausstellung mit Bildern deutscher Bundeskanzler in der Karikatur. Dafür wurde das Museum freigeräumt.
Die SPD ist nicht zum ersten Mal in schwerem Fahrwasser. Vor 20 Jahren war es der Parteivorsitzende Franz Müntefering, der den Kanzler versuchte zu stützen. Doch die Abwahl Schröders konnte er nicht verhindern.
Ewald hatte das Telefon, Wolfram und Christa besaßen eine Waschmaschine, bei uns stand das Fernsehgerät. Jeder hatte die Schlüssel zu den anderen Wohnungen. Erinnerungen an mein Jahr 1974 in der DDR.
Seit 1965 ist Uschi Glas als Schauspielerin im Geschäft. Im Interview spricht sie über kulturelle Aneignung bei „Winnetou“, schwierige Szenen am Set und ihre Beziehung zur Politik.
Wir blicken zum Jahreswechsel auf die Autos von vor 50 Jahren zurück. Was kam damals auf den Markt, und was hat die Welt bewegt? Die wichtigsten europäischen Neuheiten des Jahres 1974.
Die SPD hatte mal große Vorsitzende mit Machtanspruch, die ihren Genossen einen Kurs vorgeben wollten. Diese Zeit ist vorbei. Warum?
Wolfgang Schäuble saß mehr als 50 Jahre im Bundestag. Im Oktober 2022 sprach er über die Härte, die Politiker gegen sich selbst pflegen müssen, über den Wert der Loyalität und eigene Fehler.
Führende SPD-Vertreter äußern sich auf dem Parteitag selbstkritisch zur früheren Russlandpolitik. Die Delegierten korrigieren den bisherigen außenpolitischen Kurs und sprechen sich für eine Führungsrolle Deutschlands aus.
Oft wurde der Ortsverein totgesagt, doch bis heute bildet er das Wurzelgeflecht der Parteien – das gilt besonders für die SPD. Unterwegs an der sozialdemokratischen Basis.
Die Sicherheit Israels sei Teil der deutschen Staatsräson, sagt Angela Merkel. Spiegelt sich das auch in den deutschen Rüstungsexporten wider?
Oskar Lafontaine glaubt nicht, dass linke Parteien Migration befürworten müssen. Deshalb unterstützt er die Partei seiner Frau Sahra Wagenknecht. Die habe Positionen wie die SPD in den achtziger Jahren, sagt er im F.A.S.-Interview.
Nicola Leibinger-Kammüller ist eine der bekanntesten Unternehmerinnen des Landes. Ihr Maschinenbauer Trumpf wird dieses Jahr 100 Jahre alt. Sie sagt, warum der Wohlstand gefährdet ist – und sie mehr Steuern zahlen könnte.
Die Rhetorik mag beschränkt sein, der Wille zur Aushebelung der Demokratie ist es nicht: Eindrücke von einer AfD-Kundgebung mit Björn Höcke in Erfurt. Ein Gastbeitrag.
Kommunist, Staatsmann und aktenfressender Apparatschik: Ilko-Sascha Kowalczuk beschreibt den Aufstieg Walter Ulbrichts bis 1945 als biographisch getönte Institutionsgeschichte.
Die SPD würdigt Gerhard Schröder nach viel Hin und Her mit einer goldenen Ehrennadel. In Hannover hat der Altkanzler noch immer Unterstützer – doch besonders aufschlussreich war, wer nicht kam.
Vor den Vereinten Nationen macht sich Amerikas Präsident für die Ukraine stark. Sein Land strebe eine sicherere und gerechtere Welt für alle Völker an. Auch Selenskyj redet in New York.
Willy Brandt reiste 1973 als erster deutscher Bundeskanzler nach Israel: Wie dieses Ereignis nachwirkt, brachte ein Vortrag im Johannes-Rau-Haus in Wuppertal an den Tag.
Scheitern der deutschen Frauenfußballmannschaft +++ Entspannungspolitik von Willy Brandt +++ Roman von Kathrin Röggla +++ Empfehlung der Leibniz-Gemeinschaft
Humboldt-Forum erläutert Inschrift der Kuppel des Berliner Schlosses +++ Egon Bahr und die deutsche Ostpolitik
Gipfeltreffen in Vilnius +++ Deutsche Ostpolitik +++ Ricarda Lang streitet mit Friedrich Merz
Vor 60 Jahren hielt Egon Bahr eine der bedeutendsten Reden der deutschen Nachkriegsgeschichte: Was seitdem aus der Parole „Wandel durch Annäherung“ wurde. Ein Gastbeitrag.
Eine Art von Liebeserklärung: Regina Scheer zeichnet ein akribisch recherchiertes Lebensbild von Hertha Gordon-Walcher.
Nach dem Wagner-Aufstand beginnt die Aufarbeitung – in Russland, der Ukraine und im Westen. Sonneberg hat sich für einen Landrat von der AfD entschieden. Und: Vor 60 Jahren hielt John F. Kennedy eine berühmte Rede. Der F.A.Z. Newsletter
Scholz lobt auf der 160-Jahr-Feier der SPD die Spannung zwischen hehren Zielen und pragmatischer Politik als Lebenselixier der Partei. Dann macht er klar, auf welcher Seite er steht.