Leserbriefe vom 2. März 2022
Frieden schaffen ohne Waffen +++ Krieg gegen alles +++ Dirigent Valery Gergiev +++ gescheiterte Generation +++ Deutsche Marine +++ Lukaschenko
Frieden schaffen ohne Waffen +++ Krieg gegen alles +++ Dirigent Valery Gergiev +++ gescheiterte Generation +++ Deutsche Marine +++ Lukaschenko
Heuss stiftete das „Silberne Lorbeerblatt“, Weizsäcker hielt eine berühmte Rede. Nicht jedes Staatsoberhaupt blieb positiv in Erinnerung. Doch denkwürdige Momente hatten sie alle.
Von der ersten Teilung Polens 1772 bis zu Nord Stream 2: Die Geschichte der deutsch-russischen Beziehungen ist ein schwieriges Erbe – heute vor allem für die Sozialdemokratie. Ein Gastbeitrag.
Einladung zum historischen Vergleich: Die SPD war schon öfter großzügig darin, die Freiheitsrechte anderer gering zu schätzen, wenn es vermeintlich hehren Zielen galt. Ein Gastbeitrag.
In Nordrhein-Westfalen kommt der Wahlkampf auf Touren. Die SPD zieht Meinungsumfragen mit fragwürdigen Zahlen heran. Ein Experte spricht von „Schrott“. Wie erklärt sich das?
Heute jährt sich eine der umstrittensten Entscheidungen der Ministerpräsidentenkonferenz: Wie soll der Staat mit Beamten und Anwärtern umgehen, an deren Verfassungstreue es Zweifel gibt?
Der Radikalenerlass von 1972 zählt nicht zu den Ruhmesblättern der sozialliberalen Koalition. Fünfzig Jahre später wären Ansätze des damaligen Eifers mancherorts angebracht.
Nach seiner Kanzlerschaft wollte Willy Brandt den Einfluss der Sozialdemokratie weltweit ausweiten. Das gelang ihm, aber mit Abstrichen – und ohne bleibenden Erfolg. Der Historiker Bernd Rother blickt nach jahrelanger Archivarbeit auf diese Zeit zurück.
Die deutsche Sozialdemokratie hat sich immer viel auf ihr historisch gewachsenes Verständnis der russischen Politik zugute gehalten. Ob die SPD-Führung aber Putins Pläne wirklich durchschaut, scheint fraglich. Ein Gastbeitrag.
Die SPD ist Kanzlerpartei – aber verliert Mitglieder. Olaf Scholz wird das ändern müssen. Dass Parteien noch immer attraktiv sein können, demonstrieren die Grünen.
Die Redaktion „Technik und Motor“ blickt seit mehr als 20 Jahren im Januar auf die Autos vor 50 Jahren zurück. Was kam damals auf den Markt und was hat die Welt bewegt? Die wichtigsten europäischen Neuheiten des Jahres 1972.
Erinnerungspolitik ist kein Opfer-Wettbewerb: Das Shoah-Gedenken kann den Blick auf den Kolonialismus lenken – und umgekehrt. Ein Gastbeitrag.
Politikeransprachen an Weihnachten und Neujahr haben eine lange Tradition. Nicht immer hatten die Redner Wohlfühlbotschaften zu vermitteln.
Folgen Sie plötzlich nicht nur Angela Merkel, sondern auch Olaf Scholz auf Instagram? Nicht nur im Bundestag, auch in den sozialen Netzwerken wurde der Regierungswechsel am Mittwoch vollzogen.
Einige Stimmen aus den eigenen Reihen fehlen Olaf Scholz bei der Kanzlerwahl. Dennoch ist die Stimmung gut. Am Ende lobt der Neue die Vorgängerin.
Bundesanwaltschaft +++ Impfempfehlungen +++ Beiträge zur Kernkraft +++ Eckart von Hirschhausen
Kein Lesevergnügen, aber eine wichtige Studie über die Zeit der Großen Koalition, als Willy Brandt als Außenminister die Ostpolitik in die Wege leitete.
Das Goethe-Institut wird siebzig Jahre alt, feiert sich selbst und zieht Bilanz. Nur von deutscher Kultur ist auffallend wenig die Rede.
SPD, Grüne und FDP sind sich einig. Sie wollen eine Solardachpflicht einführen, das Wahlalter auf 16 Jahre senken – an der Schuldenbremse soll nicht gerüttelt werden. Ein Überblick über die Inhalte des Koalitionsvertrags.
Frank-Walter Steinmeier ist als Bundespräsident den harten Fragen der internationalen Politik treu geblieben. Gerne würde er im Amt bleiben. Aber will das auch die SPD?
Die kleinen Parteien sind an der Macht, das Patriarchat der Volksparteien aufgelöst, sagen jetzt manche. Dabei waren die Kleinen immer schon mächtig. Das haben sie nur eine Weile vergessen.
Frauenburg +++ Erinnerungs- und Kulturprojekte +++ Völkerverständigungsprojekt +++ mögliche Koalitionen +++ Wahldebakel
Im Willy-Brandt-Haus jubeln die Sozialdemokraten am Sonntagabend wie lange nicht. Olaf Scholz wertet das Ergebnis nach ersten Hochrechnungen als klaren Regierungsauftrag – doch sein Vorsprung ist dünn.
Schmidt und Brandt, Erhard und Adenauer: Für Kanzlerkandidaten hat es sich bewährt, auf die Hilfe von Amtsinhabern zu setzen. Nun greift auch Laschet auf den letzten Metern des Wahlkampfs auf diese Methode zurück.
19 Wahlen, 19 Geschichten. Heute: Mit dem erfolgreichen Misstrauensvotum hat Helmut Kohl sein Ziel erreicht. Die FDP dagegen kämpft nach dem Koalitionsbruch in der Bundestagswahl 1983 ums politische Überleben. Teil 10 unserer Wahlserie.
Der Schriftsteller Thomas Kapielski wird siebzig, ein Jahr nach dem Helden seines jüngsten Romans. Sein Lebenswerk ist die Nachahmung eines Nachdrucks von Zeitungen.
19 Wahlen, 19 Geschichten. Heute: In der Bundestagswahl 1976 verpasst Helmut Kohl nur knapp die absolute Mehrheit – von Franz Josef Strauß kommt alles andere als Unterstützung. Teil 8 unserer Wahlserie.
19 Wahlen, 19 Geschichten. Heute: Die vorgezogene Bundestagswahl 1972 brachte eine Rekordbeteiligung und einen überwältigenden Triumph für Bundeskanzler Willy Brandt. Teil 7 unserer Wahlserie.
19 Wahlen, 19 Geschichten. Heute: Zwanzig Jahre nach Gründung der Bundesrepublik Deutschland kommt es zum Machtwechsel in Bonn. Erleichterung herrscht über das Abschneiden der NPD. Teil 6 unserer Wahlserie.
19 Wahlen, 19 Geschichten. Heute: 1965 bleibt die Union unter Bundeskanzler Ludwig Erhard zwar Sieger. Aber die SPD rückt der Union gefährlich nahe. Teil 5 unserer Wahlserie.
19 Wahlen, 19 Geschichten. Heute: Mit Willy Brandt geht ein neuer Stern am SPD-Himmel auf. In der Bundestagswahl 1961 jagt er Adenauers CDU viele Wähler ab. Teil 4 unserer Wahlserie.
In den vergangenen Jahren haben wir die betulichen Plaudereien mit der Bundeskanzlerin für Interviews gehalten. Das geht auch anders, wie bei der Kanzlernacht auf Bild-TV deutlich wird.
Ingrid Matthäus-Maier war seit den Siebzigern FDP- und SPD-Bundestagsabgeordnete und später Bankmanagerin. Ein Gespräch über Gleichberechtigung und Frauen in der Politik.
Schon viele Finanzminister wollten Kanzler werden. Geklappt hat es erst einmal. Ganz abwegig erscheint es nicht mehr, dass Olaf Scholz es schaffen könnte.
Für die SPD ist das schlechte Abschneiden bei Wahlen nicht nur enttäuschend. Sie verliert Geld, Personal und Anziehungskraft. Und das kostet wieder Wählerstimmen.