Forscher warnen vor Kipppunkten
Durch die bisherige Klimaerwärmung drohen Experten zufolge fünf großen Natursystemen möglicherweise unumkehrbare Umwälzungen. Doch es gibt auch Kippelemente, die Chancen bieten.
Durch die bisherige Klimaerwärmung drohen Experten zufolge fünf großen Natursystemen möglicherweise unumkehrbare Umwälzungen. Doch es gibt auch Kippelemente, die Chancen bieten.
Aktivisten wollen den Einfluss der Öl-, Gas- und Kohleindustrie auf der Klimakonferenz bremsen und Vertreter künftig ausschließen. Deutsche Regierungsvertreter widersprechen: Man müsse mit allen reden.
Während die Weltklimakonferenz einen ersten Beschlussentwurf vorlegt, melden Forscher einen weiteren CO2-Rekord.
Der Treibhausgasausstoß steigt auf einen Rekord. Tr otzdem kann sich die Weltklimakonferenz nicht auf den Umgang mit Öl und Gas einigen.
Richtig klimafest war die Welt noch nie, doch der globale Wandel macht es auch für den Menschen nötiger denn je, zu reagieren. Wie weit ist er mit seinen Anpassungsplänen?
In Dubai wird ein erster Entwurf zur Beschlussfassung bekannt. Saudi-Arabien verweigert sich dem fossilen Ausstieg, derweil tritt Berlin einer Wasserstoffallianz bei.
Laut dem auf der Weltklimakonferenz präsentierten „Global Carbon Budget“-Bericht könnten die Emissionen aus fossilen Brennstoffen in diesem Jahr ein neues Hoch erreichen. Im Westen sinken die Emissionen zwar, in China und Indien aber steigen sie.
Die Alarmmeldungen über das Klima reißen nicht ab: Doch der nun vermeldete Treibhausgasanstieg überrascht nicht. Tatsächlich hat gerade der Westen ein wichtiges Ziel erreicht. Alle Anstrengungen sollten sich jetzt auf China konzentrieren.
In Dubai sind in kurzer Zeit hohe Summen für Klimaprojekte zusammengekommen. Das liegt besonders an einem Geber. Und dann gibt es noch die kleine Mongolei.
Neue Zahlen vom Dienstag zum Globalen Kohlenstoffbudget stimmen pessimistisch: Die Emissionen steigen weiter, die 1,5 Grad entgleiten der Menschheit. Im Westen sinken die Emissionen zwar, in China und Indien aber steigen sie.
Das große Paradoxon im Kleinen: Bei „Hart aber fair“ geht es um den Klimaschutz und sogar Peter Altmaier und die „Letzte Generation“-Sprecherin sind sich einig.
Ottmar Edenhofer, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, spricht über das Auf und Ab der Weltklimakonferenz, den Erfolg der EU-Grenzausgleichsabgabe CBAM und sagt, warum Scholz' Klimaklub den Namen nicht verdient.
Der Präsident der Weltklimakonferenz steht in der Kritik, die Wissenschaft nicht ernst zu nehmen. Nun verteidigt er sich – und bekommt Lob vom Chef des Weltklimarates.
Ottmar Edenhofer ist Direktor des Postdam-Instituts für Klimafolgenforschung. Im Interview spricht er über das Auf und Ab der Weltklimakonferenz, den Erfolg europäischer Klimazölle – und warum Scholz’ Klimaklub den Namen nicht verdient.
Der Wirtschaftsminister sagte auf Bitten des Bundeskanzlers kurzfristig ab. Habecks Anwesenheit in in Berlin sei notwendig, um die Gespräche über den Haushalt 2024 voranzubringen, teilte eine Sprecherin in Berlin mit.
Eine gut geführte Regierung könnte die aktuellen Haushaltsnöte auch als Chance für eine grundsätzliche Reform der Klimaschutzgesetze nutzen: Für mehr Technologieoffenheit – und weniger Subventionen und Vorschriften.
Robert Habeck bleibt auf Bitten von Bundeskanzler Scholz in Berlin. Und kritisiert SPD und FDP für ihre Äußerungen im Haushaltsstreit mit deutlichen Worten.
Brasiliens Präsident Lula ist zu Gast in Berlin, die Kritik an Israel wird lauter und die Haushaltsfrage drängt. Der F.A.Z. Newsletter.
Die Emirate und eine Stiftung stellen 777 Millionen Dollar zur Verfügung. Gesundheitsrisiken gelten als Folgen des Klimawandels.
Verbündete haben Israel ermahnt, im Gazastreifen mehr Rücksicht auf Zivilisten zu nehmen. Kamala Harris spricht von „verheerenden“ Bildern aus dem Kriegsgebiet.
Zur grünen Transformation sind Billionen Dollar nötig. Stemmen muss diese Aufgabe die Privatwirtschaft.
In 30 Jahren haben Öl- und Gaskonzerne 30 Billionen Dollar verdient und Klimaschäden in Höhe von 20 Billionen angerichtet. Das ist eben auch der Gipfel!
Auf der Klimakonferenz verspricht der Kanzler viel Geld für den Klimaschutz – und sein Finanzminister widerspricht. Eine neue Atomdebatte kommt hinzu.
Präsident Embaló war für die Klimakonferenz in Dubai, als in seiner Heimat Guinea-Bissau Schüsse fielen. In Sierra Leone hatte es kurz zuvor eine gewalttätige Revolte gegeben.
Die Menschheit müsse sich an Franz von Assisi ein Beispiel nehmen und alle Geschöpfe dieser Erde als Geschwister betrachten, fordert der Papst. Geschmälert wurde die Macht seiner Worte durch seine Abwesenheit.
Finanzminister Christian Lindner erwägt Kürzungen bei Sozialem, Entwicklungshilfe und Förderprogrammen. Die SPD protestiert. Vor allem die Entwicklungsministerin widerspricht den Überlegungen deutlich.
Die Ministerin für Klimawandel und Umwelt in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Mariam al-Mheiri, zeigt sich im Interview zufrieden mit dem bisherigen Verlauf der Weltklimakonferenz.
Der Krieg zwischen Israel und der Hamas wütet wieder im Gazastreifen, die Hoffnung auf eine erneute Feuerpause schwindet. Für die Menschen im überfüllten Süden Gazas ist die Lage verheerend. Der Überblick.
Gut zwanzig Stunden verbrachte Olaf Scholz auf der Klimakonferenz in Dubai. Der heimische Haushaltsstreit holte ihn auch am Persischen Golf ein.
Für den Klimaschutz wollen mehr als 20 Länder die Atomenergie bis 2050 verdreifachen. Unterstützer der erneuerbaren Energien lehnen das ab, aber auch für sie gibt es gute Nachrichten aus Dubai.
Die Klimagipfel der Vereinten Nationen werden immer größer, die Ergebnisse immer kleiner. Es braucht neue Formen der Klimadiplomatie.
Die Temperaturen steigen, die weltpolitische Lage ist düster. Trotzdem könnte der internationale Klimaschutz ausgerechnet in Dubai gelingen.
Etwa 20 Staaten haben sich auf der Klimakonferenz in Dubai dafür ausgesprochen, die Leistung der Atomkraftwerke weltweit zu verdreifachen. Anders sei Klimaneutralität bis 2050 „nicht erreichbar“, heißt es.
In Dubai treibt eine besonders engagierte Gruppe von Industrie- und Entwicklungsländern den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen voran. Der Zusammenschluss wächst immer weiter, aber Berlin hält sich raus. Warum?
Um die Klimaziele einzuhalten, ist Atomkraft nach Auffassung mehrerer Länder unerlässlich. Eine Gruppe um Frankreich und die Vereinigten Staaten fordert die Weltgemeinschaft auf, wieder massiv in Atomenergie zu investieren.
Der Kanzler fordert in Dubai, dass der Ausbau erneuerbarer Energien weltweit bis zum Jahr 2030 verdreifacht wird. Die Energiewende soll so doch noch eine „globale Erfolgsgeschichte“ werden.