Die Kunst, andere zwanglos zu zwingen
Öl, Kohle und Gas sind die Treiber des Klimawandels. Auf der Konferenz in Dubai hat sich die Welt nun zum ersten Mal darüber geeinigt, wie sie mit fossilen Brennstoffen umgehen will.
Öl, Kohle und Gas sind die Treiber des Klimawandels. Auf der Konferenz in Dubai hat sich die Welt nun zum ersten Mal darüber geeinigt, wie sie mit fossilen Brennstoffen umgehen will.
Nach dem Schulden-Urteil aus Karlsruhe rasten SPD und FDP aufeinander zu wie zwei Züge außer Kontrolle. Aber im letzten Moment hatte der Kanzler eine Idee. Rekonstruktion einer Rettung.
Während auf dem Klimagipfel der Ausstieg aus fossiler Energie beschlossen wird, fördern die Unternehmen in den USA so viel Rohöl wie noch nie. Das steht im Gegensatz zur Klimapolitik der Regierung.
Nach hartem Ringen haben die Emirate als Gastgeber einen Beschluss auf dem Klimagipfel herbeigeführt. Er ist weitreichend: An die Stelle von Öl, Gas und Kohle treten erneuerbare Energien, Kernkraft und CO2-Speicher.
Zum ersten Mal formuliert eine Klimakonferenz eine gemeinsame Position zu allen fossilen Energieträgern. Nicht nur der emiratische Gastgeber findet das „historisch“.
Die Klimakonferenz in Dubai beschließt die Abkehr von fossilen Brennstoffen. Dafür gibt es viel Lob. Von Außenministerin Baerbock und sogar auch aus Saudi-Arabien.
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Der Klimagipfel in Dubai hat geliefert und verzaubert die Welt: Historisch oder filmreif, entscheidend bleibt, was das Papier bewirkt.
Die Weltklimakonferenz in Dubai hat erstmals eine Abkehr von fossilen Brennstoffen wie Kohle, Öl und Gas festgeschrieben, um die Erderwärmung zu begrenzen. Darauf einigten sich fast 200 Staaten nach zwei Wochen Verhandlungen.
Nach einer durchverhandelten Nacht beschließen die Staaten der Welt nicht den Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas. Aber erstmals ruft eine Klimakonferenz dazu auf, sich von diesen abzuwenden.
Regierungserklärung von Bundeskanzler Olaf Scholz, Tusk strebt für Polen Führungsrolle in der EU an, bei der Cop28 wird um einen Kompromiss gerungen. Und die Ampel möchte etwas gegen Einsamkeit unternehmen. Der F.A.Z.-Frühdenker.
Die Bundesregierung sah im Präsidenten der Weltklimakonferenz, Sultan al-Jaber, schon einen bekehrten Klimasünder. Jetzt ist die Enttäuschung groß, dass er in Dubai keinen Ausstieg aus Öl und Gas zustandebringt.
Gegen die Erderwärmung können die von den Golfstaaten vorgeschlagenen Techniken zur CO2-Speicherung genauso beitragen wie Kernkraft und synthetische Kraftstoffe.
Die Staaten der Welt sind uneins über einen Ausstieg aus fossilen Energien. Auf der Klimakonferenz in Dubai läuft nun die Krisendiplomatie an.
Auf der Klimakonferenz in Dubai setzt die Krisendiplomatie ein. Vertreter der EU und vieler anderer Staaten suchen einen Weg raus aus der Blockade.
Der Klimagipfel in Dubai zeigt: 1,5 Grad bleibt die Zielmarke, aber langfristig geht es vor allem darum, nicht zu weit darüber hinauszuschießen. Den „Overshoot“ sehen die Ölstaaten als ihre Chance.
Ein erster Beschlussentwurf ist bei vielen Ländern, darunter auch Deutschland, auf Ablehnung gestoßen. Grund dafür ist ein fehlendes Bekenntnis zum weltweiten Ausstieg aus allen fossilen Energien.
Am Jahrestag des Pariser Abkommens wollte der emiratische Gastgeber die Klimakonferenz in Dubai beenden. Doch der bisherige Zeitplan ist nicht mehr zu halten.
US-Präsident Joe Biden empfängt Wolodymyr Selenskyj in Washington, die COP28 ringt um eine Abschlusserklärung und der Smiley feiert Geburtstag. Der F.A.Z. Frühdenker.
Der EU geht der Entwurf der Vereinigten Arabischen Emirate für das Abschlussdokument des Klimagipfels nicht weit genug. Von der Allianz der kleinen Inselstaaten heißt es, sie würden ihr „Todesurteil nicht unterschreiben“.
Die Vereinigten Arabischen Emirate wollen am Dienstag die Verhandlungen beenden. Aber die EU lehnt den Entwurf für das Abschlussdokument ab, den der Gastgeber vorgelegt hat. Der Klimagipfel dürfte noch ein paar Tage dauern.
Legen E-Autos die Stromversorgung lahm? Gelingt der Kohleausstieg bis 2030? Ein Gespräch mit Andreas Schell vom Energieversorger EnBW.
China drängt in Dubai nicht ins Rampenlicht. Das Land ist der größte Emittent von Treibhausgasen – und gilt neben den Ölstaaten als möglicher Blockierer der Klimakonferenz.
Dem Präsidenten der Weltklimakonferenz reicht das derzeitige Tempo der Verhandlungen nicht aus. Das Zeitfenster, um Differenzen beizulegen, schließe sich.
Die Emissionen von Treibhausgasen steigen immer noch, obwohl fast jeder weiß, was das für das Weltklima bedeutet. Der Klimawissenschaftler Niklas Höhne rät auch darauf zu schauen, was schon besser läuft.
In Dubai ringen die Staaten der Welt um den Ausstieg aus den fossilen Energien. Gleichzeitig versucht die Organisation erdölexportierender Länder offenbar, einen Kompromiss zu verhindern.
Deutschland und andere Industriestaaten wollen Südafrika helfen, schnell von der Kohle loszukommen. Aber die Energiepartnerschaft stockt, von der Vorbildfunktion bleibt nicht viel übrig.
Klimakonferenz, Lokführerstreik, Bundeshaushalt – die Schlagzeilen der Woche bieten wenig Aufmunterung in ohnehin schwierigen Zeiten. Doch aus einer Richtung kommt ein Lichtlein daher ...
Auf der Klimakonferenz vertritt die deutsche Außenministerin die EU bei den Verhandlungen im Bereich Emissionsreduzierung. Baerbock muss schnell verhandeln, denn der COP-Präsident will bald fertig werden.
Das weitreichende Verbot des Walfangs hat vielen Arten gut getan, die Bestände steigen. Doch nun machen andere Probleme den Tieren zu schaffen.
Grace Stanke ist eine glühende Verfechterin der Kernkraft. Eine Charmeoffensive führt die 21 Jahre alte Schönheitskönigin jetzt zum Klimagipfel in Dubai.
Manche Fehler sollten nicht passieren: Auf der Webseite der Weltklimakonferenz war statt der südkoreanischen offenbar die nordkoreanische Flagge zu sehen. Das Außenministerium in Seoul bat um Korrektur.
Beratungsgesellschaft sieht in der Technik große Potentiale – sogar in Deutschland. Voraussetzung sind hohe Emissionspreise und eine neue Strategie von Habeck.
Kohlendioxid aus der Luft zu nehmen und einzulagern, ist für Anhänger ein Segen und für Kritiker eine Gefahr. Die Beratungsgesellschaft Arthur D. Little sieht in der Technik jedenfalls große Potentiale – sogar in Deutschland.