Klima schützen – aber wie?
Nächste Woche beginnt die Weltklima-Konferenz in Marrakesch. Aber die Umweltministerin kriegt ihren Klimaschutzplan nicht rechtzeitig fertig. Was ist da los?
Nächste Woche beginnt die Weltklima-Konferenz in Marrakesch. Aber die Umweltministerin kriegt ihren Klimaschutzplan nicht rechtzeitig fertig. Was ist da los?
Klimaschutz-Milliarden für eine grüne Revolution: Der nächste Klimagipfel soll Afrika gehören. 27 Staaten verbünden sich und sehen ihre Bauern schon mit Drohnen und Smartphones über „intensivökologische“ Felder streifen.
Eigentlich ging man davon aus, dass der Weltklimavertrag von Paris erst 2020 in Kraft treten wird. Doch es wird schneller gehen. Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) kündigt Deutschlands Zustimmung an.
Stolz beschworen die Unterzeichner des Weltklimavertrags den „Geist von Paris“. Die Klimapolitik lebt - und zerreisst fast schon wieder. Die Zeit des Kleine-Brötchen-Backens ist vorbei.
Der UN-Klimagipfel war hauptsächlich ein diplomatischer Erfolg: Warum sich Alex Soros, der Sohn des weltbekannten Investors, für Minderheiten und Umweltschutz einsetzt.
Die Klimakarawane in Feierlaune: Am Sitz der Vereinten Nationen treffen sich heute die Staaten, um den mühsam ausgehandelten Weltklimavertrag zu unterzeichnen. Nicht jeder wird kommen, und der Erfolg ist fraglicher denn je.
Unwetter rund um die Welt: Das Jahr 2015 ist von Extremen beherrscht. Jetzt pumpt ein Hitzeorkan riesige Warmluftmassen an den Nordpol. Und es soll noch schlimmer kommen.
Das Wetter-Chaos könnte bald enden, die Folgen des Streits über die Ursachen aber reichen bis ins Weiße Haus. Obamas Gegner haben Klage eingereicht. Stolpert Amerikas reformierte Klimapolitik über die Unberechenbarkeit des Wetters?
Was hat der Klimagipfel in Paris gebracht? Kann das dort vereinbarte Abkommen wirklich als historisch bezeichnet werden? Fragen an den Experten Oliver Geden.
Der Abschluss des Pariser Abkommens ist auch eine persönliche Genugtuung. Nun ist der Weg für eine globale Bewegung vorgezeichnet. Die Dynamik vom Klimagipfel muss nur dringend fortgesetzt werden. Ein Gastbeitrag.
Wäre es ehrlicher gewesen, sich in Paris nicht auf ein Temperaturziel zu versteifen? Zumindest meinen das viele Geowissenschaftler.
Obama sieht sich als führender Klimaschützer, Putin muss kaum CO2 einsparen, China beharrt auf Souveränität. So viel Aufmerksamkeit wie in Deutschland bekommt der Klimapakt sonst kaum.
Der Wirtschaftsnobelpreisträger Jean Tirole ist enttäuscht vom neuen Weltklimavertrag. Ohne ein weltweites System für den Emissionshandel und Kontrollen seien die Ziele nicht erreichbar.
Umweltministerin Hendricks fordert den sozialverträglichen Kohleausstieg. Derweil warnt die deutsche Industrie vor „überstürzten“ neuen Klimaschutzzielen.
Ist der überraschende Konsens bei der Weltklimakonferenz in Paris nur ein Zeichen dafür, wie schwach der Vertrag ist, auf den sich alle einigen konnten? Ein Interview mit dem Klimaforscher Hans Joachim Schellnhuber.
Nahezu alle Staaten haben sich in Paris auf den neuen Klimaschutz-Vertrag geeinigt. Auf keinem anderen Feld der Politik spricht die Welt so einhellig mit einer Stimme. Aber was ist das Papier wert, wenn der Alltag einkehrt? Eine Analyse.
Klimagipfel versprechen viel und halten wenig – weil sich nachher keiner daran hält. Es gibt einen Weg, das zu ändern.
Die Einigung auf dem Klimagipfel in Paris wird weltweit gefeiert. Doch die ersten Reaktionen zeigen auch: Die eigentliche Arbeit im Kampf gegen die fortschreitende Erderwärmung müssen die Staaten erst noch leisten.
Ein historischer Klimavertrag mit ambitionierten Zielen: Die Welt soll nur 1,5 Grad wärmer werden, so schnell wie möglich sollen die globalen Treibhausgas-Emissionen sinken. Alle wichtigen Punkte im Überblick.
Die internationale Gemeinschaft hat sich auf einen Weltklimavertrag verständigt. Die Pariser UN-Klimakonferenz nahm am Samstag die Vereinbarung zur Begrenzung der Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad an.
Es ist paradox: Die Wirtschaft soll eine Kehrtwende hinlegen, um das Weltklima zu retten. Doch mitreden dürfen die Unternehmen bei der Konferenz in Paris nur am Rande. Dabei hätten die Vorstandschefs einiges zu sagen.
Noch ist der Klimavertrag nicht in trockenen Tüchern, auch wenn manche schon den „historischen Moment“ beschwören – die Staaten müssen noch zustimmen. Aber schon jetzt ist klar: Hier wurde in entscheidenden Passagen ein diplomatisches Meisterwerk abgeliefert.
Jetzt soll nichts mehr schiefgehen: Kurz vor Ende der Klimakonferenz beschwört Frankreichs Präsident die Teilnehmer. Es ist ein Appell in letzter Minute – nun müssen sie über den Weltklimavertrag entscheiden.
Nach zweiwöchigem Ringen haben sich die Unterhändler des Klimagipfels den Gastgebern zufolge auf einen Entwurf geeinigt. Vor allem die Frage nach Finanzhilfen für Entwicklungsländer hatte die Verhandlungen zuletzt ins Stocken gebracht.
Das Ende der Pariser Klimakonferenz verzögert sich. Bis Samstagmorgen soll der neue Klimavertrag fertig sein. Warum fällt die Einigung so schwer?
Ästhetisch wertvoll, in der Ausführung mangelhaft - Klimaforscher machen in Paris bis zur letzten Minute mobil, verlangen weniger Widersprüche und mehr Substanz im Klimaabkommen. Das Hauptziel sehen sie in Gefahr.
Die Klimakonferenz will den Temperaturanstieg auf 1,5 Grad begrenzen. Pech nur, dass die aktuellen Prognosen vom Doppelten ausgehen.
Die UN-Klimakonferenz wird bis Samstag verlängert. Das angestrebte weltweite Klimaschutzabkommen soll laut der neuen Planung am Samstag verabschiedet werden.
Eigentlich sollte am Freitagabend ein Weltklimavertrag stehen. Doch die offenen Streitpunkte waren offenbar zu groß. Jetzt wird die Konferenz bis Samstag verlängert. Klimaschützer bewerten das Abkommen ohnehin gemischt.
In Paris geht der Weltklimagipfel zu Ende. Der Aufsichtrat von RWE wird voraussichtlich Wichtiges beschließen.
Der Konferenz-Präsident des Klimagipfels präsentiert einen neuen Vorschlag, über Nacht sollen die Minister um eine Lösung ringen. Dabei steht noch immer ein Kompromiss zwischen Industrie- und Schwellenländern aus.
Die Verhandler beim Klimagipfel in Paris werden nervös: Nur noch wenige Tage bleiben ihnen für eine Einigung. Und die deutsche Umweltministerin verkündet plötzlich noch ambitioniertere Ziele.
Die Minimalisten können sich warm anziehen: Auf dem Klimagipfel hat sich eine große Koalition mit Berlin, Brüssel und Washinton an der Spitze gebildet. Ihr Ziel: Zu verhindern, dass der Vertrag verwässert wird. Die Allianz hat allerdings auch ein Handikap.
Frankreich hat einen neuen Entwurf für einen Klimavertrag vorgelegt. Der französische Verhandlungsführer sieht deutliche Fortschritte.
Surprise, surprise, da wird man staunen auf dem Klimagipfel. Der Ausstoß von Kohlendioxid stagnierte 2014 und könnte dieses Jahr erstmals zurückgehen. Der „Klimaheld“? Es ist der, der derzeit den meisten Dreck in der Luft hat.