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Kurz vor dem Gipfel COP26 knöpft Neuseeland sich die Finanzindustrie vor, mehr als 200 Unternehmen sind betroffen. Damit soll beim Klimaschutz deutlich aufgeholt werden.
Die Förderung fossiler Brennstoffe steigt und steigt. Die Pläne der Regierungen laufen den Pariser Klimazielen diametral entgegen. Das ist eine Farce.
Kaum ein Land spürt den Klimawandel so sehr wie Australien. Trotzdem hat sich das Land lange gegen ambitionierte Klimaziele gesträubt. Nun vollzieht die Regierung eine Wende – und mit ihr das Murdoch-Imperium. Wie kommt das?
Zwei Wochen vor dem Beginn der UN-Klimakonferenz im Vereinigten Königreich hat der britische Prinz William erstmals den Earthshot-Preis für Engagement im Umweltschutz verliehen. Zu den Preisträgern gehören Costa Rica und die Stadt Mailand. An der Verleihung nahmen Prominente wie Sänger Ed Sheeran und Schauspielerin Emma Watson teil.
Die Internationale Energieagentur warnt vor der Weltklimakonferenz vor „Turbulenzen für die Energiemärkte“. Die Dynamik im Bereich der Erneuerbaren stoße auf die „hartnäckige Vorherrschaft“ fossiler Brennstoffe.
Angela Merkel und Klaus Hasselmann haben sich kennengelernt, als die Kanzlerin noch Umweltministerin war. Er lieferte ihr die Daten für den Klimagipfel in Kyoto. Seine Auszeichnung mit dem Physiknobelpreis ist auch ein politisches Zeichen.
Vor dem Weltklimagipfel in Glasgow erhofft sich eine Abspaltung von „Extinction Rebellion” viel Aufmerksamkeit. Dafür will sie möglichst viele Klimaaktivisten im Gefängnis haben. Die Konservativen setzen auf Bestrafung.
Die Unternehmen stehen laut der Nichtregierungsorganisation CDP für einen Börsenwert von mehr als 41 Billionen Dollar – und für einen Ausstoß von mehr als 11,9 Millionen Tonnen Treibhausgasen. Nun verlangen Finanzinstitute konkrete Klimaziele.
Der britische Regierungschef macht ernst in Sachen Erderwärmung und fordert vor der Klimakonferenz von Glasgow die anderen Industriestaaten mitzuziehen. In UN-Generalsekretär Guterres hat er einen Verbündeten.
Boris Johnson will im Weißen Haus für eine Aufweichung des Einreisestopps werben. Vor allem aber geht es ihm um seine Ziele für den Weltklimagipfel in Glasgow. Überschattet wird der Besuch von einer Gaskrise in Johnsons Heimat.
Sechs Wochen vor der UN-Klimakonferenz in Glasgow hat in New York ein Treffen von Staats- und Regierungschefs zur Klimakrise statt. Eröffnet wurde es unter anderem von den K-Pop-Stars BTS.
Gut jeder zweite Bürger ist einverstanden mit der Einführung der Preisaufschläge für Benzin und Heizöl. Noch höher wäre die Quote mit einem Finanzausgleich. Spannungen gibt es zwischen BMW und der Deutschen Umwelthilfe.
Eine neue Studie zeigt: Zahlreiche Staaten haben die Planungen für neue Anlagen in den vergangenen Jahren drastisch reduziert.
Der britische Premierminister besucht überraschend Schottland. Mit Ministerpräsidentin Nicola Sturgeon möchte er dabei nicht reden.
Am Earth Overshoot Day sind die Ressourcen der Erde für dieses Jahr verbraucht. Der Präsident des Global Footprint Network erklärt das Problem hinter dem Klimawandel – und spricht über tiefe Missverständnisse.
Statt der südkoreanischen Hauptstadt war in dem Eröffnungsvideo der virtuellen Klimakonferenz in Seoul die nordkoreanische Hauptstadt Pjöngjang zu sehen. Die Opposition spricht von einem „diplomatischen Desaster“.
Der ehemalige Außenminister zeigt sich beeindruckt, wie schnell die Bundesregierung dem Verfassungsgericht gefolgt ist. Und er appelliert: Um die Erderwärmung aufzuhalten, müsse „Glasgow“ dringend ein Erfolg werden.
Die Inzidenzen sinken, die Lebenslust wächst, Gesundheitsminister Spahn mahnt zur Vorsicht. John Kerry besucht Deutschland. Und katholische Frauen predigen. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Der Petersberger Klimadialog mit Vertretern aller großen Treibhausgas-Emittenten gilt als Vorbereitung des Weltklimagipfels Ende des Jahres in Glasgow.
Jair Bolsonaro hat auf dem Klimagipfel ungewohnte Töne angeschlagen. Brasilien sei die „Vorhut im Kampf gegen den Klimawandel“. Doch die Worte des Präsidenten stehen im Widerspruch zu seinem Handeln.
Mit scharfen Worten hat die schwedische Klimaschutzaktivistin Greta Thunberg Politikern weltweit vorgeworfen, die Klimakrise zu ignorieren: „Wie lange glauben Sie ernsthaft, dass Leute an der Macht wie Sie damit durchkommen werden?“, empörte sich die Aktivistin.
Der mexikanische Präsident Andrés Manuel López Obrador will Kleinbauern durch ein Programm unterstützen, das die Bepflanzung von Land mit Bäumen vorsieht. Der Beitrag zum Klimaschutz ist allerdings umstritten.
Das neue Infektionsschutzgesetz steht nun im Bundesgesetzblatt. Der Wirecard-Untersuchungsausschuss kommt mit der Befragung von Kanzlerin Merkel zum Abschluss. Und in der Nacht zum Montag werden die Oscars verliehen. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Seit 30 Jahren wird mit ambitionierten Politiken auf Staatenebene der Eindruck vermittelt, man verzeichne Fortschritte im Kampf gegen die Klimaerwärmung. Diese Suggestion gelingt nur, wenn man die entscheidende Kennziffer vernachlässigt.
Dies sei das entscheidende Jahrzehnt im Kampf gegen den Klimawandel, sagt der amerikanische Präsident. Auf dem virtuellen Klimagipfel verkündet auch China neue Ziele, fordert aber mehr Geld für Entwicklungsländer.
Beim digitalen Klimagipfel zeigte sich die Bundeskanzlerin erfreut über die Rückkehr Amerikas in der Klimapolitik. Auch in Deutschland sollen die Treibhausemissionen bis 2030 um 55 Prozent gegenüber des Niveaus von 1990 sinken.
Russlands Präsident Wladimir Putin hat bei dem von den Vereinigten Staaten organisierten virtuellen Klimagipfel versprochen, zur Lösung des Klimawandels beitragen zu wollen.
Anders als sein Vorgänger will Präsident Joe Biden in der Klimadiplomatie die Führung übernehmen. Er hat ehrgeizige Ziele für Amerika – aber bekommt er dafür auch eine Mehrheit?