Schnell Handeln statt „Blablabla“
Auf dem Weltklimagipfel zeichnen die Politiker ein düsteres Bild und die Aktivisten sind unzufrieden mit den bisherigen Zusagen, kurzum: Es liegt viel Arbeit vor den Verhandlern.
Auf dem Weltklimagipfel zeichnen die Politiker ein düsteres Bild und die Aktivisten sind unzufrieden mit den bisherigen Zusagen, kurzum: Es liegt viel Arbeit vor den Verhandlern.
Der Emissionshandel weise der Wirtschaft den Weg zur Klimaneutralität, sagte Kanzlerin Angela Merkel in Glasgow. Die Ziele des Pariser Klimaabkommens will sie noch nicht aufgeben. Aber: „Wir sind noch nicht da, wo wir hinmüssen.“
In einem Jahr will sich Xi entgegen bisheriger Gepflogenheiten eine dritte Amtszeit verschaffen. In China bleibt Energiesicherheit dafür wohl noch lange wichtiger als Klimaschutz.
Während seine Amtskollegen im Anschluss an den G-20-Gipfel in Rom nach Glasgow zum Klimagipfel weiterflogen, blieb der brasilianische Präsident in Italien – eine Kleinstadt machte ihn zu ihrem Ehrenbürger.
In Glasgow hat die Weltklimakonferenz begonnen. Die Erwartungen seien hoch, sagt Thomas Schmid, Präsident des Hessischen Landesamtes für Naturschutz, Umwelt und Geologie. Das 1,5-Grad-Ziel lasse sich kaum noch erreichen, auch nicht in Hessen.
Vertreter von 197 Staaten suchen einen Weg, den Ausstoß von Treibhausgasen noch in diesem Jahrzehnt drastisch zu mindern. Der britische Premier sprach während der Eröffnungszeremonie.
Vertreter von mehr als 120 Ländern beraten zwei Wochen lang über Maßnahmen im Kampf gegen die Erderwärmung.
Die UN-Konferenz in Glasgow beginnt mit kurzen Statements der Staats- und Regierungschefs. Zuerst sprach Gastgeber Boris Johnson, nun ist Bundeskanzlerin Merkel dran. Verfolgen Sie ihren Auftritt im Livestream.
Deutschland diskutiert über Auffrischungsimpfungen, CDU und SPD über ihr höchstes Parteiamt. Der Supreme Court beschäftigt sich mit dem Abtreibungsrecht in Texas. Und in Glasgow geht es um die Zukunft des Planeten. Der F.A.Z.-Newsletter.
Der UN-Klimagipfel in Glasgow hat begonnen. Die Erwartungen sind hoch – doch gleich zu Beginn gibt es einen Dämpfer vom G-20-Treffen in Rom.
Vertreter von rund 200 Staaten verhandeln in Glasgow über die Umsetzung des Pariser Abkommens. Präsident Alok Sharma beginnt die Konferenz mit einem Appell an die teilnehmenden Länder.
Beim G-20-Gipfel in Rom haben sich die führenden Wirtschaftsmächte nicht auf eine ehrgeizige Erklärung zum Klimaschutz verständigt. Bundeskanzlerin Merkel würdigt die Beschüsse dennoch als Erfolg.
Zehntausende Delegierte der Vereinten Nationen treffen sich, um Wege zu finden, den Anstieg der globalen Erwärmung auf 1,5 Grad begrenzen.
Die G 20 ringen am Sonntag um ehrgeizigere Klimaziele. Dagegen stemmt sich unter anderem Indien. Die Klimaaktivistin Sumaria Abdulali ist im F.A.Z.-Interview nicht überrascht und prangert Vertuschungen an.
Die Weltklimakonferenz muss ein großer politischer Wurf werden. Denn den Klimaschutz haben die Entscheider zu lange vor sich her geschoben. Doch die Weltrettung könnte weiter auf sich warten lassen.
Die Klimaaktivistin sprach in einem BBC-Interview. Außerdem nahm sie an einer Demonstration vor einer Londoner Bank teil.
Vor dem Gipfel in Glasgow weitet sich der Blick der deutschen Klimapolitik auf die Welt. Hier muss sie erkennen: Nicht die Ziele sind entscheidend, sondern Wege und Mittel.
Acht große Umweltverbände fordern von SPD, Grünen und FDP, sich noch während der Klimakonferenz auf den Kohleausstieg vor 2030 festzulegen. Und zwar nicht nur „idealerweise“.
Das Tempo im Kampf gegen die Erderwärmung soll auf dem Klimagipfel erhöht werden. Wo die deutschen Leitindustrien derzeit stehen und was der grüne Umbau kostet.
Jürgen Trittin erwartet höchstens kleine Schritte von der Klimakonferenz. Wie das Ringen um millimeterweise Einigungen abläuft – und Deutschland eine Lame Duck in Glasgow ist.
Die Konferenz von Glasgow gilt als letzte Chance für das Weltklima. Die deutsche Regierung hat dort nichts mehr zu sagen.
Investoren lieben Start-ups, die mit neuen Klimatechnologien auf den Markt drängen. In den ersten neun Monaten des Jahres erhielten sie eine Rekordsumme. Dabei gibt es einen klaren Hotspot in Europa.
Politisches Vorglühen zum Klimagipfel in Glasgow: Die Zukunft soll grüner werden, sagen die Mächtigen. Doch wie schnell das geht, verschleiern viele. Und ob es diesmal reicht, die Erderhitzung schnell genug abzubremsen, ist kaum vorauszusehen.
US-Präsident Joe Biden versucht, die Wogen im U-Boot-Streit mit Frankreich zu glätten. Die Klimakonferenz wirft ihre Schatten beim G20-Treffen in Rom voraus. Und ein Deutscher fliegt ins All. Der F.A.Z. Newsletter.
Drei Tage vor der Weltklimakonferenz hat China eine aktualisierte Version seiner Klimaschutzpläne vorgelegt. Peking bekräftigt darin das Ziel, spätestens 2060 Klimaneutralität zu erreichen. Zudem soll der Höchstwert beim CO2-Ausstoß vor 2030 erreicht sein.
Großbritannien präsentiert sich vor dem Klimagipfel in Glasgow als Musterschüler der Energiewende. Doch auch auf Atomkraft will man nicht verzichten.
Wie Fatih Birol, Chef der Internationalen Energieagentur, die Weltklimakonferenz zu einem Erfolg machen will. Und woran sie scheitern könnte.
Felder versalzen, der Fischfang schwindet, Touristen bleiben weg: Die Kleinstaaten im Pazifik leiden unter dem Klimawandel. Mancher fürchtet den Verlust ganzer Staaten.
Boris Johnson würde gerne als Vorkämpfer gegen den Klimawandel glänzen. Doch das gelingt ihm nicht. Viele Briten sorgen sich um ganz andere Dinge – und für andere unternimmt er längst nicht genug.
Die britische Königin Elizabeth II. hat ihre Teilnahme am bevorstehenden UN-Klimagipfel in Schottland abgesagt. Grund ist eine Empfehlung ihrer Ärzte. Die 95-jährige Monarchin will sich mit einer aufgezeichneten Videobotschaft an die Teilnehmer der Konferenz wenden.
Die Queen wird lediglich mit einer Videobotschaft an der Weltklimakonferenz COP26 teilnehmen. Zuvor musste die Monarchin bereits eine Nordirland-Reise aus gesundheitlichen Gründen absagen.
Rund vier Wochen nach der Wahl tagt der Bundestag zum ersten Mal in neuer Zusammensetzung. Zudem wirft der große Klimagipfel erste Schatten. In Japan erfüllt sich ein langgehegter Wunsch. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Der weltweit größte Erdölexporteur plant einen regionalen Investitionsfonds für saubere Kraftstoff-Technologien. Kronzprinz Muhammad Bin Salman spricht vom Beginn einer grünen Ära.
In der Atmosphäre hat die Treibhausgaskonzentration einen neuen Höchststand erreicht. Die Weltorganisation für Meteorologie warnt davor, dass dadurch die Pariser Klimaziele deutlich verfehlt werden.