Hoffen auf Fortschritte
Die beteiligten Staaten wollen sich auf ein Regelbuch einigen, welches festlegt, wie das Pariser Abkommen konkret umzusetzen ist. Ob dies gelingt ist jedoch fraglich.
Die beteiligten Staaten wollen sich auf ein Regelbuch einigen, welches festlegt, wie das Pariser Abkommen konkret umzusetzen ist. Ob dies gelingt ist jedoch fraglich.
Zweite Halbzeit in Glasgow: Die Tausenden Delegierten müssen bis Freitag noch einiges beschließen, damit die Klimakonferenz als Erfolg gelten kann. Hier sind die wichtigsten noch offenen Punkte.
In Glasgow wird kreative Buchhaltung betrieben. Aber der Klimaschutz braucht mehr als Zahlen und Ziele. Es fehlt an Plänen, die der Realitätsprüfung stand halten.
Die Demonstranten in Glasgow, Amsterdam und anderen Städten fordern mehr Klimagerechtigkeit. Die Maßnahmen gegen den Klimawandel müssten für alle funktionieren, nicht nur „für die Leute mit dem meisten Geld in der Tasche“.
Rette sich, wie er kann: ein Holzkünstler, viele Statisten und der große Wunsch nach einem nachhaltigen Leben – Beobachtungen vom Klimagipfel in Schottland.
Tausende Klimaaktivisten sind im schottischen Glasgow für schnellen und konsequenten Klimaschutz auf die Straße gegangen. Greta Thunberg sagte in einer Ansprache, es sei kein Geheimnis, dass die COP26 gescheitert sei.
Die sich abzeichnenden Beschlüsse reichen laut Müller nicht aus, um das 1,5-Grad-Ziel zu erreichen. Unterstützungsangebote für die Entwicklungsländer seien „absolut unzureichend“. Bundesumweltministerin Schulze gibt sich hoffnungsvoller.
Greta Thunberg wirft den Entscheidungsträgern bei der Klimakonferenz in Glasgow anhaltende Tatenlosigkeit vor. Tausende gehen mit ihr auf die Straße. Am Samstag sollen es noch mehr werden.
Die Weltklimakonferenz kommt voran, immer mehr Staaten kündigen Ziele und Maßnahmen an, um den Klimaschutz voranzutreiben. Noch ist alles möglich – auch, wenn der Einsatz fürs Klima manchmal einen bitteren Beigeschmack hat.
Trotz aller Versprechen und flammender Reden auf großen Konferenzen wie gerade in Glasgow passiert noch immer viel zu wenig. Wie kann das sein? Was den Klimawandel zu einem so schwierig zu lösenden Problem macht.
Werner Hoyer, Chef der Europäischen Investitionsbank, über die Kauflust reicher Erben für grüne Finanzprodukte, müde Entwicklungsinstitute und die Notwendigkeit eines EU-Klimafonds.
Christoph Müller spricht in Glasgow auf dem Klimagipfel – als Experte für die Atomenergiebehörde. Er sagt, was diese mit Landwirtschaft zu tun hat und warum Isotope helfen, Treibhausgas-Ausstoß nachzuverfolgen.
Am Rande der Weltklimakonferenz kommt es zur Großdemonstration. Viele Deutsche befürworten eine Impfpflicht. Und „Wetten, dass...“ kehrt zurück auf den Bildschirm. Der F.A.Z.-Newsletter.
Drei Menschen haben sich der Suche nach dem gefährlichen Treibhausgas verschrieben. Ob nun dessen Reduktion gelingt, sehen alle drei anders.
Am Freitag und Samstag wollen Umweltaktivisten auf der ganzen Welt wegen der Klimakrise protestieren. Von der Konferenz in Glasgow gibt es allerdings auch gute Neuigkeiten.
Die britische Modedesignerin Stella McCartney wirbt bei der UN-Klimakonferenz für ein Umsteuern der Mode-Branche. Sie setzt dabei vor allem auf die jüngere Generation.
Auch andere wichtige Kohle-Nutzer wie Australien und Indien schließen sich der Vereinbarung nicht an. Der britische Wirtschaftsminister spricht dennoch von einem Meilenstein. Von Umweltverbänden kommt Kritik.
Etwa 40 Prozent aller produzierten Lebensmittel werden laut einer Studie nicht gegessen, sondern weggeworfen. Das schadet dem Klima. Lösungsansätze gibt es – doch am Ende wird es auf die Verbraucher ankommen.
Bei Sandra Maischberger gibt Armin Laschet erstmals nach seiner Wahlniederlage ein ausführliches Fernsehinterview. So manche Antwort des CDU-Vorsitzenden macht fassungslos.
In der aktuellen Phase können wir aber nicht ausschließlich auf erneuerbare Energie setzen, schreibt EZB-Präsidentin Christine Lagarde in einem Gastbeitrag.
Trotz vollständigem Impfschutz ist der Bürgermeister von Los Angeles während der UN-Weltklimakonferenz positiv auf das Coronavirus getestet worden. Experten zeigten sich besorgt über die engen Warteschlangen bei dem Gipfel.
100 Milliarden Dollar jährlich haben die Industrieländer den Entwicklungsländern für den Klimaschutz zugesichert. Doch das Geld fließt nur langsam. Das soll sich jetzt ändern.
Das in Glasgow vereinbarte Methan-Abkommen wird auf dem Klimagipfel COP26 als Durchbruch gefeiert – als Nachfolger des erfolgreichen Ozon-Abkommens von Montreal. Was ist dran? Drei Fragen, drei Antworten.
Frankfurt wird Sitz einer neuen internationalen Organisation, die Nachhaltigkeitsstandards für Finanzberichte entwickeln soll. Die Freude am Finanzplatz ist groß, doch es gibt einen Wermutstropfen.
Eberhard Flammer ist Gründungspräsident des Hessischen Industrie- und Handelskammertages. Nun gibt er sein Amt ab. Im Interview spricht er über Konjunktur, Klimaschutz und künftige Koalitionen im Land.
Viele hatten die Weltklimakonferenz schon abgeschrieben, aber es gibt kleine Fortschritte. So bekennt sich Indien erstmals zur CO2-Neutralität, und Industrieländer wollen Südafrika beim Kohleausstieg helfen.
Mehr als 100 Staaten einigen sich in Glasgow darauf, die Zerstörung von Wäldern bis 2030 zu stoppen. Weil eine Erklärung von 2014 wirkungslos blieb, sind Beobachter skeptisch.
Saúl Luciano Lliuya hat den deutschen Energieriesen RWE auf Schadenersatz verklagt. Ein Gespräch über bedrohte Gletscher, Aktivismus und seine Ziele im Kampf gegen den Klimawandel.
Bis 2030 soll weltweit die Entwaldung gestoppt werden, um die Erderwärmung zu bekämpfen. Darauf haben sich die Staats- und Regierungschefs bei der UN-Klimakonferenz COP26 verpflichtet.
Die britische Königin Elizabeth II. hat die Hoffnung geäußert, dass beim UN-Klimagipfel im schottischen Glasgow greifbare Beschlüsse für die Zukunft gefasst werden. „Wahre Staatskunst“ sei es, weitsichtige Politik für die nachfolgenden Generationen zu machen, sagte sie in einer Videobotschaft.
Indien strebt vergleichsweise spät Klimaneutralität an. Wie Premierminister Narendra Modi bei der Weltklimakonferenz in Glasgow bekanntgab, will der drittgrößte CO2-Emittent der Welt das Ziel sogenannter Netto-Null-Emissionen bis 2070 erreichen.
Die CDU gibt bekannt, wie die Wahl des neuen Parteivorsitzenden ablaufen soll. In Deutschland könnten die Impfzentren bald wieder öffnen. Und in den USA steht eine wichtige Wahl an. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Bis 2030 soll Schluss mit der Entwaldung sein, versichern mehr als 100 Staaten beim Klimagipfel in Glasgow. Darunter ist auch Brasilien mit Präsident Bolsonaro. Umweltschützer haben eine klare Meinung zu dem neuen Versprechen.
Merkels Nachfolger haben die schwierige Aufgabe, die Zustimmung der Mehrheit zum Klimaschutz zu sichern, wenn diese die Folgen finanziell spürt.
Im Kampf gegen den Klimawandel fordert der britische Premierminister Johnson mehr Ehrgeiz. UN-Generalsekretär Guterres kündigt eine Expertengruppe an. Sie soll nationale Klimaziele vergleichbarer machen.