Wer kämpft in Moskau fürs Klima?
Die Temperaturen steigen in Russland schneller als anderswo. Aber Klimaaktivisten werden verfolgt und verspottet, Kritik an der Rohstoffwirtschaft ist tabu. Doch der Druck auf den Kreml wächst.
Die Temperaturen steigen in Russland schneller als anderswo. Aber Klimaaktivisten werden verfolgt und verspottet, Kritik an der Rohstoffwirtschaft ist tabu. Doch der Druck auf den Kreml wächst.
Nach mehr als vier Jahrzehnten im Bosch-Konzern zieht ein deutscher Industriekapitän zum Abschied Bilanz: Wo steht die deutsche Industrie im Rennen mit Amerikanern und Chinesen – und wie weit trägt der Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung?
Öl, Gas und Kohle werden am Aktienmarkt zunehmend kritisch gesehen. Doch abseits der Börse pumpen Großinvestoren Milliarden in die Branche.
Indigene haben endgültig die Bühne der Welt erklommen, als auf dem Klimagipfel ihre Rolle als Wächter des Waldes anerkannt wurde. Aber nichts ist gewonnen, so lange sie nicht die Rechte erhalten, die ihnen zustehen. Ein Gastkommentar.
Die Umweltdiplomatie steht vor fast unlösbaren Aufgaben für das Planetenmanagement. Dennoch richten sich auf die Konferenz „Rioplus30“ große Hoffnungen.
Ein festes Datum für den Ausstieg aus der Kohleverstromung ist überflüssig. Mit einem hohen CO2-Preis lohnen sich die Kraftwerke ohnehin nicht mehr.
Die CO2-Emissionen zu reduzieren, reicht nicht, denn die Erderwärmung ist nur ein Symptom. Das Verhältnis von Mensch und Erde muss neu gedacht werden. In der Wissenschaft passiert das schon.
Auch Thomas Schmid, Präsident des Hessischen Landesamts für Naturschutz, Umwelt und Geologie, hat die Weltklimakonferenz beobachtet. Sein Resümee: Das 1,5-Grad-Ziel ist nicht mehr realistisch, weil die Entschlusskraft fehlte.
Stärkung des 1,5-Grad-Ziels, ein Bekenntnis zum Ausstieg aus der kohle, aber auch Differenzen bei der Finanzierung der Klimafolgen: Das sind die wichtigsten Ergebnisse der UN-Klimakonferenz in Glasgow.
Nach der Klimakonferenz ist das 1,5-Grad-Ziel wieder ein realistisches Ziel. Der Pakt von Glasgow könnte außerdem der Beginn einer sich beschleunigenden Klima-Außenpolitik sein.
Einige Länder verließen die Klimakonferenz enttäuscht. Die Einrichtung eines Fonds für Schäden durch den Klimawandel scheiterte im Lauf der Verhandlungen. Außerdem wurde der Wortlaut zum weltweiten Kohleausstieg abgeschwächt.
Nach zweiwöchigen Verhandlungen hat die UN-Klimakonferenz das Abkommen beschlossen. Auf Betreiben Chinas und Indiens wurde die Erklärung jedoch deutlich abgeschwächt.
Indien hat auf der Klimakonferenz in letzter Sekunde ein Bekenntnis zum Ausstieg aus der Kohle verhindert, und die Entwicklungsländer warten weiterhin auf Kompensation für Klimaschäden. Dennoch: In Glasgow ist viel gelungen.
In letzter Sekunde setzt Kohleland Indien eine Abschwächung der Erklärung durch. Etliche Staaten fühlen sich düpiert. Es kommt zu Tränen. Die deutsche Umweltministerin sieht dennoch einen Erfolg – ganz anders als Greta Thunberg.
Der UN-Klimagipfel geht in die Verlängerung – unter anderem wegen Differenzen über den Kohleausstieg. Den Konferenzteilnehmern in Glasgow liegt ein neuer Entwurf für eine Gipfelerklärung vor, mit deutlich verwässerten Forderungen zur Energiewende.
Mehrere Staaten wehren sich, doch im nun vorgelegten Entwurf für eine Abschlusserklärung findet sich ein globaler Kohleausstieg. Am Nachmittag soll darüber abgestimmt werden.
Ein junger Aktivist und ein erfahrener Regierungsberater kämpfen beide in Glasgow gegen die Erderwärmung – auf völlig verschiedene Weise.
Die Verhandler in Schottland geben sich vorsichtig optimistisch. Trotzdem geht die Klimakonferenz in eine Nachtschicht. Nun beginnen die Stunden des Kuhhandels
Jakob Thomä, Gründer der Plattform Meinfairmögen, spricht darüber, wie Anleger ihren Fokus beim Überbegriff Nachhaltigkeit selbst festlegen müssen und was das mit Glasgow, McDonald’s und Pandabären zu tun hat.
„Die Welt steht in Flammen und ihr fahrt viel zu kleine Geschütze auf“, lautet die Botschaft der Aktivisten. Umwelt-Staatssekretär Flasbarth weist diese Kritik zurück.
Alle reden davon, Emissionen zu verringern. Langfristig führt aber kein Weg daran vorbei, das schon ausgestoßene CO2 aus der Atmosphäre zurückzuholen.
Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth verhandelt bei der Klimakonferenz für Deutschland. Im Interview erklärt er, warum er mit einem Erfolg rechnet, wieso die Industriestaaten mehr tun müssen und warum Obama nicht immer Recht hat.
Für das Jahr 2023 wurden die Vereinigten Arabischen Emirate als Gastgeber auserkoren. In diesem Jahr findet die Konferenz in Glasgow statt.
Eckart von Hirschhausen spricht im Interview über den Patienten Erde und den Zusammenhang von Klimaschutz und menschlicher Gesundheit. Er hält es für falsch, Wohlstand an den Ressourcenverbrauch zu koppeln.
Gelingt die Klimakonferenz in Glasgow? Und wieso sind so viele Gesellschaften gespalten, obwohl die Menschheit wohlhabend wie nie zuvor ist? Ein Gespräch mit der Direktorin der London School of Economics, Nemat „Minouche“ Shafik.
Während die Kanzlerin ein rasches Bund-Länder-Treffen will, berät der Bundestag über die Ampel-Pläne gegen Corona. Die Karnevalssaison beginnt – in Köln ohne das Dreigestirn. Und in Wolfsburg wird Joachim Löw verabschiedet. Der F.A.Z-Newsletter.
In der heißen Phase der Klimaverhandlungen wollen China und die USA stärker zusammenarbeiten. Was beide erreichen wollen – und wie es sich auf das Ergebnis auswirken könnte.
Während der Klimakonferenz in Glasgow verständigen sich beide Länder auf einen gemeinsamen Plan gegen den Klimawandel. Ziel sei es unter anderem Verantwortung zu übernehmen und die Erderwärmung zu begrenzen.
In Glasgow geht der Klimagipfel auf die Zielgerade. Wem dürfen wir glauben: Den Politikern, die einzelne Beschlüsse und einen neuen Geist feiern? Oder den Aktivisten, die gebetsmühlenartig sagen: Alles nicht genug?
Der erste Entwurf der Abschlusserklärung der UN-Klimakonferenz in Glasgow (COP26) fordert schnellere und verstärkte Klimaschutzanstrengungen von den Staaten. Kritiker bemängeln die Formulierungen als zu weich und unkonkret.
Spätestens bis 2040 werden keine Pkw mit Verbrennungsmotor mehr verkauft. Darauf wollen sich Regierungen und Konzerne in Glasgow festlegen. Die Bundesregierung ist wohl nicht dabei – und auch nur ein deutscher Hersteller.
Die Entwicklungsländer wollen mehr Geld für Klimawandel-Schäden. Die Industriestaaten zeigen ein schlechtes Gewissen – fürchten aber auch die Folgen von Zugeständnissen.
Der Markt für nachhaltige Finanzprodukte boomt. Aber ob da alles so grün ist, wie es scheint? Wie kann ich als Investor da den Überblick behalten? Mit welchen Kosten muss man rechnen und was kann man an Rendite erwarten?
Der Chef der Weltatombehörde IAEO, Rafael Grossi, spricht im Interview über die Unverzichtbarkeit der Technik für den Klimaschutz, den schlechten Ruf der Atomkraft und Deutschlands eigentümliche Sonderrolle.
Den Demonstranten zum Trotz: Die Klimakonferenz könnte am Ende doch ein kleiner Erfolg werden. Auch Wissenschaftler ärgert die Schwarzmalerei der Aktivisten.