Duell der Notenbanker
Der Konflikt über Anleihekäufe der EZB spitzt sich zu. Der Bundesbank Präsident Weidmann will derlei Käufe verhindern. Kann er den EZB-Präsidenten Draghi bremsen?
Der Konflikt über Anleihekäufe der EZB spitzt sich zu. Der Bundesbank Präsident Weidmann will derlei Käufe verhindern. Kann er den EZB-Präsidenten Draghi bremsen?
Mehr als sechzig Jahre lang hat er die Kritik und das Publikum provoziert, amüsiert, irritiert und fasziniert: Zum Tod des amerikanischen Romanciers, Dramatikers, Sach- und Drehbuchautors Gore Vidal.
Bis 2015 soll die Renovierung des Amphitheaters in Rom abgeschlossen sein – dabei hat sie noch gar nicht angefangen. Das Geld dafür stammt vom Gründer eines Luxuskonzerns.
Sie sind unsere unbestechlichen Spiegelbilder: Die Bewohner des Olymp in der Ausstellung „Die Unsterblichen. Götter Griechenlands“ in der Münchner Glyptothek.
Ezio d’Agostinos melancholische Ansichten aus dem Pariser „Forum les Halles“ passen wunderbar zu einem Sommer voller Regen.
Willi Voss besorgte dem Drahtzieher des Olympia-Attentats Autos und Pässe. Er plante Geiselnahmen. Die in München sah er im Fernsehen.
Klein Zaches und Oskar Matzerath lassen grüßen: Norbert Scheuers neuer Roman „Peehs Liebe“ verlässt die angestammte Region der Eifel, verdammt aber zugleich die Ferne.
Sizilien gilt als Armenhaus Italiens. Laut Ministerpräsident Mario Monti steht die Insel kurz vor dem finanziellen Kollaps.
Mit dem Reiz des Unvollendeten: Werke und Studien von Johann Georg Pforr bei der Galerie Jörg Schuhmacher in Frankfurt.
In „Der Raub des Bücherschatzes“ erfährt der Leser viel über die Zeit der Hexenverfolgungen und die Greuel der Konfessionskriege. Und doch Katja Behrens der Versuch, den Lesern die historischen Ereignisse wirklich näherzubringen, nur teilweise gelungen.
Auf der Suche nach dem Sinn von Wörtern und Welt: In ihren Gedichten schickt Olga Martynova, die frisch gekürte Gewinnerin des Bachmann-Preises, poetische Fabelwesen auf eine Reise ohne Ziel.
Olga Martynovas Gedichte tasten nach dem Sinn von Worten, Ivo Andric untersucht das Bosnien der Türkenzeit und Chris Adrian schreibt Shakespeares Sommernachtstraum fort. Dies und mehr in den F.A.Z.-Romanen der Woche.
Der Papst lädt Daniel Barenboim, dessen Orchester und Berliner Prominenz in seine Sommerresidenz. Von einem symbolträchtigen Nachmittag mit technischen Pannen.
Als sich die Bundeskanzlerin am Morgen des Brüsseler EU-Gipfels Ende Juni schlafen legte, glaubte sie, ein gutes Ergebnis ausgehandelt zu haben. Doch als sie aufwachte, sah sie wie die Verliererin des Treffens aus - und war es doch nicht.
Frankfurts Verwüstung, aus der Fremde betrachtet. Ein Komponist, ein Schriftsteller und ein Requiem: Paul Hindemith schreibt an Erwin Walter Palm.
Der Siemens-Vorstandschef fordert im F.A.Z.-Gespräch Strukturreformen auf EU-Ebene, um die Euro-Krise zu bewältigen. Außerdem fordert er mehr Beachtung für die aufstrebenden Märkte - und für die Länder Afrikas.
Nichts geht mehr ohne Sensation: Warum hundert in Mailand entdeckte Zeichnungen sowie ein eng beschriebener Papierbogen von der Hand des Malergenies Caravaggio stammen können, aber nicht müssen.
Nach der Entscheidung des amerikanischen Supreme Court zur Gesundheitsreform werfen Republikaner dem Obersten Richter Verrat vor. Darin zeigt sich die Schizophrenie des amerikanischen Konservatismus.
Nach einer Steuer- und einer Arbeitsmarktreform sowie allgemeinen Sparpaketen nimmt sich Italiens Ministerpräsident Monti die öffentlichen Ausgaben des Landes vor. Bis 2014 will er 26 Milliarden Euro einsparen, um Italien aus der Krise zu führen.
Hilary Mantel zerschreibt alle Zweifel an der Möglichkeit des historischen Romans. Noch aus der modernen Perspektive gewinnt sie geschichtliche Macht. Zum sechzigsten Geburtstag der Schriftstellerin.
Ein alter Konflikt innerhalb der chinesischen katholischen Kirche flammt wieder auf. Am Freitag soll ein Bischof geweiht werden, aber der Papst hat nicht zugestimmt. Peking verbittet sich traditionell jede „Einmischung“. Die Gläubigen sitzen zwischen allen Stühlen.
Bei ihrem Treffen in Rom haben Bundeskanzlerin Merkel und Italiens Ministerpräsident Monti bekräftigt, die Schwierigkeiten in der EU gemeinsam zu bekämpfen. Italien habe dafür schon viel getan, sagte Merkel.
Nach dem Gipfeltreffen in Brüssel will Mario Monti die Wogen glätten. Vor der Ankunft von Kanzlerin Angela Merkel in Rom verteidigt sich Italiens Ministerpräsident und fordert eine teilweise Vergemeinschaftung der Schulden in Europa.
Die erfolglose Fahndung nach den NSU-Terroristen fiel nur zum Teil in seine Amtszeit. Doch der thüringische Verfassungsschutzpräsident Sippel scheiterte auch am Umgang mit der Krise. Nun muss er gehen.
Vor dem deutsch-italienischen Regierungstreffen bestreitet Italiens Ministerpräsident Differenzen mit Deutschland. Italien sei stets für mehr Wachstum eingetreten, aber nicht „auf Kosten der Haushaltsdisziplin“, sagte er im Gespräch mit der F.A.Z.
Italien und Frankreich stehen in dem Bemühen, ihre Haushalte zu reformieren, vor gewaltigen Aufgaben: Insbesondere der öffentliche Dienst wird Opfer bringen müssen.
Papst Benedikt XVI. hat den Regensburger Bischof Müller zum neuen Präfekten der vatikanischen Kongregation für die Glaubenslehre ernannt. Der Papst erhob den 64 Jahre alten Müller mit dem Ruf nach Rom zugleich zum Erzbischof.
Das war ja wohl nichts am Donnerstag, weder im Fußball noch in Brüssel. Gegen Italiens Marios hat Deutschland noch kein Mittel gefunden.
„Merkel ist eingeknickt“: Vermögensverwalter und Bankenvertreter reagieren auf die Beschlüsse des EU-Gipfels skeptisch bis enttäuscht. Sie rechnen damit, dass die Flucht aus Staatsanleihen in Unternehmensanleihen anhalten wird.
Gespenstersonate: Andrea Bajanis bildstarker Roman „Liebe und andere Versprechen“ handelt von einer eigenartigen Bekanntschaft und rollt ein düsteres Kapitel der italienischen Geschichte auf.
Nächtliche Krisensitzung in Brüssel: Unter dem Druck von Italien und Spanien hat Bundeskanzlerin Angela Merkel Zugeständnisse beim Einsatz der Euro-Rettungsfonds gemacht. Die Euroländer wollen Spanien mit direkter Bankenhilfe aus der Schuldenfalle ziehen. Auch Italien hofft auf Hilfen - ohne Auflagen.
Von der Euro zum Euro: ARD und ZDF berichten aus Warschau und Brüssel. Die Frage ist nur, ob sie schon den Unterschied begriffen haben.
Im Mainzer Landesmuseum werden Gemälde und Skizzen der Nazarener gezeigt - holde Madonnen, entrückte Heilige, edle Ritter vor Goldgrund. Sie alle kommen uns erstaunlich nahe.
Vor dem EU-Gipfel hat Kanzlerin Merkel ihre Politik zur Stabilität des Euro verteidigt. Vorschläge der EU-Vierergruppe, Schulden in Europa zu vergemeinschaften, nannte sie „kontraproduktiv“. Bei einem Treffen mit dem französischen Präsidenten Hollande in Paris betonten beide, dass weitere Integrationsschritte nötig seien.
Von den „großen Vier“, die sich an diesem Donnerstag und Freitag in Brüssel treffen, war nur Angela Merkel bei allen Krisengipfeln dabei. Mit François Hollande wird sie langsam warm. Aber Rom und Madrid verlangen Mitsprache.
Vor großer Kulisse haben die Staats- und Regierungschefs von Deutschland, Frankreich, Spanien und Italien am vergangenen Freitag ein großes Wachstumspaket verkündet. Aber die 130 Milliarden Euro des Vierergipfels stammen zum Großteil aus schon beschlossenen Programmen der EU.