Bus mit aus Iran abgeschobenen Afghanen verunglückt
Pakistan hat schon 211 Afghanen abgeschoben, die eine Aufnahmezusage aus Deutschland hatten. Die SPD will, dass diese eingehalten werden. Doch im Koalitionsvertrag steht etwas anderes.
Die Taliban haben eine Taekwondo-Trainerin in Herat festgenommen. Sie kannte die Gefahr – und entschied sich trotzdem, ihren Kampfsport fortzuführen.
Pakistan hat schon 211 Afghanen abgeschoben, die eine Aufnahmezusage aus Deutschland hatten. Die SPD will, dass diese eingehalten werden. Doch im Koalitionsvertrag steht etwas anderes.
Die Taliban wollen mehr Tourismus. Dafür erlauben sie sogar Frauen, als Reiseleiterinnen zu arbeiten. Unsere Autorin war bei einer Tour dabei.
Junge Frauen suchen sich ihre Freiräume in Afghanistan. Sie besuchen Untergrundschulen oder studieren online. Nur wenige westliche Journalisten dürfen in das Land. Unsere Korrespondentin war vor Ort.
Schutzsuchende werden für Heimatreisen nach Afghanistan kritisiert. Doch von Urlaub kann im Reich der Taliban kaum die Rede sein. Zwei Betroffene berichten.
Pakistan will 1,7 Millionen Afghanen abschieben. Viele trauen sich aus Angst vor der Polizei nicht mehr auf die Straße. Oder sie reisen überstürzt und fast mittellos aus – in das krisengebeutelte Afghanistan.
Mit 6,3 war das Beben am frühen Morgen so stark wie das, das vor einer Woche mehr als 2000 Menschen getötet hatte. Zwei Menschen wurden getötet, mindestens 154 verletzt. Das Zentrum lag nahe der Stadt Herat.
Das Epizentrum lag nordwestlich der Stadt Herat. Dort leben mehr als eine halbe Million Menschen. Das Beben hatte eine Stärke von 6,3.
Die Erde kommt im Westen Afghanistans nicht zur Ruhe. In der Nähe der Stadt Herat wird ein Beben der Stärke 6,3 registriert. Die Vereinten Nationen warnen vor einer Hungersnot.
Nach dem schweren Erdbeben in Afghanistan mit mehr als 2400 Toten hat die Erde am Montag mehrmals gebebt. Die Hoffnung, Menschen lebend aus Trümmern zu retten, schwindet.
Ein Erdstoß der Stärke 6,3 hatte am Samstag die Region um die Provinzhauptstadt Herat erschüttert. 13 Dörfer sind komplett zerstört. In den Trümmern suchen Dorfbewohner nach Überlebenden.
Einen Tag nach den schweren Erdstößen in Afghanistan wird langsam das Ausmaß der Katastrophe deutlich. Mindestens 2000 Menschen sind ums Leben gekommen, etliche werden noch vermisst. 13 Dörfer sind komplett zerstört.
In Afghanistan gehen die Machthaber weiter gegen Frauen vor. Das trifft nun auch Ausländerinnen. In Herat protestieren Afghaninnen gegen ihren Ausschluss von Universitäten.
Viele Ärzte des vom früheren Langener Chefarzt Ernst Hanisch initiierten Brustkrebszentrums in Herat haben Afghanistan verlassen. Ihre Expertise stellen sie nun per Telemedizin zur Verfügung, damit die Arbeit weitergehen kann.
Ein Afghane steht auf einer Todesliste der Taliban. Monatelang versteckt er sich. Dann flieht er nach Kabul – kurz bevor dort die Islamisten die Macht übernehmen. Die Chronik einer Flucht.
Von Herat nach Hönow am Stadtrand von Berlin: Für Laleh Osmany hat sich im vergangenen Jahr mit der Machtübernahme der Taliban alles verändert. Ihr Engagement kann die Geflüchtete nur noch begrenzt im Netz weiterführen.
Gemeinsame Restaurantbesuche von Frauen und Männern waren in Afghanistan bislang durchaus üblich, gerade im verhältnismäßig liberalen Herat. Nun sollen selbst Eheleute an getrennten Tischen essen.
Ein Vertreter des Ministeriums zur Erhaltung der Tugend bezeichnet die Puppen als Götzenbilder, die verschwinden müssten. Kritik kommt aus der Handelskammer in Herat.
Wochenlang hielten die Taliban den jungen Fotoreporter Morteza Samadi in Herat im Gefängnis. Nun ist er frei. Doch seine Familie wird bedroht.
Bei Feuergefechten in einem Wohnhaus in der westafghanischen Stadt Herat haben 16 Menschen ihr Leben verloren. Unter den Opfern waren sieben Kinder.
In Herat haben die Taliban den jungen Journalisten Morteza Samadi festgenommen. Er hat über eine Demonstration berichtet. Droht ihm die Todesstrafe?
In der Stadt Herat stellen die Taliban die Leichen von vier Entführern zur Schau, die sie zuvor erschossen hatten. Dies sei eine „Lektion“ für die Bevölkerung, dass solche Akte nicht geduldet würden, sagt einer ihrer Sprecher.
Das Emirat hat sich als Vermittler in Afghanistan unentbehrlich gemacht. Es empfängt internationale Diplomaten, nimmt afghanische Regierungsmitglieder und Flüchtlinge auf. Doch das Engagement gilt auch Qatars eigenen Interessen.
Wie steht es um die wirtschaftliche Lage in Afghanistan? Laut Bewohnern der im Westen des Landes gelegenen Stadt Herat „sehr schlecht". Schon vor der Machtübernahme der Taliban war die Arbeitslosigkeit in Afghanistan hoch und die Löhne zu niedrig.
Zwangsheiraten, Vergewaltigungen, Morde: Afghanische Frauenrechtlerinnen hatten auch vor den Taliban viel Arbeit. Ein Besuch bei Nahid Ehsani, deren Familie vor einigen Jahren nach Deutschland floh.
Der Chirurg Ernst Hanisch aus Rodgau hat ein Brustkrebszentrum im afghanischen Herat aufgebaut. Seit Tagen bangt er um die dortigen Kollegen. Wenigstens einer von ihnen kann nun in die USA ausreisen.
Nach der Einnahme von Kandahar durch die Taliban sind die NATO-Staaten zu einer Dringlichkeitssitzung zusammengekommen. Sie alle wollen ihr Personal schnellstmöglich aus dem Land holen, Dänemark und Norwegen schlossen bereits ihre Botschaften.
Ghaznis Gouverneur überließ seine Stadt kampflos den Taliban. Die Regierung entließ ihn: Sie hat nun keine Verbindung nach Süden mehr. Doch dort haben ohnehin wieder die Taliban das Sagen – und machen Geld mit Opium.
3000 Soldaten sollen verhindern, dass sich in Kabul wiederholt, was 1979 in Teheran passierte: ein Angriff auf die Botschaft und die Geiselnahme amerikanischer Diplomaten. Die Republikaner machen Biden schwere Vorwürfe.
Die Taliban sind in mehrere Orte eingedrungen und liefern sich heftige Gefechte mit den Truppen der Regierung. Dass es an mehreren Fronten zugleich Offensiven gibt, deutet auf ein abgestimmtes Vorgehen hin.
In Herat, im Westen Afghanistans, sind viele Männer dem Aufruf des ehemaligen Mudschaheddin Ismail Khan gefolgt, gegen die Taliban zu den Waffen zu greifen. Khan war vor 20 Jahren einer der führenden Kriegsherren, die die USA 2001 beim Sturz der Taliban unterstützten.
In Afghanistan waren zeitweilig bis zu 5000 italienische Soldaten im Einsatz. Das Land hat 53 Gefallene zu beklagen. Jetzt zieht Rom seine letzten Truppen ab – und präsentiert eine Erfolgsbilanz.
Bei der Attacke sind mindestens acht Menschen getötet worden. Diese hatten sich versammelt, um einen aus der Haft entlassenen Taliban-Anführer zu begrüßen. Washington fordert den Beginn von Friedensverhandlungen.
Der Reisebus sei auf dem Weg von Herat nach Kandahar gewesen, als er auf den Sprengsatz fuhr, teilte ein Sprecher des Gouverneurs mit. Bei der Explosion seien außerdem 17 Menschen verletzt worden, heißt es weiter.
Seit dem Sturz der Taliban-Regierung kämpfen die radikalen Islamisten gegen afghanische Regierungstruppen. Doch kurz nach Präsident Ghani kündigen sie jetzt ebenfalls eine Waffenruhe an. Die soll jedoch nicht für alle Truppen gelten.
Als Donald Trump sie nicht nach Amerika lassen wollte, wurden sechs Schülerinnen aus Afghanistan berühmt. Jetzt berichten sie über Studienträume und Technikkurse in Herat.
In der afghanischen Stadt Herat sind bei einem Terroranschlag mindestens 50 Menschen getötet und Dutzende verletzt worden. Die Attacke galt offenbar schiitischen Gläubigen in einer Moschee.