Warum China Iran nicht hilft
Peking setzt im Nahen Osten auf Pragmatismus. Bisher ändert der Angriff auf Iran daran wenig. Aber Chinas Gasspeicher reichen nicht weit.
Der französische Nahostexperte Gilles Kepel sieht den Irankrieg als Zeitenwende: Was 1979 begann, kommt dieser Tage an ein Ende. Was folgt, könnte nicht nur für die Region gefährlich werden.
Peking setzt im Nahen Osten auf Pragmatismus. Bisher ändert der Angriff auf Iran daran wenig. Aber Chinas Gasspeicher reichen nicht weit.
Dass viele Amerikaner den Militärschlag gegen Iran nur als neue Eskalation Trumps zur Kenntnis nehmen, heißt nicht, dass die Mehrheit damit einverstanden wäre.
Seit Tagen protestieren Studenten in Iran gegen das Regime. Größer als ihre Angst vor Festnahmen ist ihre Wut – und das Gefühl, den Toten etwas zu schulden.
Die Proteste in Iran wurden brutal niedergeschlagen. Eine juristische Aufarbeitung könnte derzeit nur durch Drittstaaten erfolgen - genau das fordern Deutsch-Iraner in einem Offenen Brief.
Chinas Ölversorger, Russlands Waffenlieferant, angehende Atommacht: Die Entwicklungen in Iran betreffen nicht nur das Land selbst, sondern haben Auswirkungen auf die gesamte Welt.
„Man kann nicht nur mit Druck regieren“: Der französische Nahost-Experte Gilles Kepel spricht über Repression als Mittel des Machterhalts und die Angst der arabischen Nachbarn vor Chaos in Iran.
Chinas Ölversorger, Russlands Waffenlieferant, angehende Atommacht: Die Entwicklungen in Iran betreffen nicht nur das Land selbst, sondern haben Auswirkungen auf die gesamte Welt, wie diese Grafiken zeigen.
In ihrem Roman „Im Herzen der Katze“ erzählt die aus Wiesbaden stammende Autorin Jina Khayyer von patriarchaler Unterdrückung, weiblicher Solidarität und Freiheitsdrang. Sie ist überzeugt: Das Ende der Islamischen Revolution kommt.
Irans Regierung hat keinen Rückhalt in der Bevölkerung mehr. Doch was kommt danach? Wieder ein Schah? Eine Analyse aus dem Inneren der Krise – von dem in Teheran lebenden Schriftsteller Amir Hassan Cheheltan.
Als wir sie um diesen Text baten, protestierte Nila in Teheran auf der Straße. Als sie ihn schrieb, wusste sie nicht, ob sie ihn je würde verschicken können. Jetzt hat er uns erreicht. Was, fragt Nila, wird aus Iran?
Nach dem Blutbad in Iran stuft die EU die Revolutionsgarde als Terrororganisation ein. Jahrelang hat sie um den Schritt gerungen. Nun wendete Wadephul das Blatt.
Ein Teheraner Arzt berichtet über Festnahmen in seiner Klinik. Viele Mediziner in Iran haben Demonstranten anonym behandelt. Dafür sollen sie jetzt bestraft werden.
Nach der blutigen Niederschlagung der Proteste in Iran wächst die Sorge vor einem Krieg mit den USA. Donald Trump sagt, Teheran wolle eine diplomatische Lösung – und baut eine Drohkulisse auf.
Das iranische Regime hat sich mit Gewalt Zeit erkauft. Doch auf Dauer dürfte das kaum zum Überleben reichen. Die Frage ist: Was geschieht im Zentrum der Macht?
Die USA schicken die Eingreiftruppe eines US-Flugzeugträgers in Richtung Iran. Die Regierung in Teheran betont, sie sei auf das schlimmste Szenario vorbereitet.
Das iranische Regime hat die Massenproteste brutal niedergeschlagen. Unter den Opfern der Islamischen Republik sind auch namentlich bekannte Sportler. Einem Nachwuchsspieler droht die Hinrichtung.
Der iranische Polizeichef setzt Demonstranten eine Frist von drei Tagen. Präsident und Parlamentschef wollen die Proteste als vom Ausland gesteuert verstanden wissen.
Als in Iran am 8. Januar das Internet abgestellt wurde, begann das Morden. Vielleicht gehen sie als Zäsur in die Geschichte des Landes ein, vergleichbar mit dem Tiananmen-Massaker in China.
Unter anderem sollen der iranische Außenminister und dessen Stellvertreter von der international bedeutenden Konferenz ausgeladen worden sein. Die Bundesregierung dürfte den Schritt begrüßen.
In Iran ist die Ayandeh Bank nach Milliardenverlusten untergegangen. Auch eine mit den Revolutionsgarden verbundene Großbank hat Probleme. Ein Kollaps würde das Mullah-Regime schwer treffen.
Grüne und Linke fordern einen Abschiebestopp nach Iran. Bundesinnenminister Dobrindt sieht dafür keinen Grund – Abschiebungen seien eh kaum möglich.
Die Proteste in Iran und die brutale Gewalt des Regimes bewegen viele Exiliraner in Deutschland. In Frankfurt zieht es die Unterstützer des Schah-Sohns Reza Pahlavi auf die Straße. Sie bangen um das Leben ihrer Verwandten.
Der israelische Geheimdienstexperte Dennis Citrinowicz erklärt, was ein Angriff der USA auf Iran bedeuten würde und welche Kräfte in Iran miteinander ringen.
Viele hoffen auf einen schnellen Umbruch in Iran, doch die Deutsch-Iranerin Mariam Claren hält dagegen: Die Macht liege bei mehreren Apparaten. Was jetzt zählt, seien Solidarität, Aufmerksamkeit und politische Konsequenzen.
Um von Rückschlägen abzulenken, sollen Russlands Medien über Grönland berichten. Putins Adlatus Medwedjew will so den Zwist in der NATO vertiefen.
In Iran protestiert das Volk gegen die wirtschaftliche Not. Dabei konnte das Regime in Teheran den internationalen Sanktionen jahrzehntelang trotzen und Handel treiben – mit China, aber auch mit Europa.
Die aktuelle Protestwelle in Iran ist auch eine kulturelle Neucodierung von Zukunftsfähigkeit. Die neue Generation will Autor ihrer eigenen Moderne sein.
Die Außenminister von Dänemark und Grönland sind zu Besuch im Weißen Haus. Frankreichs Regierung muss sich zwei Misstrauensanträgen stellen. Und im Louvre in Paris zahlen Nicht-Europäer künftig mehr als Europäer. Der F.A.Z. Frühdenker.
Der US-Präsident erklärte zunächst nicht näher, worin die Hilfe für die Demonstranten in Iran besteht. Er appellierte an sie, ihre „Institutionen“ zu übernehmen.
Während die Proteste in Iran andauern, hofft Reza Pahlavi auf Donald Trump. Der US-Präsident behält sich einen Angriff vor, verhängt aber zunächst neue Zölle – wobei viele Fragen offen bleiben.
Die iranische Führung mobilisiert ihre Anhänger – und weist die Verantwortung für getötete Demonstranten „Terrorgruppen“ zu.
Der Sohn des letzten Schahs hat den Protesten in Iran ein Momentum verschafft. Er spricht schon von einer Rückkehr nach Teheran.
In Iran sollen Dutzende Demonstranten getötet worden sein. Zudem wurden laut Menschenrechtsaktivisten mehr als 2300 festgenommen. US-Präsident Trump stellt angesichts der Proteste „Hilfe“ für das Streben nach Freiheit in Aussicht.
Die Proteste in Iran haben einen neuen Höhepunkt erreicht. Dass sie auf dem Basar begannen, macht sie für das Regime besonders gefährlich, sagt Abbas Milani, einer der wichtigsten Iranforscher der Welt.
Irans Regime steht vor einem Problem. Schlägt es die Proteste nieder, ruft das Trump auf den Plan. Tut es das nicht, gehen noch mehr Menschen auf die Straße.
Die Proteste in Iran haben eine neue Dimension erreicht. Der Sicherheitsapparat spricht von Terroristen – und Trump erneuert seine Drohung gegen Teheran.