Die neue „Fabrik der Fabriken“
Über Jahrzehnte war Deutschland der Ausrüster der Industrialisierung. Nun hat China die Rolle übernommen. Und macht große Versprechen.
Wirtschaftlich ist Peking bestens auf die neue Ölkrise vorbereitet und beobachtet den US-Angriff auf seinen Partner Iran auffälllig still. Was bedeutet das für die Sicherheitsarchitektur in Asien?
Über Jahrzehnte war Deutschland der Ausrüster der Industrialisierung. Nun hat China die Rolle übernommen. Und macht große Versprechen.
Vier Hongkonger Buchhändlern wird vorgeworfen, „aufrührerische Publikationen“ verkauft zu haben. Für sie könnte eine Gesetzesverschärfung gelten: die Pflicht, private Passwörter herauszugeben.
Ministerpräsident Li Qiang stellt in Aussicht, dass sich China weiter öffnen und ausländische Unternehmen gleichbehandeln will. Ihm hören Manager von Apple, VW, Samsung und vielen anderen Konzernen zu.
Sie bauten Atomwaffen, Raketen, Tarnkappenjäger. In China verschwinden weitere Militärwissenschaftler. US-Geheimdienste glauben: Auch deshalb beginnt Peking 2027 keinen Krieg gegen Taiwan.
China schafft in Lateinamerika eine Infrastruktur, die offiziell für Forschung und Handel dient. Viele glauben aber, dass sich Peking auf einen Krieg vorbereitet.
China ist der größte Öl- und Gasimporteur der Welt. Und doch greift es zu weniger Notfallmaßnahmen als der Westen. Wie kann das sein?
Peking und Teheran sind Partner. Diese Bande allerdings sind nicht so stark, wie die Mullahs hofften: Im Krieg gegen Iran hat China wichtigere Interessen. Es lässt das Terrorregime untergehen.
China baut strategisch seine Seemacht aus. Das militärische Vorgehen der USA in Iran kommt Peking dabei zupass.
Chinas Kleinraffinerien verarbeiten sanktioniertes Öl aus Iran. Weil Teheran vorgesorgt hat, dampfen in Dongying vorerst weiter die Kessel. Doch geht das noch lange gut?
Der Volkskongress verabschiedet ein Gesetz zur „ethnischen Einheit“. Es soll die 55 Minderheiten stärker assimilieren. In China gilt das als Sicherheitspolitik.
Bundeskanzler Friedrich Merz fordert von den Deutschen mehr Arbeitseinsatz – und ist damit nicht allein. Der Autor Richard David Precht hält dagegen, seine Argumente sind aber ökonomisch unterkomplex.
Während China als wirtschaftliches Vorbild gefeiert wird, schildert Hu Anyan aus eigener Erfahrung die Schattenseiten Pekings: 200 Millionen Gig-Arbeiter hetzen von Job zu Job. Sogar ihr Toilettengang ist durchkalkuliert.
Viermal die Woche sollen Züge zwischen den Hauptstädten fahren. Peking betont die Bedeutung für den Austausch, doch an Bord reisen vorerst hauptsächlich Offizielle.
Der Krieg in Iran stürzt die Welt in eine Energiekrise. In China reichen die Gasreserven nur wenige Wochen. Wollte Trump mit dem Schlag den großen Konkurrenten treffen?
Im Herbst verursachten Unstimmigkeit zwischen der niederländischen Nexperia-Zentrale und der chinesischen Tochtergesellschaft globale Halbleiter-Engpässe. Nun ist der Konflikt wieder aufgeflammt
Peking nimmt zehn Industrien ins Visier, die das Wachstum von morgen bringen sollen. Doch in der Klimapolitik enttäuscht der neue Fünfjahresplan.
China steigert den Rüstungshaushalt um sieben Prozent. Die zivile Beteiligung am Militär soll erleichtert werden.
Anna-Lena Forster ist wie in Peking Fahnenträgerin bei den Winter-Paralympics. Ihr Partner ist der Sledgehockey-Spieler Jörg Wedde. Die Fahne werden sie allerdings nicht persönlich bei der Eröffnungsfeier tragen.
Die Regierung in Peking spürt einen „wirtschaftlichen Abwärtsdruck“, auch wegen des Handelskriegs mit den USA. Ministerpräsident Li Qiang wählt deutliche Worte.
Trotz Sanktionen haben die USA Indien wieder erlaubt, russisches Öl zu kaufen. Das zeigt: Der neue Golfkrieg wirbelt die globalen Lieferketten für Rohstoffe und Waffen durcheinander. Das belastet Asiens Großmächte – und erhöht die Gefahr für Taiwan.
Peking plant laut dem neuen Fünfjahresplan eine weitere Aufrüstung seiner Armee. Damit steigt die Gefahr für Taiwan. Mit dem Sturz hoher Generäle habe Machthaber Xi Jinping einen „Sicherungsschalter“ entfernt, urteilen Forscher.
Peking setzt im Nahen Osten auf Pragmatismus. Bisher ändert der Angriff auf Iran daran wenig. Aber Chinas Gasspeicher reichen nicht weit.
Merz’ Reisen nach China und Amerika zeigen Deutschlands Schwächen und werfen eine Frage auf: Richtet sich Berlin geostrategisch neu aus?
„Wir sind einfach nicht mehr leistungsfähig genug“, sagt der Kanzler nach seiner Rückkehr aus China der CDU in Hessen. Das greifen die Staatsmedien in einem Land gern auf, das selbst Dutzende Millionen Arbeitslose hat.
Der Kanzler ist diese Woche zu seinem Antrittsbesuch nach China gereist. Mit großer Wirtschaftsdelegation und freundlicheren Tönen, als angenommen. Ist das kluge Realpolitik oder riskante Annäherung?
In wenigen Tagen beschließt Peking einen neuen Fünf-Jahres-Plan. Die Welt wundert sich, dass Planwirtschaft das Land so mächtig gemacht hat. Dahinter steht ein besonderes Belohnungssystem.
Was taugt die deutsche China-Strategie? Nach der ersten China-Reise des Kanzlers ist es Zeit für ein Zwischenfazit.
Pekings Exportoffensive setzt deutsche Investoren in Osteuropa unter Druck. China hat Deutschland dort als wichtigsten Handelspartner schon vielfach abgelöst.
Als Außenkanzler äußerte sich Merz jüngst noch kritisch über das Großmachtstreben Pekings. Während seiner Reise in das Land ist davon kaum noch etwas zu hören. Stattdessen staunt er über Kungfu-Roboter und lobt sogar Chinas Industriepolitik.
Balanceakt zwischen Machtpolitik und Geschäft: Der Wirtschaftsfokus von Merz in Peking irritiert – gerade jetzt, wo der „China-Schock“ Deutschland trifft und Peking die Abhängigkeiten ausnutzt.
Die Allianz zwischen Russland und China kann Deutschland nicht alleine lockern. Es braucht gemeinsamen Druck aus der EU.
Washington und Teheran verhandeln in Genf über Irans Atomprogramm, Hillary Clinton sagt in der Epstein-Affäre aus. Und: Wie funktionieren Mexikos Drogenkartelle? Der F.A.Z. Frühdenker.
Der Bundeskanzler hat oft kein Blatt vor den Mund genommen, wenn er China kritisierte. Im Land schlägt Friedrich Merz jetzt freundliche Töne an.
Mit großen Hoffnungen ist Kanzler Merz nach China gereist. Klaus Mühlhahn ist einer der führenden Kenner des Landes. Er erklärt im Interview, was Peking von Deutschland hält, wie mächtig Xi Jinping ist – und wie viel Marktwirtschaft in China steckt.
Chinas humanoide Roboter sollen die Produktivität in Chinas unzähligen Fabriken steigern. Und sie drängen nach Europa. Das sind die vielversprechendsten Unternehmen.
Neun Monate nach seinem Amtsantritt trifft Kanzler Merz Chinas Staatschef Xi Jinping in Peking. Donald Trump hält die bislang längste „Rede zur Lage der Nation“ und der BVB möchte ins Champions-League-Achtelfinale. Der F.A.Z. Frühdenker.