Der Verteidiger aller Muslime
Hizbullah-Führer Nasrallah kämpft um seinen Ruf. Der Schmähfilm kommt ihm da gerade recht. Doch statt mit Krieg zu drohen, fordert er Gesetze, Resolutionen und Sondergipfel.
Hizbullah-Führer Nasrallah kämpft um seinen Ruf. Der Schmähfilm kommt ihm da gerade recht. Doch statt mit Krieg zu drohen, fordert er Gesetze, Resolutionen und Sondergipfel.
Antonio Ingroia kämpfte in Italien gegen die Mafia. Der Staatsanwalt ermittelt nun auch in Zentralamerika. Im Auftrag der Vereinten Nationen will er helfen, das Netz des international agierenden Handels mit Rauschgift zu zerreißen.
Wieder einmal hört Italien von Korruption und Völlerei in einer Regionalregierung. Ausgerechnet in Latium wurde viel Geld abgezweigt. Die Region um Rom wollte Silvio Berlusconi eigentlich von der „Verschwendungssucht“ der Linken befreien.
Hatte Jesus weibliche Jünger? War er gar verheiratet? Ein in koptischer Sprache verfasstes Dokument, das möglicherweise ein Auszug aus einem Evangelium ist, heizt neue Spekulationen an. Eine amerikanische Historikerin stellte den Papyrus-Fetzen nun in Rom vor.
SInd Sinti und Roma eine europäische Minderheit, ein Volk oder eine soziale Randgruppe? Fest steht: Ihre Integration ist eine europäische Aufgabe.
Warum die Londoner paralympischen Spiele ungleich mehr Zuschauer begeisterten als die letzten in Peking? Zur Beantwortung dieser Frage muss man vom apollinischen Ideal des Körpers Abschied nehmen.
Papst Benedikt XVI. beschwört in Beirut den Frieden zwischen den Religionen - und preist den Libanon als Beispiel für den ganzen Nahen Osten. Dabei teilt der sunnitisch-schiitische Riss selbst die Christen im Land.
Zu Beginn seiner Reise in den Libanon hat Papst Bendikt XVI. ein Ende der Waffenlieferungen nach Syrien gefordert. Er rief zu mehr Eintracht zwischen den religiösen Gruppen des Landes auf.
Die Christen im Libanon müssen seit Generationen um ihre Existenz kämpfen, mit allen politischen und kriegerischen Mitteln. Für den Kampf der Generationen steht die Familie Dschemajel wie keine andere.
Die Linkspartei ist gut fünf Jahre alt. Zusammengewachsen ist sie nicht. Sie ist in der Krise. Szenen aus einer irritierten Partei, die Mitglieder verliert und es seriöser Politik schwer macht.
Das Verfassungsgericht hat den Rettungsfonds ESM unter Auflagen erlaubt - jetzt soll er am 8. Oktober seine Arbeit aufnehmen. Die Kanzlerin nennt das Urteil ein „starkes Signal an Europa“. Und die Erkenntnis setzt sich durch: Das Gericht will nicht, dass der Rettungsfonds Kredit von der EZB bekommt.
In der Europäischen Zentralbank wird weiter darüber diskutiert, wie hart die Auflagen für Eurostaaten sein müssen, wenn sie vom neuen Anleihenkauf-Programm profitieren wollen. Direktoriumsmitglied Coeuré sagt, weitere Forderungen seien „nicht unbedingt“ nötig.
Ihre Uroma gründete Fendi. Ihre Mutter arbeitet neben Karl Lagerfeld als Designerin im Traditionshaus. Mit dem eigenen Schmucklabel möchte Delfina Delettrez Fendi vor allem unabhängig sein. Dafür verzichtet sie auf den Nachnamen – soweit das möglich ist.
Ein Reigen reinen Lichts: Robert Wilson installiert in Weimar Franz Liszts „Via Crucis“ in einer Viehauktionshalle. Ohne Zweifel ist es der Höhepunkt der diesjährigen Kunstfestsaison.
Kath.net, kreuz.net und gloria.tv haben sehr klare Vorstellungen davon, was katholisch ist. Inhalt und Methoden der Portale unterscheiden sich.
Er prägte Debatten über Sterbehilfe und die Beziehungen zwischen Christentum und Islam; mit öffentlichen Vorlesungen in Mailand wurde er bekannt. An diesem Freitag ist Kardinal Maria Martini im Alter von 85 Jahren gestorben.
Eine schöne Portion Filmstudentenfutter von Woody Allen. Vier Geschichten kombiniert er in seinem neuen Film „To Rome with Love“ zu sehr leichter und etwas zusammenhangloser Kost.
In Sardinien haben sich seit Tagen Bergleute mit Sprengstoff in ihrer Mine verschanzt, um gegen deren Schließung zu protestieren. An diesem Freitag wollen sie in Rom Millionenhilfen fordern.
Italien und Spanien klagen über hohe Anleiherenditen. Dabei zahlen beide Länder im Durchschnitt nicht viel Geld auf ihre Schulden.
Das Kulturhistorische Museum in Magdeburg erzählt die Geschichte des christlichen Kaisertums von Augustus bis zu Otto dem Großen. Der aufschlussreichen Ausstellung fehlt allerdings eine zentrale Ikone.
Die Ware Kunst war immer teuer - und ihr Besitz diente schon immer der Repräsentation und dem Bedürfnis nach gesellschaftlicher Abgrenzung: schlagende Beispiele aus vergangenen Jahrhunderten.
Vor den Augen Dutzender Strandbesucher ist in Italien ein mutmaßlicher Mafioso erschossen worden. Die Polizei spricht von einer Hinrichtung im klassischen Mafia-Stil - und vermutet eine alte Fehde hinter der Tat.
Ein Fälschermuseum ist schon kurios genug. So etwas gibt es tatsächlich in Wien. Darüber aber, dass dort auch gefälschte Fälschungen zu sehen sind, darf man ruhig staunen.
Gemeint war es als Kampfbegriff gegen die sich ausbreitenden deutschen Exportwaren. Doch der Warnhinweis „Made in Germany“, den die Abgeordneten des britischen Unterhauses vor 125 Jahren zur Pflicht machten, hat sich längst in ein Qualitätssiegel erster Güte verwandelt.
Stefanie Schäfer, 24, arbeitete an Bord der „Costa Concordia“, als das Kreuzfahrtschiff havarierte. Sie und andere Opfer klagen jetzt auf Entschädigung. Treibende Kraft: ein amerikanischer Anwalt, der das Geschäft mit dem Schmerz kennt wie wenig andere.
In Predappio in den Hügeln der Romagna wird der „Duce“ wieder zum Leben erweckt. Touristen, Pilger und Faschisten strömen hierher. Die linke Stadtregierung hat kein Problem damit.
Mark Zuckerberg hat beim Börsengang alle genarrt: Der Wert der Facebook-Aktie ist in 80 Tagen um die Hälfte gefallen. Und diese Woche droht abermals eine Verkaufswelle.
Das krisengebeutelte Italien verscherbelt seine Schlösser. Durch den Verkauf erhofft sich die öffentliche Hand Milliarden-Einnahmen. Doch ein Ansturm auf die hochkarätigen Immobilien ist unwahrscheinlich. Investoren fürchten die Renovierungskosten.
Kulturbarbaren sollten die anderen sein: Ein Sammelband dokumentiert die Arbeit des „Deutschen Militärischen Kunstschutzes“ in Italien 1943 bis 1945.
Es ist heiß an der Küste bei Rom. Die Rezession hält die Gäste zurück. Nun sollen auch noch die Strand-Lizenzen neu vergeben werden.
Europas Regierungen müssten ihre Parlamente erziehen, hat Italiens Ministerpräsident gesagt. Daraufhin brach die Entrüstung über ihn herein. Jetzt versucht er, die Diskussion wieder einzufangen.
Papst Benedikt XVI. hat Besuch von rund 1000 Bayern bekommen. Die Pilger aus dem Erzbistum München-Freising kamen im Sonderzug nach Rom und richteten dem Papst einen Heimatabend aus.
In Israel gibt es Angst vor einem Angriff des Landes auf Iran, aber man schweigt. Warum stehen nicht Minister und Vertreter der Streitkräfte auf und äußern sich frei? Ein Beitrag des israelischen Schriftstellers David Grossman.
Karl Löwiths zum großen Teil noch unveröffentlichte Exil-Tagebücher zeigen, welche Rolle die Erfahrung anderer Kulturen für die Weiterentwicklung seiner Philosophie spielte.
Während Populisten gegen den Euro wettern, schmieden Montis Unterstützer neue Bündnisse. Die Regierungspartei „Partito Democratico“ wirbt in zwei Richtungen - nach links und nach rechts.
Schon weil sie die öffentliche Hand teuer zu stehen kommt, will Rom die Korruption in Italiens Regionen bekämpfen. Auch das ist keine einfache Aufgabe für Mario Monti.