Eine Zeit der Rückschau ist angebrochen
Schon bald soll Benedikt XVI. in ein Kloster im Vatikan ziehen, das derzeit noch renoviert wird. Unwahrscheinlich ist, dass er vor seinem Rücktritt die Enzyklika zum Glauben abschließen kann.
Schon bald soll Benedikt XVI. in ein Kloster im Vatikan ziehen, das derzeit noch renoviert wird. Unwahrscheinlich ist, dass er vor seinem Rücktritt die Enzyklika zum Glauben abschließen kann.
Die Volksfrömmigkeit seiner Heimat hat Papst Benedikt geprägt. Das ländliche Bayern seiner Kindheit und Jugend empfand er nicht als Enge, sondern als Weite.
2005 wurde Joseph Ratzinger zum ersten deutschen Papst seit fast 500 Jahren gewählt. Als Theologe hatte er Kritik nicht gescheut. Und auch als Papst konnte Benedikt XVI. noch Freund und Feind verwirren.
Schon im Jahr 2010 hat Benedikt XVI. die Frage bejaht, ob ein Papst zurücktreten könne. Es war ihm wichtig, vorher das Haus zu bestellen. Den Nachfolgefavoriten gibt es diesmal nicht.
Dieser Rücktritt ist ein Fanal für moderne Amtsführung und gibt der ganzen Welt ein außerordentliches Vorbild: So wird Benedikt XVI. zur großen historischen Figur.
Die Zeitgenossen geben sich diesmal eher klassisch: Ein Blick auf das Angebot bei den Auktionen mit Gegenwartskunst in London.
Plötzlich und unerwartet bricht die Nachricht über den Rosenmontag hinein. Um 11.48 Uhr meldet die Nachrichtenagentur ANSA, dass Papst Benedikt zurücktreten will. Verfolgen Sie die aktuellen Ereignisse rund um die Demission des deutschen Papstes auf FAZ.NET.
Papst Benedikt XVI. will sein Pontifikat am 28. Februar um 20 Uhr abgeben. FAZ.NET dokumentiert seine Rede vor der Vollversammlung der Kardinäle, bei der er seinen Rücktritt begründet.
Papst Benedikt XVI. wird am 28. Februar zurücktreten. Das teilte Joseph Ratzinger überraschend in Rom mit. „Ich habe nicht mehr genug Kraft für mein Amt“, sagte der Papst. Der neue Papst soll nach Angaben aus dem Vatikan vor Ostern gewählt werden.
Jauch wagte ein Experiment. Er nahm das Thema der letzten Sendung wieder auf. Der katholischen Kirche hat das aber auch nicht geholfen.
Das Frankfurter Liebieghaus zeigt eine Versammlung atemberaubender griechisch klassischer Bronzen und Vasen auf Zeitreise. Sie führt direkt zum Ursprung all unserer Kunst.
Und er dreht sich doch: Die Erklärung des Kölner Erzbischof Joachim Kardinal Meisner zur “Pille danach“ ist grundsätzlicher und folgenreicher, als es auf den ersten Blick den Anschein hat. Auslöser war der Fall einer mutmaßlich vergewaltigten Frau, die in zwei katholischen Krankenhäusern abgewiesen worden war.
Von Europas größter Ausgrabungsstätte war lange nur Schlechtes zu hören - das soll sich jetzt ändern.
Am Samstagabend kam in Rom ein Flugzeug von der Landepiste ab, 16 Menschen wurden verletzt. Die Fluggesellschaft Alitalia reagierte über Nacht - und übermalte die Farben und den Schriftzug auf der Unglücksmaschine.
Drei Wochen vor der Parlamentswahl in Italien schlägt die Affäre um die Traditionsbank Monte Paschi immer höhere Wellen. Verbraucherschützer werfen der Zentralbank Versagen bei der Aufsicht vor.
In Italien wurde der Modigliani-Kenner Parisot verhaftet. Er soll zahlreiche Fälschungen als Originale ausgewiesen haben.
Italien ist in Bezug auf die Rechte von Homosexuellen Europas Schlusslicht. Die Politik scheut den Konflikt mit der Kirche - dabei wünscht sich die Mehrheit der Italiener mehr Toleranz.
Aus einer Stiftung von Henriette Hertz ging die legendäre kunsthistorische Bibliotheca Hertziana in Rom hervor. Nun hat sie einen wunderbaren Neubau bekommen.
Vielen gilt Klaus Kinski als urgewaltiges Genie der Bühne und des Films. Das entspricht seiner Selbststilisierung. Das Buch seiner Tochter Pola erzählt eine andere Geschichte: die Geschichte eines Kinderschänders.
Silvio Berlusconi und Roberto Maroni haben das Bündnis zwischen „Volk der Freiheit“ und Lega Nord erneuert. Doch was genau haben die beiden vereinbart?
Ein Besuch in Rom bei Peter Berling, der Filme produzierte, in Filmen spielte und heute historische Romane schreibt. Ein Gespräch über Fassbinder, Brigitte Bardot und die Frage, wie man leben soll.
Dann doch lieber Kaiserschmarrn: Wir wünschen Ihnen ein gutes Jahr 2013 mit möglichst wenig vom Intellekt beherrschten Blödsinn!
Sie war die erste Nobelpreisträgerin, die über hundert Jahre alt wurde: Nun ist die italienische Medizinerin Rita Levi-Montalcini, die einen Nervenwachstumsfaktor im Gehirn entdeckte, gestorben.
Trouvaille vom Schwarzen Meer: Mehr als siebzig Jahre ließ die deutsche Übersetzung von Vladimir Jabotinskys großartigem Roman „Die Fünf“ auf sich warten.
Der Regisseur Paulo Rocha brachte dem portugiesischen Film den demokratischen und ästhetischen Neubeginn. Jetzt ist er im Alter von 77 Jahren gestorben.
Der bisherige italienische Ministerpräsident Mario Monti will an der Spitze einer Koalition der Mitte in den Wahlkampf ziehen. „Ich übernehme die Rolle des Chefs der Koalition“, sagte Monti auf einer improvisierten Pressekonferenz.
Im Kreml von Kasan an der Wolga gibt es dieses Jahr zu Neujahr keinen festlich beleuchteten Baum mehr. Das ist ein Teil eines langen Streits über russische und muslimische Symbole.
Vor zehntausenden Gläubigen hat Papst Benedikt XVI. den apostolischen Segen „Urbi et Orbi“ gespendet. Zuvor rief er die Menschen dazu auf, sich von Materialismus und Ich-Bezogenheit zu lösen.
In Bethlehem haben die Weihnachtsfeierlichkeiten begonnen. Die beiden großen christlichen Kirchen in Deutschland warnten derweil vor einer Spaltung der Gesellschaft.
Das Krönungsevangeliar aus der Palastschule Karls des Großen verlässt den Tresor im Kunsthistorischen Museum Wien nur äußerst selten. Nun erscheint es in einer prächtigen Faksimile-Edition.
Der scheidende italienische Ministerpräsident Mario Monti hat eine Agenda für weitere Reformen in Italien und Europa angekündigt. Außerdem werde er die Verantwortung übernehmen, sollte eine Partei ihn nach den Neuwahlen als Ministerpräsidenten vorschlagen, sagte er.
Papst Benedikt XVI. hat seinen diebischen ehemaligen Kammerdiener Gabriele begnadigt. Mit ihm wieder zusammenarbeiten will er aber nicht.
Nach dem Rücktritt Mario Montis hat der italienische Staatspräsident Napolitano das Parlament in Rom aufgelöst. Zuvor hatte er sich mit führenden Parteivertretern über die Schritte zu Neuwahlen verständigt. Sie sollen voraussichtlich am 24. Februar stattfinden.
Der Kontrast von Ankündigung und Vollendung: Nun ist Walter Erharts Studie über den Fall Wolfgang Koeppen erschienen
Tausende Roma vom Balkan beantragen in den Wintermonaten politisches Asyl in Deutschland. Dass ihre Anträge keine Chance haben, wissen sie. Ihnen geht es darum, den Winter im Warmen zu verbringen.
Mit einer Gedenkstätte in Berlin soll künftig an das Schicksal von mehr als 600 000 italienischen Soldaten erinnert werden, die in den letzten Jahren des Zweiten Weltkriegs von Nazi-Deutschland inhaftiert wurden. Das schlägt eine Historikerkommission vor, die jetzt ihren Bericht vorlegte.