Zimbabwer ignorieren Verfassungsreferendum
Die neue Verfassung Zimbabwes erfährt im Referendum große Zustimmung. Allerdings nur unter dem Viertel Wahlberechtigter, die überhaupt abgestimmt haben.
Die neue Verfassung Zimbabwes erfährt im Referendum große Zustimmung. Allerdings nur unter dem Viertel Wahlberechtigter, die überhaupt abgestimmt haben.
Sie ist Jahrgang 1931 und wuchs in einem zwar nicht oppositionellen oder gar widerständigen, aber doch eher hitlerfernen Hamburger Elternhaus auf: Weshalb unsere Leserin Maria Adamczewski bei ihren Kriegsschilderungen en passant gegen Adorno polemisiert.
Der Name des neuen Papstes könnte ein Signal für bessere Beziehungen zwischen dem Vatikan und dem Islam sein. Denn der heilige Franziskus ist eine Gestalt, die auch bei Muslimen Respekt genießt.
Vor einer gewaltigen Menschenmenge auf dem Petersplatz in Rom hat Papst Franziskus am Sonntag sein erstes Angelus-Gebet gesprochen. Am kommenden Samstag will er seinen Vorgänger Benedikt XVI. besuchen.
Vor rund 6000 Journalisten hat Papst Franziskus im Vatikan erläutert, was er in seinem Pontifikat vor hat - und sich bei den Medienvertretern für ihre Arbeit bedankt. Die waren verblüfft. Es blieb nicht die einzige Überraschung an diesem Tag.
Papst Franziskus lässt die Kirchenverwaltung vorerst im Amt. Er will noch über die Neubesetzung der Posten nachdenken. Da hat er einiges zu tun: Bisher regierte der Filz den Vatikan.
Drei Wochen nach den Parlamentswahlen ist die Lage in der italienischen Politik chaotisch. Ein Patt lähmt das Parlament; Beppe Grillos „Bewegung 5 Sterne“ lehnt Bündnisse kategorisch ab.
Wegen Hitler trat der deutsche Botschafter Friedrich Wilhelm von Prittwitz und Gaffron im März 1933 von seinem Washingtoner Posten zurück. Für einen Diplomaten war das damals ein durchaus radikaler Schritt.
Der Vatikan hat sich in die Debatte um die Rolle von Papst Franziskus während der argentinischen Militärdiktatur eingeschaltet und alle Vorwürfe zurückgewiesen. Franziskus wird eine zu große Nähe zur Militärjunta zur Last gelegt.
Vor Wochen hat Italien gewählt. Ein Patt lähmt das Parlament, eine Regierungsbildung erscheint äußerst schwierig. Die Konsultationen sind noch nicht einmal eröffnet. Doch die Legislaturperiode hat bereits begonnen.
Ein Ordensmann aus Lateinamerika, der sich Franziskus nennt - das ist revolutionär. Der erste Auftritt des Papstes weckt hochfliegende Erwartungen an Stil und Inhalt des neuen Pontifikats.
Die Wahl von Papst Franziskus ist überall auf der Welt mit großem Jubel aufgenommen worden - und hat ebenso große Erwartungen geweckt. Besonders die Protestanten in Deutschland hoffen auf eine Verbesserung der Ökumene und einen Papst, der sich einmischt.
Stolz sind sie alle: In Buenos Aires, der Heimatstadt von Papst Franziskus, wurde seine Wahl mit großem Jubel aufgenommen. Jorge Mario Bergoglio wuchs dort in einem Arbeiter- und Mittelklasseviertel auf - bis ihn die Erleuchtung überkam.
Der neue Papst Franziskus hat am Morgen nach seiner Wahl durch das Konklave die wichtige römische Basilika Santa Maria Maggiore für ein Gebet aufgesucht. Die Wahl des Argentiniers zum neuen Oberhaupt der katholischen Kirche wird mit Hoffnungen auf Reformen im Vatikan verbunden.
Mit der Wahl von Jorge Bergoglio wurden Zeichen gesetzt. Er ist der erste Nichteuropäer seit der Antike. Der Argentinier selbst hat diese Zeichen sofort erwidert und einen Namen gewählt, der einen Neuanfang in der Papstgeschichte markiert: Franziskus.
Nach dem fünften Wahlgang des Konklave steigt um 19.07 Uhr weißer Rauch aus dem Schornstein der Sixtinischen Kapelle auf. Um 20.12 Uhr wird der Argentinier Jorge Mario Bergoglio als neuer Papst bekanntgegeben. Erstmals kommt das Oberhaupt der katholischen Kirche nicht aus Europa.
Christian Baron aus Schwäbisch-Gmünd ist Mitglied der sogenannten Generation Benedikt, einem Netzwerk junger Katholiken. Auf dem Petersplatz wartet er auf den weißen Rauch.
Der Vatikan ist ein Offshoreparadies für dunkle Finanzgeschäfte. Mitten unter den Pilgern im Kirchenstaat tummeln sich dubiose Geldwäscher und windige Prälaten. Ein Sittenbild.
Spannung auf dem Petersplatz: Im vierten Wahlgang versuchen die 115 Kardinäle, einen neuen Papst zu bestimmen. Noch steigt kein Rauch aus dem Schornstein über der Sixtinischen Kapelle.
Italien ist gegenwärtig ein einzige Leerstelle. Die Kardinäle suchen den neuen Papst, in der Politik gibt es ein Machtvakuum, in Kürze endet auch die Amtszeit des Präsidenten. Wer schließt die Lücken?
Die Erzdiözese von Los Angeles zahlt vier Männern, die in den siebziger Jahren von einem Priester missbraucht wurden, eine Entschädigung in Millionenhöhe. Kardinal Mahony, der die Fälle damals verschleiert haben soll, nimmt unterdessen am Konklave teil.
Der erste Wahlgang des Konklaves bringt erwartungsgemäß noch keinen neuen Papst. Aus dem Schornstein der Sixtinischen Kapelle steigt schwarzer Rauch auf. Am Mittwoch sind dann bis zu vier Wahlgänge vorgesehen.
Sie sind nicht Papst, aber sie wählen ihn: Paul Josef Cordes, Walter Kasper, Karl Lehmann, Reinhard Marx, Joachim Meisner und Rainer Maria Woelki sind bei der Wahl des Nachfolgers des deutschen Papstes stimmberechtigt.
Kirche als Talkshow-Thema? – aber das hatten wir doch schon! Frank Plasberg stellt bei „Hart, aber fair“ die Frage, wie weltfremd eigentlich die Kirche ist. Und er liefert die bisher sachlichste Diskussion zum Thema.
An diesem Dienstag beginnt in Rom das Konklave zur Wahl des neuen Papstes. 115 Kardinäle werden am Nachmittag in die Sixtinische Kapelle einziehen; womöglich wird auch schon ein erstes Mal abgestimmt.
Der Beginn der Papstwahl steht kurz bevor. Seit dem Mittelalter, als ein Konklave auch 1005 Tage dauern konnte, hat sich manches geändert - aber längst nicht alles. Der Rauch wird inzwischen jedenfalls künstlich erzeugt.
Alt werden und zuschauen: Eine Jahrhundertausstellung in Rom feiert die Meisterschaft und Weisheit Tizians und führt ihren Besuchern den Werdegang des gefragtesten Künstlers seiner Zeit vor.
Am Dienstag beginnt das Konklave zur Wahl des neuen Papstes. So mancher in Rom befürchtet, dass es lange dauern wird. Denn es bietet sich kein Hoffnungsträger an - und der Ruf nach Reformen wird immer lauter.
Kardinäle aus aller Welt streiten in Rom darüber, ob nur ein Papst gewählt oder auch die Kurie reformiert werden soll. Ein Favorit für die Nachfolge Benedikts ist nicht in Sicht.
Die Wahl des neuen Papstes beginnt am nächsten Dienstag. Das haben die in Rom versammelten Kardinäle entschieden. In dem Konklave bestimmen 115 Papstwähler einen Nachfolger für den zurückgetretenen Benedikt XVI..
Sedisvakanz in Rom - sowohl in weltlicher als auch in geistlicher Hinsicht. Mitten in einer akuten Wirtschaftskrise wirkt das Szenario wie ein Albtraum. Italien zwischen Papst und Posse.
Die „East Side Gallery“ soll Luxuswohnungen weichen. Bürger protestieren gemeinsam mit Touristen und Politikern des Bezirks gegen den Abriss. Jetzt schaltet sich der Berliner Senat ein.
Da kiekste: Die Schriftstellerin Irina Liebmann sitzt im Café und besingt den verschwundenen Berliner, der einmal ein Romantiker war und wie Novalis träumen konnte
Eine neue Regierung ist in Rom nicht in Sicht. Auch die Amtszeit von Präsident Napolitano endet. Er hat jetzt noch einmal die Ehre des Landes verteidigt, auch gegen Deutschland.
Angelo Sodano ist als Dekan der mächtigste unter den mehr als 200 Kardinälen. Papst wird er aber wohl nicht werden. Selbst für manchen Kardinal ist Sodanos Gesicht auch die Fratze des Bösen.
„Es war wie ein Tsunami“: Der langjährige Missbrauchsbeauftragte des Vatikans, Charles Scicluna, fordert Konsequenzen aus der großen Zahl von Fällen sexueller Gewalt von Klerikern gegen Kinder, Jugendliche und Schutzbefohlene. Ausdrücklich lobt er Ratzingers Rolle bei der Aufarbeitung.