Italien tritt Handelsprojekt mit China bei
Der entsprechende Vertrag wurde in Rom während des Besuchs von Xi Jinping unterzeichnet. Zudem schlossen Firmen beider Länder zehn weitere Verträge, unter anderem in den Bereichen Energie und Stahl.
Der entsprechende Vertrag wurde in Rom während des Besuchs von Xi Jinping unterzeichnet. Zudem schlossen Firmen beider Länder zehn weitere Verträge, unter anderem in den Bereichen Energie und Stahl.
Rom will sich an Pekings Seidenstraßen-Projekt beteiligen – und empfängt Xi Jinping. Der braucht dringend einen Erfolg. Doch Italien hat die Chance auf eine gemeinsame EU-Strategie im Umgang mit China verspielt.
Kann es in Europa eine Internationale der Nationalisten geben? Ein Gespräch mit dem Politologen Jean-Yves Camus über extreme Rechte und die Gefahren und die Grenzen ihrer möglichen Allianz in Europa.
„Die Zeit rennt, ihr pennt!“ - mit bissigen Slogans fordern Schüler weltweit eine schnelle Umkehr in der Klimapolitik. Rund um den Globus gibt es Proteste unter dem Motto „Fridays for Future“. Hören die Entscheidungsträger den Jugendlichen zu?
Italien will sich an Chinas neuer Seidenstraße beteiligen. Das gefällt nicht allen – auch ein enger Vertrauter von Matteo Salvini meldet sich skeptisch zu Wort.
Die populistische Regierung in Italien hat erst wenige Wahlversprechen einlösen können. Die meisten Wähler stehen dennoch hinter ihnen. Lega-Chef Salvini wird sogar immer beliebter – weil er Europa gerne provoziert.
Weiter bestehen Ungereimtheiten im Zusammenhang mit den neuen Sozialleistungen in Italien. Doch noch bis Sommer will das populistische Regierungsbündnis sein Wahlversprechen erfüllen.
Doris Reisinger wurde als Nonne von einem Priester vergewaltigt. Der Missbrauchsgipfel im Vatikan ist für sie vor allem „eine vertane Chance“. Doch die Konferenz habe auch gezeigt, wie mächtig die Opfer seien, sagt die Theologin im FAZ.NET-Interview.
Vier Tage lang sprechen die Vorsitzenden aller nationalen Bischofskonferenzen im Vatikan über die Missbrauchsskandale. Die Tränen von Kardinälen rühren die seit Jahrzehnten gegen das Vertuschen der Kirche kämpfenden Opfer wenig.
Im Umgang mit den Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche mahnt der Münchner Erzbischof zu Offenheit und Transparenz. Auch mit Kritik an der kirchlichen Verwaltung spart Marx nicht.
Kurz vor Ende der Missbrauchskonferenz im Vatikan hat Kadrinal Marx die Vertuschung von Missbrauchsfällen verurteilt. Dokumente seien verfälscht oder gar nicht erst erstellt worden. Opfer seien der Willkür ausgeliefert gewesen.
Eine Ära geht zu Ende: Joachim Blüher gibt den Direktorenposten der Villa Massimo in Rom ab.
Heute beginnt im Vatikan eine Konferenz über Missbrauch in der katholischen Kirche. Doch längst nicht alle Bischöfe erkennen darin ein globales Problem.
In der katholischen Kirche kommen immer mehr Fälle von sexuellen Übergriffen ans Licht. Dass mit Verbrechen dieser Art überall auf der Welt zu rechnen ist, war schon in den neunziger Jahren bekannt. Allen, die es wissen wollten.
Der Soziologe Frédéric Martel behauptet in seinem Enthüllungsbuch „Sodom“ über den Vatikan, vier von fünf Klerikern seien homosexuell. Es erscheint zur Anti-Missbrauchs-Konferenz in Rom und führt zu Kurzschlüssen.
An der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom lernen Studenten den Umgang mit sexuellem Missbrauch. Absolventen aus aller Welt - Priester, Nonnen und Laien - werden am Zentrum für den Schutz Minderjähriger fächerübergreifend geschult.
Frankreich und Italien erlebten in den vergangenen Wochen die schwerste diplomatische Krise seit Kriegsende. Jetzt schickt Paris seinen Botschafter wieder zurück nach Rom – und der erzählt, wie er auf den Streit blickt.
Er hat mit Carl Schmitt diskutiert und die Eigenart der Antike wie kein Zweiter begreifbar gemacht: Ein Gespräch mit dem Althistoriker Christian Meier, der an diesem Samstag neunzig Jahre alt wird.
Es war ein beispielloser Vorgang unter EU-Mitgliedern: der Abzug eines Botschafters. Doch jetzt schickt Frankreich seinen Botschafter abermals nach Italien.
Das Ergebnis dürfte die Regierungskoalition in Rom weiter belasten: Die rechte Lega fährt in den Abruzzen einen triumphalen Sieg ein – und zum ersten Mal wird ein Neofaschist für das Mitte-rechts-Bündnis Regionalpräsident.
Die Sorge vor einer tiefgreifenden Rezension erfasst die Italiener, die Reformen ihrer Regierung gehen den Menschen nicht weit genug. Einem Aufruf von Gewerkschaften folgte eine der größten Demonstrationen der vergangenen Jahre.
Nach dem Abzug des französischen Botschafters bekennt sich Rom zur Völkerfreundschaft – bleibt jedoch in der Sache hart. Ein Italiener schämt sich für den Streit.
Einen Hochgeschwindigkeitszug zwischen Frankreich und Italien wird es nach dem Willen des Vize-Ministerpräsidenten nicht geben. Doch diese Entscheidung könnte das Land Milliarden kosten.
Der Streit zwischen Paris und Rom spitzt sich immer weiter zu. Nun zieht Frankreich seinen Botschafter für „Gespräche“ zurück – wegen „unerhörten Äußerungen“ aus Italien.
Doppelter Glücksfall, späte Heimkehr: Ein bisher unbekanntes Gemälde des „Goethe“-Tischbein kommt endlich wieder ans römische Licht.
Italiens Innenminister Matteo Salvini beschneidet den humanitären Schutz drastisch und lässt eine staatliche Asylunterkunft in Castelnuovo bei Rom räumen. Das Geld gibt er lieber hilfsbedürftigen Italienern.
Katholiken machen sich für einen tiefgreifenden Wandel in der Kirche stark. Für eine echte Gewaltenteilung, für Frauen in Weiheämtern; und dafür, dass Priester heiraten dürfen. Der Brief im Wortlaut.
Die Fünf-Sterne-Bewegung verachtet Silvio Berlusconi. Sie ist in Umfragen weit vor seiner Forza Italia. Nun will der 82 Jahre alte Politiker seine Partei neu erfinden – mit blauen Westen.
Italiens Innenminister Salvini wettert offen gegen Frankreichs Präsidenten. Dieser hält sich mit seiner Kritik zurück – noch. Warum ist die Beziehung der beiden Länder so angespannt? Ein Rückblick in die Geschichte gibt Aufschluss.
Der Kommissar „Rocco Schiavone“ gefällt der politischen Rechten in Italien gar nicht. Jetzt zeigt die ARD die Geschichten des strafversetzten Mafiajägers. Sie hat sich dafür einen blöden Titel ausgedacht: „Der Kommissar und die Alpen“.
Korkmodelle antiker Ruinen waren einst beliebte Mitbringsel von Bildungsreisen. Zeitgenössische Versionen dieser faszinierenden Nachbildungen sind jetzt bei Fichter in Frankfurt zu sehen.
Viel reden, wenig erreichen: Italiens Innenminister macht sich im Internet über den französischen Präsidenten lustig. Die Antwort aus Paris lässt nicht lange auf sich warten.
Wopke Hoekstra, Finanzminister der Niederlande, ist die neue Hoffnung für den Euro. Wer stemmt sich sonst gegen Schlendrian und Schuldenmacherei?
Dass die Mafia in Deutschland sehr aktiv ist, zeigt ein neuer Schlag gegen die Kriminellen. Dieses Mal trifft es die „deutsche Zelle“ eines sizilianischen Clans – unter anderem in Köln
Erst hieß es, das „Brunnengeld“ der Stadt Rom werde künftig für den Erhalt von Kulturstätten oder zum Stopfen von Schlaglöchern verwandt. Nun soll das Geld doch wieder an die Caritas gehen.
In den achtziger Jahren bot Frankreich dem linksradikalen Terroristen Cesare Battisti Zuflucht. Nun wurde er nach Italien ausgeliefert. Im Nachbarland können Extremisten dennoch weiter auf die Solidarität der Linken zählen.