Italiens Misere
Mitten in der Pandemie zerbricht die Koalition in Rom, obwohl sie endlich die heißersehnten Finanzhilfen der EU bekommt. Das ist nicht gut für Italien und nicht gut für Europa.
Mitten in der Pandemie zerbricht die Koalition in Rom, obwohl sie endlich die heißersehnten Finanzhilfen der EU bekommt. Das ist nicht gut für Italien und nicht gut für Europa.
Italiens Regierungskoalition ist aufgelöst. Der kleine Koalitionspartner Italia Viva hat am Mittwoch seine Unterstützung aufgekündigt. Ebnet das den Weg für eine Mitte-rechts-Koalition unter Führung der Lega?
Auf dem Weg zur Henkersmahlzeit: Gerhard Köpfs Mafia-Roman „Palmengrenzen“ findet im Bärenmarke-Paradies Allgäu eine ganze Herde Raubtiere.
In keinem anderen europäischen Land waren die Schulen wegen der Corona-Pandemie solange geschlossen wie in Italien. Das hat negative Folgen für viele Schüler, wie eine Umfrage zeigt.
Wer das Wort „Barbaren“ hört, denkt an Wilde vor den Toren. Aber die Ereignisse im Kapitol zeigen, dass die Barbarei, aus der die Siedlernation entstanden ist, noch immer im Herzen Amerikas nistet.
Viel Schnee und leere Pisten: In Italien hofft man auf die Öffnung der Skigebiete in der zweiten Januarhälfte. Noch zögert die Regierung in Rom. Ob sich die Öffnung wirtschaftlich überhaupt lohnt, bleibt derweil fraglich.
Italiens Regierungschef Giuseppe Conte und seine Linkskoalition hangeln sich von Krise zu Krise. Dabei brauchte das Land vor allem gute Nachrichten.
Tierschutzorganisationen warnen jedes Jahr vor Silvester – zum Schutz der Tiere. Obwohl es in der italienischen Hauptstadt ein Böllerverbot gab, hielten sich nicht alle dran. Mit schlimmen Folgen für hunderte Vögel.
Eine Staatssekretärin im italienischen Gesundheitsministerium fordert eine Corona-Impfpflicht für den öffentlichen Dienst. Auch andere Regierungsmitglieder wollen einen solchen Schritt für bestimmte Berufsgruppen nicht ausschließen.
Dämonisch, heidnisch und götzendienerisch? Die Krippe vor dem Petersdom in Rom hat verstörenden Zuwachs bekommen. Wie sind der Astronaut und die Figur, die Darth Vader ähnelt, zu erklären?
Ein 94 Jahre alter Mann in Italien hat zu Weihnachten den Notruf gewählt, weil er einsam war und mit jemandem auf das Fest anstoßen wollte. Zwei Beamten halfen ihm.
Priester mit Maske, zu vorgezogener Zeit und nur gut 100 Gläubige im Petersdom: Das Coronavirus verändert Weihnachten auch für den Papst. Und in Deutschland gibt es angesichts der Pandemie eine so noch nie dagewesene Ansprache.
Ein Gutachten zu sexuellem Missbrauch wird zurückgehalten. Im Kölner Erzbistum bildet sich Widerstand gegen den Kardinal. Ranghohe Kirchenvertreter schämen sich für das Vorgehen.
Im Mordfall Giulio Regeni macht Italiens Justiz Ägyptens Geheimdienst verantwortlich. Die Sicherheitsbehörden in Kairo konstruieren hingegen eine angebliche Entführerbande, die den Studenten aus Triest ermordet haben soll.
2010 soll es Vorwürfe sexueller Gewalt gegen einen Geistlichen gegeben haben. Diese seien nie untersucht worden. Woelki habe den Beschuldigten gekannt und noch danach als persönlichen Gast nach Rom eingeladen.
Alitalia hat auf der Strecke von New York nach Rom alle Passagiere vor und nach dem Flug einem Covid-19-Test unterzogen.
Die Regierung in Rom plant für Weihnachten und Neujahr allenfalls geringfügige Lockerungen – es werden sogar zusätzliche Einschränkungen eingeführt. Auch beim Skifahren verfolgt Ministerpräsident Conte weiter eine harte Linie.
Zum „Schwarzen Freitag“ dieses Jahres bringt das Unternehmen mit einem Bausatz des Kolosseums in Rom das größte Steineset in der Firmengeschichte auf den Markt. Man darf sich fragen, für wen.
Die Regierungen der europäischen Wintersport-Länder streiten darüber, ob und wann trotz Corona in Skigebieten die Saison eröffnet werden soll. Nicht nur Markus Söder hat eine klare Meinung dazu.
Lasst uns auch sorgen für die Juden: Als 1656 die Pest in die Ewige Stadt kam, kooperierten die Schutzbefohlenen des Papstes mit dem drakonischen Regime.
Der Papst kritisiert den Kapitalismus und will eine ethische Wirtschaft. Doch der Vatikan schlittert von einem Finanzskandal in den nächsten. Jetzt sorgt die „Dame des Kardinals“ für Schlagzeilen.
Das Thema Corona ist derzeit in aller Munde. Nur in einer Bar in Rom herrscht ein striktes Verbot, über Covid-19 zu sprechen. Die Barbesucher finden das gut. Jetzt findet wieder typischer Smalltalk statt.
Gucci präsentiert mit Kult-Regisseur Gus Van Sant einen Episodenfilm. Darin geht es nicht nur um Mode. Perfomerin Silvia Calderoni fordert Geschlechterklischees heraus.
Italien ist entsetzt über ein Video aus der Cardarelli-Klinik in Neapel. In der Notaufnahme herrscht Chaos, ein alter Herr stirbt auf der Toilette. Die einen finden das Video schlimm, die anderen die Zustände, die es bezeugt.
In Italien gibt es mittlerweile wieder so viele Corona-Opfer wie vor sieben Monaten. Immer mehr Zonen werden vollständig abgeriegelt. Warum bekommt die italienische Regierung die Lage nicht in den Griff?
Zuerst lobt der Vatikan Jewgeni Afinejewskis Film „Francesco“, dann fällt er in Ungnade. Was hat das mit kolportierten Aussagen des Papstes zur Schwulen- und Lesbenehe zu tun?
Dürfen Frauen Priesterinnen werden? Darüber streiten Katholiken beim „Synodalen Weg“. Der Reformprozess könnte eine letzte Chance für ihre Kirche sein.
San Marino gelten weniger strenge Corona-Einschränkungen als in Italien. Das führt zu einer regelrechten Nudel- und Aperolflucht in die Minirepublik.
Auf einem Friedhof in Rom stehen auf Grabkreuzen für abgetriebene Föten die vollständigen Namen der Frauen, die abgetrieben haben. Die Römerin Francesca hält das für einen Skandal. Durch Zufall hatte sie auf einem Metallkreuz ihren Namen entdeckt.
Der Attentäter von Nizza kam in einem Flüchtlingsboot nach Europa. Er schien ein unbeschriebenes Blatt zu sein. Von Italien aus schlug er sich bis Frankreich durch.
In Italien dauern die Demonstrationen gegen die neuen Corona-Einschränkungen an. Am Dienstag Abend kam es in Rom zu Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei.
Bei den Protesten gegen den Semi-Lockdown in Italien kam es teilweise zu Gewaltausbrüchen. Schaufenster gingen zu Bruch, Geschäfte wurden geplündert. Für die Regierung wird es ernst.
Papst Franziskus stellt die Weichen für einen Nachfolger in seinem Sinne. Mit der Auswahl der 13 neuen Kardinäle stärkt er die Weltkirche gegen die Zentrale der Kurie in Rom.
Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz wollte zusammen mit zwei führenden Laienvertretern zu Gesprächen in den Vatikan reisen. Aber der beschied Bischof Georg Bätzing jetzt: Vorerst rede man nur mit Bischöfen.
Joseph Höffner wusste noch, dass Katholizismus und Kapitalismus gut zusammenpassen. Wir sollten besser auf ihn als auf Papst Franziskus hören.
In Rom und anderen Städten gingen am Wochenende Menschen auf die Straße. Die Demonstrationen gegen neue, verschärfte Coronamaßnahmen verliefen stellenweise gewaltsam.