Impfgrüße aus Moskau
San Marino hat eine der höchsten Covid-Sterbequoten weltweit. Die Regierung wollte deshalb unbedingt Impfstoff bekommen. Da die zugesagte Hilfe aus Italien ausblieb, wandte sie sich an Russland. Moskau lieferte prompt.
San Marino hat eine der höchsten Covid-Sterbequoten weltweit. Die Regierung wollte deshalb unbedingt Impfstoff bekommen. Da die zugesagte Hilfe aus Italien ausblieb, wandte sie sich an Russland. Moskau lieferte prompt.
Vom ersten künstlichen Menschen zum Untergang unserer Spezies: „Der letzte Mensch“ von Mary Shelley wird endlich wiederentdeckt.
Jede Zeit schafft sich einen John Keats nach ihrem eigenen Bild. Zum zweihundertsten Todestag des großen Romantikers richtet sich der Blick auf seine bleibende Inspirationskraft.
Wenn es nach dem Vatikan geht, sollen auf dem Ökumenischen Kirchentag keine Angehörigen anderer Konfessionen zum Abendmahl eingeladen werden. Führende Kirchenvertreter aus Frankfurt wollen sich dem widersetzen.
Noch vor wenigen Wochen wollten Berlin, Paris und Rom von neuen Sanktionen wegen Nawalnyj nichts wissen. Damit ist es jetzt vorbei. Die EU einigt sich auf Strafmaßnahmen – und leitet so die Revision ihrer Russland-Politik ein.
Angreifer überfielen einen Konvoi des Welternährungsprogramms, der offenbar unterwegs zum Virunga-Nationalpark war. Das Außenministerium in Rom bestätigte den Tod des Botschafters und eines Sicherheitsbeamten.
Nach der Wende machen in Erfurt viele italienische Restaurants auf. Ermittler haben den Verdacht, dass die kalabrische Mafia dort Geld wäscht. Doch ihr Verfahren scheitert.
Kim Jones entwirft die Damenmode für Fendi in Rom. Dabei stammt der britische Designer, der auch für Dior Homme in Paris zuständig ist, aus der Herrenmode. Wie schafft er es, diese beiden Top-Jobs zu erledigen?
Kardinal Woelki müsste nicht auf das Missbrauchsgutachten warten. Und Rom müsste nicht schweigen.
In Italien wächst der Ärger über den abermals verschobenen Beginn der Skisaison. Die Entscheidung des Gesundheitsministers hat in Rom schon zur ersten Kabinettskrise in der Allparteienregierung geführt.
Liftbetreiber und Hoteliers in Italien hatten schon alles für den Start der Skisaison vorbereitet. Doch in letzter Minute verlängerte der Gesundheitsminister deren Sperrung. Die Verärgerung ist groß - auch in der Regierungskoalition.
Nach der Entscheidung der Fünf Sterne, die neue italienische Regierung unter Mario Draghi zu unterstützen, verkündet prompt einer ihrer Anführer seinen Austritt. Auch immer mehr Wähler kehren den Linkspopulisten den Rücken.
Noch vor kurzem hat Lega-Chef Matteo Salvini Neuwahlen gefordert und gegen die EU gewettert. Jetzt will er mit dem Pro-Europäer Mario Draghi regieren. Wie ist es dazu gekommen?
Die gelockerten Maßnahmen locken in Rom Tausende auf die Straßen. Mit einem Ampelsystem will die Regierung verhindern, dass die Infektionszahlen direkt wieder in die Höhe schnellen.
Einst war Mario Draghi der Gottseibeiuns der Fünf Sterne. Doch mit deren Führer Beppe Grillo hat er mehr gemein, als viele denken. Inzwischen will sogar die Lega in Draghis Koalition.
Der frühere EZB-Präsident will Italien nach dem Sturz der Regierung Conte aus der Krise führen – eine große Aufgabe, die durch Vorbehalte gegen parteiferne Expertenregierungen noch schwieriger wird.
Der italienische Staatspräsident Sergio Mattarella hat den früheren Chef der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, mit der Regierungsbildung beauftragt. Wer ist der Mann, der Italien aus der Krise führen soll?
Das Ampel-System in Italien schaltet in weiten Teilen des Landes von „orange“ auf „gelb“ und macht Restaurants- und Museumsbesuche wieder möglich. Die Öffnung der Ski-Gebiete ist für Mitte Februar geplant.
Staatspräsident Mattarella wird alles versuchen, eine neue Regierung bilden zu lassen. Neuwahlen könnten Populisten, Neofaschisten und Berlusconi an die Macht bringen – und an viel Pandemie-Geld aus Brüssel.
Immer wieder fällt ein Name: Mario Draghi. Der frühere EZB-Präsident wird in Italien zunehmend als möglicher neuer Regierungschef gehandelt.
Mit bischöflicher Hilfe: Philippe Sands beschreibt in seinem Buch „Die Rattenlinie“ das Untertauchen und die Flucht eines österreichischen SS-Manns nach Ende des Zweiten Weltkriegs. Die lesenswerten Recherchen geben einen Einblick in eine siebenjährige Spurensuche.
Hat der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki 2015 einen Missbrauchsfall vertuscht? Der Verdacht wurde nach Rom gemeldet. Doch der Vatikan ließ die selbstgesetzte Antwortfrist verstreichen.
In Italien hat sich ein Neunjähriger offenbar das Leben genommen. Das unter Kindern verbreitete Phänomen der Gewaltanwendung gegen sich selbst soll sich während des langen Lockdowns in dem Land verstärkt haben.
Eine Datenpanne schickte die Region in Norditalien fälschlicherweise in einen harten Lockdown. Die dortigen Händler verlangen nun Entschädigung für ihre entgangenen Geschäfte.
Wie es in Rom weitergeht, ist für die ganze EU von Interesse. Neuwahlen wären die schlechteste Möglichkeit.
Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte hat seinen Rücktritt erklärt. Nun beginnt der Poker um eine neue Regierung. Einige Parteiführer sprechen drohend von Neuwahlen. Doch eigentlich will die fast niemand. Dafür gibt es klare ökonomische Gründe der Politiker.
Der Regionalpräsident der Lombardei wirft der Zentralregierung vor, das Infektionsrisiko in seiner Region eine Woche lang falsch eingestuft zu haben. Als „rote Zone“ wurde sie mit einem umfassenden Lockdown belegt. Nun sollen Gerichte Klarheit schaffen.
Der Anteil an mobilen Menschen war einst viel höher, als wir uns das heute vorstellen können: Ein Gespräch mit dem Historiker Mischa Meier über die Völkerwanderung.
Im Streit über die ökumenische Gastfreundschaft beim Abendmahl haben deutsche Theologen mit deutlichen Worten auf einen Brief aus dem Vatikan reagiert.
Mit 156 Stimmen zu 140 Gegenstimmen hat das italienische Parlament seinem Ministerpräsidenten das Vertrauen bestätigt. Nun dürfte die Regierung versuchen, die Basis ihrer Macht abzusichern.
Der Dichter als Historiker: In der kommenden Woche jȁhrt sich der Geburtstag von Ferdinand Gregorovius zum zweihundertsten Mal. Was macht seine Geschichtsschreibung so modern?
Dem erwartungsgemäßen Sieg von Giuseppe Conte im Abgeordnetenhaus ging eine teils hitzige Debatte voraus. Die Aussichten bei der Abstimmung im Senat am Dienstag sehen nicht besonders gut für den Ministerpräsidenten aus.
Nach dem Lockdown über Weihnachten und Neujahr in ganz Italien hat Südtirol seit dem 7. Januar wieder „geöffnet“ und widersetzt sich dem Lockdown.
Clemente Mastella hat Ministerpräsident Conte ein Angebot gemacht: Er will ihm für die Vertrauensabstimmung eine Mehrheit im Parlament organisieren. Mastella ist Bürgermeister der Kleinstadt Benevento, aber er hat beste Kontakte nach Rom.
In Rom ist die Koalition zerbrochen. Als Schuldiger gilt der frühere Ministerpräsident Matteo Renzi. Doch er hat einen Punkt.
Der angeschlagene italienische Ministerpräsident hofft bei der Vertrauensfrage auf die Stimmen der fraktionslosen Abgeordneten im Parlament. Aber Staatspräsident Mattarella fordert eine stabile Regierungsmehrheit.