Hauptsache, rein in den Klub
Wie kann die EU wachsen und dabei handlungsfähig bleiben? Indem neue Mitglieder kein Vetorecht bekommen. Manche Kandidaten finden das attraktiv – etwa der serbische Präsident.
Ein EU-Beitritt ohne Vetorecht? Diese Idee ruft heftige Reaktionen hervor. Das hat auch mit der Enttäuschung über Brüssel zu tun.
Wie kann die EU wachsen und dabei handlungsfähig bleiben? Indem neue Mitglieder kein Vetorecht bekommen. Manche Kandidaten finden das attraktiv – etwa der serbische Präsident.
Die Sanktionen des amerikanischen Präsidenten erzwingen Gazproms Abzug aus Serbien. Präsident Aleksandar Vučićs Macht bröckelt, während Ungarns Premier Viktor Orbán von der neuen Energieordnung profitiert.
Lange hat Serbiens Präsident Aleksandar Vučić versucht, mit allen Großmächten und der EU auf gutem Fuß zu stehen. Doch seine Schaukelpolitik gerät aus dem Tritt – mit schweren Folgen für die Wirtschaft seines Landes.
Der F.A.Z.-Korrespondent für Südosteuropa wurde für ein Gespräch mit dem serbischen Präsidenten Aleksandar Vučić in der Kategorie „Bestes Interview“ ausgezeichnet.
Wegen amerikanischer Sanktionen könnte Russland seine wichtigste Investition in Serbien verlieren. Moskau droht seinem wichtigsten Verbündeten auf dem Balkan nun mit einer Einstellung der Gaslieferungen.
In Belgrad sollen die Ruinen des im Kosovokrieg zerstörten Hauptquartiers der jugoslawischen Armee einem Investment des Trump-Clans weichen. Doch es gibt Widerstand.
Serbiens Parlament erlaubt den Abriss eines denkmalgeschützten Gebäudes, weil Trumps Schwiegersohn Jared Kushner in die von der NATO bombardierte Ruine investieren will. Doch es regt sich Widerstand.
Vor einem Jahr begannen in Serbien die Massenproteste der Studenten gegen die Regierung. Sie fordern Präsident Vučić weiter heraus. Und müssen doch bald Entscheidungen treffen.
Nur mit Druck war Serbiens Machthaber Vučić zu bewegen, etwas gegen die Abhängigkeit seines Landes von russischer Energie zu tun. Nun sollten USA und EU dem Land helfen.
Serbiens größter Ölkonzern ist russisch. Wegen US-Sanktionen bekommt er kein Öl mehr aus Kroatien. Präsident Vučić hofft auf eine Einigung – zwischen Trump und Putin.
Die Muslime aus der serbischen Großstadt Novi Pazar fühlten sich lange wie Bürger zweiter Klasse. An einem Tag im Frühjahr begann sich das zu ändern.
Neulich erschien hier ein Artikel, in dem es auch um die Beziehung von Aleksandar Vučić zu Wladimir Putin ging. Der serbische Präsident war nicht zufrieden damit. Also traf er sich mit unserem Korrespondenten zum Gespräch.
Serbiens Lithiumvorkommen gehören zu den größten Europas. Doch der Abbau stößt auf Widerstand. Keine Regierung in Belgrad vermag sich dagegen durchzusetzen.
Der serbische Präsident Vučić bezeichnet Putin als Verbündeten. Er herrscht immer autokratischer und agiert gegen die EU. Darf die Konrad-Adenauer-Stiftung noch mit seiner Partei zusammenarbeiten?
Während die Beitrittsgespräche mit der EU laufen, versucht Machthaber Aleksandar Vučić, Brüssel gegen Moskau, Peking und Washington auszuspielen. Doch nun werden ihm die hohen US-Zölle gefährlich – und die Proteste der eigenen Bevölkerung.
Unter starkem Druck stellt Serbiens Regierung selbst den Einsturz des Bahnhofsdachs in Novi Sad als Komplott dar. Die Präsident Vučić ergebenen Medien übernehmen die Erzählungen widerspruchsfrei.
In Serbien kommt es zu neuen Ausschreitungen zwischen Anhängern und Gegnern von Präsident Aleksandar Vučić. Der Staatschef verschärft seine Rhetorik drastisch.
In Serbien kritisieren Demonstranten die Regierung von Präsident Vucic als korrupt. Es kommt zu Zusammenstößen mit Anhängern des Staatschefs, der die Protestierenden als „Schläger und Mörder“ bezeichnet.
Der serbische Tennisstar ist bei den Mächtigen in Belgrad in Ungnade gefallen. Novak Djokovic hat sich mit den gegen die Regierung Vucic protestierenden Studenten solidarisiert.
Die serbische Gesellschaft ist gespalten wie nie zuvor. Präsident Vučić ist es gelungen, seinen Gegnern seine eigene Logik aufzuzwingen.
Vor zehn Jahren reiste Aleksandar Vučić nach Srebrenica, um sich bei den Opfern zu entschuldigen. Heute redet Serbiens Präsident anders. Das hat einen Grund.
In der Studentenbewegung gegen Vučićs undemokratische Herrschaft gewinnt ein großserbischer Nationalismus die Oberhand. Auf einer Kundgebung fabulieren Redner von Knochen, Ahnen und Vaterland.
Demonstranten in Serbien fordern Neuwahlen und werfen Steine. Die Polizei setzt Tränengas ein. Und Präsident Vučić spielt auf Zeit.
Rund 140.000 Menschen demonstrieren in Belgrad gegen Präsident Vučić. Auslöser der Proteste war ein tödliches Unglück, doch nun richtet sich die Wut gegen Korruption und Vetternwirtschaft.
Seit Monaten protestieren Menschen in Serbien gegen Präsident Vučić. Bei einer Demonstration in der Hauptstadt kommt es am Samstag zu gewaltsamen Zusammenstößen mit der Polizei.
Billy Idol, Guns N’ Roses und die Pet Shop Boys waren da. Nun droht dem Exit-Musikfestival in Serbien das Aus. Denn die Organisatoren solidarisierten sich mit den Studentenprotesten.
Die Ukraine loben und das russophile Publikum daheim nicht verlieren: Wie Serbiens Präsident Vučić bei seinem ersten Ukrainebesuch versucht, Unvereinbares zu vereinbaren.
Die protestierenden Studenten in Serbien fordern zusammen mit Oppositionsparteien eine Neuwahl. Da muss aber der Präsident mitspielen.
Putin und Xi bekräftigen bei den Feiern zum Sieg von 1945 für ihre enge Partnerschaft. Und verfolgen eigene Zwecke: Der eine wettert gegen die Ukraine, der andere bekräftigt Pekings Anspruch auf Taiwan.
Die serbische Protestbewegung droht zu scheitern wie viele andere vor ihr. Der Grund ist immer derselbe: die Weigerung, mit Parteien zusammenzuarbeiten.
Das Volk wirft dem Autokrat Vučić tödliche Deals mit chinesischen Investoren vor. Ist Serbien Schachbrett für die Supermächte oder trickst Vučić alle aus?
Die Größe der Kundgebungen in Serbien beeindruckt. Für einen echten Bruch mit dem System Vučić muss die Protestbewegung aber einen nächsten Schritt gehen.
In Belgrad fand die größte Demonstration seit einem Vierteljahrhundert statt. Staatspräsident Vučić reagiert nervös. Und es werden Vorwürfe über den Einsatz einer verbotenen Waffe laut.
Etliche Demonstranten protestieren in Belgrad gegen das Herrschaftssystem von Serbiens Staatspräsident Aleksandar Vučić. Ein Teilnehmer sagt: „Ganz Serbien hat sich aufgelehnt.“
Serbien erwartet mit einer Großdemonstration in Belgrad die nächste Etappe der Protestwelle. Präsident Vučić versucht, die Angst vor einer Eskalation zu nutzen.
Noch von der Regierung von Joe Biden beschlossene Sanktionen könnten Russlands Einfluss auf dem Balkan zurückdrängen. Die Auswirkungen würden auch Serbien und Kroatien hart treffen. Dort blickt man nun auf Donald Trump.