Geprägt von Gewalt und Erotik
Von erlesener Wiener Überheblichkeit: Wie die Albertina Modern in ihrer Abramović-Ausstellung Balkan-Klischees pflegt.
„Zentraler Baustein“ in Dortmund +++ Upamecano und Gnabry bleiben in München +++ Arsenal verlängert mit Saka +++ alle Infos im Transferticker.
Von erlesener Wiener Überheblichkeit: Wie die Albertina Modern in ihrer Abramović-Ausstellung Balkan-Klischees pflegt.
Die Sanktionen des amerikanischen Präsidenten erzwingen Gazproms Abzug aus Serbien. Präsident Aleksandar Vučićs Macht bröckelt, während Ungarns Premier Viktor Orbán von der neuen Energieordnung profitiert.
Gefeiert als einer der besten Romane Serbiens und nun auf Deutsch: Milena Markovićs Langgedicht „Kinder“.
Was in Neapel begann, macht Schule in Belgrad, Paris und Deventer: Sorgen Präfekten und Polizeipräsidenten für das Ende der Reisefreiheit im Europapokal? Und wie reagieren die UEFA und die Klubs?
Lange hat Serbiens Präsident Aleksandar Vučić versucht, mit allen Großmächten und der EU auf gutem Fuß zu stehen. Doch seine Schaukelpolitik gerät aus dem Tritt – mit schweren Folgen für die Wirtschaft seines Landes.
Die Anklage gegen Duško Tadić vor dreißig Jahren in Den Haag markierte einen Meilenstein des Völkerstrafrechts. Mit ihr begann der Versuch, Kriegsverbrechen nicht länger der Straflosigkeit zu überlassen.
Wasili Schulgin, Monarchist und Antikommunist, kehrte 1925 heimlich in die Sowjetunion zurück. Seine Reise wurde von Geheimdienstagenten überwacht.
Wegen amerikanischer Sanktionen könnte Russland seine wichtigste Investition in Serbien verlieren. Moskau droht seinem wichtigsten Verbündeten auf dem Balkan nun mit einer Einstellung der Gaslieferungen.
Außenminister Wadephul besucht den Westbalkan. Seine Botschaft: Deutschland will helfen auf dem Weg in die EU, aber den Weg dahin müssen die Länder selbst gehen.
Das Wichtigste für Sie an diesem Dienstag: Der Streit über das Rentenpaket belastet die Koalition. In Berlin geht es um Verteidigung und um digitale Souveränität. Und der deutsche Außenminister setzt seine Westbalkanreise fort. Der F.A.Z. Newsletter.
Der Streit über das Rentenpaket belastet die Koalition. In Berlin geht es um Verteidigung und um digitale Souveränität. Der deutsche Außenminister setzt seine Westbalkanreise fort. Und auf den Straßen kann es glatt werden.
In Belgrad sollen die Ruinen des im Kosovokrieg zerstörten Hauptquartiers der jugoslawischen Armee einem Investment des Trump-Clans weichen. Doch es gibt Widerstand.
Serbiens Parlament erlaubt den Abriss eines denkmalgeschützten Gebäudes, weil Trumps Schwiegersohn Jared Kushner in die von der NATO bombardierte Ruine investieren will. Doch es regt sich Widerstand.
Marina Abramović geht in ihrer Kunst bis an die Schmerzgrenze – und manchmal auch darüber hinaus. Das erlebt man in einer Retrospektive ihres Lebenswerks in der Wiener Albertina Modern.
Gold, Diamanten und Saphire im Wert von zehn Millionen Mark: Vor 50 Jahren stahlen Diebe den Kölner Domschatz. Wie war das möglich? Und wie gelang es dem Geheimagenten Werner Mauss, sie zu überführen?
Die CDU/CSU und die Europäische Volkspartei prüfen ihr Verhältnis zur Partei des serbischen Präsidenten. Nun erreicht das Thema auch den Bundestag.
Unter strengen Sicherheitsmaßnahmen spielt Albanien in Serbien in der WM-Qualifikation. Es ist ein Fußballspiel mit Sprengkraft: Die Partie vor elf Jahren endete in Gewalt und Chaos.
Wegen amerikanischer Sanktionen muss Serbien seine Energieversorgung neu ausrichten und sich von Russland lösen. Dabei hofft es auf Hilfe durch die EU.
Serbiens größter Ölkonzern ist russisch. Wegen US-Sanktionen bekommt er kein Öl mehr aus Kroatien. Präsident Vučić hofft auf eine Einigung – zwischen Trump und Putin.
Die Muslime aus der serbischen Großstadt Novi Pazar fühlten sich lange wie Bürger zweiter Klasse. An einem Tag im Frühjahr begann sich das zu ändern.
Serbiens Lithiumvorkommen gehören zu den größten Europas. Doch der Abbau stößt auf Widerstand. Keine Regierung in Belgrad vermag sich dagegen durchzusetzen.
Bisweilen arg manieriert – und trotzdem ein bewegender Roman: Marko Dinićs „Buch der Gesichter“ erzählt rund um einen Schreckenstag im von deutschen Truppen besetzten Belgrad des Jahres 1942.
Der serbische Präsident Vučić bezeichnet Putin als Verbündeten. Er herrscht immer autokratischer und agiert gegen die EU. Darf die Konrad-Adenauer-Stiftung noch mit seiner Partei zusammenarbeiten?
England zeigt beim 5:0 in Serbien die beste Leistung unter Trainer Thomas Tuchel. Die heimische Presse jubelt. Und die Mannschaft beweist etwas, auf das die Fans monatelang gewartet hatten.
In Stari Slankamen am Mittellauf der Donau stapeln sich die Hinterlassenschaften der Geschichte. Zusammengehalten wird der Ort in der Vojvodina aber von etwas Flüchtigerem: dem Wasser.
Während die Beitrittsgespräche mit der EU laufen, versucht Machthaber Aleksandar Vučić, Brüssel gegen Moskau, Peking und Washington auszuspielen. Doch nun werden ihm die hohen US-Zölle gefährlich – und die Proteste der eigenen Bevölkerung.
Unter starkem Druck stellt Serbiens Regierung selbst den Einsturz des Bahnhofsdachs in Novi Sad als Komplott dar. Die Präsident Vučić ergebenen Medien übernehmen die Erzählungen widerspruchsfrei.
In Serbien kommt es zu neuen Ausschreitungen zwischen Anhängern und Gegnern von Präsident Aleksandar Vučić. Der Staatschef verschärft seine Rhetorik drastisch.
Die serbische Gesellschaft ist gespalten wie nie zuvor. Präsident Vučić ist es gelungen, seinen Gegnern seine eigene Logik aufzuzwingen.
Vor zehn Jahren reiste Aleksandar Vučić nach Srebrenica, um sich bei den Opfern zu entschuldigen. Heute redet Serbiens Präsident anders. Das hat einen Grund.
Rund 140.000 Menschen demonstrieren in Belgrad gegen Präsident Vučić. Auslöser der Proteste war ein tödliches Unglück, doch nun richtet sich die Wut gegen Korruption und Vetternwirtschaft.
Seit Monaten protestieren Menschen in Serbien gegen Präsident Vučić. Bei einer Demonstration in der Hauptstadt kommt es am Samstag zu gewaltsamen Zusammenstößen mit der Polizei.
Die Ukraine loben und das russophile Publikum daheim nicht verlieren: Wie Serbiens Präsident Vučić bei seinem ersten Ukrainebesuch versucht, Unvereinbares zu vereinbaren.
In Barbi Markovićs neuem Buch „Stehlen Schimpfen Spielen“ geht es ums Schreiben. Aber auch ums Scheitern, um Zweifel und Zeitdruck, Wien und Belgrad sowie das Leben an sich.
Klischees geben dem Karussell der Legenden nur neuen Schwung: Warum auf dem Balkan andere Daten wichtiger sind als der Tag der deutschen Kapitulation am 8. Mai 1945.
Die serbische Protestbewegung droht zu scheitern wie viele andere vor ihr. Der Grund ist immer derselbe: die Weigerung, mit Parteien zusammenzuarbeiten.