Sie wollen russisches Öl – und präsentieren lauter Ausreden
Kroatien bietet Ungarn und der Slowakei die Versorgung mit Erdöl an. Nur eine Bedingung aus Zagreb passt Viktor Orbán und Robert Fico gar nicht.
Der ungarische Regierungschef setzt auf die Stimmen der Auslandsungarn in Rumänien, Serbien und anderen Nachbarstaaten.
Serbien ist ein südosteuropäischer Binnenstaat im Zentrum der Balkanhalbinsel, der nach den Balkankriegen aus dem Zerfall des ehemaligen Jugoslawien hervorging. Die Hauptstadt der modernen Republik Serbien ist Belgrad. Die Geografie des Landes prägen die Donau-Ebene im Norden und schluchtenreiche Gebirge im Westen und Süden.
Die Geschichte von Serbien
Die erste große Blütezeit erlebte Serbien im 14. Jahrhundert, als das Königreich Serbien zur regionalen Großmacht aufstieg, ehe es von 1459 bis 1804 Teil des Osmanischen Reiches wurde. Erst 1867 gelang nach mehreren Aufständen die Befreiung des Fürstentums, und 1882 erklärte sich Serbien wieder zum Königreich. Trotzdem blieb das Land von Auseinandersetzungen und Krieg geprägt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Serbien Teil der sozialistischen Republik Jugoslawien unter Tito. Der Zusammenbruch des Kommunismus in Europa führte zum Zerfall Jugoslawiens und zum Ausbruch des Jugoslawienkriegs, der erst mit dem Abkommen von Dayton 1995 endete. Der Konflikt um die mehrheitlich von Albanern besiedelte serbische Provinz Kosovo schwelte jedoch weiter und führte 1998 zum Kosovokrieg, der 1999 durch die Intervention der G8-Staaten und der NATO endete.
Die serbische Politik und der Beitritt zur EU
Seit 2000 bemüht sich Serbien um einen Demokratisierungsprozess und den Anschluss an Westeuropa. Damit einhergehend verzeichnete die Wirtschaft Serbiens einen großen Aufschwung mit jährlichen Wachstumsraten von bis zu fünf Prozent. Im Dezember 2009 hat das Land einen Beitrittsantrag zur Europäischen Union gestellt. Der Europäische Rat hat im Juni 2013 beschlossen, die Beitrittsverhandlungen zu eröffnen, die dann am 21. Januar 2014 begonnen haben.
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Montenegro könnte schon 2026 seine Beitrittsverhandlungen abschließen, so die EU-Kommission. Die Ukraine fällt wegen eines Problems noch hinter Moldau zurück.
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