Eine weitere Republik? Nein, danke!
Vor 15 Jahren hat die Republik Kosovo ihre Unabhängigkeit erklärt. Wie sieht ihre Zukunft aus? Und welche Rolle spielt dabei Wladimir Putin? Ein Gastbeitrag.
Vor 15 Jahren hat die Republik Kosovo ihre Unabhängigkeit erklärt. Wie sieht ihre Zukunft aus? Und welche Rolle spielt dabei Wladimir Putin? Ein Gastbeitrag.
Aleksandar Vucic zeigt sich bereit, die Aufnahme des Kosovo in die Vereinten Nationen hinzunehmen. Dies wäre eine gravierende Wende von Serbiens Kosovo-Politik.
Mit Hilfe der USA wollen Paris, Berlin und die EU den Konflikt zwischen Belgrad und Prishtina beenden. Ein deutsches Konstrukt soll dabei als Vorbild dienen.
Die verbalen Ausfälle des serbischen Präsidenten haben im Ausland zuletzt für Befremden gesorgt. Doch auch das Kosovo hat noch zu liefern: etwa, wenn es um fehlende Rechte für die serbische Minderheit geht.
Nach einer Ankündigung des serbischen Präsidenten Vučić werden Barrikaden diesseits und jenseits der Grenze zum Kosovo abgebaut. Belgrad sieht seine drei Bedingungen an die Regierung in Prishtina erfüllt.
Serbiens Präsident Aleksandar Vučić war Informationsminister des Gewaltherrschers Milošević. Danach erfand er sich als Demokrat und Europäer neu. Nun heizt er den Konflikt mit dem Kosovo wieder an.
Berlin fordert einen Abbau der Barrikaden militanter Serben im Norden des Kosovos. Als Reaktion auf die Blockaden schließt Prishtina den größten Grenzübergang zu Serbien.
Die kosovarische Regierung hat einen weiteren Grenzübergang nach Serbien geschlossen. Sie reagiert damit auf Blockaden auf der serbischen Seite.
Serbien will seine Streitkräfte an der Grenze zum Kosovo auf 5000 Soldaten aufstocken. Der kosovarische Regierungschef Kurti droht dagegen, serbische Barrikaden notfalls mit Gewalt zu räumen.
Belgrad fordert die Rückkehr bewaffneter Kräfte in das Kosovo. Das niederländische Parlament droht derweil mit der Wiedereinführung der Visumpflicht.
Der Westbalkan-Gipfel in der albanischen Hauptstadt Tirana ist der erste, der in einem Land der Region stattfindet. Die Tonlage gegenüber den sechs Partnerstaaten hat sich geändert – und das hat auch mit Russland zu tun.
Angesichts von Russlands Krieg gegen die Ukraine rücken die EU und Südosteuropa enger zusammen. Doch die Spannungen zwischen Serbien und dem Kosovo eskalieren.
In Österreich gibt es Rekordzahlen an Asylbewerbern. Die innenpolitisch angeschlagene ÖVP macht Brüssel verantwortlich – und verschweigt so manches.
Der Kosovo und Serbien haben eine weitere Eskalation in letzter Minute abgewendet. Jetzt sollen sie wieder über eine Normalisierung ihrer Beziehungen reden – unter Vermittlung der EU.
Hinter dem „Nummernschildstreit“ zwischen Serbien und dem Kosovo steckt ein Grundsatzkonflikt. Anfang der Woche scheiterte ein Vermittlungsversuch des EU-Außenbeauftragten. Nun konnte Borrell doch noch einen Erfolg verkünden.
Die Bemühungen des EU-Außenbeauftragten Josep Borrell um eine Entschärfung der Spannungen zwischen Serbien und dem Kosovo sind vorerst gescheitert. Der Streit über eine neue Kennzeichenregelung geht damit weiter.
Serbien vergibt großzügig Visa an Angehörige von Drittstaaten. Das sorgt für Ärger in der EU, hat aber wenig mit Moskauer Destabilisierung zu tun.
Versucht Serbien im Auftrag Moskaus die EU durch die Förderung irregulärer Migration zu destabilisieren? So eindeutig ist es nicht. Dennoch muss Belgrad etwas ändern.
In Budapest sprechen Viktor Orbán, Karl Nehammer und Aleksandar Vučić darüber, wie dem steigenden Migrationsdruck über den Balkan begegnet werden kann. Weitere Treffen sollen folgen.
In Belgrad hätte am Samstag ein großer Aufzug der „Europride“ stattfinden sollen. Doch das Innenministerium sprach ein Verbot aus. Gelingt ein Kompromiss?
In der serbischen Hauptstadt Belgrad wird in diesem Jahr keine Europride-Parade stattfinden. Dies hat das Innenministerium des Balkanstaates entschieden. Grund für die Absage sei die angespannte Lage um das Nachbarland Kosovo.
Seit Jahren stockt die Annäherung zwischen Serbien und dem Kosovo. Für die Bewohner des Grenzgebietes bringt das ganz praktische Probleme. Immerhin eines konnte nun mit Hilfe aus Brüssel gelöst werden.
Der EU-Außenbeauftragter Borrell brachte Serbiens Präsident Vucic und Kosovos Regierungschef Kurti an einen Tisch. Er kündigt weitere Verhandlungen für die kommenden Tage an.
Mit Waffen aus China und Russland rüstet Serbien seit Jahren massiv auf. Zugleich kooperiert das Land eng mit der NATO – vor allem im Kosovo, an dessen Grenze es jetzt rumort.
Russlands Fußball ist in Europa isoliert – doch nun ist Roter Stern Belgrad zu Besuch in Sotschi. Auf die Belgrader Teams kann sich Putin ebenso verlassen wie auf die Belgrader Presse, Gazprom sei Dank.
Noch in diesem Jahr will Kosovo den Kandidatenstatus erlangen. Kanzler Olaf Scholz bekräftigt bei seinem Besuch in Prishtina die Beitrittsperspektive der Balkanländer.
Olaf Scholz reist zu Gesprächen ins Kosovo und nach Serbien, danach nach Griechenland, Nordmazedonien und Bulgarien. Die Konflikte sind vielfältig, die Erwartungen an den Bundeskanzler sind groß. Womöglich zu groß.
Eigentlich hätte Putins Außenminister Gespräche in Belgrad führen sollen. Aber Serbiens Nachbarländer verschließen dem Russen ihren Luftraum. Und auch der Ton im Land hat sich geändert.
Sergej Lawrow wollte nach Serbien kommen – doch es gab keine Flugroute für den russischen Außenminister. Und im Land bröckelt die einst starke Unterstützung für den Kreml.
Das Kosovo will vom Ausschluss Russlands aus dem Europarat profitieren. Nun hat die Regierung in Prishtina einen Antrag auf Mitgliedschaft eingereicht. Serbiens Präsident Vučić reagiert empört.
Kanzler Scholz will den Dialog zwischen Serbien und dem Kosovo wieder in Gang bringen. Dafür trifft er sich nacheinander mit Präsident Vučić und Ministerpräsident Kurti.
Serbiens Staatschef Aleksandar Vucic hat sich nach der Parlaments- und Präsidentenwahl zum Sieger erklärt. Er habe in der ersten Wahlrunde rund 60 Prozent der Stimmen geholt, sagte der 52-Jährige noch vor Bekanntwerden der offiziellen Wahlergebnisse.
Laut Hochrechnungen kommt Präsident Aleksandar Vucic auf fast 60 Prozent der Stimmen. Auch seine Partei SNS liegt vor der Opposition. Der populistische Vucic hatte sich im Ukrainekrieg als Garant für Stabilität dargestellt.
Serbiens Präsident Aleksandar Vučić prahlt gern mit seiner Nähe zum russischen Präsidenten Wladimir Putin. Sein Volk nimmt ihm das nicht übel. Doch die Opposition versucht geeint, die Dominanz der Machthaber zu brechen.
Deutschlands grüne Außenministerin kann im Kosovo endlich einmal über Klimapolitik sprechen. Aber der Krieg in der Ukraine lässt sie auf ihrer Balkan-Reise nicht los.
Serbiens Präsident Vučić setzt sich systematisch für eine positive Einstellung gegenüber Putins Russland ein. Der russische Verteidigungsminister Schoigu ist mit dem Land eng verbunden.