Friedhöfe der Schande in Italien
In Rom und Palermo müssen Hunderte Särge zwischengelagert werden, weil sie weder kremiert noch bestattet werden können. Mit der Pandemie haben die weithin als Schande beschriebenen Zustände wenig bis nichts zu tun.
In Rom und Palermo müssen Hunderte Särge zwischengelagert werden, weil sie weder kremiert noch bestattet werden können. Mit der Pandemie haben die weithin als Schande beschriebenen Zustände wenig bis nichts zu tun.
Ein Grauwal sorgt an der Küste Italiens für Aufregung. Zuletzt wurde das offensichtlich neugierige Jungtier in der Nähe von Fiumicino bei Rom gesehen. Die Küstenwache fordert die Italiener auf, den Wal in Ruhe zu lassen.
Für „Ferrari Trento“ ist die Ankunft auf dem Siegertreppchen die Erfüllung eines langgehegten Traums: Bei den Siegesfeiern der Formel 1 gibt es jetzt Ferrari-Sekt. Das ist ein Triumph über den Champagner – aber erklärungsbedürftig.
Warum sich abrackern, damit die Nachwelt einen nicht vergisst? Vor hunderttausend Jahren machte es eine Neandertaler-Gruppe besser. Ihre Spuren in Spanien zeugen davon.
Die Tourismusdestinationen Sardinien und Sizilien wollen vor der Hochsaison ihre gesamte Bevölkerung impfen. Das kommt auf Italiens Festland nicht gut an. Offener zeigt sich Rom hingegen für den Einsatz von Sputnik V.
Knapp acht Prozent des Impfstoffs ist in Italien bisher an „Drängler“ oder regelwidrig Begünstigte verabreicht worden. Ministerpräsident Draghi ist empört. Nun gibt es Konsequenzen.
Violet Gibson verfehlte Mussolini vor 95 Jahren nur knapp, kein Attentäter kam ihm so nah wie sie. Lange galt die Irin als Verrückte. 65 Jahre nach ihrem Tod soll in Dublin mit einer Plakette an die „politische Tat“ erinnert werden.
Italiens Ministerpräsident Draghi betont bei einem Besuch in Tripolis die „Freundschaft“ mit dem libyschen Staat und gibt die Zurückhaltung seines Amtsvorgängers auf. Das ist ganz im Sinne italienischer Unternehmen.
Acht Päpste hat der Theologe Hans Küng erlebt und sechs von ihnen haben auch ihn kennengelernt. Als Kirchenkritiker machte er stets von sich reden. Nun ist er im Alter von 93 Jahren in Tübingen gestorben.
Die sizilianische Staatsanwaltschaft ermittelt gegen private Seenotretter. Nun wurde aufgedeckt, dass sie dabei Journalisten systematisch belauschte und überwachte. Die Justizministerin ist alarmiert.
Der Petersplatz in Rom ist fast menschenleer, der Papst spendet den Segen in einem fast leeren Dom. Rom feiert das zweite Ostern in der Pandemie. Den Menschen gehen Reserven an Gehorsam und Duldsamkeit zur Neige.
Europas Nationalisten Orbán, Salvini und Morawiecki suchen Einigkeit im EU-Parlament. Dabei gibt es vieles, was sie trennt.
An der Uniklinik in Rom bringen Mitarbeiter vom Biomedizin-Campus Hunden bei, das Coronavirus SARS-CoV-2 zu erschnüffeln. Damit soll die Gruppe von zu testenden Menschen im Vorfeld eingegrenzt werden können.
Vor dem Osterfest hat Papst Franziskus im Petersdom in Rom am Gründonnerstag die Chrisammesse gehalten. Wegen der Corona-Pandemie durften nur Kardinäle und Mitglieder des Klerus teilnehmen, um eine Ausbreitung des Virus zu verhindern.
Ein italienischer Fregattenkapitän soll einem russischen Diplomaten geheime Dokumente verkauft haben. Dabei handelte es sich auch um Nato-Unterlagen. Der Preis: 5000 Euro.
Wandbilder und Altäre ehren in Neapel getötete Mitglieder der Camorra, manche waren erst 15 Jahre alt. Die Stadt will sie entfernen lassen, doch die Anwohner sind dagegen.
Kreuzfahrtschiffe sollen zukünftig nicht mehr am Markusplatz festmachen dürfen. Die Entscheidung löst eine weitere Debatte über Massentourismus in Venedig aus.
Rom hat noch nicht darüber entschieden, ob Kardinal Woelki seine Pflicht verletzt hat. Der hatte einen Missbrauchsfall nicht angezeigt. Ein Gutachter hatte den Erzbischof dagegen schon von Schuld freigesprochen.
Der Italiener Carmine Di Noia ist ein Kandidat für die europäische Finanzmarktaufsichtsbehörde Esma. Er plädiert für eine vertiefte Kapitalmarktunion und möchte den Zugang zum Kapitalmarkt für Investoren erleichtern.
Der Pharmahersteller hortet Corona-Impfstoff südlich von Rom. Der EVP-Fraktionsvorsitzende ist empört. Das Unternehmen gibt eine Erklärung ab.
Auch andernorts steigen die Infektionszahlen. Doch was daraus folgt, ist von Land zu Land höchst unterschiedlich. Eine Reise durch einen mal mehr, mal weniger angespannten Kontinent.
Moskaus Zorn +++ Hedwig Richter +++ Wossidlo-Teuchert +++ Brexit
Ministerpräsident Mario Draghi will die Impfkampagne in Italien beschleunigen. Notfalls auch ohne die EU. Dafür wird in Rom jetzt auch Sputnik V getestet.
Seit 2002 treibt das Thema Missbrauch die katholische Kirche in Deutschland um – und nicht nur die Kirche. Eine Chronik.
In der italienischen Abtei Trisulti möchte Steve Bannon eine konservative Denkfabrik einrichten. Das will der Staat verhindern. Nach sieben gerichtlichen Niederlagen bekommt er nun erstmals recht.
Die Regierung in Rom will die Zahl der täglich verabreichten Impfdosen von April an verdreifachen. Ministerpräsident Draghi bemüht sich, Bedenken gegen den Impfstoff von Astra-Zeneca zu zerstreuen.
Ohne Federico Fellini wäre seine Geburtsstadt nur ein Badeort. Seine Filme halfen der Stadt, sich neu zu finden. Jetzt ehrt sie ihn mit einem neuen Museum.
Dem Aroma Roms verfallen: Der Kunsthistoriker und langjährige Hertziana-Direktor Matthias Winner wird neunzig Jahre alt.
Bis 2014 führte Massimo Carminati die „Mafia Capitale“ – das Verbrechernetzwerk in Italiens Hauptstadt. Nun wurde Carminati zu zehn Jahren im Gefängnis verurteilt. Sein engster Vertrauter muss noch länger in Haft.
Bei seiner Reise in den Irak wirbt der Papst für den Dialog mit den Muslimen. Sein Besuch ist ein Meilenstein in den Beziehungen der römischen Kirche mit der islamischen Welt.
In der EU sind nicht alle glücklich über das Exportverbot, mit dem Italien eine Lieferung des Astra-Zeneca-Impfstoffs nach Australien verhindert hat. Kritik richtet sich auch an Ursula von der Leyen.
Auch in China gibt es Querdenker, die gegen den Mainstream anrennen: Der ganze Westen sei eine missratene Kopie Chinas, behaupten sie.
Astra-Zeneca darf in Italien produzierten Impfstoff nicht nach Australien exportieren. Damit greift erstmals die schärfere Exportkontrolle der EU.
Ministerpräsident Mario Draghi will vorantreiben, was italienische Medien als „Militarisierung der Impfkampagne“ beschreiben. Soldaten sollen bald beim Impfen helfen.
San Marino hat eine der höchsten Covid-Sterbequoten weltweit. Die Regierung wollte deshalb unbedingt Impfstoff bekommen. Da die zugesagte Hilfe aus Italien ausblieb, wandte sie sich an Russland. Moskau lieferte prompt.
Vom ersten künstlichen Menschen zum Untergang unserer Spezies: „Der letzte Mensch“ von Mary Shelley wird endlich wiederentdeckt.