Schottische Unabhängigkeit gefährdet Status als Atommacht
Eine Loslösung Schottlands vom Vereinigten Königreich könnte auch den Status Großbritanniens als Weltmacht infrage stellen.
Eine Loslösung Schottlands vom Vereinigten Königreich könnte auch den Status Großbritanniens als Weltmacht infrage stellen.
Kurz vor dem Unabhängigkeits-Referendum reist der britische Premierminister noch einmal nach Schottland - und wendet sich mit einem leidenschaftlichen Appell an die Wähler.
307 Jahre sind die Schotten Teil des Vereinigten Königreichs, nun wollen viele die Unabhängigkeit. Kein Wunder: Vom Rest des Landes unterscheidet die Schotten mehr, als man denkt.
Eine relativ langweilige Börsenwoche liegt hinter uns. Der DAX verlor knapp 1%. So richtig wichtige Nachrichten aus der Wirtschaft gab es nicht. Allgemein belasteten die Unsicherheit durch die Ukrainekrise und die verschärften Sanktionen gegen Russland.
Die Aussichten am schwächelnden deutschen Aktienmarkt sind laut Experten auch in der neuen Woche bescheiden. Der Fokus dürfte weiter auf Konjunkturdaten und die Geldpolitik der Notenbanken gerichtet sein, während am Freitag der Alibaba-Börsengang ansteht.
Bislang hat sich die Queen zum schottischen Referendum über die Unabhängigkeit zurückgehalten. Jetzt berichten britische Medien, sie hoffe auf eine „wohlüberlegte“ Entscheidung der Schotten.
Das Referendum in Schottland ist für eine Branche eine gewaltige Geschäftschance: die Buchmacher. Die Wetten erreichen bereits Rekordeinsätze. Und tendieren klar in eine Richtung.
In einem Volksentscheid stimmen die Schotten nächste Woche über die Abspaltung von Großbritannien ab. Es wäre ein beispielloses wirtschaftspolitisches Experiment.
Das Referendum in Schottland könnte eine ungeahnte Folge nach sich ziehen. Denn in England beginnen jetzt Diskussionen über eine Verfassungsänderung und mehr Föderalismus.
Ein Auseinanderbrechen des Vereinigten Königreichs würde ihm „das Herz brechen“, hatte der britische Premierminister Cameron gesagt. In der jüngsten Umfrage führen nun wieder knapp die Gegner einer Unabhängigkeit Schottlands.
Spanien steht vor der härtesten Kraftprobe um die nationale Einheit in seiner demokratischen Geschichte: Kataloniens Separatisten warten hoffnungsvoll auf das schottische Unabhängigkeitsreferendum - und bereiten ein eigenes vor.
Wenn sich die Schotten vom Vereinigten Königreich lossagen, wollen große Geldhäuser nach London abwandern. Auch sonst herrscht weiter Unruhe.
Weil Premierminister Cameron und die Tories in Schottland so unbeliebt sind, hat London auch Gordon Brown reaktiviert, um die Schotten doch noch von einer Abspaltung abzubringen. Die Nationalisten reagieren mit Hohn und Spott.
Nichts ist entschieden. Beim Referendum über Schottlands Unabhängigkeit von Großbritannien könnte es auf jede Stimme ankommen. Eine neue Umfrage sieht die Separatisten wieder in der Minderheit.
Ungewöhnlich emotional hat der britische Premierminister David Cameron bei seinem Auftritt in Edinburgh an die Schotten appelliert, bei dem Referendum in gut einer Woche gegen die Unabhängigkeit zu stimmen.
Das Referendum über die Unabhängigkeit Schottlands schürt die Angst der Investoren. In Verträge werden Ausstiegsklauseln eingefügt und Geldanlagen außer Landes gebracht.
Großbritanniens Premierminister Cameron hat eindringlich vor einen Zerfall des Vereinigten Königreichs gewarnt. Zusammen mit Chefs der anderen wichtigen Parteien will er die Schotten nun vor Ort davon überzeugen, dass sie beim Referendum gegen eine Abspaltung stimmen.
Sollte Schottland für die Unabhängigkeit stimmen, kann es das Pfund nach Einschätzung der britischen Notenbank nicht behalten. Eine Währungsunion sei mit einer Souveranität Schottlands „nicht vereinbar“.
Plötzlich erscheint Schottlands Unabhängigkeit durch ein „Yes“ im Volksentscheid möglich. Was passiert neben dem Pfund denn mit den britischen Ölreserven?
Die Schotten stimmen über die Gründung eines eigenen Staates ab, eine Mehrheit für eine Abspaltung vom Vereingten Königreich ist greifbar. Was erhoffen sich die Menschen davon? Eine Spurensuche entlang der U-Bahn von Glasgow.
Die Schotten könnten jüngsten Umfragen zufolge schon bald aus dem Vereinigten Königreich austreten. Das drückt den Pfundkurs. Experten spielen nun Szenarien durch - die wirtschaftlichen Folgen einer Abspaltung sind möglicherweise gravierend.
Der Dax hält sich zum Wochenauftakt bedeckt. Unter den Einzelwerten im deutschen Standardwerte-Index stehen Adidas und die Autowerte im Fokus, während das Referendum in Schottland die Stimmung belastet.
Krisenstimmung in London: Wenige Tage vor dem Referendum liegen die Befürworter eines unabhängigen Schottlands in einer Umfrage erstmals vorn. Die Downing Street will die Nationalisten nun mit einem hektischen Manöver in Schach halten.
Nachdem im Frühjahr per Volksentscheid bereits die Zuwanderung beschränkt wurde, will die „Ecopop“-Bewegung noch ein Stück weitergehen. Gibt es in der Schweiz bald Geburtenkontrollen? Im November wird abgestimmt.
Die Schotten stimmen in wenigen Wochen in einem Referendum über die Abspaltung von Großbritannien ab. Sagen sie „ja“ zu einem eigenen Staat, müssen sie wohl auch das britische Pfund aufgeben. Es droht ein währungspolitisches Chaos.
In zweieinhalb Wochen könnte das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland Geschichte sein. Jüngste Umfragen zeigen für das Referendum am 18. September eine wachsende Zustimmung für eine Unabhängigkeit Schottlands.
Wie die Angst vor Fluglärm in Brandenburg schon heute den Wahlkampf bestimmt – obwohl der Großflughafen BER noch für Jahre ein sehr stiller Ort sein könnte.
Im September stimmen die Schotten über ihre Unabhängigkeit von Großbritannien ab. Die Diskussion darüber gleicht einem Trennungsgespräch, in dem sich ein Paar über die Aufteilung der CD-Kollektion verständigt.
Vor einem Jahrhundert ließ die Staatengemeinschaft den Plan eines Staates für die Kurden fallen. Nun ist die Chance dafür wegen des Konflikte im Irak so gut wie selten zuvor.
Von Mick Jagger bis Judi Dench, von David Bowie bis Stephen Hawking: 200 britische Prominente haben die schottischen Wähler dazu aufgerufen, bei der Abstimmung im September für einen Verbleib des Landes in Großbritannien zu votieren.
Im September stimmen die Schotten über die Abspaltung von Großbritannien ab. Politiker und Börsianer unterschätzen die Risiken. Vor allem die Währungsfrage ist ein Problem.
Olympia in Deutschland? Ja. Aber bitte nicht wie bisher. Sondern ohne Gigantismus, ohne öffentliches Geld für die Bewerbung, ohne Neubauten. Das ist schwer umsetzbar – aber der richtige Weg, die Deutschen wieder für Olympia zu begeistern. Ein Plädoyer für mehr Mut.
Pekings Beziehung zu Moskau war besser denn je - bis Putin sich die Krim einverleibte. China fällt es schwer, eine Haltung zu finden. Dennoch nutzt das Land die Gunst der Stunde.
Vor 150 Jahren entstand in Kalifornien die Idee des Nationalparks, vor 100 Jahren der erste und bis heute einzige in der Schweiz. Im Tessin könnte nun das zweite Schutzgebiet entstehen - mit komplett neuen Ansätzen.
Mehr als zwei Monate nach dem Militärputsch in Thailand hat sich die Junta eine nahezu uneingeschränkte Macht gesichert. Der alternde König Bhumibol Andulyadej hat eine Übergangsverfassung des Machthabers Prayuth Chan-ocha gebilligt.
Die neue Übergangsverfassung gibt Thailands Militärchef weitgehende Rechte zur Wahrung der Nationalen Sicherheit. Die Wirtschaft erhofft sich Stabilität.