Rajoy gesteht Katalanen kein Referendum zu
Spaniens Ministerpräsident Rajoy wird ein echtes Referendum nach schottischem Vorbild über die Unabhängigkeit Kataloniens nicht zulassen. Die „Einheit Spaniens“ stehe nicht zur Disposition.
Spaniens Ministerpräsident Rajoy wird ein echtes Referendum nach schottischem Vorbild über die Unabhängigkeit Kataloniens nicht zulassen. Die „Einheit Spaniens“ stehe nicht zur Disposition.
Der Konflikt um die Unabhängigkeit der Region Katalonien spitzt sich zu: Die spanische Zentralregierung will nach dem Referendum auch gegen eine nicht bindende Volksbefragung klagen. Der Konter folgt prompt.
Die Neuseeländer sollen über eine neue Nationalflagge abstimmen. Viele Bürger, allen voran der Premierminister, wollen sich so noch mehr von der alten Kolonialmacht lösen. Manch Insulaner aber hängt sehr am Union Jack.
Die Eidgenossen stimmen demnächst darüber ab, ob ihre Notenbank mehr Gold halten muss. Kommt der Vorschlag durch, wäre es ein klares Misstrauensvotum. Offenbar sind viele Schweizer dafür.
Sichtlich erregt ist der britische Premierminister Cameron vor die Presse getreten. Er will die Rechnung der EU über 2,1 Milliarden Euro nicht bezahlen: „Das wird nicht passieren.“
Eine Volksbefragung über eine Abspaltung wie in Schottland wird es in Katalonien vorerst nicht geben. Unter Druck aus Madrid hat die Regionalregierung ihre Pläne geändert. Ministerpräsident Artur Mas setzt nun auf vorgezogene Wahlen.
Vor Fuerteventura und Lanzarote will der Mineralölkonzern Repsol nach Erdöl suchen. Auf den Inseln regt sich Widerstand. Spaniens Industrieminister warnt die Kanaren davor, ein illegales Referendum abzuhalten.
Nach dem Referendum in Schottland wollen auch die Katalanen über eine Unabhängigkeit abstimmen. Doch spanische Verfassungsrichter haben das Vorhaben nun bis auf weiteres suspendiert.
Die spanische Regierung hat formal beschlossen, Einspruch beim Verfassungsgericht gegen das geplante Unabhängigkeits-Referendum in Katalonien einzulegen. Er sei dazu rechtlich wie politisch verpflichtet, sagte Ministerpräsident Mariano Rajoy.
Die Schweizer haben entschieden, wie sie es in Sachen Gesundheit halten wollen: Die Mehrheit will die Vielfalt der Krankenkassen erhalten.
Die Katalanen sollen am 9. November über ihre Unabhängigkeit von Spanien abstimmen. Der Präsident der Region unterzeichnete ein entsprechendes Dekret. Die spanische Regierung setzt auf Blockade.
Nach dem Referendum über die schottische Unabhängigkeit gibt es nun Stimmen, die behaupten, die Abstimmung sei manipuliert worden. Die Vorwürfe reichen von individueller Fälschung bis zum Eingreifen des britischen Geheimdienstes.
Schottlands Referendum ist überstanden, doch einem alten Konflikt in Spanien hat es neue Nahrung gegeben. Auch die Katalanen kämpfen seit langem für ihre Unabhängigkeit - und seit Edinburgh ist klar: Es wird etwas geschehen.
Das Herz oder die Vernunft: Was hat beim Referendum zur Unabhängigkeit in Schottland gesiegt?
Das Referendum über die schottische Unabhängigkeit ist gescheitert - trotzdem sollte der Rest des Kontinents aus ihm seine Lehren ziehen. Vier Lektionen für die Eurostaaten.
Anhänger und Gegner einer Unabhängigkeit Schottlands von Großbritannien sind in der Nacht in Glasgow aneinandergeraten. Berittene Polizei schritt ein.
Das Referendum in Schottland war spannend bis zum Schluss? Das sieht nicht jeder so. Ein paar Leute haben es schon lange gewusst. Und das sind nicht nur die üblichen Besserwisser.
Während der Anführer der schottischen Unabhängigkeitsbewegung von einem Sieg der Demokratie redet und seine Niederlage eingesteht, zeigen sich Vertreter der EU erleichtert von dem Ergebnis.
Zwei Wochen war Cameron der schottischste aller Schotten. Nun wird er sich mit den Souveränitäts-Forderungen der Nordiren, Waliser und Engländer konfrontiert sehen.
Bis zur letzten Minute haben sie für die Unabhängigkeit gekämpft. Um so größer ist die Enttäuschung der „Yes“-Aktivisten am Morgen danach. Nun hoffen sie, dass Schottland dennoch gestärkt aus dem Referendum geht - Szenen einer spannenden Wahlnacht.
Die schottische Unabhängigkeitsbewegung hat das Referendum über eine Loslösung von Großbritannien verloren. Mehr als 55 Prozent der Schotten haben sich gegen eine Abspaltung ausgesprochen.
Die schottische Unabhängigkeitsbewegung hat das Referendum über die Loslösung von Großbritannien verloren. Nach der Auszählung fast aller Stimmbezirke haben sich mehr als 55 Prozent der Schotten gegen eine Abspaltung ausgesprochen.
Stimmberechtigt beim Referendum waren auch in Schottland lebende EU-Bürger. Die deutsche Wissenschaftlerin Nina Dethlefs lebt in Edinburgh – und kennt Gründe für „Yes“ und für „No“.
Die deutschen Aktien haben am Donnerstag freundlich geschlossen. Die Aussicht auf weiten niedrige Leitzinsen in Amerika gaben positive Impulse. Verhaltenen Optimismus gab es hinsichtlich des Referendums in Schottland.
In den vergangenen Monaten wurden in Schottland lange Schleier der Geschichte ausgebreitet, mit Halbwahrheiten, Opfer- und Heldenmythen. Am Tag des Referendums aber ist eines gewiss: Wie es auch ausgeht - es wird weit über Britannien hinaus strahlen.
Schottland stimmt am heutigen Donnerstag über seine Unabhängigkeit ab. Die in der Nacht veröffentlichten Umfragen sehen die Befürworter einer Abspaltung knapp hinten , doch die Zahl der Unentschlossenen ist weiter hoch. Beide Lager kämpften bis spät in den Abend.
Heute stimmen die Schotten über ihren Staat ab: Entscheiden sie für die Unabhängigkeit, könnte der Whisky teurer werden. Viele kaufen aus Angst schon jetzt deutlich mehr.
Die Schotten stimmen über ihre Unabhängigkeit ab. Auch Bayern wäre stark genug, wieder ein eigenständiger Staat zu werden. Ein Problem: In Bayern gibt es nicht nur eine, sondern zwei Unabhängigkeitsbewegungen.
Das schottische Referendum wird für das Vereinigte Königreich eher geringfügige Folgen haben. Die Kaste der europäischen Bürokraten in Brüssel indes versetzt es in Panik. Sie werden umdenken müssen.
Die Spannung in Schottland steigt: Am letzten Tag vor dem Referendum über die Unabhängigkeit ist die Stimmung aufgeheizt. Labour-Chef Ed Milliband muss einen Auftritt in Edinburgh wegen aufgebrachter Demonstranten abbrechen.
Außenpolitik spielte bisher keine große Rolle, doch auf den letzten Metern beim Referendum über die Unabhängigkeit Schottlands wird auch sie zum Gegenstand des Wahlkampfs.
An diesem Donnerstag stimmen die Schotten in einem Referendum über ihre Unabhängigkeit ab. „Yes“ oder „No“ - laut Umfragen ist es ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Es geht um die Zukunft Großbritanniens, entsprechend leidenschaftlich treten Gegner und Befürworter einer Abspaltung auf.
Der Premierminister kämpft für den Erhalt Großbritanniens: Zwei Tage vor der Volksabstimmung über die Unabhängigkeit umwirbt David Cameron die Schotten mit dem Versprechen, ihnen neue Autonomie-Rechte zuzubilligen.
Was ist, wenn sich die Schotten tatsächlich selbständig machen? Die Separatisten unterschätzen die in diesem Fall bevorstehenden kulturellen Veränderungen, giften aber weiter.
Die Kurse deutscher Aktien gaben am Dienstag nach. Anleger warten auf die Sitzung der amerikanischen Notenbank Fed und auf das Referendum in Schottland.
Am Londoner Finanzmarkt hat das bange Warten auf die Entscheidung über die schottische Unabhängigkeit begonnen. Schon jetzt ziehen Anleger ihr Geld aus Großbritannien ab. Gewinnen die Separatisten, droht in London eine Regierungskrise.