Ein Beispiel britischer Selbstüberschätzung
Die Selbsttäuschung, die zum Brexit führte, begann schon mit Robbie Williams und den Spice Girls: Seit Jahren reden wir Briten uns ein, auch im Pop immer noch das Maß aller Dinge zu sein. Ein Gastbeitrag.
Die Selbsttäuschung, die zum Brexit führte, begann schon mit Robbie Williams und den Spice Girls: Seit Jahren reden wir Briten uns ein, auch im Pop immer noch das Maß aller Dinge zu sein. Ein Gastbeitrag.
Wir dürfen das Feld nicht den großen Vereinfachern überlassen, die für alles einen Sündenbock, aber für nichts eine Lösung haben. Deshalb brauchen wir ein Europa, in dem demokratische Klarheit herrscht: Es muss klar sein, wer für was verantwortlich ist. Das geht nicht ohne eine echte EU-Regierung, die von den Bürgern abgewählt werden kann.
Die Brexit-Entscheidung hat der CSU nicht die Freude an der direkten Demokratie vergällt. Besonders Horst Seehofer wünscht sich mehr Volksentscheide – und das nicht nur in Bayern.
Wie hart wird der Brexit die britische Wirtschaft treffen? Die Konjunkturindikatoren jedenfalls haben sich nach dem EU-Referendum rapide verschlechtert.
Das britische Pfund sinkt zum ersten Mal seit 1985 unter 1,30 Dollar. Yen und Franken wurden teurer. Aber auch Schwellenländern hat der Brexit geholfen.
Die britische Immobilienbranche hat zu kämpfen. Schon vor dem Referendum waren herbe Konsequenzen aus dem Brexit befürchtet worden. Jetzt zieht ein Fondsmanager sogar schon Vergleiche zur Subprime-Krise in Amerika.
Der Brexit als Motor der globalen Kauffreude – ob das so bleibt? Die Ergebnisse der Auktionswochen mit Moderne und Gegenwartskunst in London.
Nach dem Votum der Briten steht in Ungarn schon das nächste Referendum an. Der EU-Politiker Elmar Brok sieht darin schlichte Propaganda und warnt vor den Folgen für die EU.
Nach dem Brexit-Votum droht der EU bald die nächste Volksabstimmung: Die Ungarn sollen am 2. Oktober darüber entscheiden, ob sie eine von der EU geplante Verteilung von Flüchtlingen auf die EU-Staaten akzeptieren.
Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Europäischen Parlaments hält das Brexit-Votum für nicht bindend. Österreichs Finanzminister glaubt an den Verbleib Schottlands und Nordirlands in der EU.
In London tobt der politische Tumult. Doch draußen im Land nehmen viele Briten die Wirren erstaunlich gelassen. Ein Besuch in der Provinz, wo die größte Siemens-Fabrik auf der Insel steht.
Die Stichwahl um das Präsidentenamt in Österreich muss wiederholt werden. FPÖ-Kandidat Norbert Hofer erklärt nun, unter welchen Voraussetzungen er ein Referendum über den Verbleib des Landes in der EU für angebracht hielte.
Der frühere Bundeskanzler Helmut Kohl hat nach dem britischen Referendum vor überhasteten Reaktionen gewarnt. Die EU dürfe jetzt nicht die Türen zuschlagen.
Seit dem Brexit-Votum der Briten beschleicht mich eine Furcht: Das historische Geschenk der europäischen Einigung wird verspielt. Was ist nun zu tun? Ein Gastbeitrag.
Kein Weg zurück: Bundeskanzlerin Angela Merkel hat im Anschluss des Gipfels in Brüssel gesagt, dass das Referendum der Briten unumkehrbar sei. Einen Antrag zum Austritt hat Premier Cameron nicht mitgebracht.
EU-Skepsis verwandelt sich allzu schnell in das Generalurteil, an der EU sei nichts schützenswert. Dabei kommt das Freiheitsversprechen der EU unter die Räder.
Für Horst Seehofer ist die Brexit-Abstimmung offenbar ein Vorbild. Doch mit Volksherrschaft á la CSU hat das Referendum wenig zu tun.
Die britische Regierung hat keine andere Wahl als das Brexit-Votum jetzt umzusetzen, glaubt Alexander Graf Lambsdorff, Vizepräsident des EU-Parlaments. Die Brexit-Wortführer kritisiert er im FAZ.NET-Gespräch scharf – eine schottische EU-Mitgliedschaft hält er für durchaus realistisch.
In der Brexit-Abstimmung hatten die Jungen keine Chance gegen uninformierte Alte, die ihre Wahl jetzt bereuen – so heißt es oft. Daran stimmt nicht alles.
Nach dem Ja zum Brexit regt sich bei den Verlierern des Referendums jener Kampfeswille, der zuvor nötig gewesen wäre. An Schuldzuweisungen mangelt es nicht, aber wie geht es jetzt weiter?
Chaostage auf den britischen Inseln: Die politische Führungsspitze ist abgetaucht, die Übriggebliebenen sind ratlos, und von vielen Versprechungen vor dem Referendum will niemand mehr etwas wissen. Ein Land in Agonie.
Die Briten wollen raus aus der EU. Was heißt das für die Deutschen? Die F.A.S beantwortet die wichtigsten Fragen nach dem Referendum.
Der Ausgang des Referendums wühlt die Parteien im Vereinigten Königreich auf: Labour-Chef Corbyn entlässt seinen Schatten-Außenminister Hilary Benn. Der hatte zuvor eine Revolte angezettelt – und Unterstützer gefunden.
Um einen Dominoeffekt zu verhindern, will die EU mit Reformen auf das Brexit-Votum reagieren. Doch in welche Richtung es jetzt gehen soll, ist vollkommen unklar.
Brexit? Nicht mit uns, denken sich Hunderttausende und fordern ein weiteres Referendum über die EU-Mitgliedschaft. Ein Labour-Abgeordneter rief das Parlament auf, das Brexit-Votum außer Kraft zu setzen.
Das „Out“ der Briten zur EU hat Europa einen Schock versetzt. Wie es nun weitergehen soll, wollen heute sechs EU-Außenminister bei einem Krisentreffen in Berlin besprechen. Deutschland und Frankreich wollen dabei gemeinsame Vorschläge vorlegen.
Der EU-Kommissionspräsident befürchtet, dass es auch in anderen EU-Staaten Referenden wie in Großbritannien geben könnte. Am britischen Premier David Cameron übt er deutliche Kritik.
Europas Rechtspopulisten feiern den Ausgang des Referendums. In Paris hofft Marine Le Pen auf Rückenwind für die Wahl. Die österreichische FPÖ fordert eine Entmachtung der EU-Institutionen.
Großbritannien hat für den Brexit gestimmt – aber ist das überhaupt gut, wenn alle mitreden? Warum in einer Demokratie jeder eine Stimme hat und trotzdem nur wenige entscheiden.
Nach der Entscheidung der Briten für einen EU-Austritt zeigt Angela Merkel sich bestürzt, warnt aber vor „schnellen und einfachen Schlüssen“. SPD-Chef Gabriel mahnt die Kanzlerin derweil zu einer Kurskorrektur.
Kanzlerin Merkel soll die Briten aus der EU getrieben haben, sagt AfD-Vize Gauland. Er macht die Politik der Bundesregierung für den Brexit verantwortlich. Will die Partei jetzt einen Dexit vorantreiben?
Nach dem Brexit-Referendum könnte das pro-europäische Schottland ein neues Referendum über seinen Verbleib in Großbritannien einleiten. Und auch in Nordirland wollen sich manche mit dem Ergebnis nicht abfinden.
Die Entscheidung der Briten, die EU zu verlassen, sorgt für entsetzte Reaktionen in Europa. Und schon jetzt sehen sich die Rechtspopulisten in Frankreich und den Niederlanden im Aufschwung und fordern Referenden auch in ihren Ländern.
Es geht nicht nur um die EU. Hinter der Brexit-Entscheidung steht ein drängendes Problem, das auch viele andere Länder betrifft.
Am Morgen nach dem Referendum ist die Ernüchterung in London riesengroß. Viele können noch gar nicht glauben, was geschehen ist – und befürchten schlimme Folgen des Brexits nicht nur für Großbritannien.
Das Ergebnis der Volksabstimmung ist eine Niederlage für Großbritanniens Premierminister David Cameron. Was kommt danach?