Patrioten auf Madrids Straßen
Beim „patriotischen Marsch“ demonstrieren in Madrid Zehntausende gegen eine Unabhängigkeit Kataloniens, sogar mit Symbolen der Franco-Diktatur. Doch eine junge Spanierin setzt weiter auf den Dialog – und auf Liebe.
Beim „patriotischen Marsch“ demonstrieren in Madrid Zehntausende gegen eine Unabhängigkeit Kataloniens, sogar mit Symbolen der Franco-Diktatur. Doch eine junge Spanierin setzt weiter auf den Dialog – und auf Liebe.
Politikwissenschaftler Klaus-Jürgen Nagel erklärt im FAZ.NET-Gespräch, was den spanischen vom britischen Nationalismus unterscheidet – und warum Regierungschef Rajoy mit seiner Position zum Referendum in der EU erfolgreich war.
Katalonien hat auch einen französischen Teil. Und der spielte bei der Vorbereitung des umstrittenen Referendums eine wichtige Rolle. Ein französischer Katalane nennt erstmals Details.
In angespannter Stimmung erwartet Spanien und Katalonien die Rede von Carles Puigdemont in Barcelona. In der rebellischen Region mehren sich angesichts der Eskalation die Zweifel am Mann an der Spitze der Sezessionisten.
Der katalanische Regionalpräsident Puigdemont will erst am Dienstag über die Folgen des Referendums sprechen. Madrid reagierte zunächst nicht auf den neuen Termin, schickte aber eine Entschuldigung nach Barcelona.
Die Region im Nordosten Spaniens zählt zu den reichsten des Landes. Schon jetzt legen Investoren ihre Anlagen auf Eis, eine Bank verlässt die Region. Was würde Abspaltung für die Wirtschaft bedeuten?
Allein in Barcelona gehen 300.000 Menschen gegen die Gewalt der nationalen Polizei auf die Straße. Spaniens Innenminister wirft der katalanischen Regionalregierung „Aufstachelung zur Rebellion“ vor.
Der FC Barcelona will am Tag des Referendums in Katalonien nicht spielen, tut es dann aber doch – ohne Zuschauer. Besonders emotional ist es für Gerard Piqué. Auch Pep Guardiola meldet sich zu Wort.
Die Lage in Katalonien spitzt sich zu. Die EU hat Madrid und Barcelona zum „Dialog“ aufgerufen und das Referendum als illegal bezeichnet. Doch die katalanische Regionalregierung besteht auf dessen Gültigkeit.
Spanien blickt mit Sorge nach Katalonien: Nach dem klaren Sieg der Separatisten beim Referendum über die Abspaltung könnte die Region bald die Unabhängigkeit ausrufen. Aus Deutschland kommen erste Lösungsvorschläge.
Spanien blickt nach dem Referendum mit Sorge nach Katalonien. Das Land Baden-Württemberg muss eine Entscheidung zum Stuttgarter Fahrverbotsurteil treffen. In Stockholm wird der Nobelpreisträger in Medizin verkündet.
Am Tag des Referendums über ein unabhängiges Katalonien berichten Augenzeugen von Ausbrüchen von Polizeigewalt gegen friedliche Bürger. Da platzt selbst einem spanischem Fußball-Star der Kragen.
Am Ende eines dramatischen Tages kämpfen Madrid und Katalonien um die Deutungshoheit. Das macht deutlich: Der Konflikt um die Unabhängigkeit hat mit der Abstimmung noch lange kein Ende gefunden.
Mit seinem konsequenten Vorgehen in Katalonien beweist Spanien, dass es ein Rechtsstaat ist. Unschuldig ist die Regierung in Madrid trotzdem nicht.
Ein Spiel ohne Zuschauer, aber mit Aussage: Der FC Barcelona gewinnt am Tag des Unabhängigkeits-Referendums Kataloniens vor leeren Rängen gegen Las Palmas. Messi zeigt Flagge.
Der Streit um das Referendum in Katalonien fordert Dutzende Verletzte. Und schon beginnt der Streit um die Verantwortung für die Gewalt auf den Straßen.
Spanien steht vor einem turbulenten Sonntag. Was aus dem Referendum über die Unabhängigkeit Kataloniens wird, ist völlig unklar. Doch Madrid scheint die besseren Karten zu haben.
Mit zivilem Ungehorsam wollen Katalanen die Schließung von Wahllokalen verhindern. Die spanische Polizei geht aber weiter gegen das verbotene Unabhängigkeitsreferendum vor.
Am Sonntag wollen die Katalanen über ihre Unabhängigkeit von Spanien abstimmen. Regionalpräsident Carles Puigdemont im Gespräch mit der F.A.Z. über seine Pläne – und die erwartete Reaktion Madrids.
Die Polizei sollte Wahlurnen einsammeln, doch sie bekamen den Widerstand der Bevölkerung zu spüren. Der Tag des Unabhängigkeitsreferendums zieht mit dunklen Wolken herauf.
Der katalanische Regionalpräsident Puigdemont erwartet eine hohe Beteiligung an der Volksabstimmung, bei der die Bürger am Sonntag über die Loslösung ihrer Region von Spanien entscheiden sollen. Nach der Abstimmung will er sofort den Dialog mit Madrid suchen.
Wo bleibt die Vernunft? Die Katalanen wollen um jeden Preis über ihre Unabhängigkeit von Spanien abstimmen. Eine Schnapsidee.
Das Referendum über die Katalanische Unabhängigkeit soll mit allen Mitteln verhindert werden. Gleichzeitig beeinflussen Hacker im Internet jedoch die öffentliche Meinung zugunsten katalanischer Sezessionisten.
Ankara hat mit Verärgerung auf das kurdische Unabhängigkeitsreferendum reagiert. Nun stoppt die Türkei die Zusammenarbeit mit den Peschmerga-Kämpfern – und schwächt so den Kampf gegen den IS.
Im katholischen Irland ist ein Schwangerschaftsabbruch bisher selbst nach einer Vergewaltigung verboten. Kommendes Jahr sollen die Bürger abstimmen dürfen, ob es dabei bleibt.
Im Nordirak haben die Kurden über die Unabhängigkeit ihrer Region abgestimmt. Ein riskantes Spiel: Bagdad, die Nachbarländer und Amerika sind dagegen.
180 Läden, 30.000 Quadratmeter Verkaufsfläche: Auf dem Gelände des Love-Parade-Unglücks hätte das größte Einkaufszentrum des Landes entstehen können. Doch die Duisburger wollen nicht. Und nun?
Beim Volksentscheid in Berlin hat sich eine deutliche Mehrheit für den Flughafen Tegel ausgesprochen. Selbst mit diesem klaren Votum ist der Weiterbetrieb aber völlig unklar.
Die Stimmung in Katalonien vor dem Referendum ist hitzig. Beide Seiten beanspruchen „das Volk“ für sich. Doch das Wohl der Bürger haben sie längst aus den Augen verloren.
Der Volksentscheid über den Weiterbetrieb des Flughafens Tegel steht an. Ausgerechnet jetzt will sich der BER-Geschäftsführer zum Eröffnungstermin des BER äußern. Zufall?
Die spanische Guardia Civil beschlagnahmt mehrere Millionen Wahlzettel für das geplante Referendum zur katalanischen Unabhängigkeit. In Barcelona demonstrierten mehrere Tausend Menschen.
Seit Monaten bereitet Katalonien das Unabhängigkeitsreferendum vor. Madrid will die Abstimmung unbedingt verhindern und greift jetzt durch – mit Festnahmen und Durchsuchungen.
Die Kurden im Nordirak wollen über ihre Unabhängigkeit abstimmen. Das Bundesgericht in Bagdad verbietet es. Die Türkei und Iran zeigen sich besorgt.
Ein weiterer Krisenherd droht im Irak: Die Kurden im Norden des Landes stimmen bald darüber ab, ob ihre autonome Region sich für unabhängig erklärt. Bagdad, die Türkei und auch Amerika warnen davor.
Hunderttausende Katalanen sind in Barcelona für eine Unabhängigkeit ihrer Region von Spanien auf die Straße gegangen. Trotz des Verbots durch das spanische Verfassungsgericht wollen sie bald über die Loslösung abstimmen.
Das katalanische Regionalparlament hat einen entschiedenen Schritt in Richtung einer Abspaltung von Spanien unternommen. Anfang Oktober sollen die Bürger über die Zukunft der autonomen Region abstimmen.