Die schockierende Hilflosigkeit Europas
Maybrit Illner hat gestern die Fluchtursachen zum Thema gemacht. Dabei wurde klar: Während der Nahe Osten zerfällt, schaut Europa tatenlos zu – weil es nicht anders kann.
Maybrit Illner hat gestern die Fluchtursachen zum Thema gemacht. Dabei wurde klar: Während der Nahe Osten zerfällt, schaut Europa tatenlos zu – weil es nicht anders kann.
Gregor Gysi geht. Die Fraktion muss nun wie die Linkspartei ohne Führungsfiguren aus der Gründerzeit auskommen. Bartsch und Wagenknecht treten die Nachfolge des sprachmächtigen und witzigen Ostdeutschen an.
Es ist ein Irrglaube zu meinen, wir seien bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise dazu berufen, weltweit das Gute zu verwirklichen – gegebenenfalls auch im Alleingang. Er darf nicht zu unserer Lebenslüge werden. Ein Gastbeitrag.
Vor zehn Jahren endete die Ära des Kanzlers Schröder. Mit einem bizarren Abgang machte er seine Nachfolgerin stark. In einem Gastbeitrag für die F.A.S. wirft der Historiker und Schröder-Biograph Gregor Schöllgen einen Blick zurück auf eine legendäre Wahlnacht.
Bundeskanzlerin Angela Merkel stellt heute eine Biografie ihres Vorgängers vor. Das imposante Buch des Historikers Gregor Schöllgen ist eine respektvolle Würdigung.
Die SPD diskutiert über eine Kanzlerkandidatur ihres Vorsitzenden Gabriel und seine Chancen gegen Angela Merkel. Ist das alles nur ein Sommertheater – oder muss der Parteichef bangen wie einst ein Vorgänger?
Der frühere Linken-Chef Oskar Lafontaine sieht die Krise in Griechenland als Beweis dafür, dass der Euro gescheitert ist. In einem Interview fordert er das Ende der Gemeinschaftswährung.
Anders als viele in der Linkspartei kann das politisch dominante Ehepaar Lafontaine und Wagenknecht einem Ausstieg Griechenlands aus dem Euro viel abgewinnen. Parteifreunde sind erbost über das „Gedankenspiel“ für einen „Grexit“.
Noch zäher als die Verhandlungsführer in Brüssel ist nur Maybrit Illner. Das Thema Griechenland wird durchgekaut, immer und immer wieder. Oft bleibt nur Verwirrung – dieser Leitfaden hilft durch jede Griechenland-Talkshow.
Mit allen reden können, das wollen außer Gregor Gysi nur wenige Funktionäre der Linkspartei – und der zieht sich bald aus der Fraktionsführung zurück. Die Partei wird es verschmerzen. Bitter ist es nur für die SPD.
In dieser Woche bewegten den Boulevard mal wieder die Irrungen und Wirrungen der Liebe: Prinzessin Máxima entfachte die Liebe der Hamburger, Anton Hofreiter vergöttert seine Haare und Sarah Wagenknecht ein Alphatier.
Hans-Jochen Vogel, der im nächsten Jahr 90 Jahre alt wird, hat die Wendemonate 1989/90 nicht vergessen. Er war damals Vorsitzender der SPD und auch der SPD-Bundestagsfraktion. Es war eine schwere Zeit für ihn. Vogel hatte an zwei Fronten zu kämpfen, was er jetzt noch einmal in Erinnerung ruft.
Die prominenten Politiker der Linkspartei sind standesamtlich getraut worden. Ihre Ehe hielten sie monatelang geheim. Ein CDU-Mann half ihnen dabei.
Sahra Wagenknecht will nicht mehr Chefin ihrer Fraktion werden. Mit Griechenland hat das nichts zu tun. Aber mit Gysi.
Bevor heute Nachmittag in Brüssel Geschichte geschrieben wird, beschäftigte sich Frau Illner mit der Zukunft Griechenlands in der Eurozone. Sogar Brüsseler Technokraten könnten daraus etwas lernen.
Ob Griechenland am Monatsende in Konkurs geht, wissen wir nicht. Aber immerhin könnte man in dieser Debatte anfangen, die richtigen Fragen nach der Zukunft Europas zu stellen.
Der SPD-Justizminister bastelt neue Gesetze im Akkord. Außerdem hat er einen Waffenstillstand mit dem Innenministerium geschlossen. Das hilft beiden - und zeigt wie konstruktive Zusammenarbeit in der Koalition aussehen kann.
Sollte Bodo Ramelow zum Ministerpräsidenten gewählt werden, wird man über Koalitionen mit der Linken nicht mehr im Modus historischer Aufarbeitung diskutieren. Das wird höchste Zeit, zeigte die Sendung von Maybrit Illner.
Realpolitik, der NSU-Ausschuss, Solidarität im Parlament, Männer im Politikbetrieb und der Verlust der Stimme: Ein Gespräch mit Petra Pau, Vizepräsidentin des Bundestags und Abgeordnete der Linken.
Es geht schon wieder um Rot-Rot-Grün, wieder um Thüringen und wieder um den „Unrechtsstaat“ – dieses Mal bei Anne Will. Interessant ist das dennoch. Sogar ein ungeschickt vorgetragener Gedanke Edmund Stoibers führt zu neuen Einsichten.
Im Jahr der Einheit war die Weltmeisterschaft in Italien für die deutsche Fussballnation ein weiterer Höhepunkt. Mit dem Titelgewinn gegen Argentinien durch die Elf von Kaiser Franz wurde ein Sommermärchen in Rom wahr.
Im Saarland schaffte er es trotz hartnäckiger Versuche nicht, Ministerpräsident zu werden. Nun will Heiko Maas seine Chance in Berlin nutzen - und Gesetze machen. Über den Bundesjustizminister.
Für den Aufstieg des rechtsradikalen Front National in Frankreich sei Angela Merkel verantwortlich, sagt Oskar Lafontaine. Das ist verlogen - und gefährlich. Europa droht zu zerfallen.
Er ist ein ganzer Kerl, der gerne provozierte. Oft stand er mit dem Rücken zur Wand, setzte sich aber durch. Könnte einer wie er heute noch Bundeskanzler werden? Zum 70. Geburtstag von Gerhard Schröder.
Oskar Lafontaine hat im saarländischen Landtag einen Eklat ausgelöst. Die CDU verlangt eine Entschuldigung für die Beleidigung der Ministerpräsidentin. Es geht um geheime Autogeschäfte des Verfassungsschutzes.
Mit der Lust der Menschen an der schnellen Rendite wollte sich Frank Plasberg in seiner Sendung befassen. Stattdessen tat er etwas anderes: Er ließ seine Gäste ungestört fabulieren.
Eine neue Biographie über die präzedenzlos vielseitige Karriere von Oskar Lafontaine wird der unberechenbaren Sprunghaftigkeit des früheren SPD- und heutigen Linken-Politikers gerecht.
Dass Heiko Maas Bundesjustizminister werden soll, ist die vielleicht größte Überraschung der großen Koalition. Der Saarländer wurde lange unterschätzt - dabei könnte er mit seinem Hintergrund noch von großer Bedeutung für die SPD sein.
Anne Will begann erst kurz vor Mitternacht. Fußball ist dann doch wichtiger als der Papst. Aber das Aufbleiben lohnte sich. Auch wegen Oskar Lafontaine.
Die Ära Lafontaine in der Linkspartei ist vorüber - sogar in seiner Hochburg, dem Saarland. Mit ihrer neuen Landesvorsitzenden Astrid Schramm muss die Partei zeigen, ob sie an der Saar eine Zukunft hat.
Eine falsch adressierte Mail wird der Labour Party peinlich. Denn sie dokumentiert, was jeder ahnt, die Partei aber bestreitet: dass es zwischen der Nummer eins und der Nummer zwei erheblich knirscht.
Auf wen trifft die SPD, wenn sie nach der nächsten Bundestagswahl auch mit der Linkspartei spricht? Eine machtbewusste Abkehr vom Lagerdenken kündigt sich an. Vielleicht erstarkt zwischen radikal Linken und Reformern ein dritter Block.
Über einer großen Koalition wird ein Damoklesschwert schweben. Denn die Linkspartei könnte Geschmack finden am Angebot der SPD, eines Tages eine Koalition zu bilden. Das wäre das Ende einer fast unendlichen Geschichte. Eine Analyse.
Rolf Linsler, der als Gewerkschafter begann und spektakulär aus der SPD austrat, baute im Saarland die Linkspartei mit auf - gemeinsam mit Oskar Lafontaine. Mit ihm war sein politisches Leben eng verknüpft.
Reinhard Klimmt war Bundesverkehrsminister, Freund von Oskar Lafontaine - und warnt seine Partei vor einer großen Koalition. Stattdessen kann sich der SPD-Politiker spätestens in vier Jahren eine rot-rote Koalition vorstellen.
Der Tod ihres früheren Vorsitzenden Bisky zeigt die weite Strecke, die „Die Linke“ von der Einheits- zur demokratischen Partei zurückgelegt hat. Doch die Partei muss sich bald entscheiden, was und wie sie sein will.