„Der alte Westen ist tot“
Europa kann nicht neutral werden. Es muss aber ehrlicher werden: Eine liberale Ordnung kann es anderswo jetzt erst recht nicht mehr durchsetzen. Ein Gastbeitrag.
Europa kann nicht neutral werden. Es muss aber ehrlicher werden: Eine liberale Ordnung kann es anderswo jetzt erst recht nicht mehr durchsetzen. Ein Gastbeitrag.
Bisher gibt es die neue linke Bewegung nur als Sammlung von Internetvideos. Nun wollen Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine so richtig mit „Aufstehen“ loslegen. Linke und SPD sehen darin allerdings keine Chance, sondern eine Gefahr.
Die Parteichefin der Linken äußert sich in der ARD distanziert zur „Aufstehen“-Bewegung von Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine. Ohne die beiden Politiker zu nennen, kritisert Katja Kipping deren Ziele – stellt aber eine Zusammenarbeit in Aussicht.
Sahra Wagenknecht stößt mit ihrer „Aufstehen“-Initiative selbst in der eigenen Partei auf Widerstand. Dietmar Bartsch und Bernd Riexinger gehen auf Distanz.
Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine machen mit ihrer „Aufstehen“-Initiative der SPD vor, wie es geht. Für die ist das bitter. Denn den Sozialdemokraten droht, den Zug in die Einwanderungsgesellschaft endgültig zu verpassen.
Aufstehen kann jeder. Wer es tut, weil er etwas ändern will, ist auf dem richtigen Weg. Wer aber nur aufsteht, um von seiner Enttäuschung zu erzählen, hätte auch gleich liegenbleiben können.
Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine wollen mit ihrer linken Sammlungsbewegung Arbeiter und Arbeitslose von der AfD zurückgewinnen. Auch der Sohn eines prominenten SPD-Politikers unterstützt „Aufstehen“.
Am Wochenende hat Sahra Wagenknecht die linke Bewegung „Aufstehen“ vorgestellt – und seitdem schon zahlreiche Unterstützer gewonnen, sagt der frühere Linken-Vorsitzende Oskar Lafontaine. Auch Arbeiter, die AfD wählen, will er erreichen.
Sahra Wagenknecht hat die linke Sammlungsbewegung „Aufstehen“ vorgestellt. Doch prominente Unterstützer fehlen noch. Und Kritiker vermuten, dass jemand anderes das Projekt antreibt.
Der Nato-Gipfel stand kurz vor dem Scheitern. Trotzdem spricht Verteidigungsministerin von der Leyen bei Maybrit Illner von einer Sternstunde. Die Sendung zeigt, mit welchen Abgründen es die deutsche Politik zu tun bekommen könnte.
Die Linken haben ihre Parteivorsitzenden Katja Kipping und Bernd Riexinger für weitere zwei Jahre an die Parteispitze gewählt. Doch der innerparteiliche Machtkampf wirkt sich negativ auf ihr Ergebnis aus.
Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine wollen eine neue Sammlungsbewegung gründen. Viele Parteifreunde sind misstrauisch. Sie befürchten, die Bewegung solle nicht sammeln, sondern spalten.
Bringt Donald Trump das Ende der transatlantischen Allianz? In der Sendung von Sandra Maischberger ging es um die Zukunft der europäisch-amerikanischen Beziehungen. Oskar Lafontaine wünscht sich ein gutes Verhältnis zu Russland.
Mit der erwarteten Wahl zur Parteichefin wird Andrea Nahles auf dem Parteitag endgültig zur starken Frau in der Partei gekürt. Für Spannung sorgt die Frage, wie viele Mitglieder sie für sich begeistern kann.
Wie soll Europa auf Amerikas Strafzölle reagieren? Die Frage erweist sich als kompliziert. Maybrit Illners Gäste geben einen tiefen Einblick in volkswirtschaftliche Zusammenhänge. Doch wird es reichen, auf Vernunft zu setzen?
Das Haus kann das Herz und Hirn der Sozialen Marktwirtschaft sein. Es liegt am Wirtschaftsminister oder der Wirtschaftsministerin, wie viel dort bewegt wird.
Markus Lanz beschäftigt sich mit dem Theater bei den Sozialdemokraten. Sein Gast Robert Habeck von den Grünen hat mehr Verständnis für die SPD als die Sozialdemokraten selbst. Damit verfolgt er einen Plan.
Der Ehrgeiz von Andrea Nahles war schon früh zu spüren, aber sie wusste, wann ihre Chance kommen würde. Nun wird sie die erste Frau an der SPD-Parteispitze.
Oskar Lafontaine und Sahra Wagenknecht wünschen sich eine neue linke Sammlungsbewegung. Die Parteichefs halten davon wenig. Sie steuern ein anderes Ziel an.
Während die Union nach dem Gespräch der Chefs von CDU, CSU und SPD endlich über eine große Koalition sprechen will, halten sich die Sozialdemokraten bedeckt und schieben Entscheidungen weiter auf. Für ziemlich falsch hält das indes eine andere Partei.
Sandra Maischberger diskutiert unter anderem mit Oskar Lafontaine über die schwierige Lage von Martin Schulz beim Parteitag der SPD. Kommt es gar zum Sturz des Parteichefs?
2005 trat Oskar Lafontaine aus der SPD aus – zwölf Jahre danach ist er sich nicht mehr sicher, ob das richtig war. Umso mehr will er die linken Kräfte in Deutschland in Zukunft bündeln.
Die Grünen in Österreich gaben einem jungen Netzpolitiker den Vorzug vor dem altgedienten Aufdecker Peter Pilz – mit verheerenden Folgen.
Die Bedrohung durch die AfD können SPD und Linkspartei nur durch eine Wende abwehren. Denn nicht sie werden nun von Protestwählern als die „sozialen Parteien“ wahrgenommen, sondern die AfD.
Im ZDF stellt sich die Kanzlerin den kritischen Fragen der Bürger. Doch der Titel führt in die Irre. Statt Klartext und Fronten klären, löst sich alles in einer Atmosphäre allgemeinen Wohlwollens auf.
Im Kampf um den Bundestag schlägt die Linke biedere Töne an und setzt auf Bewährtes. Das Rezept scheint aufzugehen. Wäre da nicht ein Risikogebiet in der ehemaligen Hochburg der Partei.
Mit ihrem Parteiwechsel fügt sich Elke Twesten in eine Reihe prominenter Vorgänger ein. Doch die Abtrünnigen haben meist einen schlechten Ruf – in der alten und in der neuen Partei. Ein Kommentar.
Altkanzler Schröder hat seinen Genossen von einem Bündnis mit den Linken abgeraten, solange dort „Familie Lafontaine“ das Sagen hat. Das lässt sein Lieblingsfeind nicht lange auf sich sitzen.
Das kleine Saarland hätte große Geschichte schreiben können. Aber zum Machtwechsel kommt es nicht. Dennoch ist jetzt klar: Die CDU kämpft gegen Rot-Rot-Grün – und gegen Demoskopen.
Die saarländische SPD bleibt in der Regierung, aber ein trauriger Wahlabend ist es trotzdem. Nach der Hoffnung auf den Schulz-Effekt folgt die Ernüchterung – und die Erkenntnis, dass doch noch nicht alle für Rot-Rot bereit sind.
Wie weggewischt sind auf einmal die Worst-Case-Szenarien in der Union. Den Kritikern von Merkels Wahlkampfstrategie sind mit der Saarland-Wahl vorerst die Argumente ausgegangen. Doch auch das kann sich schnell wieder ändern.
Lange Gesichter bei der SPD, kein Cuba Libre bei der Linkspartei, und die AfD verzichtet sogar auf eine Wahlparty – aus gutem Grund. Die Grünen sind zerknirscht, und in der FDP-Bundeszentrale geschieht etwas Bemerkenswertes.
Die AfD im Saarland kommt zwar mit sechs Prozent in den Landtag. Doch die rechtspopulistische Partei erzielt damit das viertschlechteste Ergebnis in elf Landtagswahlen. Ein Triumph sieht anders aus.
Im Saarland siegt die Zufriedenheit mit Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer. Die CDU ist glücklich, die SPD in Katerstimmung nach dem Schulz-Rausch. Nun wird wieder gemeinsam nüchtern regiert.
Im Saarland hatte die SPD auf Martin Schulz als ihren Erlöser aus der Koalition mit der CDU gehofft. Ein Riesenfehler: Denn statt mit Lafontaine müssen die Sozialdemokraten nun weiter mit Wahlsiegerin Kramp-Karrenbauer regieren.
Die CDU hat die Landtagswahl im Saarland überraschend klar gewonnen. Die SPD verliert leicht, die Grünen sind nicht mehr im Parlament vertreten, die AfD liegt bei mehr als sechs Prozent, die Piratenpartei fliegt raus.