Ab auf die Talkshow-Couch!
Schon bei der Linkspartei gab Wagenknecht am liebsten die dauerempörte Großkommentatorin. Das ist ja auch viel leichter, als sich als Parteivorsitzende um echte Politik zu kümmern.
Sahra Wagenknecht war die einstige Ikone des BSW und zieht sich jetzt zurück – ein bisschen. Dabei ist der Umgang der Partei mit der AfD derzeit völlig offen.
Oskar Lafontaine wurde 1943 im heutigen Saarlouis geboren.
1966 trat er in die SPD ein und war von 1974-1985 Bürgermeister bzw. Oberbürgermeister von Saarbrücken. 1977 bis 1996 war Lafontaine Landesvorsitzender der SPD im Saarland.
Von 1985 bis 1998 war er für die SPD Ministerpräsident des Saarlands. Bei der Bundestagswahl 1990 ging er für die Partei als Kanzlerkandidat ins Rennen, verlor jedoch gegen CDU-Amtsinhaber Helmut Kohl. Die SPD erreichte mit 33,5 Prozent der Stimmen ihr bis dahin schlechtestes Ergebnis seit 1957.
Im Jahr 2005 verließ Lafontaine die SPD und schloss sich der neugegründeten „Arbeit & soziale Gerechtigkeit – Die Wahlalternative“ (WASG) an, aus der sich später die Partei Die Linke entwickelte, deren Partei- und Fraktionsvorsitz er zeitweise innehatte. Von 2009 bis 2022 saß er für Die Linke im Saarländischen Landtag. Nach einem internen Machtkampf trat er schließlich aus der Partei aus und kündigte das Ende seiner politischen Laufbahn an. Nun kämpft er für das BSW.
Lafontaine ist verheiratet mit der Politikerin Sahra Wagenknecht.
Schon bei der Linkspartei gab Wagenknecht am liebsten die dauerempörte Großkommentatorin. Das ist ja auch viel leichter, als sich als Parteivorsitzende um echte Politik zu kümmern.
Der ehemalige Außenminister übernimmt den Aufsichtsratsvorsitz von Saarstahl und Dillinger Hütte – und dies ohne großen Bahnhof. Das wirft einige Fragen auf.
Manche in der SPD sähen die saarländische Ministerpräsidentin gerne an der Spitze der Partei. Sie will aber nicht – und gewinnt trotzdem bundespolitisches Gewicht.
Nach der Gründung des BSW folgte ein Erfolg auf den nächsten. Nun muss die Partei um den Einzug in den Bundestag bangen. Wie kam es zu dem Absturz in den Umfragen?
Unser Korrespondent ist mit dem Zug durch Wahlkampf-Deutschland gereist. Szenen aus einem Land, das mit sich ringt.
In einem Interview plaudert Sahra Wagenknecht ungewohnt offen über ihr Eheleben. Oskar Lafontaine habe sie gelehrt, zur Ruhe zu kommen – und auch im anstrengenden Politikeralltag seine einmaligen Spaghetti mit Tomatensoße zu genießen.
Vor Publikum kämpfen die Linken-Veteranen Gregor Gysi, Bodo Ramelow und Dietmar Bartsch um Direktmandate. Die sogenannten „Silberlocken“ bewältigen dabei viel Vergangenes.
Ein Schock für alle Silberfüchse! Eine Studie räumt mit einem verstaubten Liebesmythos auf: Auch Frauen stehen eher auf jüngere Partner – ebenso wie Männer. Dafür gibt es sogar eine Formel.
Interview mit Oskar Lafontaine +++ Wahlkampf in Deutschland +++ Deutschlandticket +++ Rauswurf ohne Gründe
Oskar Lafontaine war schon 13-mal Spitzenkandidat diverser Parteien und kämpft nun für das BSW. Ein Gespräch über linke Politik, Gendern und die Unabhängigkeit der Ukraine.
Der Dauerstreit des Dreierbündnisses hat nicht nur Nerven und Ansehen gekostet. Er hat eine selbstzerstörerische Negativspirale in Gang gesetzt, die der Ampel letztlich das Genick gebrochen hat. Das zumindest legen neue Forschungsergebnisse nah.
Bei „Hart aber fair“ diskutiert eine höfliche Runde zur US-Wahl. Einen Politprominenten hat man wohl eingeladen, damit es ein paar Aufreger gibt.
Vor 30 Jahren bildeten Gerhard Schröder, Rudolf Scharping und Oskar Lafontaine die SPD-Troika. Auf der Höhe der Zeit sind sie geblieben, doch sind ihre Engagements für Russland, China oder in einer neuen Partei streitbar.
Nicht nur bei den Schuldenpapieren des Bundes gibt es lange und kurze Laufzeiten. Das Finanzministerium kommt in 75 Jahren auf 22 Hausherren – eine Frau an der Spitze gab es noch nicht. Ein Blick auf prägende Politiker und Minister.
Dass die ARD-Talkshows der BSW-Gründerin eine noch größere Bühne bieten könnten als bisher, schien ausgeschlossen. Doch dann kam Caren Miosga auf die Idee, Wagenknechts Rhetorik zu entlarven. Es ging dramatisch schief.
Ein Rudel könne seine Frau nicht führen, hat Oskar Lafontaine einmal über Sahra Wagenknecht gesagt. Die Wahlen im Osten zeigen, dass sich das geändert hat.
Den Erfolg haben ihr viele nicht zugetraut. Doch Wagenknechts Partei ist für die CDU womöglich die einzige Machtoption in Ostdeutschland.
Vor 25 Jahren, am 1. Juli 1999, tagte der Bundestag ein letztes Mal in Bonn. Dann nahmen Regierung und Parlament ihren Sitz in Berlin – so, wie es schon 1949 beschlossen worden war. Das Provisorium hatte ausgedient. Ein Gastbeitrag.
Die SPD ist nicht zum ersten Mal in schwerem Fahrwasser. Vor 20 Jahren war es der Parteivorsitzende Franz Müntefering, der den Kanzler versuchte zu stützen. Doch die Abwahl Schröders konnte er nicht verhindern.
Auf dem ersten Parteitag ihres Bündnisses kritisiert Sahra Wagenknecht, dass die Debatten im Land so roh geworden seien. Sie selbst schlägt schroffe Töne an.
Der 27. Januar verpflichte dazu, „immer wieder für die Juden einzutreten, auch für den Staat Israel“, sagt Oskar Lafontaine auf dem BSW-Parteitag. Zugleich kritisiert er Israel scharf.
Mit dem Superwahljahr 2024 im Blick trifft sich das Bündnis Sahra Wagenknecht zum ersten Parteitag in Berlin. Linkspartei-Chefin Wissler wirft der neuen Kraft eine „nach rechts offene Agenda“ vor.
Oskar Lafontaine ist Medienberichten zufolge der neuen Partei seiner Ehefrau beigetreten. Das ist die fünfte Partei, der der ehemalige Bundesfinanzminister in seiner Laufbahn angehört.
Während Sahra Wagenknecht Annalena Baerbock verspottet, führen Oskar Lafontaine und Joachim Gauck bei Sandra Maischberger ein Fernduell. Dass die direkte Konfrontation ausblieb, hatte einen guten Grund.
Oskar Lafontaine glaubt nicht, dass linke Parteien Migration befürworten müssen. Deshalb unterstützt er die Partei seiner Frau Sahra Wagenknecht. Die habe Positionen wie die SPD in den achtziger Jahren, sagt er im F.A.S.-Interview.
Geheimtreffen mit Gattinnen: Gerhard Schröder und Oskar Lafontaine haben sich vertragen. Wie sah das wohl aus? Ein Dramolett in einem gediegenen Wohnzimmer nahe der französischen Grenze.
Er war Vorsitzender von SPD und der Linkspartei. Er verließ die SPD und die Linkspartei. Geblieben ist ihm auf seiner Wanderschaft - Sahra Wagenknecht.
Wann werden wir erfahren, was Gerhard Schröder und Oskar Lafontaine wirklich im Schilde führen? Wollen sie es vielleicht sogar noch einmal wissen?
Die SPD ehrt Schröder nun doch. Fürchtet sie, dass er zu Lafontaine und Wagenknecht überläuft? Andererseits: und wenn schon.
Kim Jong-un und Wladimir Putin treffen sich zu Gesprächen. Außenministerin Annalena Baerbock plädiert für eine Stärkung der ukrainischen Luftabwehr. Der F.A.Z. Newsletter.
Beide wollten Bundeskanzler werden. Nur einer hat es geschafft. Nun gratuliert Gerhard Schröder Oskar Lafontaine zum bevorstehenden 80. Geburtstag.
„Lieber Oskar“, schreibt Schröder seinem alten Erzrivalen zum 80. Geburtstag. Fast ein Vierteljahrhundert nach ihrem Zerwürfnis sollten „alte Reibereien“ Geschichte werden. Es hat wohl schon ein Versöhnungstreffen gegeben.
Seit Monaten hält Sahra Wagenknecht ihre Partei in Atem. Wenn ihre bekannteste Politikerin die Linke verlässt, droht der Partei das Aus. Es wäre das Ende eines langen Abstiegs.
Marie-Christine Ostermann ist die neue Stimme der Familienunternehmer. Die Kritik an der Ampelkoalition dürfte mit ihr nicht leiser werden.
Sahra Wagenknecht kann nicht nur die Linksfraktion zerstören, sondern die ganze Partei. Soll sie nur. In diesem Zustand ist die Linke schon jetzt Geschichte.