Versuchslabor Saarland
Bei der Wahl im kleinen Saarland werden dieses Mal viele Fragen beantwortet, die auch bundespolitisch von großer Bedeutung sind. Kommt die erste rot-rot(-grün)e Koalition in einem westdeutschen Flächenland?
Bei der Wahl im kleinen Saarland werden dieses Mal viele Fragen beantwortet, die auch bundespolitisch von großer Bedeutung sind. Kommt die erste rot-rot(-grün)e Koalition in einem westdeutschen Flächenland?
Ein Sieg von SPD und Linken bei der Landtagswahl im Saarland wäre ein Schritt hin zu einer rot-rot-grünen Bundesregierung. Der Weg dorthin hat allerdings das Zeug zum politischen Krimi – vor allem für den Wirtschaftsstandort Deutschland.
Wie im Saarland gewählt wird, hat normalerweise nur wenig Einfluss auf die Bundespolitik. Dieses Mal ist das anders: Welche Koalition künftig in Saarbrücken regiert, könnte auch ein Zeichen für Berlin sein.
Annegret Kramp-Karrenbauer war lange die klare Favoritin für die Wahl im Saarland. Doch auf Schulz war sie nicht vorbereitet. Im Endspurt setzt sie nun alles auf sich selbst.
Mit Spannung schauen auch die Bundesparteien nach Saarbrücken. Die erste Landtagswahl nach der Nominierung von Martin Schulz zum SPD-Kanzlerkandidaten wird zeigen, ob der Hype um ihn nicht nur in den Umfragen anhält.
Schulz sei Dank schießt den Sozialdemokraten im Saarland das Blut zurück in die Adern. Die joviale Spitzenkandidatin Anke Rehlinger könnte das bei der Wahl am Sonntag in die Staatskanzlei bringen. Nur: Mit wem?
Oskar Lafontaine tritt mit 73 Jahren im Saarland am Sonntag wieder als Spitzenkandidat der Linkspartei an. Was treibt den Politiker an, der für seine frühere Partei SPD und Martin Schulz zum Machtjoker werden könnte?
Die große Koalition im Saarland konnte viele Erfolge verzeichnen. Mit der Landtagswahl könnte sich das ändern. Jetzt muss sich SPD-Chefin Anke Rehlinger entscheiden: Land oder Partei?
Der Spitzenkandidat der Linkspartei Oskar Lafontaine hatte früher mehr Strahlkraft – und dient doch als Hoffnungsträger. Eine Verhaltensanalyse über einen abgeklärten Politprofi.
Kommende Woche steht die Landtagswahl im Saarland an: Für die SPD wird es der erste Test im Wahljahr – Umfragen sagen ein knappes Rennen voraus. Auch neue Bündnisse scheinen möglich.
Sandra Maischberger diskutiert mit ihren Gästen über die Arbeitsmarktpläne von Martin Schulz. Dabei steht die Vergangenheitsbewältigung der SPD im Vordergrund. Wichtige Zukunftsfragen bleiben unbeantwortet.
„Die Einwanderungsfrage ist vor allem eine soziale Frage“: Der frühere Vorsitzende der Linkspartei Oskar Lafontaine widerspricht dem Parteiprogramm – und schielt vor allem auf AfD-Wähler.
Wie auf Donald Trump antworten? Mit gleichen Waffen? Das scheint für die deutsche Politik und Wirtschaft fast undenkbar. Aber reine Symbolpolitik hilft auch nicht weiter.
Verhalten sind die Kommentare von Unionspolitikern zum Wechsel an der SPD-Spitze. Gelassen, aber interessiert soll Merkel reagiert haben. Nur Seehofer warnt.
Sahra Wagenknecht gibt der deutschen Politik eine Mitverantwortung am Erstarken des IS, schimpft über den Kapitalismus und lobt den Wettbewerb. Jetzt will sie sogar regieren. Wohin soll das noch führen?
Was weiß man über die zukünftige Politik Donald Trumps? Sowohl beim Brennpunkt als auch bei Sandra Maischberger lautet die Antwort: fast nichts.
Maybrit Illner diskutiert die aktuelle Lage der Deutschen Bank. Kehrt mit ihrer Schieflage die Finanzkrise zurück? Und wer profitiert davon? Denn gestraft sind bislang vor allem deutsche Sparer.
Donald Trump könnte Amerikas nächster Präsident werden. Für viele Deutsche ist das unbegreiflich. Aber statt teutonische Vorurteile zu pflegen, sollte den wahren Trump-Wählern lieber zugehört werden.
In der Linkspartei hat sie mit ihrer Kritik an der Flüchtlingspolitik angeeckt. Im FAZ.NET-Interview sagt Fraktionschefin Sahra Wagenknecht, was sie von der AfD unterscheidet. Und wie der Machtwechsel mit SPD und Grünen klappen könnte.
Deutschland werde Deutschland bleiben, hat die Kanzlerin gesagt. Wir haben da ein paar Fragen.
Der Wahlausgang in Mecklenburg-Vorpommern bewegt die Politik in Deutschland. Jetzt ist klar: Merkels Rolle für die CDU hat sich verändert– und die AfD wird sich nicht selbst entzaubern. Das sind die Lehren aus der Landtagswahl.
Sahra Wagenknecht zündelt gern und oft. In ihrer Partei regt sich nun heftiger Protest gegen die Linken-Politikerin. Dabei waren die Genossen schon vor langer Zeit gewarnt.
Wenn die AfD „rechtspopulistisch“ ist – sollte man die Linkspartei dann nicht „linkspopulistisch“ nennen? Einige Leser von FAZ.NET plädieren für die begriffliche Gleichbehandlung der beiden Parteien. Nur: Stimmt das inhaltlich? Wir haben bei einem Wissenschaftler nachgefragt.
Der Tod von Jo Cox steht in einer traurigen Tradition von Gewalt an Politikern, seien sie prominent oder unbekannt. Ihr Dilemma: Mehr Sicherheit widerspricht dem Wunsch nach Volksnähe.
Wer soll neuer Bundespräsident werden? Die Linkspartei macht sich für einen gemeinsamen rot-rot-grünen Kandidaten stark. Aus der CDU hingegen kommt eine Warnung an den Partner SPD.
Politiker der Linkspartei sind im April seltener in den Fernsehnachrichten aufgetreten als die anderer Parteien. Oskar Lafontaine wittert eine Verschwörung der Medien, die nicht mehr unabhängig seien – dabei sind die Gründe ganz andere.
SPD-Chef Gabriel hat sich mit dem Linken-Gründer und SPD-Abtrünnigen Oskar Lafontaine getroffen. Das macht Sinn, denn Gabriel braucht das Spiel mit den Linken – um so etwas wie eine Machtoption zu simulieren.
Er ist eine Reizfigur für die SPD: Oskar Lafontaine hat die Partei verlassen und die Linke gegründet. Sigmar Gabriel pflegte bisher die maximale Distanz. Das ändert sich jetzt offenbar.
Große Koalitionen stärken die politischen Ränder. Das muss der Demokratie nicht schaden, so lange die richtigen Fragen gestellt und beantwortet werden. Aber macht das denn die in Umfragen erfolgreiche AfD? Daran gibt es Zweifel.
Droht der Linkspartei der Rutsch nach rechts? Warum ausgerechnet von Vertretern der Linkspartei zu hören ist, dass die Aufnahme von Flüchtlingen nicht zu Lasten der Deutschen gehen dürfe.
Die deutsche Flüchtlingspolitik ist voller Widersprüche. Doch bei Hans-Ulrich Jörges trifft die Bundesregierung noch auf Verständnis. Der Journalist verkaufte gestern bei Anne Will die Orientierungslosigkeit des Kabinetts als ausgetüftelten Plan.
Neben dem Polterer Donald Trump sieht der radikale, aber smarte Rhetoriker Ted Cruz ganz vernünftig aus - so dachten viele bei den Vorwahlen in Iowa. Die Lage ist spannend, und sie lässt sich erklären.
Mit einem Satz zum Umgang mit kriminellen Ausländern nach den Übergriffen in Köln erzürnt die Linken-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht ihre Partei. Die Provokation erfolgt nicht ohne Grund und zeigt, wie gespalten die Linke in der Flüchtlingskrise ist.
Warum die DDR 1985/86 einen Asylantenstrom in die Bundesrepublik organisierte und wie die SPD darauf einging.
Sigmar Gabriel hat auf dem SPD-Parteitag die Entscheidung gesucht. Das ist ihm schlecht bekommen. Aber es ist wegweisend.
Mit Äußerungen über Kontingente für Flüchtlinge hat Oskar Lafontaine seine Partei empört. Im Gespräch erklärt er, warum Solidarität auch in der Linkspartei Grenzen hat und unser Mitleiden mit Terroropfern „rassistisch“ ist.