Den Dienst nicht schlechtmachen
„Die Bundesregierung will euch zum Dienst an der Waffe zwingen“, behauptet die Linkspartei. Angstmache funktioniert – nur wovor, ist die Frage.
Die größte Eintrittswelle ist vorbei, aber die Zahl der Linken-Mitglieder steigt weiter. Die Zusammensetzung der Partei hat sich stark verändert.
Die Linke ist eine deutsche Partei mit linker politischer Ausrichtung und einem Fokus auf feministisch-sozialistischen Themen. Sie entstand 2007 durch die Verschmelzung der Linkspartei PDS und einer Abspaltung der SPD.
Die Linkspartei in der Opposition
Die Linke erreichte bei der Bundestagswahlen 2009 mit 11,9 Prozent der Zweitstimmen ein gutes Ergebnis. Obwohl es 2013 nur für 8,6 Prozent der Zweitstimmen und vier Direktmandate reichte, wurde die Partei damit vor den Grünen drittstärkste Kraft im Bundestag. 2017 verbesserte sich das Ergebnis leicht mit 9,2 Prozent. 2021 erzielte die Linke nur noch ein Ergebnis von 4,9 Prozent der Zweitstimmen.
Wofür die Linkspartei steht: das Wahlprogramm
Die Linkspartei verfolgt in der Opposition vor allem das Thema der sozialen Gerechtigkeit und die Stärkung des Sozialstaates. Zu ihrem Wahlprogramm zählen unter anderem:
„Die Bundesregierung will euch zum Dienst an der Waffe zwingen“, behauptet die Linkspartei. Angstmache funktioniert – nur wovor, ist die Frage.
Die Linke ist die einzige Partei im Bundestag, die gegen die Wehrpflicht kämpft. In Berlin veranstaltet sie sogar ein „Anti-Wehrpflicht-Festival“.
Im Saalekreis liegt der AfD-Bewerber Uwe Arendt mit 43,3 Prozent vorn, obwohl gegen den Polizisten ein Disziplinarverfahren läuft. Jetzt kommt es zu einer Stichwahl.
Jean-Luc Mélenchon ist der Senkrechtstarter in Frankreichs linken Lager. Warum ist der Politveteran bei jungen Leuten so beliebt?
Der Direktor der Eliteuniversität Sciences Po lässt besetzte Hörsäle räumen. Er prallt auf den Anspruch von zahlreichen Professoren, propalästinensische Protestbewegungen zu tolerieren.
Die FDP war nach dem Ende der Ampelkoalition im Dauersinkflug. Wie stehen ihre Chancen nach der Führungsentscheidung zwischen Höne und Kubicki?
Nach zehn Jahren Haft ist der Unterstützer der rechten Terrorzelle um Beate Zschäpe entlassen worden. Die Linke warnt: Er könnte immer noch in der Neonazi-Szene sein.
Jetzt muss sich die ganze FDP um Wolfgang Kubicki scharen. Der hat einen langen Weg hinter sich: vom Filou zum Volkstribun mit Gravitas. Und viel Sarkasmus.
Die Unzufriedenheit der Berliner mit ihrem Regierenden Bürgermeister Kai Wegner (CDU) ist groß. Im Interview spricht er über eigene Fehler nach dem Stromausfall – und warum er das Versammlungsfreiheitsgesetz ändern will.
Junge Männer, die nicht antworten, müssen mit einem Bußgeld von 250 Euro rechnen. Die Linke spricht von „Repression“.
Die sachsen-anhaltische AfD erreicht in einer Umfrage einen neuen Rekordwert von 41 Prozent. Für eine Alleinregierung würde das noch nicht reichen – doch die Partei kommt ihrem Ziel näher.
Der Bundestagsvizepräsident der Linken geht gegen seine Parteispitze vor. Ihn stört, dass es verpflichtende Vorgaben zur Deckelung der Abgeordnetengehälter geben soll.
Der Linkspopulist Jean-Luc Mélenchon kandidiert – ein letztes Mal. Den Einzug in die Stichwahl sollen ihm die Wähler mit Migrationshintergrund sichern.
Nach 2012, 2017 und 2022 wagt Jean-Luc Mélenchon den vierten Anlauf auf den Élysée-Palast. Doch die Linke ist gespalten – ein gemeinsamer Kandidat ist nicht in Sicht.
Beide Parteien sollten verbal abrüsten in Amerika. Die Linke darf es mit ihren Faschismusvorwürfen nicht übertreiben.
Der Berliner Rechnungshof kritisiert die Vergabe von Fördergeldern für Projekte gegen Antisemitismus. Die Linke fordert die Entlassung der Kultursenatorin.
Man muss der Linkspartei zugestehen, dass sie in Sachen Umverteilung das Original ist. Der SPD ist sie darum dicht auf den Fersen.
In Ungarn hat sich ein Konservativer gegen einen Rechtspopulisten durchgesetzt. Dahinter steht eine Strategie, die auch in anderen Ländern zum Erfolg führen soll.
Wer grün wählt, hat die geringste Toleranz gegenüber abweichenden Meinungen. Zudem variiert die Toleranzschwelle je nach Bildungsabschluss, wie eine Allensbach-Umfrage im Auftrag der F.A.Z. zeigt.
Die Deutschen wählen ihre Lieblingspartei, ärgern sich aber später, dass nicht ihre Lieblingskoalition regiert. Lässt sich das ändern? Unser Autor hat einen Vorschlag.
Bekommen Berlin-Touristen eine Belohnung, wenn sie in der Hauptstadt Müll aufsammeln? Franziska Giffey lässt an einem Plan tüfteln.
In Frankfurt müssen Schwarzfahrer seit September nicht mehr mit einer Anzeige rechnen. Wie erlebt die Stadt die Neuregelung, die inzwischen auf Bundesebene diskutiert wird?
Eine Debatte über Zionismus muss man nicht führen, wenn man Israels Regierungspolitik kritisieren will. Die Linke ist ein Brandbeschleuniger des Antisemitismus.
Auf Abgeordnetenplätzen, aber auch in der Verwaltung des ersten Bundestags saßen Belastete. Die Erforschung des Parlaments als sozialer Raum steht erst am Anfang.
Die Linken-Führung hat einen Antrag vorgelegt, um die innerparteiliche Debatte zur Nahostpolitik zu entschärfen. Kann das funktionieren?
Viele frühere Wähler der Sozialdemokraten machten in Rheinland-Pfalz ihr Kreuz bei der Union. Unter jungen Wählern lag die AfD vorne und die CDU auf Platz vier.
In den französischen Großstädten ticken die Wähler anders als im weiten Land. Was hinter dem Erfolg von Rot-Grün in Paris, Marseille und Lyon steckt.
In der Linkspartei tobt eine Debatte über Israel, seit der Landesverband Niedersachsen sich gegen den „real existierenden Zionismus“ wandte. Ein Fachmann nennt die Bestrebungen antisemitisch.
Die Beschlüsse der Linkspartei zu Israel habe er nicht mehr mittragen können, so Andreas Büttner. Er beklagt fehlende Unterstützung aus der Partei – die widerspricht.
Vorstandsmitglieder befürworten Rücktritt von Parteichef Dürr +++ Grünen-Ko-Chef zu möglicher Teilung der Amtszeit: „Guter Witz“ +++ Hagel bot nach Niederlage Rücktritt an – CDU-Landesvorstand lehnte ab +++ alle Entwicklungen im Liveblog
Die Wähler in Baden-Württemberg unterscheiden klar zwischen Bund und Land. Davon profitiert eine Partei, die die Zahl ihrer Stimmen gegenüber dem Februar 2025 verdoppeln konnte.
Die Linke hat bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg ein Rekordergebnis erzielt und den Einzug in den Landtag trotzdem verpasst. Welche Lehren zieht die Partei daraus?
Die Grünen kommen mit Spitzenkandidat Cem Özdemir auf Platz eins in Baden-Württemberg. Die AfD kann ihr Ergebnis von 2021 fast verdoppeln.
Eine Analyse der Wählerwanderung bei der Bundestagswahl 2025 zeigt: Der Union gelang es, die Ampel zu beschädigen. Aber nicht so, wie sie es sich erhofft haben dürfte.
Auch die Wähler im Südwesten haben bei der Wahl des Landtags nun zwei Stimmen. Und auch Minderjährige dürfen mit abstimmen. Mit ungewissen Folgen.
Baden-Württemberg wählt einen neuen Landtag. Mit dem Wahl-O-Mat können Sie herausfinden, welche Partei Ihren Positionen am ehesten entspricht.