Einfach Kult
Günter Grass gehört zum Sommer wie das Reptil zum Badesee. Seine jüngste Kritik am „schmierigen“ Genossen Lafontaine ist aber nicht nur sprachlich entblößend.
Günter Grass gehört zum Sommer wie das Reptil zum Badesee. Seine jüngste Kritik am „schmierigen“ Genossen Lafontaine ist aber nicht nur sprachlich entblößend.
Dass Oskar Lafontaine der SPD 1999 den Rücken kehrte, sei charakterlos gewesen, zürnt Literaturnobelpreisträger Günter Grass. Lafontaine keilt zurück: Grass bekomme viele Dinge nicht mehr mit.
SAARBRÜCKEN, 1. Juli. Manchmal kündigen sich Zeitenwenden so an: Die saarländische Linkspartei wird nicht von Oskar Lafontaines Wunschkandidatin Yvonne Ploetz ...
Früher war sein Wort Gesetz, doch mittlerweile schrumpft der Einfluss von Oskar Lafontaine bei den saarländischen Linken immer mehr. Die Partei zerlegt ihr früheres Idol - und sich selbst gleich mit.
Sechs Jahre nach dem Zusammengehen von PDS und WASG sieht sich die Linkspartei als politische Kraft links von der Sozialdemokratie fest verankert: als Deutschlands soziale Alarmanlage.
mk. DRESDEN, 14. Juni. Am Freitag hat der dreitägige Parteitag der Linkspartei in Dresden begonnen, bei dem sie ihr Wahlprogramm beschließen wird.
Peer Steinbrück erläuterte am Donnerstagabend in der Sendung von Maybrit Illner brav sein Wahlprogramm. Nur was ist eigentlich Wahlkampf?
Ihr politischer Werdegang könnte den Verdacht wecken, sie habe ihre geistige Heimat ganz am linken Rand der SPD: Christiane Krajewski, die im Kompetenzteam des
Wenn die Wahlbeteiligung höher liegt als achtzig Prozent, dann hat Rot-Grün eine Mehrheit, sagt Matthias Machnig, der „Kampa“-Leiter von 1998 und 2002, Vertrauter Sigmar Gabriels und jetzt im „Kompetenzteam“ von Peer Steinbrück.
Oskar Lafontaine fordert ein europäisches Währungssystem früherer Jahre zurück. Scharfe Kritik kommt aus der eigenen Partei: Die Linke wehrt sich gegen Lafontaines Kokettieren mit der AfD-Wählerschaft.
Als die SPD im Jahr 1998 Anlauf nahm, den ewigen CDU-Kanzler Kohl endlich vom Thron zu stoßen, arbeitete sie mit verteilten Rollen.
Die ehemalige Tennisspielerin Claudia Kohde-Kilsch wollte für die Linkspartei für die Bundestagswahl kandidieren. Doch den aussichtsreichen Listenplatz hat sie nicht bekommen. Es ist auch eine Niederlage für Oskar Lafontaine.
Der Spitzenkandidat der Linkspartei für die Bundestagswahl, Gregor Gysi, spricht im F.A.Z.-Interview über Oskar Lafontaine und Sahra Wagenknecht, die Wahlaussichten im Westen und den Zeitgeist.
So, so. Oskar Lafontaine sieht also keine „Realisierungschancen“ für ein Konzept zur Neuordnung der europäischen Finanzmärkte.
Lange hatte Oskar Lafontaine offen gelassen, ob er für die Linkspartei wieder ein Bundestagsmandat anstrebt. Nun hat er sich erklärt: Ein politisches Comeback in Berlin wird es für ihn nicht geben.
Dieses Gerücht schreckte manchen im politischen Berlin auf: Angela Merkel erwäge bei einer Wiederwahl, 2015 zurückzutreten. Die Kanzlerin dementierte prompt. Ein freiwilliger Rückzug ist nicht wahrscheinlich.
Man kann den politischen Werdegang Ottmar Schreiners aus zwei Blickwinkeln betrachten: Einerseits verweigerte Schreiner sich stets dem Zeitgeist, weshalb er in
Christian Lannert sieht die Auseinandersetzung um die Geschichtsbilder in der Linkspartei als Teil des Transformationsprozesses, der 1989 als friedliche Revolution einsetzte und der noch nicht abgeschlossen ist.
Zahlenschlachten bei Frank Plasberg. Der Milliardär hat’s schwer gegen Oskar Lafontaine. Und Oppermann sagt, was Steinbrück bei Anne Will verschwieg.
Oskar Lafontaine hat sein Interesse an einem Comeback in Berlin bekundet. Viele in der Linkspartei wünschen sich ihn zurück in den Bundestag. Doch er lässt die Genossen erst einmal zappeln.
„Zieht uns Italien in den Abgrund?“, so fragte gestern Abend Maybrit Illner. Aber wie soll man eine richtige Antwort auf eine falsche Frage finden?
Seit 21 Jahren wehrt sich Gregor Gysi gegen den Vorwurf, Mitarbeiter der Stasi gewesen zu sein. Dass die Verdächtigungen nicht aufhören, kränkt ihn.
Die Linkspartei will als „gesamtdeutsche“ Partei in den Wahlkampf ziehen und sich auf ihre „Kernthemen“ konzentrieren. Die politische Zukunft von Oskar Lafontaine bleibt offen.
Die Wände im neuen Büro von Matthias Höhn sind weiß und kahl. Nur die rote Magnettafel an der Kopfseite des Raums deutet darauf hin, dass der Mann in den ...
Jauch wagte ein Experiment. Er nahm das Thema der letzten Sendung wieder auf. Der katholischen Kirche hat das aber auch nicht geholfen.
Der SPD-Sozialpolitiker Ottmar Schreiner zieht sich aus dem Bundestag zurück. Wegen einer Krebserkrankung verzichtet der Saarländer auf eine abermalige Kandidatur.
Nach einem halben Jahr in Ruhe findet es die Linke im Wahljahr schwer, aus ihrer stabilen Seitenlage heraus zu kommen. Jetzt wäre etwas mehr Angriffslust gefragt.
BERLIN, 18. November. Fürs Mitregieren zahlt die Brandenburger Linkspartei einen hohen Preis. Seit 2009 ist sie - als einziger Landesverband - Regierungspartei.
Im Saarland war die Linke so erfolgreich wie nirgendwo sonst im Westen Deutschlands. Doch das innerparteiliche Chaos ist seitdem immer größer geworden. Derzeit kann die Partei nicht mal mehr die SPD erschrecken.
Die Linkspartei ist gut fünf Jahre alt. Zusammengewachsen ist sie nicht. Sie ist in der Krise. Szenen aus einer irritierten Partei, die Mitglieder verliert und es seriöser Politik schwer macht.
War die Agenda 2010 „ein Segen“ für Deutschland? In Göttingen zog Altkanzler Gerhard Schröder nach 10 Jahren Bilanz. Im Publikum saß auch sein Intimfeind Oskar Lafontaine.
Katja Kipping und Bernd Riexinger haben ein Diskussionspapier zum anstehenden Wahlkampf verfasst. Die Parteivorsitzenden versuchen, die Linkspartei von ihrer Besserwisserei zu erlösen. Und stoßen nicht nur auf Verständnis.
FRAGE: Vor der Landtagswahl in Schleswig-Holstein im Mai hatten Sie das Ziel für die SPD ausgegeben, 40 Prozent der Stimmen zu bekommen, Herr Albig.
„Ich würde es ihr gönnen“: Linkspartei-Fraktionschef Gregor Gysi kann sich seine Stellvertreterin Sahra Wagenknecht gut als Nachfolgerin vorstellen.
Nach den heftigen Flügelkämpfen auf dem Parteitag ringt die Linkspartei um Geschlossenheit. Die neue Vorsitzende Katja Kipping kündigt eine „Kultur der Offenheit“ an. Die SPD ruft derweil enttäuschte Linke und den unterlegenen Kandidaten Dietmar Bartsch zum Parteiwechsel auf.
Bernd Riexinger hat seine Mission erfüllt: Der neue Linken-Vorsitzende hat Dietmar Bartsch verhindert. Bundespolitisch ist er ein fast unbeschriebenes Blatt.