Israels verlorene Generation
Fünf Freunde fuhren am 7. Oktober zum Supernova-Festival – und kehrten nicht zurück. Für ihre Familien ist der Schmerz auch ein Jahr später noch allgegenwärtig.
Fünf Freunde fuhren am 7. Oktober zum Supernova-Festival – und kehrten nicht zurück. Für ihre Familien ist der Schmerz auch ein Jahr später noch allgegenwärtig.
In Deutschland erinnern Demonstranten an den Überfall auf Israel – aber auch an das Leid in Gaza. In Berlin wird eine Demonstration nach Eskalationen beendet.
Der französische Präsident Emmanuel Macron fordert, die Waffenlieferungen an Israel einzustellen. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu zeigt sich empört – und spricht von einer „Schande“.
Die Familien der vor einem Jahr von der Hamas entführten Geiseln kämpfen weiter für einen Deal. Einer von ihnen ist Jonathan Dekel-Chen, dessen Sohn Sagui verschleppt wurde.
Israel solle verschwinden: Dieser Wunsch steckt hinter der eifrigen Kommentierung der politischen Folgen des Terrors vom 7. Oktober, die sich als links versteht.
Israels Militär hält den Druck auf Irans Verbündete aufrecht. Premier Netanjahu bekräftigt, dass man auf den iranischen Angriff reagieren werde. Wann und wie ist weiterhin unklar. Frankreich stellt seine Waffenlieferungen an Israel ein. Der Überblick.
Die Hizbullah kämpft ums Überleben, Iran ist militärisch relativiert: Mit Amerikas Hilfe ließen sich die Verhältnisse in der Region nun nachhaltig verändern. Israels Regierung bleibt aber ein Hindernis.
Der 7. Oktober hat die Welt verändert, auch fernab des Nahen Ostens. Ängste, starke Emotionen, traurige und wütende Demonstrationen und Diskussionen über die Grenzen des Sagbaren sind die Folgen von Attentat und Gazakrieg. Eine unvollständige Chronik aus dem Rhein-Main-Gebiet.
Israel und die Palästinenser müssen Gebiete tauschen: Israel erhält die Siedlungsblöcke im Westjordanland und tritt Territorium ab, das dem Staat Palästina angegliedert wird. Damit wird der Realität vor Ort Rechnung getragen, die schwer umkehrbar ist.
Israels Luftwaffe setzt ihre Angriffe gegen die Hizbullah in Libanon fort, auch Bodentruppen rücken weiter ins Nachbarland vor. Ein möglicher israelischer Schlag gegen Irans Ölanlagen sorgt für Nervosität an den Märkten. Der Überblick.
Israels Wirtschaft hält sich trotz Problemen auch nach einem Jahr Krieg wacker – doch die Aussichten sind düster.
Mit Vorstößen in den Süden Libanons beginnt Israel die nächste Phase des Krieges gegen die Hizbullah. Dort könnte es für Israel schwerer werden als bislang.
Schon in den vergangenen Monaten hatte Israel immer vorgelegt, die Hizbullah musste nachziehen. Doch sollte die israelische Armee weiter in Libanon vorrücken, wäre das mit großen Risiken verbunden.
Neben der Hizbullah und der Hamas werden auch die Huthi im Jemen zum Ziel eines massiven Angriffs. Derweil wächst die Sorge vor einer möglichen Bodenoffensive Israels im Libanon. Die Frage ist, wie Teheran reagieren wird. Der Überblick.
Die Erfolge im Kampf gegen Hizbullah und Hamas haben die strategische Lage Israels verbessert. Von einem schnellen Waffenstillstand, wie ihn der Westen fordert, würde vor allem Iran profitieren.
Nach der Tötung von Hizbullah-Führer Nasrallah bekräftigt die US-Regierung Israels Recht auf Selbstverteidigung. Gleichzeitig versucht sie, Netanjahu von einer Bodenoffensive in Libanon abzuhalten.
Der Journalist Amir Tibon überlebte den 7. Oktober 2023 im Kibbuz Nahal Oz. Jetzt hat er ein Buch über das Attentat der Hamas geschrieben. Welche Lösung sieht er für den Konflikt?
Im Nahen Osten herrscht nach dem Tod von Hizbullah-Chef Nasrallah Sorge vor Vergeltungsschlägen. Iran fordert eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats. Benjamin Netanjahu gibt sich siegessicher. Der Überblick.
Die israelische Armee legt nach den Angriffen vom Montag nach und setzt die Hizbullah weiter unter Druck. In Israel warnen manche vor voreiligem Siegestaumel.
Angeblich erwägt Israel, den Norden des Gazastreifens komplett abzuriegeln – auch von Hilfslieferungen. Alle Bewohner müssten vorher das Feld räumen. Iran hat derweil zwölf angebliche israelische Agenten festgenommen.
In einem Appell an die Führung in Israel und Ägypten kritisieren Chefredaktionen, Intendanten und Branchenorganisationen den „fast absoluten Ausschluss“ von Journalisten aus dem Kriegsgebiet.
Israel soll im Gazastreifen palästinensische Zivilisten als menschliche Schutzschilde missbrauchen. Doch der Begriff ist in diesem Krieg eigentlich irreführend, in dem der jeweilige Gegner immer weiter entmenschlicht wird.
Bei einem israelischen Angriff auf ein Schulgebäude im Gazastreifen sind auch sechs Mitarbeiter des UN-Palästinenserhilfswerk ums Leben gekommen – so viele wie noch nie bei einem einzelnen Angriff. UN-Generalsekretär António Guterres fordert umfassende Aufklärung.
Ein israelischer Soldat erzählt, er habe über Völkerrechtsverstöße, die seine Einheit im Gazastreifen beging, erst kaum nachgedacht. Das änderte sich, als Palästinenser als menschliche Schutzschilde verwendet wurden.
Der Friedensvertrag mit Israel wird für Amman immer mehr zum Problem. Die Islamisten konnten bei den Wahlen in Jordanien vom Unmut über Wirtschaftsmalaise und Gazakrieg profitieren.
Trump wiederholt, dass er die Kriege in Gaza und der Ukraine rasch beenden werde. Harris sagt, dass Diktatoren und Autokraten auf eine weitere Präsidentschaft Trumps hofften. Denn ihnen sei klar, dass Trump auf Schmeicheleien hereinfalle.
Israel hat nach eigenen Angaben ein Flüchtlingslager in Al-Mawasi im Gazastreifen bombardiert, das als Schutzort für vertriebene Zivilisten diente. Mindestens 40 Menschen wurden laut dem palästinensischen Zivildienst bei dem Angriff getötet.
Sechs Geiseln wurden vor zehn Tagen tot im Gazastreifen gefunden, jetzt gaben Angehörige erste Obduktionsergebnisse bekannt. Sie lassen auf qualvolle Haftbedingungen schließen. Der Überblick.
In Israel sind abermals zahlreiche Menschen für ein Abkommen zur Freilassung der Hamas-Geiseln auf die Straße gegangen. Die Verhandlungen darüber stocken, sollen aber weitergehen. Der Überblick.
Die israelische Armee greift abermals eine mutmaßliche Kommandozentrale der Hamas in Gaza an. Auch im Libanon geht Israel weiter militärisch gegen islamistische Kräfte vor. Der Überblick.
Rein militärischer Druck gefährde das Leben der Geiseln, sagt die deutsche Außenministerin in Tel Aviv. Israel hat derweil seine Operation in Dschenin im Westjordanland beendet.
Die Vereinten Nationen machen Israel schwere Vorwürfe. Die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln sei vielerorts zusammengebrochen. Journalisten würden an Berichten über die Situation gehindert.
Israel hat im Westjordanland mit der größten Militäroperation seit mehr als zwanzig Jahren begonnen. Jedoch wachsen die Zweifel daran, dass sich der Terror wirklich so bekämpfen lässt.
Durchgestochene Papiere zeigen detailliert, wie Benjamin Netanjahu den Entwurf für einen neuen Geiseldeal mit der Hamas verändert hat. Wollte Israels Regierungschef ein Abkommen so absichtlich verhindern?
Nachdem die Armee weitere Geiseln tot aus Gaza geborgen hat, wächst in Israel die Wut auf Regierungschef Netanjahu. Auf die größte Demonstration folgt ein Generalstreik. In der Regierung brodelt es.
Nach dem Fund der Leichen von sechs Geiseln im Gazastreifen wächst in der israelischen Regierung der Druck auf Ministerpräsident Benjamin Netanjahu.