Der Zionismus soll schuld sein?
Der Historiker Omer Bartov erklärt die Katastrophe im Nahen Osten aus den Fehlstellungen des Zionismus. Sein Buch nutzt er für einen Frontalangriff auf das Holocaustgedenken.
Wegen des Krieges zwischen den USA, Israel und Iran warnt das Auswärtige Amt in Teilen vor Reisen nach Israel. Israel kämpft weiter gegen die Hizbullah in Südlibanon. Was Deutsche in der Region beachten sollten.
Der Historiker Omer Bartov erklärt die Katastrophe im Nahen Osten aus den Fehlstellungen des Zionismus. Sein Buch nutzt er für einen Frontalangriff auf das Holocaustgedenken.
Mit der jüngsten Eskalation gilt die ohnehin brüchige Waffenruhe in der Region, die Anfang April in dem seit vier Monaten andauernden Konflikt vereinbart worden war, als weitgehend gescheitert.
Der Nahostkonflikt mit Rückholaktionen und Spekulationen über leere Flugzeugtanks hat Urlauber verunsichert. Das Hauptproblem der Reisebranche ist aber, dass ihre Preise die Kunden an Grenzen bringen.
Israels Polizeiminister ist wegen eines entwürdigenden Videos von festgenommenen Gaza-Aktivisten in Frankreich bereits Persona non grata. Nun ermitteln italienische Staatsanwälte wegen des Verdachts auf Folter und Freiheitsberaubung.
Das irische Justizministerium verhängt gegen Itamar Ben-Gvir und Bezalel Smotrich ein Einreiseverbot. Regierungschef Martin drängt zudem auf EU-Sanktionen.
Laut OECD-Prognose geraten Konsum und Investitionen durch den Nahostkonflikt weltweit ins Stocken. Was passiert, wenn der Konflikt noch länger andauert?
Am Mittwoch werden die Mitglieder für den UN-Sicherheitsrat gewählt. Deutschland will das Rennen machen, deshalb läuft hinter den Kulissen ein gut organisierter Wahlkampf.
Ein enger Berater wird wegen eines durchgestochenen Geheimdokuments an die „Bild“-Zeitung angeklagt. Wusste der Regierungschef von dem Leak, das einen Geiseldeal verhindern sollte?
Die israelische Armee kontrolliert bereits 60 Prozent des Gazastreifens. Nun hat Benjamin Netanjahu angekündigt, die Armee werde weitere Teile erobern.
Wer das Buch von Hamidreza Azizi gelesen hat, wundert sich nicht, dass Iran nicht kapituliert. Die „Achse des Widerstands“ ist geschwächt. Hizbullah und Hamas dürften aber ein Faktor bleiben.
Israels Polizeiminister veröffentlichte ein Video, in dem er Aktivisten der Gaza-Flotille verhöhnt. Regierungen weltweit zeigen sich empört.
Itamar Ben-Gvir veröffentlicht ein Video, das ihn mit der israelischen Flagge zwischen gefesselten Aktivisten der internationalen Gaza-Hilfsflotte zeigt. Der israelische Außenminister reagiert mit Empörung.
Rund 250 Aktivisten werden festgenommen, zehn Boote sind noch unterwegs. Die Außenminister mehrerer Länder protestierten gegen Israels Vorgehen.
Ein Gespräch über eine erodierende Weltordnung, geopolitische Großraumlogiken und die politische Scheu, Rechtsbrüche klar zu benennen.
Fünf Länder sind diesmal nicht beim ESC dabei, weil ein Sänger aus einem Land mitmachen darf, das sie nicht dabeihaben wollen. Über eine Drohung, ein Verfahren, ein Wort und seine Geschichte.
Es ist der erste Besuch eines US-Präsidenten in China seit fast neun Jahren. Wieder zelebriert Donald Trump einen großen Auftritt. Xi Jinping agiert aus einer Position der Stärke – und zeigt Geduld.
Viel beschworen, immer öfter gebrochen. An der Uni Bonn diskutieren wir mit Angelika Nußberger und Claus Kreß über Kriege, Machtpolitik und die Zukunft des Völkerrechts.
Dem diesmal wegen Israel und Gaza wie nie zuvor politisch aufgeladenen ESC gehörte fast ein ganzer Abend im Ersten. Einer unterhaltsamen Doku zum 70. folgte eine lebhafte bis krawallige Runde bei „Hart aber Fair“.
Auch wenn das Geschäft in den USA anzieht und die Speditionen wieder Lastwagen bestellen, ist die Abhängigkeit vom amerikanischen Markt für Daimler Truck gefährlich. Vor allem in Zeiten von US-Präsident Donald Trump.
In Venedig erklärt die Jury der Kunstbiennale nach einem Streit um Russlands und Israels Teilnahme ihren Rücktritt. Der Fall zeigt vor allem, wie sehr die globalen Konflikte die Kunstwelt zum Kampfplatz machen – und überfordern.
Spielt der Iran trotz des Kriegs bei der WM in den USA mit? Gianni Infantino trifft eine klare Aussage. Der iranische Fußball-Präsident darf derweil nicht nach Kanada einreisen.
Nach dem Messerangriff in London schwankt die Regierung zwischen Ohnmacht und Aktionismus. Die Situation bringt die Labour-Partei in eine schwierige Situation.
Während in Berlin nahezu verzweifelt über das Schicksal der Ukraine verhandelt wird, sucht die jüdische Gemeinschaft in Sydney nach der schrecklichen Terrortat nach Trost und Halt.
Das Massaker der Hamas hat einen neuen Zyklus der Gewalt in Gang gesetzt. Die Folgen des Irankriegs sind gravierend. Nahost-Fachmann Rainer Hermann zeichnet ein düsteres Zukunftsbild.
Kein anderer Autor ist in Frankreich wegen seiner gewandelten Haltung zum Gaza-Krieg so umstritten wie Joann Sfar. Auch darüber erzählt er in seinem neuen Mammut- und Meisterwerk „Terre de sang“.
Der Nahostkonflikt treibt die Millionäre aus Dubai in den sicheren Hafen Schweiz. Den Vermögensverwaltern zwischen Genf und Zürich winken Zuflüsse in zweistelliger Milliardenhöhe. Derweil wertet der Franken auf.
Rund hundert Schiffe sollen im Mai die israelische Blockade des Gazastreifens überwinden. Was haben die Aktivisten vor?
In die USA darf der palästinensische Ministerpräsident Mohammad Mustafa nicht reisen. In Brüssel wird er beim Treffen der Globalen Allianz mit offenen Armen empfangen.
Zum Jahrestag des Aufstands im Warschauer Ghetto streitet Polen über seine Erinnerungskultur. Während die einen Israel vom Gedenken ausschließen wollen, warnen die anderen vor einer Ausbreitung des Antisemitismus.
Trotz Waffenruhe kommt es in Südlibanon zu Angriffen. Die israelische Armee erwähnt erstmals eine „gelbe Linie“.
Gegen die Vision von Israel als einem „Supersparta“: Gedanken zum Nahostkonflikt und zur Fallhöhe der Hoffnung. Und ein Appell an Europa, gegen die Kriegstreiber die Initiative zu einer Friedenskonferenz zu ergreifen.
Unbekannte haben die Scheiben eines israelischen Restaurants in München beschädigt und Pyrotechnik geworfen. Die Polizei vermutet Antisemitismus als Motiv.
Das Festival „Isradrama“ in Tel Aviv führt mitten in die Traumatisierung der israelischen Gesellschaft nach dem 7. Oktober – und lässt trotzdem Raum für Selbstkritik, Frauenemanzipation und sogar Seelenwanderung.
Wegen des Nahost-Konflikts ist Kerosin deutlich teurer geworden. Lufthansa befürchtet eine abflauende Nachfrage wegen teurerer Tickets – und erwägt zunächst 20 Flugzeuge zwangszuparken.
Seit dem Ausbruch des Irankriegs halten sich die Deutschen mit Reiseplanungen zurück. Urlaubsanbieter suchen mit einem Kniff einen Weg aus der Buchungsflaute. Aber wer nun bucht, muss meist mehr zahlen.
Blick in die Vergangenheit: Kamal Aljafari schaut im Kinofilm „Mit Hasan in Gaza“ dokumentarisch auf seine Heimat im Jahr 2001 zurück.