Alltag zwischen Ruinen und üppigen Früchten
Blick in die Vergangenheit: Kamal Aljafari schaut im Kinofilm „Mit Hasan in Gaza“ dokumentarisch auf seine Heimat im Jahr 2001 zurück.
Seit dem Ausbruch des Irankriegs halten sich die Deutschen mit Reiseplanungen zurück. Urlaubsanbieter suchen mit einem Kniff einen Weg aus der Buchungsflaute. Aber wer nun bucht, muss meist mehr zahlen.
Blick in die Vergangenheit: Kamal Aljafari schaut im Kinofilm „Mit Hasan in Gaza“ dokumentarisch auf seine Heimat im Jahr 2001 zurück.
Wegen der Nahost-Krise ist das Angebot an Asienflügen geschrumpft, der Kerosinpreis ist hochgeschnellt. Fachleute sehen kaum eine Chance mehr auf bald sinkende Preise.
Im Hinblick auf den Krieg zwischen den USA, Israel und Iran warnt das Auswärtige Amt vor Reisen nach Israel sowie in die Gebiete des Gazastreifens und des Westjordanlands. Was Deutsche in der Region beachten sollten.
Die Saat des Missionsschulwesens ist aufgegangen: Evangelikale Bekehrungsphantasien beeinflussen die Nahostpolitik nachhaltig und werden nicht nur in den USA propagiert, sondern auch in Deutschland.
Im Schatten des Irankriegs arbeitet die Hamas im Gazastreifen daran, ihre Macht zu festigen. Israel verstärkt derweil seine Angriffe auf das Küstengebiet.
Der Angriff auf Iran hat auch Israels Krieg gegen die Hizbullah wiederbelebt. Die Bewohner an Israels Nordgrenze geben sich unbeugsam – manche sehen eine Chance.
Lange führte Israel einen Schattenkrieg gegen Iran und dessen Verbündete. Jetzt setzt es auf volle Konfrontation.
Erste Urlauber aus Dubai sind wieder zuhause. Die meisten brachte die Fluggesellschaft Emirates. In Deutschland sorgen Sonderflüge für Diskussionen – es geht um fehlende Genehmigungen und auf dem Weg in den Oman feststeckende Busse.
Erstmals seit dem US-Angriff auf den Iran will die Regierung deutsche Bürger aus der Region ausfliegen. Ein Airbus für Schwangere, Kinder und Kranke ist heute Morgen am Frankfurter Flughafen gelandet.
„Ärzte ohne Grenzen“ darf ab Sonntag nicht mehr in palästinensischen Gebieten arbeiten. Auch andere NGOs sind vom Arbeitsverbot Israels betroffen und sprechen von einer Kampagne.
Nach Rücktrittsforderungen behauptet die UN-Sonderberichterstatterin für die besetzten Gebiete Palästinas jetzt, sie habe alles nicht so gemeint. Aber was sie verbreitet, ist das älteste antijüdische Klischee überhaupt.
Und verlässt aus Protest die Preisverleihung der Berlinale. Es ist der vorläufige Schlusspunkt einer deprimierend vorhersehbaren Abfolge von Eklats während des Filmfestivals.
Die Berlinale steht unter Druck, sich zum Nahostkonflikt zu äußern. Zwei Filme im Festivalprogramm haben dazu einen eigenen Standpunkt. Eine Spurensuche in der Nebenreihe „Perspectives“.
Omer Bartov hat bei Pierre Vidal-Naquet nachgeschlagen, Dirk Moses bei Theodor W. Adorno: Die „Berlin Review“ publiziert zwei Versuche von Historikern, Lehren aus dem Gazakrieg auf Begriffe zu bringen.
Die Außenminister Frankreichs und Deutschlands sollen auf ein böswillig zusammengeschnittenes Filmchen hereingefallen sein, behauptet die UN-Sonderberichterstatterin für Palästina. Das stimmt nicht.
Erstmals tagt der „Friedensrat“ des US-Präsidenten. Dabei sollen Milliarden für den Wiederaufbau Gazas zusammenkommen. Der Erfolg hängt aber nicht nur am Geld.
Ein Palästinenser scheitert mit seiner Beschwerde vor dem Bundesverfassungsgericht. Deutsche Waffenexporte nach Israel bleiben erlaubt. Der Gazakrieg war zuletzt mehrfach Thema vor deutschen Gerichten.
Das Kino der Nasser-Brüder passt nicht zu den Vorstellungen der Hamas – und bietet auch in „Once Upon a Time in Gaza“ den anderen Blick auf eine gequälte Region.
Die Bundestagspräsidentin ist die erste deutsche Politikerin, die seit dem Überfall der Hamas 2023 in den Gazastreifen reist. Aus der SPD hatte es zuvor scharfe Kritik gegeben.
An den Waffenlieferungen nach Israel gab es immer wieder Kritik. Ein Palästinenser erhob Verfassungsbeschwerde. Karlsruhe hat sich nun geäußert.
Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) will auf ihrer Israelreise offenbar auch den Gazastreifen besuchen. SPD-Politiker Adis Ahmetović sieht darin ein „eklatantes Signal“.
Israel zwingt die Einrichtungen des Palästinenserhilfswerks zur Schließung. Ein Besuch in einer der letzten verbliebenen Schulen.
Die Wiedereröffnung des Grenzübergangs Rafah hat keine größere praktische Bedeutung. Weder die Hamas noch Israel haben ihre Ziele aufgegeben.
Rafah ist das Nadelöhr für diejenigen, die den Gazastreifen verlassen wollen. Jetzt sollen einige Palästinenser nach Prüfung durch Israels Geheimdienst wieder aus- und auch einreisen können.
Alle Geiseln, die Terroristen aus Israel entführt haben, sind zurück. Nun wurde in einer Zeremonie eine Uhr ausgestellt, die die Tage, Stunden, Minuten und Sekunden ihrer Geiselhaft gezählt hatte.
Israel setzt auf eine vollständige Entmilitarisierung der islamistischen Hamas. Daran knüpft Ministerpräsident Netanjahu auch den Wiederaufbau des großflächig zerstörten Gazastreifens.
Israels Armee hat lange nach den sterblichen Überresten von Ran Gvili gesucht, der am 7. Oktober getötet worden war. Nun könnte der Rafah-Übergang wiedereröffnet werden.
Eine aktivistische Konferenz in Berlin berät über Mittel und Wege des akademischen Boykotts des Staates Israel. Redner rufen dazu auf, die Moral beiseitezulassen und sich auf das Völkerrecht zu konzentrieren.
Die wichtige Verbindung vom Gazastreifen nach Ägypten hätte eigentlich bereits geöffnet werden sollen. Israel verlangt die Rückführung einer noch vermissten Leiche und startet eine große Suchaktion.
Der Film „Die Stimme von Hind Rajab“ erzählt eine wahre Geschichte aus dem Gazakrieg mit echten Tonaufnahmen und Spielszenen. Wird der Wahrheit so gedient?
Israelische Kräfte dringen in die Zentrale des UN-Palästinenserhilfswerks ein. UNWRA-Chef Lazzarini spricht von einem „beispiellosen Angriff“.
Israel kritisiert die Zusammensetzung des Gremiums für Phase zwei des Friedens in Gaza. Das Weiße Haus gibt sich unbeeindruckt.
Von den USA berufene Exekutivgremien sollen den Wiederaufbau im vom Krieg zwischen Israel und der Hamas zerstörten Gazastreifen steuern. Israel stößt sich jedoch an der personellen Besetzung.
Die USA erklären den Beginn der zweiten Phase von Trumps Gazaplan. Eine Übergangsregierung wird eingerichtet – aber andere wichtige Punkte sind weiter offen.
Abiturienten aus Neukölln haben eine Podcastserie zum Nahostkonflikt gemacht, die sich sehen lassen kann. Mit ihren Gesprächen haben die Schüler Auswege aus Polarisierung und Vereinfachung gefunden.
Kritik an Netanjahus zögerlichem Vorgehen bezüglich des Friedensplans für Gaza ist in Florida nicht zu hören. Trump stellt sich an seine Seite – und mischt sich abermals in Netanjahus Korruptionsprozess in Israel ein.