Ausweichen als Prinzip
Die nun verabschiedete Antisemitismus-Resolution des Bundestags ist ein Akt des guten Willens. Doch die Definition von Antisemitismus bleibt vage und öffnet Missbrauch damit Tür und Tor.
Die nun verabschiedete Antisemitismus-Resolution des Bundestags ist ein Akt des guten Willens. Doch die Definition von Antisemitismus bleibt vage und öffnet Missbrauch damit Tür und Tor.
Was die Entlassung von Verteidigungsminister Gallant in Israel bedeutet.
Israels schrille Kritik am Flüchtlingshilfswerk UNRWA hat einen substantiellen Kern. Trotzdem hat das Land mit dem Tätigkeitsverbot nichts gewonnen.
Im Oktober gelangten deutlich weniger Hilfsgüter in den Gazastreifen als im Monat zuvor. Die Vereinigten Staaten verschärfen ihre Kritik – erwarten aber nicht, dass Israel etwas ändert.
Zahlreiche meiner internationalen Kollegen haben jetzt den bislang schärfsten Schriftsteller-Boykottaufruf gegen die israelische Kultur unterzeichnet. Wie können sie nur so falschliegen?
Ob in der Ukraine, in Gaza oder in Sudan: Immer mehr Kinder leben weltweit in Konfliktgebieten, beklagt Save the Children. Auch die Zahl der schweren Verbrechen an Kindern in Konflikten liege auf einem Rekordniveau.
Mindestens zwei Dutzend Kinder sollen unter den Getöteten des israelischen Bombenangriffs auf ein Wohnhaus im Norden von Gaza sein. Das US-Außenministerium nannte den Angriff „ein entsetzliches Ereignis mit entsetzlichem Ergebnis“ und forderte Aufklärung.
Die Kämpfe in Nahost gehen mit unverminderter Härte weiter. Dass Israel die Arbeit des Palästinenserhilfswerks UNRWA verbieten will, stößt derweil auf selten einmütige Kritik im UN-Sicherheitsrat. Der Überblick.
EU: Keine Alternative zum Palästinenserhilfswerk / Neuer Hizbullah-Chef ernannt
Israel hat Gesetze verabschiedet, die das UN-Palästinenserhilfswerk UNRWA von der Arbeit in Israel ausschließen. Welche Folgen hat das für die humanitäre Versorgung der Menschen in Gaza?
Iran wehrt sich gegen Kritik an der Hinrichtung des Deutsch-Iraners Sharmahd – und wirft Berlin vor, „Komplize beim anhaltenden israelischen Genozid“ in Gaza zu sein.
Ägypten will mit einem neuen Vorschlag Schwung in die Verhandlungen im Gazakrieg bringen. Derweil stimmt Israels Parlament über Einschränkungen für das UN-Palästinenserhilfswerk ab. Es hagelt Kritik. Der Überblick.
Die israelische Armee attackiert weiter Ziele im Norden des Gazastreifens. Bei einem Luftangriff werden palästinensischen Angaben zufolge 40 Menschen getötet. Ein Einsatz in einem Krankenhaus steht in der Kritik.
Bundestagsvizepräsidentin Aydan Özoğuz steht wegen eines geteilten Instagram-Beitrags zum Gazakrieg in der Kritik. CDU-Politiker Jens Spahn wirft der SPD-Politikerin Hetze vor.
Seit Monaten sind die Gespräche festgefahren. Nach dem Tod von Hamas-Chef Sinwar könnten die Verhandlungen über ein Ende der Kämpfe und die Freilassung der Geiseln jetzt wieder Fahrt aufnehmen.
Wieder erschüttern Luftangriffe Vororte von Libanons Hauptstadt. Bei einer Hilfskonferenz soll es in Paris um Unterstützung für die notleidende Bevölkerung gehen. Auch die Lage in Gaza ist dramatisch. Der Überblick.
Einmal mehr ist der amerikanische Außenminister in Israel. Mitte Oktober hatte er Netanjahu in einem Brief zu humanitären Fortschritten ermahnt. Nun sagt er: Es gibt Fortschritte, aber noch nicht genug.
Hilfsorganisationen berichten über Hunger und Not im Gazastreifen. Doch Israel behauptet, dass es keine Begrenzung für humanitäre Güter gebe. Wer hat recht?
Wie gute Absichten von Künstlervereinigungen sich ins Gegenteil verkehren können, zeigen die Beispiele des Streits zwischen PEN-Organisationen um eine Israel-Resolution und der Kritik von Illustratoren an der Stiftung Lesen wegen deren Einsatz von KI-generierten Bildern.
Die Vizepräsidentin des Bundestages steht in der Kritik. Die Union wirft der Sozialdemokratin Antisemitismus vor.
Die US-Regierung dringt nach dem Tod des Hamas-Chefs auf ein Ende der Kämpfe im Gazastreifen. Netanjahu betont dagegen, dass die verbliebenen Geiseln freikommen müssen.
Nach dem Tod von Yahya Sinwar wächst der Druck auf Israel, eine Lösung für den Gaza-Streifen zu finden. Was bedeutet der Tod des Hamas-Anführers für die Region?
Massenmörder wie der Hamas-Führer haben große Schuld am Leid der Palästinenser, Sinwar war zuletzt ein Haupthindernis für einen Geiseldeal. Israel muss aber endlich einen Plan für ein Gaza ohne die Hamas entwickeln.
Nach gut einem Jahr Krieg hat das israelische Militär den meistgesuchten Hamas-Terroristen Yahya Sinwar getötet. Westliche Politiker reagieren erleichtert.
Mehrmals stand Israels Armee offenbar kurz davor, den Hamas-Chef zu ergreifen. Nun erklärt Israel, Sinwar sei von Soldaten im Gazastreifen getötet worden.
Washington hat Israel ultimativ aufgefordert, Lieferungen von Hilfsgütern in den Gazastreifen zuzulassen. Die Netanjahu-Regierung reagierte prompt.
Israels Ministerpräsident Netanjahu soll US-Präsident Biden zugesichert haben, Irans Atom- und Ölanlagen zu verschonen. Bei einem israelischen Angriff in Gaza sind nach palästinensischen Angaben 40 Menschen getötet worden.
Yousef Abu Rabie stand kurz vor der Ernte, als das israelische Militär in seine Heimatstadt einrückte. Seitdem ist nichts mehr wie zuvor. Aber er will bleiben – und das Land seiner Eltern wiederaufbauen.
Die Anführer der Gaza-Proteste an der Columbia Universität rufen zu Gewalt auf und entschuldigen sich bei einem Studenten, der „Zionisten“ den Tod wünscht. Es scheint so, als wollten sie die Gewalt in die USA tragen.
Palästinensischen Angaben zufolge befanden sich zahlreiche Binnenvertriebene in dem Gebäude. Israel spricht von einem gezielten Luftschlag auf eine Hamas-Stellung.
Israel setzt seine Offensive in Libanon fort – aber auch im Gazastreifen gibt es neue Kämpfe. Unterdessen könnte ein israelischer Schlag gegen Iran drohen. Wie ist die Lage an Israels Fronten? Antworten auf die wichtigsten Fragen.
Während Israel den militärischen Druck auf die Hizbullah erhöht, signalisiert die von Iran gelenkte Schiitenorganisation Bereitschaft, für einen Waffenstillstand Zugeständnisse zu machen.
Nach dem Massaker der Hamas in Israel wurde Antisemitismus für viele deutsche Juden zum Alltagsthema. Nach einem Jahr zeichnet eine Befragung ein düsteres Bild.
Durch den monströsen Angriff der Hamas vor einem Jahr ging das Urvertrauen in das Sicherheitsversprechen des Staates Israel verloren. Kann er wieder zu alter Stärke kommen?
Auch nach dem Überfall am 7. Oktober will eine relative Mehrheit der Israelis eine diplomatische Lösung des Nahostkonflikts. Europa sollte hierbei eine führende Rolle spielen.
Am 7. Oktober 2023 begingen Terroristen aus dem Gazastreifen ein Massaker in Israel. Seither herrscht – an immer mehr Schauplätzen – Krieg. Ein Ende ist nicht in Sicht. In der Nacht gingen die Kämpfe weiter. Der Überblick.