„Hebammen statt Weltraum!“
Die Freien Wähler um Hubert Aiwanger gehören zu den Gewinnern des Wahlabends in Bayern. Aiwanger bietet nun sogar der CSU eine Koalition an. Wer ist der Mann, der für die Partei ein Rekordergebnis erzielte?
Die Freien Wähler um Hubert Aiwanger gehören zu den Gewinnern des Wahlabends in Bayern. Aiwanger bietet nun sogar der CSU eine Koalition an. Wer ist der Mann, der für die Partei ein Rekordergebnis erzielte?
Ein politisches Erdbeben verwandelt Bayern in einen Normalfall: Auch hier gibt es die AfD, auch hier müssen jetzt Koalitionen gebildet werden. Die CSU wird nicht lange fackeln. Ein Kommentar.
Die CSU hat bei der Landtagswahl in Bayern ihre absolute Mehrheit eingebüßt und ihr schlechtestes Ergebnis seit 1950 eingefahren. Die Grünen werden klar zweitstärkste Kraft, die AfD zieht erstmals in den bayerischen Landtag ein. Die SPD erleidet ein Debakel.
Früher führte in Bayern politisch kein Weg an der CSU vorbei, heute ist sie vor allem bei jungen Leuten unattraktiv. Unsere Autorin erzählt den Generationenkonflikt am Beispiel ihrer eigenen Familie.
Der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer spricht von einem Wahlergebnis, dass niemanden zufriedenstellen könne. Nun müsse eine stabile Regierung gebildet werden.
Die CSU hat bei der Landtagswahl in Bayern ihre absolute Mehrheit eingebüßt. Die Grünen werden zweitstärkste Kraft, die AfD zieht erstmals in den bayerischen Landtag ein. Die SPD erleidet ein Debakel.
In Bayern gehen weniger Menschen zur Kirche, mehr ziehen in die Städte – und viele Migranten sind dazugekommen. All das folgt dem allgemeinen Trend der gesellschaftlichen Modernisierung – mit Folgen für die Bayern-Wahl.
In München lag die Beteiligung laut Wahlamt bis 12.00 Uhr bei 41,1 Prozent, das waren 3,3 Prozentpunkte mehr als vor fünf Jahren. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) rief bei seiner Stimmabgabe in Nürnberg die Bürger dazu auf, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen.
Lange galt Bouffier als Streitschlichter zwischen Seehofer und Merkel. Am Tag ihrer schwierigsten Wahl aber attackiert CDU-Vize Volker Bouffier die CSU und ihren Vorsitzenden Seehofer scharf.
Dieses Bundesland ist laut, dieses Bundesland poltert, vor der Landtagswahl noch mehr als sonst. Aber was heißt das eigentlich, Bayer sein? Unterwegs mit einem Blaskapellmeister, der ein Typ ist – und zugleich voll untypisch.
Heute wählt Bayern einen neuen Landtag – und könnte damit auch in Berlin für Turbulenzen sorgen. FAZ.NET hält Sie während der spannenden Stunden auf dem Laufenden. Unser Programm.
Ein Rückzug Seehofers, ein Abtritt Merkels – oder gar ein Ende der großen Koalition? Alles scheint möglich kurz vor der Bayern-Wahl. Klar ist nur: Die Sprengkraft des Wahlergebnisses wird bis nach Berlin reichen.
Alles ist besonders geworden an Horst Seehofer – und das nicht erst, seit er Innenminister ist. Zum Verhängnis wird ihm, dass er einiges tatsächlich falsch macht. Und alles andere angeblich auch.
Ob am Sonntag überhaupt noch jemand in Bayern zum Abstimmen geht? Die Landtagswahl ist doch schon gelaufen. Den Eindruck könnte man zumindest haben. Daran ist die Medienberichterstattung nicht ganz unbeteiligt.
In der bayerischen AfD rumort es – doch die Entscheidung im Machtkampf wurde auf die Zeit nach der Wahl verschoben.
Hat der Souverän die Orientierung verloren oder die CSU die Bodenhaftung? Bei der Landtagswahl steht für den Freistaat mehr auf dem Spiel als der Bedeutungsverlust einer Staatspartei. Denn Bayern ist längst nicht mehr das, was es nie war.
Der bayerische Kabarettist Bruno Jonas spricht im Interview über Seehofer und Söder, Hetze und Haltung, CSU und AfD und den Hang der Bayern zum großen Drama.
Nach ihrem jüngsten Streit über eine Mitverantwortung der Bundespolitik an den schlechten Umfragewerten bezeichnen Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und CSU-Chef Horst Seehofer die bayerische Landtagswahl als eine landespolitische Abstimmung.
Der CSU droht am Sonntag ein Desaster. Gibt es danach ein „Gemetzel“, dem auch die Kanzlerin zum Opfer fallen könnte? Spätestens nach der Hessen-Wahl kommt für die CDU-Vorsitzende die Abrechnung.
Kurz vor der Landtagswahl gibt Markus Söder zu, dass die „Rolle des Landesvaters nicht so einfach“ sei. Von einer möglichen Koalitionsoption nimmt der bayerische Ministerpräsident noch einmal Abstand.
Der Wahlkampf im Freistaat hatte kein zentrales Thema. Inhalte spielten nur eine untergeordnete Rolle. Dennoch wurde mit harten Bandagen gekämpft. Das hat mehrere Gründe.
Markus Söder reichte es im Wahlkampf nicht, als glaubwürdig wahrgenommen zu werden – er wollte ein Glaubwürdigkeitsprotz sein. Büßt der von Kontrolle Besessene dafür am Sonntag?
Egal, wie die Landtagswahl in Bayern ausgeht, sie ist für die Bundesrepublik ein einschneidendes Ergebnis, sagt Jasper von Altenbockum. Warum die Probleme hausgemacht sind und Markus Söder überdreht hat, erklärt der verantwortliche Redakteur für Innenpolitik im Videokommentar.
Der Wahlkampf in Bayern geht ins Finale, und der bayerische Ministerpräsident holt sich lieber Unterstützung aus Österreich als aus Berlin. Was sonst noch wichtig ist, steht im FAZ.NET-Sprinter.
Die SPD fällt bundesweit auf ihr Allzeittief – und liegt in Umfragen zum ersten Mal hinter drei anderen Parteien. Kurz vor der Wahl in Bayern gibt es auch von dort neue Zahlen. Und die zeigen vor allem eine Sache.
Die Grünen in Bayern haben lange nach dem „Bayern-Gefühl“ gesucht – nun scheinen sie es gefunden zu haben. In den Umfragen werden ihnen 18 Prozent zugetraut. Doch nicht alles, was glänzt, ist Gold oder grün.
Bei Sandra Maischberger wirkt es so, als könnten die Gegner der CSU den kommenden Wahltag kaum abwarten. Nichts scheint so sicher wie die Niederlage der Christsozialen. Jörg Schönenborn erklärt jedoch, weshalb die Lage gar nicht so eindeutig ist.
Als wäre nichts gewesen: Markus Söder präsentiert sich in einer Fragesendung im BR als nachdenklicher Landesvater, der versöhnt statt zu spalten. Er verknüpft das Schicksal der CSU mit dem Schicksal Bayerns.
Der Status quo in Bayern bröckelt: Die Grünen sind die neue Nummer zwei vor Freien Wählern und AfD. Der Landtag könnte so politisch bunt werden wie nie.
Die CSU kann von der guten wirtschaftlichen Lage im Freistaat kaum profitieren. Doch sollte sie nach der Wahl am Sonntag auf die Grünen als Koalitionspartner angewiesen sein, muss das für die Wirtschaft trotzdem nicht schlecht sein.
Berlin droht ein Handwerkermangel, der CSU eine historische Schlappe und Regimekritiker in Russland müssen seit jeher mit dem Schlimmsten rechnen – bis jetzt. Was sonst noch wichtig wird, lesen Sie im FAZ.NET-Sprinter.
Bayern ist ein attraktives Wirtschaftsland, dass viele Gutausgebildete anzieht. Können die Christsozialen den Spagat zwischen Laptop und Lederhose schaffen – oder müssen sie sich neu erfinden?
Der Verbund von CDU und CSU war immer spannungsgeladen. Doch der Dauerstreit der letzten Jahre hat der Union mehr geschadet, als es ein Gegner von außen je gekonnt hätte. Ist die Union als Modell am Ende?
„Lieber Markus“, „lieber Horst“: Bei einem gemeinsamen Wahlkampfauftritt in Ingolstadt loben Markus Söder und Horst Seehofer einander über den grünen Klee. Und Söder zeigt, dass auch er den Super-Gau nicht mehr für völlig ausgeschlossen hält.
Kurz vor der Landtagswahl in Bayern sind die Umfragewerte der CSU im Keller. Was haben der Zuzug aus anderen Bundesländern und Dankbarkeit damit zu tun? Und welche Rolle spielen die Grünen? Ein Gespräch mit Politikprofessorin Ursula Münch.
Bei einem Wahlkampfauftritt in Ingolstadt übt sich die CSU-Spitze in Geschlossenheit. Doch hinter den Kulissen brodelt es in der Partei. Die wechselseitige Abneigung zwischen Horst Seehofer und Markus Söder dürfte einen neuen Höhepunkt erreicht haben.