„Danke, dass ihr den Kopf hingehalten habt“
Nach dem Erfolg bei der Landtagswahl fühlen sich die Freien Wähler für die Verhandlungen mit der CSU gut gewappnet. Bei der Mitgliederversammlung in Niederbayern preist Hubert Aiwanger die Demokratie.
Nach dem Erfolg bei der Landtagswahl fühlen sich die Freien Wähler für die Verhandlungen mit der CSU gut gewappnet. Bei der Mitgliederversammlung in Niederbayern preist Hubert Aiwanger die Demokratie.
Kanzler Scholz spricht im Bundestag zur Lage in Israel, die NATO-Verteidigungsminister tagen in Brüssel und die Länderchefs beraten zur Migrationspolitik. Der F.A.Z. Newsletter
Klaus Holetschek beerbt Thomas Kreuzer als Chef der CSU-Landtagsfraktion und kritisiert die Freien Wähler scharf. Söder sagt, Aiwangers Rat, die CSU solle nicht so mädchenhaft auftreten, sei „kein guter Start“ gewesen.
Wer die AfD nicht will, setzt auf die Freien Wähler. Insofern könnte das Experiment in München über Bayern hinausweisen – und Markus Söders Zeit als Bundespolitiker wäre noch nicht vorbei.
Der Krieg gegen Israel stellt die Existenz des Staates infrage und beunruhigt die Märkte. Die Wähler der AfD sind immer mehr von der Partei überzeugt. Der F.A.Z. Newsletter.
Migration, Inflation und das Bild einer zerstrittenen Regierung vermischten sich zu einem perfekten Sturm. Jetzt zeigt sich: Selbst viele Grünen-Wähler wollen die bisherige Migrationspolitik nicht mehr mittragen.
Die CSU sucht nach den Gründen dafür, dass 30 Prozent der Stimmen an Parteien rechts von ihr gehen. Ministerpräsident Söder denkt über eine Einschränkung des Asylrechts nach. Und Aiwanger kann locker aufspielen.
Die Unzufriedenheit mit der Einwanderungspolitik hat auch grüne Wähler erreicht. Viele wählten CDU und CSU. Wenn der Migrationsanteil in ihren Schulen steigt, hört der Spaß eben auf.
Faeser hält an Amt der Bundesinnenministerin fest +++ Grüne sehen keinen Anlass für inhaltliche Kurskorrektur +++ Söder: Freie Wähler sollen „auf dem Teppich bleiben“ +++ CSU: Kein viertes Ministerium für Freie Wähler +++ alle Entwicklungen zu den Landtagswahlen im Liveblog.
Die in Teilen rechtsradikale Partei fährt ihre besten Wahlergebnisse außerhalb Ostdeutschlands ein. Zwei Punkte lassen besonders aufhorchen. Die Wahlanalyse.
Israel befindet sich im Kriegszustand. In Bayern kann Markus Söder Ministerpräsident bleiben – und in Hessen Boris Rhein. Der F.A.Z.-Newsletter.
Die amtlichen Endergebnisse sind da: Die Ministerpräsidenten Söder und Rhein werden ihre Koalitionen fortsetzen können. SPD, Grüne und FDP müssen Verluste hinnehmen. Die AfD holt ihr bestes Ergebnis in einem westdeutschen Bundesland.
Die CDU feiert nach dem Wahlsieg in Hessen ihren Ministerpräsidenten. Sie kann sich aussuchen, ob sie mit SPD oder Grünen regieren will – beide sind geschwächt.
Alles deutet darauf hin, dass die CSU den Freien Wählern treu bleibt. Doch der Ministerpräsident will es dem Partner nicht zu leicht machen – und wirft ein paar sorgenvolle Seitenblicke nach Hessen.
Hessen und Bayern sind ein Zeichen dafür, dass die AfD im Westen auf ähnlich festem Grund aufbauen kann wie im Osten. Grund dafür ist der weitverbreitete Überdruss an der Migrationspolitik. Begreifen das die etablierten Parteien endlich?
Die CSU hat in Bayern wohl leicht verloren, die CDU in Hessen deutlich hinzugewonnen. Ist Merz damit im Wettstreit mit Söder seinem Happy End und der Kanzlerkandidatur näher gekommen? Ganz so einfach ist das nicht.
Die Ministerpräsidenten von Bayern und Hessen bleiben im Amt. Ein Triumph ist das aber nur für einen von ihnen.
Es gibt ein Bundesland, das niemanden kaltlässt. Bayern wird bewundert, beneidet, beargwöhnt und bekämpft – manchmal auch mehreres davon gleichzeitig. Warum ist das so? Stammeskundliche Nachforschungen in anderen Ecken Deutschlands.
In Bayern kann Söder mit den Freien Wählern weiter regieren. In Hessen fährt Faeser mit der SPD ein schwaches Ergebnis ein. Die AfD ist stärker denn je.
Mit dem F.A.Z.-Ressortleiter Innenpolitik, Jasper von Altenbockum, blicken wir auf die ersten Hochrechnungen. Die CDU in Hessen ist stärker, die CSU in Bayern schwächer als erwartet, die AfD in beiden Bundesländern zweitstärkste Kraft.
Die CSU wird klar stärkste Kraft, kann ihr schwaches Ergebnis von vor fünf Jahren aber nicht verbessern. Die Freien Wähler profitieren offenbar von der Flugblattaffäre ihres Spitzenkandidaten Hubert Aiwanger.
Bayern wird bewundert, beneidet, beargwöhnt und bekämpft – manchmal auch mehreres davon gleichzeitig. Warum ist das so? Stammeskundliche Nachforschungen aus anderen Ecken Deutschlands.
Die Bundespolitik hat den Wahlkampf in Hessen und Bayern überlagert. Welche Folgen könnte der Ausgang für die Ampel haben? Und was bedeutet er für die K-Frage der Union? Antworten auf die wichtigsten Fragen.
In meiner Heimat Aschaffenburg marschieren seit Monaten Rechtsradikale und Verschwörungstheoretiker auf. Der rechten Mitte sind die Demokratieverächter an ihren Rändern entglitten. Das ist gefährlich, nicht nur für Bayern.
Die Ampel wird keinen schönen Wahltag erleben. Die SPD ist diejenige der drei Partner, die mit dem höchsten Einsatz auf den 8. Oktober zugegangen ist.
So sprunghaft wie Markus Söder oft ist, würde man es nicht denken, aber er denkt schon an seinen Platz in der Geschichte. Drei Sachen sind es, auf die er dabei zählt.
12 Millionen Menschen haben an diesem Sonntag Wahlrecht in Bayern und Hessen. Wie es steht und worum es geht, hören Sie im „F.A.Z. Podcast für Deutschland“.
In Bayern wird alle fünf Jahre ein neuer Landtag gewählt. Erst- und Zweitstimme, Fünfprozenthürde, die Unterlagen für die Briefwahl – was Sie zur Wahl am 8. Oktober wissen müssen.
Am Sonntag wird in Bayern und Hessen gewählt, wer im Land politisch mitentscheiden darf. Es ist wichtig, dass nicht immer nur dieselben gewählt werden können. Eine neue Partei zu gründen, ist gar nicht so schwer.
Hessen und Bayern bereiten sich auf die Landtagswahlen vor, die EU debattiert über weitere Ukraine-Hilfen und das Nobelkomitee gibt den diesjährigen Friedensnobelpreisträger bekannt. Der F.A.Z. Newsletter.
Nach einer Befragung der Forschungsgruppe Wahlen kommt die CSU von Ministerpräsident Markus Söder in etwa auf das Ergebnis von 2018. Viele Wähler in Bayern seien aber noch unentschlossen.
Die Spitzenkandidaten von Freien Wählern, AfD, SPD und FDP streiten, wessen Politik ein Standortrisiko für Bayern ist. Aiwanger muss viel Kritik einstecken – und FDP-Mann Hagen will beim Thema Migration ein Ende der „Merkel-Politik“.
Bayerns Ministerpräsident Söder und Grünen-Spitzenkandidat Hartmann messen sich im TV. In der Debatte treten zwar Unterschiede zutage – doch beide gehen so gesittet miteinander um, dass eine Koalition gar nicht so unmöglich wirkt.
Am 8. Oktober ist auch in Bayern politischer Zahltag. Bleibt Söder mit 37 plus kanzlerkandidatentauglich? Wenige Prozentpunkte können den Unterschied machen.