Eine Dekade der Temperaturrekorde
Seit Beginn der Temperaturaufzeichnungen war kein Jahrzehnt so heiß wie das zurückliegende. Die Weltmeteorologiebehörde macht in Madrid Druck auf die Klimapolitik.
Seit Beginn der Temperaturaufzeichnungen war kein Jahrzehnt so heiß wie das zurückliegende. Die Weltmeteorologiebehörde macht in Madrid Druck auf die Klimapolitik.
Die Klimaschützerin war im Segelboot rund 20 Tage unterwegs nach Lissabon, auf ihrem See-Weg von New York.
Die Staats- und Regierungschefs der Nato-Mitglieder reden über Syrien, Greta Thunberg erreicht europäischen Boden – und in der SPD wird getüftelt. Wo es heute sonst noch spannend wird, steht im F.A.Z. Sprinter.
In Madrid hat die UN-Klimakonferenz begonnen. Zum Auftakt wählte UN-Generalsekretär Antonio Guterres drastische Worte, um das Ausmaß der Klimakrise deutlich zu machen und ein rasches Umsteuern einzufordern.
Der frühere amerikanische Außenminister John Kerry hat mit zahlreichen Prominenten eine Initiative gegen die Erderwärmung gegründet - über alle ideologischen Grenzen hinweg.
In Madrid beginnt die Klimakonferenz der Vereinten Nationen. Doch die internationale Gemeinschaft ist weit davon entfernt, ihre Ziele zu erreichen. UN-Generalsekretär Guterres wählt dramatische Worte.
Die SPD setzt das innenpolitische Mega-Thema der Woche, in Madrid startet die UN-Klimakonferenz – sie will nicht nur Greta Thunberg einen gebührenden Empfang bereiten. Alles Wichtige im F.A.Z.-Sprinter.
Vor einem Jahr begannen die ersten Klimastreiks in Deutschland. Inzwischen ist Fridays for Future eine weltweite Massenbewegung. Vor der Klimakonferenz in Spanien wollen Aktivisten in 157 Ländern auf die Straße gehen, auch in 500 deutschen Städten.
Mit großer Mehrheit hat das Europaparlament den „Klimanotstand“ für die EU ausgerufen. Die Resolution ist allerdings nicht mehr als ein symbolischer Akt. Ein CDU-Politiker kritisiert, der Begriffe wecke Erinnerungen an die Nazis.
Die Klagen aus Umweltgründen häufen sich und sollen die Politik beeinflussen. In den Niederlanden ist dies bereits gelungen.
Der Klimawandel schreitet ungehindert fort. Die Weltwetterbehörde registriert neue Rekordmengen an Kohlendioxid in der Luft. Und das ist nur eine brachliegende Baustelle für Klimapolitiker.
Oliver Bäte hat bei der Klimakonferenz in New York den „Big Bang“ beschworen. Im Interview erklärt der Allianz-Chef, wie er den Klimawandel bremst, was Kleinsparer für die Altersvorsorge tun müssen – und warum Google kein Versicherer werden will.
Lateinamerika ist in Aufruhr. Es könnte noch schlimmer werden – wenn der Klimaschutz zu rigoros wird und die Rohstoffpreise abstürzen.
Vor der Weltklimakonferenz fordern Außenminister Heiko Maas und Umweltministerin Svenja Schulze die neue EU-Kommission auf, die Klimasschutzziele der EU ehrgeiziger zu formulieren. Nur dann würden Länder wie China folgen.
Deutschland soll das Ziel für das Einsparen von Treibhausgasen von derzeit 40 auf bis zu 55 Prozent anheben. Die Bundesumweltministerin lehnt darüber hinaus auch den aktuellen Entwurf für Regeln zum Abstand zwischen Windrädern und Wohnhäusern ab.
Um es noch rechtzeitig zur Weltklimakonferenz nach Madrid zu schaffen, muss Greta Thunberg bald in See stechen. Ein australisches Youtuber-Paar bringt sie über den Atlantik. Außerdem sieht sie etwas Gutes an Donald Trump.
Chile sagt den Klimagipfel ab, denn Proteste erschüttern das Land. Auch im Rest Südamerikas brodelt es. Nirgendwo ist der Unterschied zwischen Arm und Reich so groß.
Der Egotrip Washingtons in der Klimapolitik schließt die Reihen offenbar nur noch mehr. Kein Dominoeffekt weit und breit, und der Druck wächst. Tausende Forscher rufen den „Klima-Notstand“ aus, und auch Berlin spürt Gegenwind.
Greta Thunberg ist unter anderem für die Weltklimakonferenz über den Atlantik gesegelt, die wurde nun von Chile nach Spanien verlegt. Um den Gipfel wahrnehmen zu können, muss sie nun zurück auf ihren Heimatkontinent reisen.
Der UN-Klimagipfel in Chile war der Grund für Greta Thunbergs Reise über den Atlantik. Nun findet er doch in Madrid statt – und die Klimaaktivistin muss umdisponieren.
Wegen der anhaltenden Proteste in Chile hat das Land den Weltklimagipfel abgesagt. Spanien bot an, einzuspringen – und wurde von den Vereinten Nationen nun als Veranstaltungsort bestätigt.
Wegen der anhaltenden Proteste fällt Chile als Ausrichter des Weltklimagipfels aus. Nun bietet Spanien an, einzuspringen. Die Bundesregierung ist erfreut – obwohl eine deutsche Stadt damit nicht mehr infrage kommt.
Präsident Piñera hatte keine Wahl. Er kann nicht für sichere Gipfeltreffen bürgen. Und er darf keine Staatsbankette ausrichten, während das verarmende Volk aufbegehrt.
Auch der Asien-Pazifik-Gipfel werde entfallen, wegen der seit Wochen andauernden Unruhen im Land, so Präsident Sebastian Pinera.
Das Land Down Under gilt als einer der größten Klimasünder der Erde. Trotzdem könnte Australien einer der wichtigsten Partner Deutschlands für eine kohlendioxidneutrale Gesellschaft werden – mit einem heiß begehrten Rohstoff.
Am Freitag vor der Weltklimakonferenz in Chile im November ruft die Bewegung abermals global zum Streik auf. Auch die radikalere Gruppe Extinction Rebellion kündigt neue Proteste an – und kann auf prominente Unterstützung zählen.
Das Finanzministerium soll Kassenkredite der Gemeinden übernehmen. Das wird teuer – und stößt auf erheblichen Widerstand.
Der brasilianische Umweltminister spricht darüber, warum er den gesetzlichen Schutz der Wälder bereits für gut hält und weshalb der Amazonas-Regenwald nicht die „grüne Lunge der Welt“ ist.
Ist da ein Hauch von Stephen King, wenn Greta spricht? Warum uns die junge Klimaaktivistin so heftig verstört. Und warum das so sein muss.
Nach dem Klimastreik mit weltweit rund vier Millionen Teilnehmern am vergangenen Freitag, ruft Fridays for Future wieder zu Protesten auf. In Deutschland versammelten sich allerdings deutlich weniger Menschen.
Die Jugend protestiert, aber eigentlich sind es die Alten, die sich mit Nachhaltigkeit auskennen. Ein Gespräch im „Haus Aja Textor-Goethe“.
Friedrich Merz übt Kritik am Auftritt von Klimaaktivistin Greta Thunberg in New York. Auf der einen Seite sei sie „bewundernswert, aber auf der anderen Seite ist sie krank“, sagte Merz mit Blick auf Thunbergs Asperger-Syndrom.
Nach der Veröffentlichung des Sonderberichts des Weltklimarats zum Zustand der Weltmeere sind nicht nur Umweltorganisationen schockiert. Ein deutscher Minister sagt: „Wir haben zu wenig getan.“
Erst trollte Donald Trump Greta Thunberg, indem er ihre hochemotionale Rede verspottete. Doch die Sechzehnjährige beweist, dass sie das Twittergame ebenso sehr beherrscht.
Greta Thunbergs Wutrede hat auf dem Klima-Treffen viele vor den Kopf gestoßen. Auch Kanzlerin Merkel, die sich zuvor noch mit Thunberg unterhalten hatte, widersprach ihr anschließend. Eine Lösung der Probleme ist dadurch nicht näher gerückt.
In New York wird das Dilemma deutlich, vor dem die Klimapolitik in diesen Tagen steht. Alles wäre aber einfacher ohne Klimaskeptiker wie Donald Trump oder Jair Bolsonaro an der Macht.