Der Horror beginnt erst
Wer wissen will, welche Fehler des Westens den islamistischen Terror groß machten, muss den Film „Von 9/11 zum Kalifat“ sehen. Er belegt die kriminell zu nennende Dummheit der Regierung Bush.
Wer wissen will, welche Fehler des Westens den islamistischen Terror groß machten, muss den Film „Von 9/11 zum Kalifat“ sehen. Er belegt die kriminell zu nennende Dummheit der Regierung Bush.
Der türkische Präsident zeigt sich unbeeindruckt von der Aufforderung Washingtons, die Offensive gegen die Kurdenmilizen in Syrien zu beenden. Erdogan will die wichtigsten Verbündeten Amerikas im Kampf gegen die Terrormiliz IS weiter angreifen.
Als inakzeptabel bezeichnete der amerikanische Sonderbeauftragte für die Anti-IS-Militärkoalition Brett McGurk das Vorgehen der Türken gegen die Kurden im Norden von Syrien. Der IS könnte profitieren.
Russland feiert seine Helden - Soldaten und Sportler gleichermaßen. Nun reiste die einstige Stabhochspringerin Issinbajewa nach Syrien und schwadronierte beim Truppenbesuch von „Patriotismus, Stolz, Mut und Heldentaten“.
Im Krieg gegen den IS waren die Kurden bislang die wichtigsten Verbündeten des Westens. Doch die Unterstützung schwindet. Denn mit der türkischen Militäroffensive in Syrien droht das Blatt sich nun zu wenden.
Trotz des Zweckbündnisses in Syrien ist das Vertrauen zwischen Iran und Russland gering. Militärstrategen in Teheran sind sich uneinig, wie es weiter gehen soll. Die Angst vor der Abhängigkeit zu einer Großmacht ist groß.
Das direkte militärische Eingreifen der Türkei mischt die Karten neu im Syrien-Krieg. Staatspräsident Erdogan verfolgt dabei eine Doppelstrategie, die Amerika in seinem Kampf gegen die Terrormiliz IS vor eine heikle Wahl stellt. Eine Analyse
Die türkische Armee setzt ihren Einsatz in Syrien mit aller Härte fort. Nachdem kurdische Stellungen bisher von türkischen Jets und Artillerie angegriffen wurden, haben nun erstmals auch türkische Panzer in die heftigen Gefechte auf syrischem Boden eingegriffen.
Der amerikanische und russische Außenminister haben sich grundsätzlich auf weitere Schritte für eine Waffenruhe in Syrien verständigt. Ein Durchbruch ist das jedoch nicht.
Mit amerikanischer und türkischer Hilfe drängen syrische Kämpfer den IS und die Kurden zurück. Hinter der vermeintlich säkularen Rebellenallianz stecken zum Teil islamistische Gruppen.
Amerikas und Russlands Außenminister versuchen in Genf zu einer gemeinsamen Position im Syrien-Konflikt zu kommen. Ein große Rolle dürfte die Lage der Kurden spielen, die von der Türkei weiter beschossen werden.
Afghanistan, Syrien, Libyen - die Bilanz vieler Militäreinsätze der jüngsten Zeit ist nicht gerade positiv. Warum sollte es auch anders sein? Motive, Ziele und Einsatzkalküle der oftmals vielen Akteure kommen sich gegenseitig in die Quere. Doch was tun, weil wir uns nicht heraushalten können?
Das türkische Militär hat die Kurdenmiliz YPG im Norden Syriens mit Artilleriegranaten angegriffen. Die Regierung in Ankara wirft den Kurden einen Vormarsch in dem umkämpften Gebiet vor.
Moskau steckt mit seinem Syrien-Einsatz in der Klemme, denn sein neuer Verbündeter Erdogan greift seinen alten Verbündeten Assad an. Für die Kämpfe in Syrien setzt der Kreml auf Söldner.
Auch die Mächtigen selbst hängen an den Fäden: Wael Shawky zeigt in Bregenz die Kreuzzüge als Marionettentheater mit Puppen aus bunt leuchtendem Meranoglas.
Seit mehreren Monaten haben sie sich in der Türkei auf die Offensive vorbereitet, nun rücken Tausende syrische Rebellen mit den türkischen Truppen vor. Russland warnt derweil vor einem Zerfall Syriens.
Syrien und die IS-Terrormiliz haben in den vergangenen zwei Jahren mehrfach Chemiewaffen eingesetzt. Das hat eine Untersuchungskommission der Vereinten Nationen nun eindeutig festgestellt. Eine Strafe ist trotzdem unwahrscheinlich.
Die türkische Armee hat die Regierung in Ankara stets vor einem militärischen Eingreifen in Syrien gewarnt. Dass nun trotzdem die Panzer rollen, hat zwei Gründe. Ein Kommentar.
Türkische Panzer sind im Kampf gegen den IS auf das nordsyrische Dorf Dscharablus vorgerückt. Die amerikanische Regierung bestätigt ihre Beteiligung. Die syrische Regierung verurteilt die Offensive scharf.
Türkische Streitkräfte haben eine großangelegte Offensive gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“ begonnen. Unterstützt von amerikanischen Kampfflugzeugen greifen sie Stellungen in Nordsyrien an.
Eine „Angelegenheit der nationalen Sicherheit“: Die Türkei steht kurz davor, den Grenzort Dscharablu in Nordsyrien anzugreifen. Eine benachbarte Stadt auf türkischer Seite wird schon evakuiert.
Die Zwangsheirat ist inzwischen auch in Deutschland kein seltenes Phänomen mehr. In Bielefeld wird unbegleiteten minderjährigen Mädchen geholfen, die Kinderehen eingehen mussten.
Der Schock über die Anschläge in der Türkei hält an. Die Regierung will jetzt stärker gegen Stellungen der Terrormiliz IS an der Grenze vorgehen – ebenso wie gegen Verbündete des Westens.
Nach dem Anschlag auf eine Hochzeitsgesellschaft ist die Türkei erschüttert. Weil der Terror im Nachbarland nicht an der Grenze Halt macht, will das Land seine Syrien-Politik ändern.
Die Szene eines Handyvideos zeigt, wie einem Gefallenen in Syrien Nase und Ohren abgeschnitten werden. Der 30 Jahre alte Abdelkarim El B. soll den Film aufgenommen haben. Die Bundesanwaltschaft legt dem Mann noch weitere Straftaten zur Last.
Eine Woche lang flog Russland seine Kampfbomber von einer iranischen Luftwaffenbasis aus in den Syrien-Krieg. Nun erklärt Teheran die Zusammenarbeit für beendet – und macht Moskau schwere Vorwürfe.
Nach dem Anschlag in der Osttürkei erhebt die oppositionelle HDP Vorwürfe gegen die Regierung. Doch auch Erdogan spricht nun offen aus, wen er hinter der Tat vermutet.
Nach dem folgenschweren Bombenanschlag in der Türkei sucht die Regierung weiter nach den Urhebern. Präsident Erdogan vermutet die Terrormiliz IS hinter der Tat.Die Zahl der Toten wird auf mindestens 50 beziffert.
Jakob Kern, Landesdirektor des UN-Welternährungsprogramms in Syrien, über die Lage in Aleppo und Damaskus, und die Kooperation mit dem Assad-Regime.
Das Foto des kleinen Jungen, der bei einem Bombenangriff in Aleppo verletzt wurde, geht um die Welt. Russische Medien blenden es aus. Sie haben stattdessen eine Verschwörungstheorie parat.
Besonders fatal am Krieg in Syrien ist das Engagement Russlands. Moskau zwingt alle Beteiligten zu einer neuen Bündnispolitik – die zur großen Gefahr für den Westen werden kann. Ein Kommentar.
Schwere Folter, Misshandlungen, fast 18.000 Tote - ein Bericht der Menschenrechtsorganisation Amnesty International wirft Syriens Regierung Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor.
Hunderte Islamisten reisen aus Deutschland in die Kriegsgebiete des IS. Nun kommt heraus: Ein großer Teil hat einen türkischen Hintergrund.
Moskau verfolgt in Syrien und in der Ukraine andere Ziele als der Westen. Die russische Härte lässt sich nicht einmal von Frank-Walter Steinmeier erweichen.
Der Kampf um die Metropole dürfte noch länger andauern. Doch die Schlacht ist ein Wendepunkt und der Krieg in Syrien orientiert sich wieder stärker an konfessionellen Konfliktlinien.
Beim Rückzug aus der strategisch wichtigen Stadt Manbidsch sollen die Dschihadisten vom „Islamischen Staat“ mehr als 2000 „menschliche Schutzschilde“ mitgenommen haben. Einige seien nun aber wieder frei, melden syrische Aktivisten.