„Die Leichen meiner Nachbarn lagen auf der Straße“
Nach den blutigen Kämpfen im Süden Syriens ist Sweida vom Rest des Landes abgeschnitten. Ein Besuch in einer Stadt, in der Hass und Angst umgehen.
Nach den blutigen Kämpfen im Süden Syriens ist Sweida vom Rest des Landes abgeschnitten. Ein Besuch in einer Stadt, in der Hass und Angst umgehen.
Der Instagram-Account der deutschen Botschaft in Syrien vermittelt ein Bild, als wäre in dem Land alles auf dem richtigen Weg. Das Gegenteil aber ist der Fall.
Österreich hat als erster EU-Staat Rückführungen nach Syrien gestartet – doch ausgerechnet der erste abgeschobene Straftäter ist verschollen. Das kann zum Problem für weitere Rückführungen werden.
Mit viel Geld und Macht versuchen die Golfmonarchien, das zerrissene Syrien wiederaufbauen. Die arabischen Monarchen wollen so zeigen, dass sie besser für Wohlstand und Sicherheit sorgen können als Iran oder Israel.
Ein Ausschuss im türkischen Parlament soll Gesetzentwürfe für den Friedensprozess mit der PKK erarbeiten. Doch die Entwicklung in Syrien überschattet den Prozess.
Kann es für einen Palästinenser nach Gaza oder Syrien barbarisch sein, Gedichte zu schreiben? Ghayath Almadhouns schwindelerregender Lyrikband „ich habe dir eine abgetrennte Hand gebracht“ beweist das Gegenteil.
Syriens neuer Machthaber Ahmed al-Scharaa setzt auf den Sicherheitsapparat, um die Autorität des Staates durchzusetzen. Aber so lässt sich das Land nicht dauerhaft stabilisieren.
Wadephul trifft den richtigen Ton: Grundsätzlich kann nach Syrien und Afghanistan abgeschoben werden, aber man muss genau hinsehen. Im Gegenzug hält Berlin seine Versprechen an verfolgte Afghanen.
Nach tagelangen Gefechten haben sich die sunnitischen Beduinen aus Sweida zurückgezogen. Die Lage soll sich inzwischen beruhigen. Bei den Kämpfen wurden mehr als 1000 Personen getötet.
Hunderte Syrer sind in den vergangenen Tagen bei Kämpfen ums Leben gekommen. Nach israelischen Angriffen haben sich Israel und Syrien auf eine Feuerpause geeinigt.
Man sollte keine Sekunde an die Erzählung von gemäßigten Islamisten in Syrien glauben. Aber hoffen, dass die anderen Kräfte stark genug sind, Unterstützung erfahren und die Islamisten nicht ihre volle Macht entfalten.
Auch Israel kann nicht jede außenpolitische Frage militärisch lösen. Die Luftangriffe auf Syrien stehen im Widerspruch zu den Interessen Amerikas und Europas.
Nach blutigen Kämpfen zwischen Drusen und Regierungskräften beginnt die Armee offenbar mit dem Abzug aus Südsyrien. Ob die Waffenruhe hält, ist allerdings fraglich.
Der Konflikt mit den Drusen wird zur Bewährungsprobe für die neue syrische Führung. Israel greift immer stärker ein – und bombardiert Ziele in Damaskus.
Eine blutige Gewalteskalation zwischen Drusen und Beduinen verschärft die Vertrauenskrise der Minderheiten in Syrien. Nun schaltet sich auch Israel ein.
Im Süden Syriens sind schwere Gefechte zwischen Beduinenstämmen und Drusen ausgebrochen. Die Regierung in Damaskus kündigt die Entsendung von Sicherheitskräften an.
Im Süden Syriens sind schwere Gefechte zwischen Beduinenstämmen und Drusen ausgebrochen. Die Regierung in Damaskus kündigt die Entsendung von Sicherheitskräften an.
Gerade ist der letzte Band der erfolgreichen Reihe „Esthers Tagebücher“ erschienen: Der französische Comiczeichner Riad Sattouf spricht über den Zauber der Kindheit, die Macht beängstigender Politiker und seine Hoffnung für Syrien.
In Syrien wartet die alte Mutter auf die Heimkehr ihrer Söhne. Einer von ihnen wohnt nun im Taunus. Er vermisst die Heimat, aber er fragt sich auch: Wohin soll er zurückkehren?
Seit Tagen wüten Waldbrände in Brandenburg, Frankreich und Syrien – tausende Hektar sind betroffen. Besonders dramatisch ist die Lage in Syrien: Dort kämpfen Einsatzkräfte mit Kriegsschäden, fehlenden Straßen und extremen Winden.
Eine Kirche wird zum Massengrab: Ein Islamist tötet in der Mar-Elias-Kirche in Damaskus 25 Gläubige, mehr als 60 werden schwer verletzt. Die islamistische Regierung reagiert verhalten. Viele Christen fragen sich: Gibt es in Syrien noch Hoffnung?
Für ihn war das Urteil von besonderer Bedeutung: Ein Opfer des syrischen Folterarztes, der in Frankfurt zu lebenslanger Haft verurteilt wurde, erzählt. Er verlor seinen Bruder in einer überfüllten, dreckigen Zelle.
Alaa M. hat als Assistenzarzt in Syrien Menschen gefoltert und ermordet. Später arbeitete er als Orthopäde in Hessen. Das Oberlandesgericht Frankfurt hat ihn nun verurteilt.
Das Gericht in Frankfurt verurteilt Alaa M. zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe. Die Richter sind überzeugt, dass der Mediziner mehrere Gefangene in Syrien gefoltert hat.
Die BBC berichtet, der 2012 in Syrien verschwundene US-Journalist Austin Tice sei auf Befehl Baschar al-Assads hingerichtet worden. Das habe ein ehemaliger General dem FBI berichtet. Zweifel bleiben.
In Nahost eskaliert wieder die Gewalt zwischen Israel und Iran. Mittendrin: Syrien, endlich ohne Assad und US-Sanktionen. Jetzt wollen dort alle investieren. Was steckt hinter dieser Goldgräberstimmung?
In Nah-Ost eskaliert erneut die Gewalt zwischen Israel und Iran. Mittendrin: Syrien, endlich ohne Assad und US-Sanktionen. Jetzt wollen dort alle investieren. Was steckt hinter dieser Goldgräberstimmung?
Eine politisch entleerte Gesellschaft, die brutale Gewalt hervorbringt: Auf dem Weg in eine moderne Demokratie fehlt Syrien ein Konzept der Säkularität.
Die Zahl der Einbürgerungen in Deutschland hat im vergangenen Jahr einen neuen Höchststand erreicht. Die meisten Menschen kommen aus Syrien.
Trump setzt Israel und Syrien unter Druck, ihre Beziehungen zu normalisieren. Doch nun ist erstmals seit über einem Jahr eine syrische Rakete im Nachbarland eingeschlagen.
Auf der Suche nach dem verlorenen Frieden: Die bislang unbekannte brisante Tonaufnahme eines Gesprächs zwischen Gamal Abdel Nasser und Muammar Gaddafi im Jahr 1970.
Teherans Unterstützer taumeln entweder oder sind – wie Syriens früherer Machthaber Assad – gefallen. Nach Ansicht unseres Kolumnisten ist die Regionalpolitik des islamischen Regimes weitgehend gescheitert.
In Damaskus herrscht Erleichterung. Nach Assad sollen jetzt auch die Wirtschaftssanktionen verschwinden, die das Land lähmen. Doch die Angst vor dem Alltagsterror radikaler Islamisten bleibt.
In diesen Zeiten, in denen alles zu zerfallen scheint, gibt es etwas, das noch Verbindung stiftet: das gemeinschaftliche Erleben von Kultur.
Dass Trump die Sanktionen gegen Syrien aufheben will, wird dem Land beim Wiederaufbau helfen. Das liegt auch im deutschen Interesse, denn eine Stabilisierung ist Voraussetzung für die Rückkehr von Flüchtlingen.