Ein kurzer Handschlag in Riad
In Riad trifft der amerikanische Präsident den syrischen Übergangspräsidenten. Schon vorher hatte er die Sanktionen gegen das Land aufgehoben.
In Riad trifft der amerikanische Präsident den syrischen Übergangspräsidenten. Schon vorher hatte er die Sanktionen gegen das Land aufgehoben.
In meiner Kindheit und Jugend war ich oft zu Besuch in dem jesidisch-kurdischen Dorf in Syrien, in dem mein Vater aufwuchs. Doch dann kamen der IS, Assads Krieg und der Genozid an den Jesiden. Jetzt bin ich zum ersten Mal wieder dorthin gefahren.
Die PKK hat das Ende ihres bewaffneten Kampfes verkündet. Jetzt kommt es darauf an, wie ihre Entwaffnung abläuft und was mit den Kämpfern geschehen soll.
Nach einer Eskalation zwischen der syrischen Regierung und den Drusen scheint sich der Konflikt zu entschärfen. Israel greift derweil immer stärker ein.
Tage der Gewalt gegen die drusische Minderheit in Syrien befeuern deren Misstrauen gegenüber Damaskus – und den Wunsch nach Schutz durch Israel.
Die Noch-Innenministerin Nancy Faeser will Syrern Erkundungsreisen ermöglichen. Die Union, die das Ministerium bald übernimmt, ist empört.
Union und SPD setzen auf mehr Verteidigung und mehr Interessenpolitik. Aber Frauenrechte bleiben in Syrien Bedingung deutscher Außenpolitik, und die Haltung zu Amerika klingt wie aus guter alter Zeit.
41 Prozent weniger Asylanträge im vergangenen Quartal – das soll sich aus einem vertraulichen EU-Bericht ergeben. Erstmals seit Jahren hätten zwei andere europäische Länder mehr verzeichnet als Deutschland.
Israel weitet seine militärischen Aktivitäten in Syrien weiter aus – und fliegt abermals Luftangriffe auf militärische Stellungen. Im Gazastreifen erobert die Armee einen strategisch wichtigen Korridor. Der Überblick.
Israel setzt die neue Führung in Damaskus mit Luftangriffen und Bodentruppen zunehmend unter Druck. Eine Annäherung wird immer schwieriger.
Bilal Shourba wurde während der Revolution als „Abu Malik al-Shami“ zum bekanntesten Graffitimaler Syriens. Als Regimegegner musste er fliehen. Nun ist er zurück in seinem Land und berichtet, was er erlebt hat.
Eigentlich wollte Bundesinnenministerin Nancy Faeser gemeinsam mit ihrem österreichischen Amtskollegen nach Syrien fliegen. Nach Hinweisen auf eine konkrete Bedrohung bricht die Delegation die Reise ab.
Es ist gut, dass Deutschland seine Botschaft in Damaskus wieder eröffnet. Unabhängig davon, welche Richtung Syrien einschlägt, braucht Berlin dort beständige Kontakte.
Beim Besuch Baerbocks stehen Sicherheitsfragen und der Wiederaufbau Syriens im Fokus. Die Außenministerin setzt mit der Eröffnung der Botschaft ein Zeichen – und verurteilt die „gezielte Tötung von Zivilisten“.
Die EU-Kommission erhöht ihre Hilfszusagen auf 2,5 Milliarden Euro für dieses und nächstes Jahr. Auch die Sanktionen sollen weiter ausgesetzt werden – trotz des Gewaltausbruchs gegen Alawiten, an dem Milizen der neuen Machthaber beteiligt waren.
Durch die vorläufige neue Verfassung in Syrien sehen sich Kritiker der islamistischen Machthaber bestätigt. Sie sprechen von einer Art „Präsidialmonarchie“ und sehen die Rechte von Minderheiten gefährdet.
Ahmad al-Scharaa gilt als pragmatisches Chamäleon. Er täte gut daran, sein Versprechen von einem vielfältigen Syrien für alle nun auch unter Beweis zu stellen.
Die Massaker in Syrien haben nichts mit Rache am Assad-Regime zu tun. Es wurden keine Schergen des Diktators aufgespürt, sondern Menschen getötet, weil sie Alawiten sind.
Die neuen islamistischen Machthaber in Damaskus schließen einen Deal mit der kurdischen Autonomieregierung im Nordosten. Gelöst ist der Konflikt damit allerdings noch nicht.
Die jüngste Gewalt in Syrien ließ die Hoffnung auf neue Stabilität schwinden. Das Abkommen mit den Kurden im Nordosten für die Islamisten in Damaskus ist daher ein umso wichtigerer Erfolg im Bemühen, das Land zu vereinen. Der Überblick.
Nach der Gewalteskalation in Syrien hat die Übergangsregierung in Damaskus ein Ende ihrer Militäroffensive verkündet. Sie verspricht außerdem, eine Untersuchungskommission einzusetzen.
Die Massenerschießungen in den alawitischen Küstenregionen zeigen, wie tief der Abgrund in Syrien ist. Dennoch führt an dem dem islamistischen Scharaa-Regime derzeit kein Weg vorbei.
In Syrien kam es zu heftigen Kämpfen zwischen der neuen Regierung und Assad-Anhängern. Berichten zufolge wurden dabei mehr als 1.000 Menschen getötet. Viele unter ihnen seien alawitische Zivilisten. Aktivisten berichten von Massakern.
Die Gewalt gegen Alawiten in Syrien ist außer Kontrolle geraten. Das Morden untergräbt die Legitimität der neuen Führung unter Ahmed al-Scharaa.
Syrien wird drei Monate nach dem Sturz von Machthaber al-Assad von schweren Kämpfen erschüttert. Aktivisten berichten von Massakern. Der Übergangspräsident ruft zu Einheit auf. Der Überblick.
In der Region Latakia sind Kämpfe gegen die syrische Übergangsregierung ausgebrochen. Auch mehr als 160 alawitische Zivilisten sollen getötet worden sein. Ob dafür wirklich Regierungstruppen verantwortlich sind, ist unklar.
Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt klagt zwei Frauen aus Hessen an, die nach Syrien gereist sind und sich dort dem IS angeschlossen haben sollen. Eine von ihnen soll auch ihre Kinder mitgenommen haben.
Die neuen syrischen Machthaber erleben die schwerste Gegenwehr seit dem Sturz von Baschar al-Assad. Die Provinz Latakia ist eine Hochburg der Alawiten, die vom alten Regime profitiert hatten.
Das amerikanische Militär schützt in Syrien Ölförderanlagen. Davon profitiert die Kurdenmiliz SDF. Damaskus und die Türkei wollen das nicht länger dulden.
Für die Ukraine ist ihr Antikriegsfilm prorussische Propaganda: Eine Begegnung mit Anastasia Trofimova und ihrer Dokumentation „Russians at War“.
Sollen die Syrer in Deutschland bleiben – oder wie einst die Bosnier gehen? Ein Blick in die Geschichte zeigt interessante Parallelen und Unterschiede zur aktuellen Debatte.
Die Außenminister haben Strafmaßnahmen in den Sektoren Energie, Verkehr und Banken ausgesetzt. Das ist eine Geste in Richtung der neuen Machthaber in Damaskus.
Am Freitagabend wurde ein Tourist in Berlin angegriffen und schwer verletzt. Der mutmaßliche Täter ist ein syrischer Flüchtling. Ermittlern zufolge wollte er „Juden töten“.
Es ist ein positives Signal: Die Machthaber in Syrien haben auch Frauen in ein politisches Gremium berufen. Aber die deutsche und europäische Reaktion darauf mutet fast neokolonial an. Den Frauen in Syrien hilft solches Lob nicht.
In Syrien sitzen Frauen und Kinder deutscher IS-Kämpfer in Gefangenenlagern fest. Wächst dort die nächste Generation des Kalifats heran?
Europa zeigt bei der Pariser Syrien-Konferenz, dass es den Übergang in dem Land aktiv mitgestalten will. Frankreich fordert, die Kurden politisch einzubinden und Sanktionen zu lockern.