Der lange Schatten von Raqqa
In Wien steht ein früherer syrischer General vor Gericht, der Gefangene misshandelt haben soll. Er kam mithilfe des österreichischen Nachrichtendienstes ins Land.
Während die Bundesregierung Syriens islamistischen Machthabern den roten Teppich ausrollt, fordert eine syrische Kampagne den sozialen und wirtschaftlichen Tod von Minderheiten.
In Wien steht ein früherer syrischer General vor Gericht, der Gefangene misshandelt haben soll. Er kam mithilfe des österreichischen Nachrichtendienstes ins Land.
Wer das Buch von Hamidreza Azizi gelesen hat, wundert sich nicht, dass Iran nicht kapituliert. Die „Achse des Widerstands“ ist geschwächt. Hizbullah und Hamas dürften aber ein Faktor bleiben.
Anderthalb Jahre nach dem Ende des Bürgerkriegs in Syrien keimt in der Hauptstadt wieder erster Tourismus auf. Eine Reise in das unversehrte Zentrum mit seinen prächtigen Palästen, Kirchen und Moscheen.
Deutschland fördert die freiwillige Rückkehr nach Afghanistan, aber nur wenige nutzen die Option. Im Fall von Syrien ist das anders – weil die Lage vor Ort eine andere ist.
Mit 14 flüchtete unser Autor aus Syrien und fand sich als Heimkind in Berlin wieder. Gerade hat er einen Masterstudienplatz in Brüssel bekommen. Wie hat er das geschafft?
Nach dem jahrelangen Bürgerkrieg soll Syrien wieder aufgebaut werden. Doch das Unterfangen ist teuer, und vieles fehlt – darunter eine klare Gesetzeslage und Fachwissen in der Führungsriege.
Mittlerweile haben sich 1,6 Millionen Syrer dazu entschlossen. Das darf nicht spurlos an der deutschen Debatte vorbeigehen.
Ihre Porträts hingen im Büro von Assads Ehefrau: Die Künstlerin Sara Shamma wird den ersten Biennale-Pavillon Syriens seit dem Sturz des Langzeitdiktators bespielen. Bleibt also alles beim Alten?
Versprochen hat die Bundesregierung eine „Rückführungsoffensive“. Nun aber sinkt die Zahl der Abschiebungen erstmals seit fünf Jahren.
Syrische Flüchtlinge riskieren ihren Schutztitel, wenn sie in ihrer Heimat nach dem Rechten sehen. Das muss sich ändern, fordern die linken Parteien im Bundestag in der F.A.Z.
Das Massaker der Hamas hat einen neuen Zyklus der Gewalt in Gang gesetzt. Die Folgen des Irankriegs sind gravierend. Nahost-Fachmann Rainer Hermann zeichnet ein düsteres Zukunftsbild.
Seit rund drei Monaten wurde die deutsche Journalistin Eva Maria Michelmann in Syrien vermisst. Das Auswärtige Amt konnte nun erstmals Kontakt zu ihr aufnehmen und betreut sie konsularisch.
Seit drei Monaten vermisst, nun ein Lebenszeichen: Die Journalistin Eva Maria Michelmann könnte in einem Gefängnis in Aleppo inhaftiert sein. Ihre Familie fordert das Auswärtige Amt auf, schnellstmöglich die Freilassung zu erwirken.
Die neue Lage in Syrien hat eine Rückkehrdebatte ausgelöst. Wie es um die Anerkennungsquoten und den Einbürgerungstrend steht.
Der Niedergang der syrisch-orthodoxen Kirche in der Türkei ist einer Aufbruchstimmung gewichen, denn nicht nur die muslimischen Türken entdecken die kulturelle Vielfalt ihres Landes.
Adnan Khamis floh 2015 vor dem Assad-Regime nach Deutschland. Vier Jahre später übernahm er eine Praxis in Berlin-Marzahn. Merz’ Rückkehrpläne? Hält er für vollkommen unrealistisch.
Ein französisches Gericht sieht es als erwiesen an, dass der französische Zementhersteller Lafarge in Syrien Schutzgeld an Dschihadisten zahlte.
Kanzler Merz sprach davon, dass binnen drei Jahren vier von fünf Syrer in ihre Heimat zurückkehren sollten. Wollen sie das? Und könnten sie es überhaupt? Eine Spurensuche.
Ahmed al-Scharaa wurde wie ein ganz normaler, demokratisch legitimierter Staatspräsident empfangen. Dabei schwieg man über die schweren Verbrechen gegen Minderheiten, für die er mitverantwortlich ist.
Werden Hunderttausende Syrer binnen drei Jahren Deutschland verlassen? Wohl kaum, sagt Migrationsforscher Daniel Thym. Das gebe das deutsche Asylsystem nicht her.
Ein gutes Zeichen: Wenn die Fluchtgründe entfallen, müssen syrische Flüchtlinge zurück in ihre Heimat. Deutschland muss helfen, im eigenen Interesse.
Kehren vier von fünf Syrern in Deutschland binnen drei Jahren heim? Der Kanzler stellt klar: Die von ihm genannte Rückkehrquote für Syrer sei ambitioniert. Und nicht seine Idee gewesen.
Der Bundeskanzler fordert die Heimkehr von 80 Prozent der in Deutschland lebenden Syrer. Damit stößt er in Damaskus auf offenere Ohren als beim Koalitionspartner SPD.
Der syrische Präsident al-Scharaa besucht Berlin, die Kommission zur Reform der Krankenversicherung legt ihre Vorschläge vor, und die Fußball-Nationalspieler kämpfen gegen Ghana um einen Platz im WM-Kader. Der F.A.Z.-Frühdenker.
Ein Kollaps des iranischen Regimes wäre nicht die größte Gefahr. Für die Region könnte ein schleichendes Ende gefährlicher sein, weil es den Separatisten im Land in die Karten spielte. Das wäre fatal für andere Länder.
Seit Jahrhunderten ist Russland ein Player in Nahost, doch jetzt droht Moskaus Stern dort zu sinken. Putins Dilemma: Er hat weder politisches Kapital noch militärische Kapazitäten, das iranische Regime zu retten.
Nachdem eine iranische Rakete über dem Mittelmeer abgefangen wurde, bemühen sich Ankara und Teheran um Deeskalation. Die Türkei ist aber noch aus anderen Gründen besorgt.
Der „Islamische Staat“ ist noch immer in mehreren Ländern aktiv. Pakistan, wo der IS sich zu Anschlägen bekannte, greift Ziele an der afghanischen Grenze an. In Syrien wirft die Terrormiliz der Regierung Nähe zum Westen vor.
Im Lager von Al-Hol in Syrien wurden Familien von IS-Extremisten interniert. Jetzt wird es aufgelöst. Doch Tausende sind unkontrolliert entkommen.
Trump zieht aus Syrien ab, während Russland seine Stützpunkte in dem Land behalten kann. Mal sehen, wie das am Ende in Iran läuft.
Während Minderheiten in Syrien weiter um ihr Überleben fürchten müssen, wissen westliche Orientreisende nach ihrem Buchmessenbesuch in Damaskus gar nicht mehr wohin mit ihrer Euphorie.
Bisher bewachten Kurden in Syrien islamistische Häftlinge. Nun ist das die Aufgabe von Damaskus. Paris will sicherstellen, dass die Regierung nicht nachlässig wird.
Ahmed al-Scharaa stärkt Syriens Zentralregierung mit militärischer Gewalt. Doch alte Feindschaften in der Armee gefährden die Stabilität des Landes.
Wie kann Versöhnung im Nahen Osten gelingen? Einen Funken Hoffnung versprüht eine Handvoll Musiker.
Die Führung in Damaskus und die kurdisch dominierten Syrischen Demokratischen Kräfte haben sich auf ein Abkommen geeinigt. Die Milizen sollen demnach in den syrischen Staat integriert werden.
Moskau und die syrische Führung haben ein Auskommen gefunden. Russland darf wohl seine Stützpunkte am Mittelmeer behalten, auch ohne den Protegé Assad auszuliefern.