Friedrich Merz will nichts gefordert haben
Kehren vier von fünf Syrern in Deutschland binnen drei Jahren heim? Der Kanzler stellt klar: Die von ihm genannte Rückkehrquote für Syrer sei ambitioniert. Und nicht seine Idee gewesen.
Ein gutes Zeichen: Wenn die Fluchtgründe entfallen, müssen syrische Flüchtlinge zurück in ihre Heimat. Deutschland muss helfen, im eigenen Interesse.
Kehren vier von fünf Syrern in Deutschland binnen drei Jahren heim? Der Kanzler stellt klar: Die von ihm genannte Rückkehrquote für Syrer sei ambitioniert. Und nicht seine Idee gewesen.
Der Bundeskanzler fordert die Heimkehr von 80 Prozent der in Deutschland lebenden Syrer. Damit stößt er in Damaskus auf offenere Ohren als beim Koalitionspartner SPD.
Syriens Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa ist bei einem Staatsbesuch in Berlin. Bei einem deutsch-syrischen Wirtschaftstreffen wirbt er um deutsche Investitionen in Syrien, welches nach dem Krieg noch immer zerstört ist.
Der syrische Präsident al-Scharaa besucht Berlin, die Kommission zur Reform der Krankenversicherung legt ihre Vorschläge vor, und die Fußball-Nationalspieler kämpfen gegen Ghana um einen Platz im WM-Kader. Der F.A.Z.-Frühdenker.
Der „Islamische Staat“ ist noch immer in mehreren Ländern aktiv. Pakistan, wo der IS sich zu Anschlägen bekannte, greift Ziele an der afghanischen Grenze an. In Syrien wirft die Terrormiliz der Regierung Nähe zum Westen vor.
Im Lager von Al-Hol in Syrien wurden Familien von IS-Extremisten interniert. Jetzt wird es aufgelöst. Doch Tausende sind unkontrolliert entkommen.
Trump zieht aus Syrien ab, während Russland seine Stützpunkte in dem Land behalten kann. Mal sehen, wie das am Ende in Iran läuft.
Während Minderheiten in Syrien weiter um ihr Überleben fürchten müssen, wissen westliche Orientreisende nach ihrem Buchmessenbesuch in Damaskus gar nicht mehr wohin mit ihrer Euphorie.
Bisher bewachten Kurden in Syrien islamistische Häftlinge. Nun ist das die Aufgabe von Damaskus. Paris will sicherstellen, dass die Regierung nicht nachlässig wird.
Ahmed al-Scharaa stärkt Syriens Zentralregierung mit militärischer Gewalt. Doch alte Feindschaften in der Armee gefährden die Stabilität des Landes.
Die Führung in Damaskus und die kurdisch dominierten Syrischen Demokratischen Kräfte haben sich auf ein Abkommen geeinigt. Die Milizen sollen demnach in den syrischen Staat integriert werden.
Moskau und die syrische Führung haben ein Auskommen gefunden. Russland darf wohl seine Stützpunkte am Mittelmeer behalten, auch ohne den Protegé Assad auszuliefern.
Paris hat im Kampf gegen den IS in Syrien eng mit den kurdischen Kämpfern der SDF zusammengearbeitet. Nun will man ein Blutvergießen verhindern.
Die syrischen Kurden waren wichtige Alliierte der USA im Kampf gegen den IS. Danach haben sie sich offenbar verkalkuliert.
Nach Kämpfen im Nordosten des Landes sollen die Waffen nun zwei Wochen weiter schweigen. Damit soll die Verlegung von inhaftierten Angehörigen des IS sichergestellt werden.
In den kurdischen Orten, die Golanis Truppen in Syrien erobern, werden die IS-Terroristen aus den Gefängnissen freigelassen. Das ist nicht nur eine Gefahr für die Region, sondern auch für Europa.
Palästina, Syrien, Iran: Immer häufiger werden internationale Konflikte in Form von Demonstrationen in deutschen Städten ausgetragen. Eine Herausforderung für die Sicherheitsbehörden.
Wenn sich die Verhältnisse in Syrien festigen, kann im größeren Stil abgeschoben werden. Wer aller Voraussicht nach hier bleibt, sollte Rechtssicherheit haben.
Nach den Kämpfen in Syrien bleibt die Sorge um die Gefängnisse für IS-Kämpfer groß. Die Vereinigten Staaten wollen Tausende von ihnen ins Nachbarland Irak bringen.
In mehreren deutschen Städten ist es bei Solidaritätskundgebungen für Kurden in Syrien zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen. Die Beamten setzten Pfefferspray ein.
Protest gegen Interimspräsidenten Ahmed al-Scharaa in Berlin: Die in Syrien verfolgten Minderheiten fühlen sich von der Bundesregierung verraten.
Damaskus zwingt die kurdische Autonomieregierung, ihrer eigenen Auflösung zuzustimmen. Doch neue Gewalt könnte folgen.
Die kurdischen SDF und Regierungstruppen haben am Sonntag einen Waffenstillstand vereinbart. Er folgt einer Doppelstrategie aus Druck und Zugeständnissen.
Gegen den syrischen Übergangspräsidenten Al-Scharaa besteht Misstrauen. Demonstrationen gegen ihn sind deshalb berechtigt. Aber es ist trotzdem richtig, ihn in Berlin zu empfangen.
Die USA greifen IS-Ziele in Syrien an. Auch die syrische Regierung selbst hat zuletzt den Druck gegen die Terroristen erhöht. Denn der IS ist wieder stärker geworden.
Den Kurden droht der Verlust ihrer letzten Hochburg in Aleppo. Berichten zufolge werden kurdische Milizionäre mit Bussen aus der Stadt gebracht.
Damaskus will kurdische Kräfte mit militärischer Gewalt aus der Stadt in Nordsyrien vertreiben. Dahinter verbirgt sich ein Machtkampf zwischen Ahmed al-Scharaa und dem Kommandeur der SDF.
Mit US-Unterstützung nehmen Israel und Syrien ihren Dialog wieder auf. Ein neuer Kommunikationsmechanismus soll künftig Streit zwischen den beiden verfeindeten Ländern verhindern.
Kurz vor Weihnachten stoppt er einen Autofahrer, der zuvor in Gießen mehrere Menschen verletzt hat. Doch nun sieht sich der aus Syrien stammende Mann in den sozialen Medien anhaltend als Täter verunglimpft.
Verurteilte Intensivtäter abzuschieben, ist ein wirksames Mittel. Abschiebungen nach dem Wegfall von Asylgründen sind legitim. Aber Deutschland braucht auch die Integration von Einwanderern.
Das US-Militär hat als Vergeltung für einen Angriff auf amerikanische Soldaten über 70 IS-Ziele in Syrien angegriffen. Präsident Trump erklärte, die syrische Regierung unterstütze die Angriffe.
Die USA haben IS-Kämpfer in Syrien mit Kampfflugzeugen und Artillerie attackiert. Präsident Donald Trump spricht von „sehr schweren Vergeltungsmaßnahmen“.
Vor einem Jahr bin ich mit meinem Vater nach Syrien gereist. Damals waren die neuen Herrscher noch nicht gefestigt. Jetzt wird deutlich, dass meine „Rückkehr“ wohl eher ein Abschied war.
Mehr als eine halbe Million Syrer haben die Türkei seit dem Sturz Assads verlassen. Viele bereuen ihre Entscheidung. Sie raten anderen von einer Rückkehr ab.
Vor einem Jahr endete die Schreckensherrschaft Assads. Heute gibt es zerstörte Stadtviertel, verarmte Menschen und kaum Investitionen. Aber die Lage könnte sich schneller verbessern, als viele denken.
Auf einer Konferenz in Qatar zeigt Syriens Präsident Scharaa sich selbstzufrieden. Doch besonders innenpolitisch liegt ein Jahr nach dem Sturz Assads vieles noch im Argen.