Italiens Regierung stellt Regeln für private Seenotretter auf
Italiens neue Regierung will die illegale Migration bekämpfen. Jetzt hat sie einen „Verhaltenskodex“ für private Seenotretter beschlossen. Die kritisieren das neue Dekret scharf.
Italiens neue Regierung will die illegale Migration bekämpfen. Jetzt hat sie einen „Verhaltenskodex“ für private Seenotretter beschlossen. Die kritisieren das neue Dekret scharf.
Das Wort „Flüchtlingskrise“ war ursprünglich Ausdruck der Willkommenskultur. Erst im Laufe der Zeit veränderte sich die Wahrnehmung. Die Debatte zeichnet das Buch nach.
Die Migranten sollen in Bari an Land gehen dürfen. Rom hatte innerhalb weniger Tage auf die Anfrage des deutschen Schiffes reagiert. Der Hafen ist jedoch mehr als 500 Kilometer weit weg.
Erstmals seit rund einem Monat hat wieder ein Seenotrettungsschiff einen italienischen Hafen angefahren. Die 33 Menschen an Bord konnten zuvor auf dem zentralen Mittelmeer gerettet werden.
Die Ampelkoalition unterstützt die private Seenotrettung von Flüchtlingen im Mittelmeer. Doch die versprochene Übernahme von Migranten stockt. Schiebt Italien Deutschland die Schuld zu?
Italien kündigt härtere Maßnahmen gegen private Seenotrettungsschiffe an, die Mittelmeeranrainer fordern eine gemeinsame EU-Migrationspolitik: Kehrt die totale Hafensperrung wie unter Salvini zurück?
Italien hat dem Rettungsschiff „Ocean Viking“ die Hafeneinfahrt verweigert. Jetzt hat sich Frankreich bereit erklärt, die Geretteten an Land gehen zu lassen. Deutschland will ein Drittel der Menschen aufnehmen.
Die italienischen Behörden haben dem Seenotrettungsschiff unter Auflagen erlaubt, in den Hafen von Catania einzufahren. Doch nicht alle der 179 Migranten an Bord dürfen an Land gehen.
Immer wieder spricht der frühere italienische Innenminister Matteo Salvini von einer „Lockerung“ der Migrationspolitik unter seiner Nachfolgerin. Tatsächlich hat sich am Vorgehen gegen Seenotretter jedoch wenig geändert.
Immer wieder haben italienische Behörden Schiffe der Hilfsorganisation Sea Watch inspiziert und festgehalten. Nun hat der Europäische Gerichtshof klar gestellt, welche Voraussetzungen dafür gelten.
430 Migranten hat das Seenotrettungsschiff „Sea-Watch 3“ in den vergangenen Wochen gerettet. Nun dürfen die Seenotretter im italienischen Hafen Tarent an Land gehen.
Die Fraktionen von Grünen und Linken haben in Karlsruhe gegen die Bundesregierung geklagt. Sie werfen ihr eine unzureichende Informationspolitik über eine Rettungsmission im Mittelmeer vor.
Matteo Salvini hat die Seenotretterin Carola Rackete als „potentielle Mörderin“ beschimpft. Jetzt hat in Mailand ein Prozess gegen den früheren italienischen Innenminister begonnen. Rackete wirft ihm Verleumdung vor.
Vor der Küste der Westsahara sind abermals mehr als 40 Migranten ertrunken. Die Route aus Afrika zu den Kanaren ist eine der gefährlichsten. Migranten schreckt das dennoch nicht ab.
Bei dem Versuch, das Mittelmeer zu überqueren, sind rund ein Dutzend Menschen vor der tunesischen Küste gestorben. Zeitgleich rettete die Hilfsorganisation Sea-Watch 86 Migranten vor der libyschen Küste.
Auf der Überfahrt eines Migrantenboots zur Kanarischen Insel El Hierro sind mehr als zwei Dutzend Menschen gestorben. Währenddessen gelang es der „Sea-Eye 4“, 74 Menschen auf dem Mittelmeer aus Seenot zu retten.
Die Menschen wurden bei mehreren Rettungseinsätzen von Ärzte ohne Grenzen im Mittelmeer an Bord genommen. Die Sea-Watch 3 wartet mit 440 Geretteten weiter auf die Zuweisung eines sicheren Hafens.
Die „Sea-Watch 3" hatte in den vergangenen Tagen fast 450 Migranten vor dem Ertrinken im Mittelmeer gerettet.
Mindestens 30 Menschen seien seit Mittwoch in der Ägäis ertrunken, Dutzende würden noch vermisst, berichtet die griechische Küstenwache. Sie macht Schlepper und die Türkei dafür verantwortlich.
Die EU-Kommission tritt der Kritik entgegen, Europa schotte sich ab. Seit 2015 seien mehr als 840.000 Migranten von Frontex aus Seenot gerettet worden. In Calais wird heute über die Flüchtlingskrise am Ärmelkanal beraten.
Der Flüchtlingsstrom Richtung Spanien reißt nicht ab. In der Nacht zum Sonntag rettete die spanische Küstenwache mehr als 120 Migranten, die mit ihren Booten vor der Küste Gran Canarias in Seenot geraten waren. Unter den Flüchlingen waren auch sieben Frauen und ein kleines Mädchen.
Das deutsche Schiff hatte zwischen Dienstag und Donnerstag Hunderte Migranten im Mittelmeer gerettet. Nachdem Malta nicht auf Notrufe reagiert habe, seien alle Menschen an Bord „überglücklich“, nun an Land gehen zu dürfen.
Tagelang mussten mehr als 400 aus Seenot gerettete Menschen an Bord der „Sea-Watch 3“ ausharren. Nun durften sie in Pozzallo auf Sizilien an Land gehen.
Das Rettungsschiff „Sea-Watch 3“ bringt innerhalb von zwei Tagen mehr als 400 Männer, Frauen und Kinder in Sicherheit. Die Retter beobachten dabei auch, wie die umstrittene libysche Küstenwache agiert.
Im Mittelmeer hat die Crew der Sea-Watch bei mindestens zwei Einsätzen mehr als einhundert Menschen aus Seenot gerettet. Die gefährlichen Überfahrten fordern jedes Jahr eine hohe Anzahl an Toten.
Im Zickzack fliegen Flugzeuge von Privatorganisationen über das Mittelmeer, um Migranten in Not zu finden. Ein Tag an Bord der Seabird.
Italien hat den privaten Rettungsschiffen Ocean Viking und Sea-Watch 3 erlaubt, Sizilien anzusteuern. Zusammen hatten sie rund 800 Migranten an Bord.
Das Schiff darf mit mehr als 250 aus dem Mittelmeer geretteten Migranten an Bord in Italien anlegen.
Die privaten Rettungsschiffe Ocean Viking und Sea-Watch 3 suchen mit jeweils Hunderten Migranten an Bord einen Hafen. Italiens früherer Innenminister Salvini fordert dagegen, stärker gegen Bootsmigranten vorzugehen.
Das Rettungschiff „Ocean Viking“ wurde bereits in Malta abgewiesen, von Italien steht noch eine Antwort aus. Die Situation an Bord verschlimmert sich derweil aufgrund des heftigen Wellengangs und der drückenden Hitze.
Das deutsche Rettungsschiff und das französische Boot „Ocean Viking“ haben zurzeit insgesamt etwa 670 gerettete Geflüchtete an Bord.
Die Ocean Viking mit 572 aus Seenot geretteten Migranten hat den sizilianischen Hafen Augusta erreicht. Die italienischen Behörden hatten am Donnerstag grünes Licht für die Anlandung gegeben.
Bei einem Schiffsunglück vor der tunesischen Küste sind mehr als 40 Menschen ums Leben gekommen. 84 Personen wurden gerettet. Auf Sizilien haben die Behörden unterdessen ein weiteres Seenotretterschiff festgesetzt.
Die libysche Küstenwache hat nach Angaben der Hilfsorganisation Sea Watch Schüsse in Richtung eines Flüchtlingsboots im Mittelmeer abgegeben. Die deutsche Organisation veröffentlichte Videoaufnahmen des Vorfalls.
Sea-Watch-3-Kapitänin Rackete hatte Salvini Aufstachelung zu einer Gewalttat vorgeworfen. Die zuständige Staatsanwaltschaft empfahl nun die Einstellung des Verfahrens. Im Fall Gregoretti stoppte ein Richter das Verfahren gegen den früheren Innenminister.
Matteo Salvini verweigerte NGO-Schiffen mit Migranten regelmäßig die Einfahrt in italienische Häfen. Seine Nachfolgerin im Amt geht anders vor. Aber nicht weniger hart.