Ein etwas blauäugiges Entgegenkommen
Die Privilegierung der ukrainischen Flüchtlinge rächt sich. Hätten die Länder darauf gedrungen, dass die Ukrainer in Arbeit kommen, hätten sie heute weniger Sorgen.
Wo Hessen in Gießen einst Flüchtlinge aufnahm, dient ein Museum von nationalem Rang seit einem Jahr als Lernort und Gedenkstätte. Auch auf dem Hessentag in Fulda und der Gamescom zeigt sich das Haus.
Die Privilegierung der ukrainischen Flüchtlinge rächt sich. Hätten die Länder darauf gedrungen, dass die Ukrainer in Arbeit kommen, hätten sie heute weniger Sorgen.
2025 waren weniger Menschen auf der Flucht als im Jahr zuvor. Das UN-Flüchtlingshilfswerk sieht dennoch keine Entspannung und warnt vor unsicheren Rückkehrorten.
Die Erstaufnahmeeinrichtung des Wetteraukreises in Friedberg ist nur zu einem guten Zehntel belegt. Dennoch bleibt sie bestehen. Dies liegt aber nicht an vermehrten Neuzugängen im Kreis. Der Anstieg hat einen statistischen Grund.
Syrische Flüchtlinge riskieren ihren Schutztitel, wenn sie in ihrer Heimat nach dem Rechten sehen. Das muss sich ändern, fordern die linken Parteien im Bundestag in der F.A.Z.
Als die Staatengemeinschaft scheiterte: Susanne Heim hat ein verstörendes Buch über die verzweifelte Suche europäischer Juden nach Schutz und Zuflucht geschrieben.
Ein gutes Zeichen: Wenn die Fluchtgründe entfallen, müssen syrische Flüchtlinge zurück in ihre Heimat. Deutschland muss helfen, im eigenen Interesse.
Zur Wahl in Dänemark überbieten sich die Parteien mit Vorschlägen für eine noch härtere Migrationspolitik. Dabei kommen in dem Land kaum noch Flüchtlinge an.
Mit dem Film „Forest“ und einer anschließenden Diskussion touren polnische Helfer durch Deutschland, um über die Lage von Flüchtlingen an der Grenze zu Belarus zu informieren. Sie beklagen die Praktiken der Regierung.
In Büdingen und in Friedberg gibt es Erstaufnahmen für Flüchtlinge. Beide Städte müssen investieren und bekommen Windräder in der Nachbarschaft. Doch die politische Stimmung könnte unterschiedlicher kaum sein.
Die Bevölkerung hat längst erkannt, dass harte Einschnitte nötig sind, um die Sozialsysteme zukunftsfähig zu machen. In der Politik jedoch stößt dieser Befund vielfach auf taube Ohren.
Bald müssen alle Nicht-EU-Bürger in einer neuen Datei erfasst werden. Die meisten Staaten sind gut vorbereitet – mit drei Ausnahmen.
Im mecklenburgischen Dabel wurden viele Flüchtlinge untergebracht, gegen den Willen der Gemeinde. Nun gehen die Kinder auf die Dorfschule – für die Dorfbewohner ist es nicht das einzige Ärgernis.
Die britische Innenministerin rückt die Labour-Partei weiter nach rechts – und vergrößert den Abstand zu den Grünen.
Prag wurde ab 1933 zum Zentrum des deutschen Exils. Hier trafen sich Intellektuelle, Kommunisten, Künstler. Bis die Wehrmacht auch dort einmarschierte.
Fast zehn Millionen Ukrainer verloren wegen Russlands Angriff ihr Zuhause. Wo leben sie heute? Und wie gelingt ihre Integration am neuen Ort? Ein Überblick.
Seit dem Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine sind viele Flüchtlinge nach Hessen gekommen. Hier Arbeit zu finden, fällt vielen schwer, das liegt nicht nur an der Sprache.
Iran bereitet sich auf einen Krieg vor, das US-Zollurteil sorgt noch nicht für Aufatmen und Asylbewerber sollen schneller arbeiten können. Der F.A.Z. Frühdenker.
Nach der Flüchtlingskrise 2015 war lange nicht klar, ob Angela Merkel über 2017 hinaus Bundeskanzlerin bleiben wolle. Freunde wie Gegner hielt sie im Ungewissen.
Wenn Polizisten für eine Abschiebung klingeln, sind Flüchtlinge oft weg. Hessens Innenminister Roman Poseck drängt auf mehr Befugnisse für Beamte. Kritiker werfen ihm „Fantasien eines Überwachungsstaats“ vor.
Hunderte Migranten und Flüchtlinge kommen zur Infomesse „Was geht?“ in Wiesbaden. Viele von ihnen sehnen sich nach einer neuen Aufgabe. Sie erfahren dort auch, wie sie ihre Abschlüsse anerkannt bekommen.
Solange Flüchtlinge in der Unterkunft des Landes Hessen sind, belasten sie die Kommunen nicht. Seit 2023 hat sich die Dauer des Aufenthalts verdreifacht.
Israel zwingt die Einrichtungen des Palästinenserhilfswerks zur Schließung. Ein Besuch in einer der letzten verbliebenen Schulen.
Juden und Nichtjuden, Künstler und Arbeiter, Widerstandskämpfer und Unpolitische flohen ab 1933 nach Südosteuropa. Die Historikerin Marie-Janine Calic macht mit detektivischem Spürsinn vergessene Schicksale sichtbar.
Zwei deutsche Staaten, zwei Migrationsmodelle und doch erstaunlich ähnliche Fragen: Wer durfte bleiben, wer nicht? Die zweite Folge unserer vierteiligen Serie zum Kulturkampf im neuen F.A.Z.-Geschichtspodcast.
Im Frankfurter Westen soll eine Unterkunft für Flüchtlinge und Wohnungslose eingerichtet werden. Die Anwohner sind wegen mangelhafter Kommunikation verärgert. In einer Bürgerfragestunde konnte eine Vertreterin der Stadt aber beschwichtigen.
Hessen hat 2025 mehr Flüchtlinge als im Jahr zuvor abgeschoben. Hessen ist beim Sozialen Wohnungsbau gut, aber nicht gut genug. Und in Frankfurt wird ein Junge auch mit Booten gesucht. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Die Bundesregierung will einem Teil der geflüchteten Ukrainer das Bürgergeld entziehen. Was soll der Schritt bewirken? Und wie blicken Flüchtlinge auf die Debatte?
Die Herausforderungen bleiben groß: Trotz geringerer Zahl von Neuankünften müssen Kommunen und Landkreise sehr viele Flüchtlinge versorgen. Zuletzt kamen Tausende Ukrainer hinzu.
Nach der Lockerung des Kriegsrechts kamen rund 20.000 junge Männer aus der Ukraine nach Deutschland. Was hat sie zur Ausreise bewegt – und was beschäftigt sie seit ihrer Ankunft?
Vor zehn Jahren erschütterten die massenhaften Übergriffe von Migranten auf Frauen in Köln die Republik. Eine Rekonstruktion der Ereignisse und ihrer Folgen.
Fast 90 Jahre nach Beginn der „Kindertransporte“ wird weiter nach historischen Zusammenhängen gesucht. Nun hat eine britische Forscherin neue Dokumente gefunden. Was zeigen ihre Recherchen?
Die Erlebnisgeneration stirbt, doch nicht zuletzt Bucherfolge aus jüngster Zeit zeigen: Es gibt in Deutschland ein breites Bedürfnis nach Orientierung zum Thema Flucht und Vertreibung aus dem historischen deutschen Osten.
Kein Land hat so viele Syrer aufgenommen wie die Türkei. Die Bevölkerung will sie gern loswerden. Die Wirtschaft kann kaum ohne sie.
Ohne den Ukrainekrieg kämen kaum noch weitere Flüchtlinge in der Mitte Hessens an. Gleichwohl spricht der Wetterauer Landrat nicht ohne Grund von einer weiter hohen Belastung für Kreis und Kommunen.
Freiburg ist die Stadt mit der höchsten Kriminalitätsrate in Baden-Württemberg. Seit auf dem Stühlinger Kirchplatz Männer aus dem Maghreb präsent sind, beobachtet die Polizei mehr „Rohheitsdelikte“. Wie schlimm ist die Lage?
35 Jahre nach der Wiedervereinigung blicken ehemalige DDR-Bürger im früheren Notaufnahmelager Gießen auf ihre Flucht in den Westen und die Eingewöhnung in der neuen Heimat zurück. Und sehen ungeahnte Parallelen zur Gegenwart.