Der Drache geht auf Einkaufstour
In China beginnt das Jahr des Drachen. Das Neujahrsfest im Reich der Mitte beschert Europas Luxusbranche ein zweites Weihnachtsgeschäft.
In China beginnt das Jahr des Drachen. Das Neujahrsfest im Reich der Mitte beschert Europas Luxusbranche ein zweites Weihnachtsgeschäft.
Der Vater der Kunstgeschichte bestimmte wie kaum ein anderer Künstler das Bild, das wir von ihm haben: Gerd Blums Biographie des Giorgio Vasari.
Wer eine Kreuzfahrt bucht, soll an die eigene Sicherheit keinen Gedanken verschwenden. Das Kentern der „Costa Concordia“ unterläuft die Mission einer ganzen Industrie.
Ein Routenfehler mit Todesfolge – noch weiß niemand, warum die „Costa Concordia“ auf einen Felsen lief. Fünf Tote forderte das Unglück, noch immer gelten 15 Menschen als vermisst.
Genau das Zehnfache der Schätzung für die arabische Erstausgabe eines frühen heilkundlichen Drucks und die „Historia naturalis“ des Plinius für fast 200.000 Euro: die Ergebnisse der Buchauktion bei Reiss & Sohn in Königstein.
Ein italienischer Schuhfabrikant will das Kolosseum restaurieren. Aber man lässt ihn nicht. Denn er will für sein Geld exklusiv mit dem Kolosseum werben.
Es sollte eine einwöchige Mittelmeerkreuzfahrt werden. Doch kurz nach dem Auslaufen läuft das Kreuzfahrtschiff „Costa Concordia“ mit mehr als 4200 Menschen an Bord vor der toskanische Küste auf Grund. Mindestens drei Menschen sterben.
Im Jahr 235 nach Christus zogen die Römer bei Kalefeld in die Schlacht. Doch woher kamen sie auf dem Zug gen Germanien? Neue Waffenfunde geben darüber Auskunft.
In Italien wird ein Abgeordneter verdächtigt, der „nationale Referent“ für die Mafia in Rom zu sein. Der Fall des PdL-Politikers offenbart, über welchen Einfluss Silvio Berlusconi weiter verfügt.
Die Kanzlerin hat Mario Monti gelobt. Zu Recht. Sein Schuldenproblem muss Italien dennoch selbst lösen. Die Italiener verfügen über extrem hohe Finanzvermögen - auch weil der Fiskus so ineffizient ist.
Der neue Ministerpräsident Monti hat Kanzlerin Merkel den „Seelenzustand der Italiener“ erläutert. Trotz der Haushaltsprobleme müsse sich niemand „vor Italien fürchten“. Das Land werde „seinen Beitrag zur Stabilität Europas“ leisten.
Die Galerie Max Hetzler in Berlin zeigt Bilder, Wandmalerei und Fotografie von Günther Förg. Es sind sämtlich eminente Großformate aus den Jahren 1987-2011.
Er hat das historische Erzählen über sich selbst aufgeklärt: Zu seinem achtzigsten Geburtstag legt der große Umberto Eco einen neuen Roman vor und zeigt, wie man das Wissen der Welt zu Literatur macht.
Das Überleben des Euro hängt von Italien ab, sagt Deutsche-Bank-Chefvolkswirt Thomas Mayer. Er fürchtet böse Überraschungen im ersten Halbjahr.
Zu den Anschlägen auf katholische Kirchen, die zu Weihnachten in Nigeria mindestens vierzig Todesopfer forderten, haben sich radikale Islamisten bekannt. In aller Welt wird ihre Tat verurteilt.
Beim traditionellen Segen „Urbi et Orbi“ hat der Papst zu Frieden in der Welt aufgerufen - vor allem im Hinblick auf den Nahen Osten.
Ein katholischer Traditionsverlag stürmt die Hitparaden. Mit Margot Käßmann, dem Papst aus Rom und Politikern aller Parteien.
Und was geschieht, wenn der Osten in den Westen wandert? Ein Gespräch mit dem Historiker Heinrich August Winkler über die Frage, was das sei: das Abendland.
In Athen tritt Papandreou zurück, in Rom Berlusconi, nur einer kommt wieder: Karl-Theodor zu Guttenberg, zwar ohne Doktor, aber dafür ausgerechnet als EU-Internetberater. Die F.A.Z. schaut in zwölf Teilen auf das Jahr 2011: der November.
Der Verkauf von Franz Pforrs „Nächtlicher Heimkehr“ bei Van Ham hat große Erwartungen geschürt und auch gehalten - die Ergebnisse der Auktionen in Köln.
Eine herrliche Versammlung kapitaler Werke illustriert die Entwicklung der bürgerlichen Gesellschaft: Das Museum Kunstpalast beschwört die große Zeit, als die Völker der Welt ihre Maler nach Düsseldorf in die Schule schickten.
Bei dieser Frau ist das Kinopublikum in guten Händen: Maggie Gyllenhaal, Schwester von Jake, sucht nach Spaß und guten Stoffen. Eine Begegnung mit der Schauspielerin.
Lana Del Rey, die mit ihrer Single „Video Games“ die deutschen Charts gestürmt hat, ist ein perfekt geplantes Pop-Phänomen. Eine Begegnung mit der jungen Frau, die dahintersteckt.
Vom Anbrechen einer neuen Zeit: In Rosemary Sutcliffs Abenteuerroman „Morgenwind“ werden Schwerter geschärft, und Blut fließt. Aber die dramatischsten Kämpfe finden im Inneren des jungen Helden statt.
China gilt als Hoffnungsträger bei der Hilfe für Europa in der Finanzkrise - nach den Verhandlungen von der Nacht zum Freitag noch viel mehr. Aber warum, fragen sich die Chinesen, sollten sie den europäischen Lebensstandard sichern?
Die Bundesanwaltschaft nimmt Ermittlungen zum versuchten Anschlag auf Deutsche-Bank-Chef Ackermann auf. In Rom explodiert eine weitere Briefbombe - die auch von den italienischen Anarchisten stammt.
Eine ganze Generation junger Frauen findet, sie brauche den Feminismus nicht mehr. Vergnügt genießt sie die Illusion, sie hätte ihre Lebensumstände frei gewählt. Das ist naiv.
Die Weltgeschichte beweist: Interessen von Gläubigern sind nicht die der Demokratie. Bankenrettungen führen in die Oligarchie. Der Finanzsektor betreibt eine neue Art der Kriegsführung.
Das Licht steht Perugino gut. Münchens Alte Pinakothek feiert den Renaissancemaler mit einer glänzenden Schau. Dort gelingt die Wandlung des Betrachters zum Betroffenen.
Der Euro-Krisenfonds EFSF lässt sich nicht so stark hebeln wie geplant - jetzt wollen die Euro-Finanzminister den Internationalen Währungsfonds stärker einbeziehen. Denn der Druck der Finanzmärkte auf den Euroraum nimmt weiter zu.
Hoffnungen auf Lösungen für die Krise haben die Aktienkurse am Montag um bis zu 5 Prozent steigen lassen. In vielen Ländern sinken daneben die Anleiherenditen.
Gerade haben Angela Merkel und Nicolas Sarkozy angekündigt, EU-Vertragsveränderungen vorschlagen zu wollen. Da meldet sich Währungskommissar Olli Rehn zu Wort: Berlin könne nicht allein entscheiden, betont er.
Italiens Ministerpräsident Monti und Frankreichs Präsident Sarkozy pflichten beim Dreiertreffen in Straßburg der Kanzlerin bei. Die Deutsche gibt dort den Ton an: „Eurobonds wären das falsche Zeichen“.
Die Börsennachrichten der ARD sind voller versteckter Botschaften. Im Grunde ist es eine Liturgie, eine Andacht, eine Bußübung. Das zeigt eine Woche mit dem Moderator Klaus-Rainer Jackisch.
Mit dem Rückhalt des italienischen Parlaments kann der neue Regierungschef Monti sein Sanierungsprogramm der EU vorstellen. „Wir stehen vor einer fast unmöglichen Aufgabe, doch wir werden es schaffen“, sagte er.
Sechs Jahre hat Kate Bush darüber gebrütet, wie viele Bedeutungen „Schnee“ hat; jetzt präsentiert sie, musikalisch ansprechend, die Lösung: sehr viele.